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Katze

von Kitana02
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Kakashi Hatake OC (Own Character)
17.07.2020
11.02.2021
62
242.291
26
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17.07.2020 2.230
 
Ein wenig "Fluff" zu meinem Geburtstag und ich hoffe ihr habt auch etwas Spaß dran.
Kommis sehr erwünscht, bin offen für Anregungen und Kritiken...
Und natürlich kann ich es nicht lassen und bereite unserem lieben Kakashi ein klein bisschen Schmerzen :)


1.
Noch immer stand sie in gestraffter Haltung vor dem Hokage und war im Begriff ihre Ausführungen zu beenden. Sie wollte gerade zum sprechen Ansetzen, als es an der Tür klopfte: „ Komm herein...“ Minato bedeutete ihr einen Moment zu warten und Katze trat ein wenig bei Seite, um dem Ankömmling platz zu machen. Sie staunte, den ANBU, der den Raum betrat, kannte sie nur zu gut. Seine Rüstung war schmutzig, oberhalb seiner langen Handschuhe konnte sie einen schlecht angelegten Verband erkennen, ging also davon aus, dass er diesen selbst angelegt haben musste. „Schön, dass du zurück bist Wolf... geh bitte nach neben an, wir sind gleich fertig..“ Ohne ein Wort schritt der Mann an ihr vorbei, streifte sie mit seinem Blick nur beiläufig und verschwand im Nebenzimmer. „ Bitte Katze, fahre fort..“ Der Yondaime schenkte ihr nun wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit, während sie wieder vor ihn trat und ihren Missionsbericht beendete.
„Ich danke dir Katze, das war gute Arbeit. Du und dein Team haben die nächsten drei Tage frei...“ Sie nickte dankbar und verließ den Raum.
Vor dem Hokage-Turm blieb sie stehen und wartete, ein Lächeln erschien unter ihrer Maske und ein aufgeregtes Kribbeln machte sich in ihrem Bauch bemerkbar. Zwei Wochen war er nicht im Dorf, auf Einzelmission und entgegen der Wetten im Hauptquartier, zumindest halbwegs unverletzt geblieben. Sie zog ihren Mantel etwas enger um ihre Schultern, der Wind frischte auf und sie spürte deutlich den nahenden Winter. Wie lange sie da stand wusste sie nicht, aber nach schier unerträglichen Minuten, trat Wolf aus dem Gebäude, zusammen mit dem Hokage.
Ein Moment zögerte der Yondaime, dann erschien ein  wissendes Lächeln auf seinen Lippen und er klopfte Wolf freundschaftlich auf den Rücken: „ Wie ich sehe, brauche ich dich nicht nach Hause zu begleiten, um sicher zu gehen, dass du gut ankommst... einen schönen Abend euch.. oh und Kakashi, nimm dir die nächsten zwei Tage frei...“ der Angesprochene blieb stehen, während der Hokage an ihm vorbei schritt und im vorbeilaufen der Katze zu zwinkerte: „ Pass mir gut auf ihn auf“ „Hai“
Erst als der Hokage aus der Sichtweite war, regte sich der Grauhaarige wieder: „ Katze...“ der Ton streng und unterkühlt, ließ ihre einen Schauer über den Rücken laufen.
Diese tiefe Stimme, die sie so unendlich vermisst hatte und trotz der Art wie er sie Ansprach, erschien erneut ein Lächeln auf ihren Lippen. Wenn sie ihn nicht so gut kennen würde, hätte sie den leicht erschöpften Klang, der unterschwellig mitschwang, nicht herausgehört, doch für sie war es deutlich.
Erneut schmunzelte sie unter ihrer Maske: „ Wolf... der Hokage gab mir einen Auftrag.. also komm...“ Sie setzte sich in Bewegung, sicher, dass er ihr Folgen würde und genau das tat er auch mit kurzem Abstand. Ihre Stimme unbeeindruckt von seinem Befehlston, setzte ihrerseits sicher einen Befehl. Sie konnte ihn belustigt schnauben hören, er sagte jedoch kein Wort sondern fügte sich. Entweder war er wirklich sehr müde oder er gönnte ihr den Erfolg seines Gehorsams.
