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Stockholm Syndrom

von Idekhy
OneshotAllgemein / P16 / Gen
Maka Albarn Soul Eater
16.07.2020
16.07.2020
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4.727
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Wie inzwischen fast jeden Abend lag Soul in seinem Bett und dachte mit geschlossenen Augen nach. Er wusste das er krank war, aber war sich nicht sicher ob die anderen es wussten. Vorallem die Unsicherheit bei Maka beunruhigte ihn. Er war sich nichtmal sicher ob seine Gefühle für sie echt waren oder einfach daher kamen, dass sie ihn zu sich ins Haus holte als er Psychisch komplett fertig war. Aus dem Regen und den Depressiven Gedanken die ihn insgeheim plagten, hinein in ein wundervolles Haus, wo er erstmal essen und trinken bekam. Er erinnerte sich zu gerne an diesen Tag, der inzwischen schon mehrere Jahre her war. Maka fand ihn auf der Straße und aus Mitleid hat sie ihn mitgenommen, sich ein paar Tage um ihn gekümmert, ihn neue Klamotten gekauft damit er aus seinen nassen Klamotten rauskommt und ihre Sachen ihm nicht passten.
Nach einer Woche hat sie ihn ins Herz geschlossen und wollte ihn nicht gehen lassen, da er keine weitere Aussicht hatte. Er würde genauso enden wie sie ihn gefunden hatte, wenn nicht sogar schlimmer. Er lag im Bett, rieb sich mit beiden Händen durchs Gesicht und überlegte was er tun sollte. Als er daran dachte, wie sie aussah als sie ihn anlächelte, konnte auch er nicht anders und grinste. Er spürte wie sein Glied bei den Gedanken steif wurde und dachte daran sich nochmal zu befriedigen, aber schüttelte den Kopf und murmelte nur „Nicht vor dem Geständnis.“
Er legte sich auf den Bauch und wartete, als er anfing zu zittern. „Bitte nicht jetzt...“ Er setzte sich auf, machte einen Schrank auf und sah auf die verschiedenen Medikamente, die er eigentlich gegen seine Psychischen Probleme nehmen sollte. Er weigerte sich seit Maka ihn gerettet hat sie zu nehmen, aber jetzt ging es nicht mehr. Er nahm von jeder Packung eine und schluckte sie ohne was zu trinken. Enttäuscht atmete er aus und legte sich wieder hin. Nach fast zwei weiteren Stunden die er mit reinem rumliegen verbrachte, schlief er endlich ein. Ein paar Stunden später wachte er durch Maka wieder auf, die in der Küche stand und so laut erschrocken quiekte, dass er davon wach wurde. Er murrte, stand auf, zog sich was über und ging zu ihr. „Morgen Soul!“ Sie versuchte das angebrannte Frühstück abzulöschen, machte es aber unbewusst nur schlimmer.
Er gähnte „Morgen Maka...Du weißt schon das man das so nicht macht oder?“ Er half ihr und sie wurde leicht rot „Was los Maka? Sonst kochst du doch immer so gut.“ Sie schaute beschämt zu Boden und antwortete leise „Ich hab nicht aufgepasst...Und wollte dich überraschen aber dann nicht hingeguckt und statt abzulöschen, hab ich das Feuer noch größer gemacht...“ Er lächelte „Alles gut Maka. Passiert jedem mal.“ Er half ihr und sie machte es nochmal von vorne „Was eine Lebensmittelverschwendung“ Soul kicherte „Das wird deine Portion. Das angebrannte esse ich.“ „Vergiss es! Wenn die Kohle jemand isst, dann bin ich das!“ Soul schüttelte nur den Kopf „Du Sturkopf.“ Maka lächelte und setzte sich als die nächste Portion fertig war mit ihn an den Tisch, wo beide frühstückten.
„Maka?“ „Ja Soul?“ „Ich muss dir was gestehen...“ „Ja? Was denn?“ Sie schaute ihn verwirrt an und er versuchte vergebens sich zu sammeln und sagte schnell „Ich hab seit du mich gefunden hast Medikamente gegen Depressionen und Psychische Krankheiten nicht genommen.“ Maka sah ihn verwirrt an „Du musst Medikamente nehmen und sagst mir nix?“ „Ich sollte sie nehmen, muss es aber nicht.“ Sie schaute ihn enttäuscht an

„Verheimlichst du mir noch was?“ Er schüttelte den Kopf und kümmerte sich weiter um das Frühstück. Der Tag verging wie im Flug und sie blieb ihm gegenüber etwas misstrauisch, was ihn traurig machte. Als es Abend wurde, ging sie zu ihm und sagte „Ich geh jetzt Baden...Wenn du magst kannst du was im Fernseher gucken.“ Er nickte „Danke Maka. Bist ein Schatz.“
Beide lächelten und sie ging aus der Tür, wobei er an einen ihrer Computer ging und etwas recherchierte. Nach fast einer Stunde klopfte er an die Badezimmertür und sagte „Ich geh nochmal schnell in die Stadt ein paar Sachen kaufen!“ „Ja mach das! Nimm dir Ruhig Geld aus meinem Portemonnaie!“ „Mach ich!“ Er nahm sich etwas Geld, ging in die Stadt und kam nach nur einer halben Stunde wieder zu ihr.
„Das ging ja schnell!“ Sie stand nur mit einem Handtuch um den Körper im Raum und schaute rot zu ihm „Du hast Nasenbluten...“ Er schämte sich weil er wegen ihr Nasenbluten bekam, holte sich ein paar Tücher gegen sein Nasenbluten und dachte über seinen Plan nach. „Heute tu ich es...Und keine Rückzieher!“ Er grinste in sich hinein und brachte seinen Einkauf in sein Zimmer. Es wurde Nacht und beide wünschten sich eine gute Nacht, bevor sie ins Bett gingen. Soul lag hellwach im Bett und wartete.
Er wartete fast drei Stunden um ganz sicher zu sein, dass Maka schläft wenn er zu ihr wollte. Er holte den Einkauf unter dem Bett hervor und schaute darauf. „Jetzt oder nie...“ Er nahm alles und schlich sich heimlich zu Makas Zimmer, machte vorsichtig die Tür auf und ging leise hinein. Als er sie sah grinste er wieder. Er dachte „Sie ist süß wenn sie schläft...“ und ging zu ihr ans Bett. Er legte sie gerade auf den Rücken, spürte wie eine Erektion kam als er sie berührte aber ließ sich nicht ablenken. Nachdem er seinen Plan umgesetzt hat, ging er mit dem Rest des Einkaufs in sein Zimmer und legte sich schlafen.
Früh morgens wurde Maka wieder wach und wollte sich strecken, aber es ging nicht. Sie wunderte sich und schaute sich verschlafen um, sah dabei das sie ans Bett gefesselt war. „Was zur Hölle?!“ Sie versuchte erfolglos sich zu befreien und zerrte an den Fesseln. „SOUL! HILFE!“ Soul wurde wach, zog sich grinsend an und ging zu ihr „Ja? Was ist denn los?“ Sie knurrte „Guck doch mal genau hin! Dann siehst du was los ist! Warum bin ich gefesselt?! Bitte helf mir mal…!“ Er lächelte leicht und setzte sich zu ihr. Sie schaute ihn verwirrt und leicht wütend an „Hilf mir bitte mal?!“
Soul ging nah an ihr Ohr und flüsterte unsicher „Ich hab dich ans Bett gefesselt Maka...“ Sie riss die Augen auf, spürte leichte Angst und versuchte erfolglos auf ihn loszugehen. „Was soll das?! Warum machst du das?!“ Soul schaute sie unsicher an, drückte sie sanft aufs Bett und beide wurden rot, aber Maka knurrte wütend „Runter von mir!“ Soul lächelte „Ich dachte du wolltest wissen warum ich dich angebunden hab?“ Sie knurrte wütend „Ja jetzt sag schon!“ Er hielt sie fest und nach kurzen zögern küsste er sie.