Sie setzten ihren Weg durch das Dorf fort, ohne es abzusprechen war es für beide klar, dass sie sich zu Kakashis Wohnhaus auf den Weg machen würden. Normalerweise betrat er es nur wenn er nicht gefunden werden wollte. Kaum einer außer ihr wusste davon und so sollte es auch bleiben, wie sein Gesicht, ein gut gehütetes Geheimnis.
Ein wenig außerhalb bogen sie in einen kleinen Hof und  hatte kurze Zeit später das Haus erreicht. Über die Schulter hinweg beobachtete sie ihn, sie streifte sich die Schuhe ab und drehte sich dann erneut komplett zu ihm um. Er zitterte kaum merklich, unterdrückte anscheinend Schmerzen und machte keinerlei Anstalten sich seiner Schuhe zu entledigen. Es brauchte keine Worte, sie trat zu ihm hin, kniete sich vor ihm nieder und tippte ihm vorsichtig an den Fuß. Er hob ihn an, ohne murren ohne Diskussion und ließ sich die Schuhe ausziehen. Erst als sie sich wieder aufrichtete erhob er seine Stimme: „ Katze...“ erneut streng, kalt, befehlsgewohnter Tonfall, dann jedoch wandelte er sich und wurde sanft: „ zieh die Maske ab... ich hab dich vermisst..“ die letzten Worte flüsterte er beinahe. Sie beobachtete wie er mit zittriger Hand nach seiner eigenen Maske griff und sie abzog.
Sein Blick ruhte auf ihr, sie streifte die Kapuze und den Mantel ab und löste die Maske und ihr Haarband. Die für diese Region so untypischen goldblonden Haare umschmeichelten ihr Gesicht und er musste sich eingestehen, das sie perfekt zu ihren Katzenartigen grüngrauen Augen passten.
Er überbrückte die Distanz zu ihr und fuhr ihr sanft über die Haare, strich eine ihrer Strähne hinter ihr Ohr, dann sank seine Hand und er schaute ihr tief in die Augen.
Sie wusste er war kein Mann großer Worte, konnte seine Gefühle schwer ausdrücken, dennoch waren seine sanften kleinen Gesten mehr Wert als alles was er hätte sagen können. Dieser Ausdruck in seinen Augen zeugte von tiefer Zuneigung und Verbundenheit und es war mehr als sie jemals erwarten durfte.
„Komm“ sie ergriff seine Hand und zog ihn mit sich, auch wenn dieser kurze intime Moment ihrer Meinung nach hätte noch ewig andauern dürfen, besann sie sich und führte ihn ins Wohnzimmer. Sie bedeutete ihm sich zu setzen, doch er schüttelte den Kopf. „ Katze..“ sie schnaubte . „ Wolf“ er lachte verlegen: „ Kitana, mein Brustpanzer ...“ er deutete auf seine Brust. Erst jetzt erkannte sie was er meinte, der Panzer war verbogen und bereitete ihm Wahrscheinlich alleine beim stehen schon Probleme mit der Atmung. Mit einem geübten Griff um ihn herum löste sie den Verschluss des Katana auf seinem Rücken und dann darunter den von seinem Panzer.
Er zog die Luft scharf ein. „Es könnte jetzt etwas wehtun..“ sie lächelte ihn aufmunternd an „ Ach wirklich?“ keuchend, schmetterte er selbst in der jetzigen Situation sarkastische Sprüche.
Sie verdrehte die Augen. Mit etwas kraft Aufwand befreite sie Kakashi von dem Panzer, er ächzte und ließ sich schwer atmend auf die Couch sinken. „ Kakashi...“ besorgt sah sie auf. Er hielt seine Augen geschlossen, presste leicht verkrampft die Hand auf seine Brust und zwang sich die Luft tief ein und auszuziehen: „ Keine Sorge, gebrochen ist glaube ich nichts..“ er lachte leicht, was sofort in einem schmerzhaften Keuchen unterging.