Sie wurde knallrot, reagierte gar nicht und einfach regungslos da, bis er sich nach ein paar Sekunden von ihr löste. Sie stotterte „W wa….“ Soul streichelte unter ihrem Hemd über ihren Bauch, wobei sich bei ihr Gänsehaut aufstellte und sie komplett unsicher war, was sie jetzt tun sollte. „Willst du das ich es sage? Ich bin verliebt in dich meine kleine Retterin...“ Er hielt ihren Kopf an ihrem Nacken und massierte diesen, wobei sie vor Schreck und Unsicherheit nicht wusste was sie jetzt tun soll, da sie sich auch nicht wehren konnte.
„Soul...Hör auf...“ Sie schaute rot zur Seite, verspürte immer mehr Angst, und wollte sich wehren aber wusste wie erfolglos es sein würde. Er streichelte über ihre Beine und küsste ihren Hals und grinste zufrieden. „So-“ Er küsste sie wieder, sie überlegte kurz und biss ihm auf die Lippe. Er zuckte kurz auf, lehnte sich zurück und etwas Blut lief von seiner Lippe herunter, über das Kinn und tropfte auf ihr Bein. „Bitte…Hör auf Soul!“
Er lächelte und wischte sich mit einem Tuch das Blut ab, dann den Tropfen von ihrem Bein und warf das Tuch in einen Mülleimer. „Ich komm gleich wieder Maka.“ Er stand auf und ging aus dem Zimmer. Maka versuchte sich loszureißen und murrte leise „Los doch ihr scheiß Fesseln…! Geht doch endlich kaputt oder werdet locker!“ Sie zerrte und biss an den Seilen herum, in der Hoffnung das sie komplett oder wenigstens etwas reißen würden.
Maka merkte das es klappte und sich die Fessel an ihrem linken Handgelenk lockerte und strahlte. Sie dachte „Ja! Los noch etwas weiter dann komm ich raus!“
Im selben Moment ging die Tür wieder auf und Soul kam mit einem Tablett herein. Sofort hörte Maka auf sich zu bewegen und lag regungslos da. Er stellte das Tablett auf ihren Nachttisch und setzte sich neben sie. Sie schaute zum Tablett „Was ist das?“ „Dein Frühstück. Dachte du hast Hunger, da hab ich dir was gemacht.“ „Was genau?“ Er guckt auf das Tablett und zählt auf „Omelette, Müsli, Milch, Saft, Bacon, Toast mit verschiedenen Aufstrichen, Croissants, die Donuts die du so gern magst...Eigentlich ein bisschen von allem.“ Sie konnte sich ein lächeln nicht verkneifen „Danke Soul...Aber warte mal...Wie soll ich essen wenn ich gefesselt bin?“ Soul grinst leicht „Na wie wohl?“ Sie schaute ihn verwundert an und dann gingen ihre Augen wieder weit auf „Das möchtest du nicht wirklich machen oder?!“ Er grinste „Was denkst du denn?“ Er nahm einen Donut und hielt ihn ihr hin „Mund aufmachen“ Maka zog kurz ein Schmollgesicht, zögerte kurz und gab schließlich vor Hunger nach, öffnete leicht den Mund und biss vom Donut ab. „Schmeckts?“ Sie nickte und schluckte „Wirklich lecker...Danke Soul...“ Er grinste „Gerne doch Schatz“ Bei dem Wort Schatz wurde Maka ganz leise und wollte was erwidern, aber bekam kein Wort raus.