„ Keine Sorge?.. Du machst mir Spaß...lass mich sehen“ sofort zog sie sein Shirt hoch, sie spürte die durchnässte Kleidung und gab ein abschätzenden Laut von sich, als sie die tiefblauen Blutergüsse freilegte: „ Tz... das sieht nicht gut aus, vielleicht sollten wir vorsichtshalber..“ er hob die Hand und sie schwieg sofort, kannte diese Geste von ihm zu Gut und seufzte: „ Sturkopf“ er lachte erneut, hustete und griff sich wieder an die Brust. „Autsch... jetzt zu behaupten mir geht es gut kommt nicht überzeugend rüber, oder?“ mit zusammengepressten Augen lehnte er sich in das Kissen zurück. „ War das eine Frage?“ sie erhob sich: „ bleib sitzen, ich schaue mal im Bad ob wir noch was gegen Schmerzen haben, sonst wird die Nacht für dich alles andere als erholsam..“
Die Treppe knarzte leicht unter ihren Füßen und Kakashi konnte hören wie sie  ins Bad abbog. Er sank ein wenig weiter in die Kissen zurück, wenn er ehrlich zu sich selbst war, war er ziemlich geschafft, die Mission war anstrengender als er dachte und sein Sharingan hatte ihm ebenfalls viel Kraft geraubt. Seufzend schloss er die Augen hörte nur weit entfernt, wie die Stufen erneut knarzten und Kitana die Treppe wieder hinunter trat.
Mit einem Umweg über die Küche, kehrte sie ins Wohnzimmer zurück und schmunzelte. Der starke, sich nie ein Schwäche eingestehende Herr Hatake schlummerte friedlich. Ihre Hand strich ihm sanft einige Strähnen aus der Stirn, glitt mit ihren Finger über seine nicht mehr ganz ebene Haut. Kleinere und größere Kratzer hatten über die letzten Jahre die ein oder andere Narbe hinterlassen, sie kannte fast jede von ihnen. Er war noch so jung und doch hatte er bereits ein Leben erfüllt von Krieg, Schmerz und Verlust hinter sich. Langsam sank ihre Hand wieder, ihr Blick wurde traurig, Obito hatte viel verändert doch als er Rin verlor, verlor er viel von sich selbst.
Ihre goldblonden Strähnen schimmerten rötlich als sie ihr Haupt leicht schüttelte, um den Gedanken zu vertreiben. „ Kakashi..komm wach auf...“ sie rüttelte leicht an seiner Schulter, bis er sein Gesicht leicht verzog und dann aufwachte.
„ Hm?.. schon aufstehen?“ er brummte verschlafen und sie fragte sich wie tief man in 10 Minuten einschlafen konnte um so schlaftrunken zu sein.
„ Nein, aber wir sollten dich ins Bett bringen, sonst hast du morgen nicht nur Schmerzen an den Wunden..“ sie schnaubte amüsiert. Mit vereinten Kräften brachten sie den Mann auf die Füße und die Treppe hinauf. Im Schlafzimmer setzte er sich schnaufend auf das Bett. „ anstrengend“ und wischte sich fahrig die Haare aus dem Gesicht, zuckte etwas zusammen als das dehnen seiner Brustmuskel ihn daran erinnerte, dass sich sein Brustpanzer ein wenig zu fest um ihn gelegt hatte.
„Hier..“ Kitana reichte ihm eine Wasserflasche und die Tablette die sie im Bad gefunden hatte, er schluckte es ohne Widerworte.
„Ich glaub ich bekomme mein Shirt nicht ohne Hilfe aus“ sie lächelte ihn sanft an, kniete sich erneut vor ihm nieder, er sah auf sie herab während sie mit ihren Händen sanft unter sein Shirt glitt und es vorsichtig nach oben schob. Gänsehaut breitete sich aus, ihre Berührungen auf seiner Haut waren nur hauchzart und doch hinterließ sie ein angenehmes Kribbeln. Wärme machte sich in seinem Bauch breit und er ließ seinen Blick über die Frau vor sich gleiten.
Er kam nicht umhin sie als schön zu beschreiben, in seinen Augen war sie perfekt, auch wenn er wusste, dass sie sich alles andere als schön fand. Sie war nicht so zierlich gebaut wie andere Frauen aus der Einheit, sie hatte weibliche muskulöse Rundungen, aber nirgends ein Gramm Fett zu viel und er wusste auch ihr Körper hatte bereits einige Narben durch die Kämpfe davongetragen, aber keine von ihnen würde er als entstellend bezeichnen. Er musste leicht schmunzeln.