Soul merkte es und grinste, streichelte ihre Wange und spürte wie sie vor röte wärmer wurde. „Was denn los Maka?“ „N nichts…“ Soul grinste weil er merkte das es gelogen war „Wirklich?“ Maka schluckte und nickte stumm „Du bist eine schlechte Lügnerin Maka.“ Er stellte sich wieder hin und grinste zu ihr herunter „W was hast du jetzt vor...?“ Er schaute sich um „Gute Frage...Ich weiß es selber nicht irgendwie.“ Sie musste leicht lächeln als er das sagte und kicherte leise. Er lächelte glücklich als sie kicherte und ging wieder an den Tisch und stellte ein Glas hin „Was möchtest du trinken?“ Sie schaute wieder zum Tablett „Den roten Saft bitte.“ Er schüttete den Saft ins Glas und hielt ihr dieses an die Lippen, dass sie trinken konnte. Sie trank etwas und nickte, um zu symbolisieren das sie fertig ist. Er stellte das Glas wieder hin und nahm ihre Hände. „Nicht Soul...“ Er küsste sie wieder und sie lag nur stumm schweigend da. „Erwider doch mal...“ „Aber-“ Wieder küsste er sie und drückte sie leicht an sich. Sie murrte leicht und war unsicher wie sie reagieren sollte. „Ich liebe dich Maka...“ Sie schwieg. „Ich weiß es geht dir nicht so aber-“ „Nichts aber Soul...Nur weil du mich liebst und denkst das ich nicht dasselbe für dich empfinde heißt es nicht das du mich fesseln und...Eigentlich irgendwas mit mir machen darfst!“
Unsicher schaute sie zu ihm, er schaute sie stumm an und nickte „Ich weiß...“ Er fing an ihre Beine zu streicheln und murmelte leise „Aber ich liebe dich zu sehr um dich einfach so gehen zu lassen…Wenn du jemand anders findest der dich mir wegnimmt...Das würde ich nicht aushalten...“ Sie wurde leicht rot und flüsterte „Komm mal her…“ Er lehnte sich wieder zu ihr und sie gab ihm kurz einen Kuss auf die Wange „Hör mal...Ich mag dich wirklich gerne und du bist mir ans Herz gewachsen. Aber ich weiß noch nicht wirklich ob ich auch richtige Gefühle für dich hab...Aber ich würde dich nie für irgendwen-“
Er küsste sie wieder und ließ ein paar Sekunden nicht locker, bis sie kurz erwiderte. „Na geht doch...“ „Idiot...Du zwingst mich dazu etwas zu tun was ich von mir aus nicht möchte...Du weißt das ich mich so nicht in dich verlieben werde oder?“ Soul grinste leicht „Aber es hat dir doch schon ein wenig gefallen oder?“ Sie murrte „Ist das dein ernst?! Ich hab dir gerade erklärt was ich davon halte! Hast du mir überhaupt zugehört?!“ „Natürlich hab ich dir zugehört aber ich hab dir meine Lage auch erklärt…!“ „Soul...Bitte mach die Fesseln los.“ „Warum sollte ich? Dann würdest du gehen und ich verliere dich.
Das lass ich ned zu!“ Langsam wurde Maka wütend, knurrte leicht und er war unsicher was er jetzt tun sollte, wollte aber auf keinen Fall nachgeben.