„ Was ist?“ ertappt, sah er an ihr vorbei, konnte aber spüren wie ihre katzenhaften Augen weiter auf ihm ruhten und ihn durchdringend ansahen. Sie erhob sich seufzend und kramte aus seinem Schrank ein neues Shirt heraus, stülpte es ihm über den Kopf: „ Die Arme schaffst du glaube ich und dann noch die Hosen und ab ins Bettchen“  er rollte mit den Augen : „Jawohl Mamai..“ er schnaubte als sie ihm die Zunge raus streckte.
Wenige Minuten später, streckte er sich auf seiner weichen Matratze aus, genoss die Ruhe. Plötzlich senkte sich neben ihm das Bett und als er auf sah, trafen sich ihre Blicke. Kakashi schluckte, sie hatte ihr Bein über seine Hüfte geschwungen und saß nun beinahe auf ihm.
Die Röte schoss ihm ins Gesicht. „ Ähm..Katze“ sie lachte leise: „keine Sorge Wolf“ sie schob ihm das Shirt nochmal ein wenig nach oben und zog eine Creme hervor.
„Diese Creme sollte dabei Helfen, dass sich dein Bluterguss besser verteilt und abheilen kann.“
Ihre Fingerspitzen berührten seine Brust, fuhren in Kreisenden Bewegungen über seine Haut und hinterließen glühende Spuren. Die Hitze stieg ihm zu Kopfe und wenn er nicht tatsächlich schmerzen beim atmen gehabt hätte, hätte die derzeitige Situation ihm durchaus ein Problem verursacht. So allerdings genoss er ihre nähe, ihre zärtlichen Berührungen und viel zu schnell endete es. Kakashi schmollte als sie sich neben ihm nieder ließ, was ihr ein Kichern entlockte.
„ Da ist wohl jemand Berührungen gegenüber doch nicht so abgeneigt.“ sie stützte sich auf ihre Unterarme, gelangte so wieder in sein Blickfeld, schelmischer Glanz lag in ihren Augen.
„Du bist die Einzige, die sich solche Dinge ungestraft erlauben darf..“ er schlug wieder diesen strengen herrischen Ton an, die tiefe dunkle Stimme faszinierte sie und zeigte deutlich, dass dieser Mann zwei Seiten hatte. Sie beugte sich noch ein Stück vor und hauchte ihm ein Kuss auf die bedeckten Züge, als sie eine Hand in ihrem Nacken davon abhielt sich zurück zu ziehen.
„Nicht so...Katze“ wider diese Stimmlage, Schauer breiteten sich aus und in dieser Sekunde hätte er wohl alles mit ihr machen können. Er zog sich die Maske vom Gesicht und entblößte seine Lippen, seine schmalen zu einem kecken Lächeln verzogenen Lippen,  drückte mit seiner Hand ihre Kopf vorsichtig aber bestimmt nach unten, bis sich ihre Lippen berührten, erst sanft umschmeichelnd, dann fordernder. Seine Zunge strich über ihren Mund und bettelte um Einlass, der ihm gern gewährt wurde. Die Zungen umspielten sich und sie schloss genießerisch die Augen, vergaß einige Augenblicke alles um sich herum, lehnte sich ein Stück vor und stützte sich aus Versehen auf seinem Brustkorb ab. Sofort ließ er von ihr ab, kniff die Augen angestrengt zusammen und keuchte schmerzerfüllt auf: „ Autsch“.
„ Oh nein, es tut mir leid..“ schuldbewusst strich sie ihm über das Gesicht, sah wie er zittrig ausatmete und sie dann wieder ansah: „ Vielleicht sollte ich mich doch etwas zurück halten..“ er versuchte sich an einem Lächeln, sie konnte ihm die Schmerzen aber noch deutlich ansehen.
Sie strich ihm vorsichtig, darauf bedacht ihm nicht noch einmal schmerzen zu bereiten, über die Brust, stellte amüsiert fest, dass er genießerisch die Lider geschlossen hielt und wenige Momente später eingeschlafen war.
Sie hauchte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen und kuschelte sich eng an seine Schulter bevor auch sie einschlief.
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