Maka schnaufte leise aus, guckte zum Tablett und murmelte „Gib mir bitte nochmal einen Schluck Saft.“ „Gerne.“ Er nahm das Glas und hielt es wieder an ihre Lippen, neigte es leicht und Maka trank etwas. „Danke.“ Soul nickte nur „Gerne Maus.“ „Nenn mich nicht so Soul...“ „Bist du aber...“ Soul streichelte ihre Wange und massierte ihren Nacken, Maka schüttelte den Kopf und murrte „Hör auf.“ „Erst wenn du dich in mich verliebt hast.“ „Wenn du so weiter machst kannst du da noch lange drauf warten.“
Widerspenstig drehte sie den Kopf weg und ignorierte ihn. Er überlegte kurz, streichelte über ihren Bauch und ging sanft an ihre Brust. Sofort wurde sie knallrot, riss die Augen auf und brüllte mit fiepstimme „HAND WEG!“ „Nein. Du gehörst mir und ich mach mit dir was ich möchte bis du auch Gefühle für mich entwickelst!“ Vorsichtig öffnete er ihren BH und zog ihn unter ihrem Hemd über ihren Bauch weg und warf ihn in eine Ecke „NEIN! HÖR AUF!“ Jetzt verspürte sie das erste mal richtig Angst und zitterte
„Ich tu dir doch gar nichts...“ Er umarmte sie, drückte sie sanft an sich und flüsterte ihr zu „Man tut niemanden weh wenn man die Person liebt...Zumindest tue ich das nicht.“ „Du hast mich gefesselt und tust alles mögliche was ich nicht will das tut mir genauso weh! Mach mich bitte los!“ „Nein.“ „MACH MICH LOS VERDAMMT!“ „Nein. Du bleibst da liegen bis du das selbe für mich empfindest wie ich für dich.“ Sie knurrte „Da kannst du lange drauf warten!“ Sie drehte sich wieder weg und er war leicht enttäuscht, aber beschloss sie erstmal in Ruhe zu lassen. „Wenn was ist kannst du ja rufen...“ Er stand auf, ging zur Tür und schaute nochmal kurz zu ihr, bevor er aus dem Zimmer ging und sich vor dem Fernseher setzte. „MACH MICH LOS VERDAMMT NOCHMAL! SOUL! MACH DIE FESSELN AB!“ Wieder fing sie an, an den Fesseln zu zerren und die lockere Fessel an ihrer Hand lockerte sich noch mehr, bis ihre Hand komplett frei war. „Yes!“ Mit ihrer freien Hand versuchte sie, die anderen Fesseln zu lösen, aber sie waren zu fest gebunden. Sie fluchte leise vor sich hin „Los doch! Blöde Dinger!“ Sie schaute sich um und hatte einen Gedankenblitz, wusste aber nicht ob es funktioniert. „Bitte lass es klappen...“ Sie streckte sich in Richtung Schrank, nahm das Glas vom Tablett und legte es unter ihr Kissen. Im Kopf zählte sie runter „Drei...Zwei...Eins...Null!“ Bei Null stieß sie mit dem Oberkörper gegen das Kissen, hörte wie das Glas knackste und wiederholte es zweimal, bis es nicht mehr knackte. „Ja! Ja! Ja!“ Sie hob das Kissen hoch und nahm eine Scherbe, fing an, an der anderen Handfessel zu schneiden. „Los doch!“ Die Scherbe glitt ihr aus der Hand, schnitt sie dabei am Arm und an der Hand, wobei sie vor Schmerz aufschrie „AUA!“ Sie merkte es und murmelte „Oh Scheiße…“ Schnell versuchte sie die Scherbe zu verstecken und steckte die Hand wieder durch die Schlinge. Soul kam zu ihr „Was ist dann jetzt los?“
Er sah das sie blutete „Was hast du dann jetzt gemacht?“ Sie schwieg. Soul überprüfte die Fesseln und sah das ihre Hand frei gekommen ist. „Wie hast du das…Naja egal. Hauptsache ist das du noch da bist.“ Er ging kurz raus, holte Verbandszeug, desinfizierte die Wunden und verband sie. „Versuch das nicht nochmal verstanden?“ Sie nickte „Ja Soul...Ich habs verstanden...“ Er schaute überall nach und kehrte die Matratze sauber, das keine Scherben mehr darauf lagen. Noch was womit du dich befreien willst?“ Sie schüttelte den Kopf
„Mein einziger Wunsch ist das du mich los machst.“ „Das kannst du vergessen Maka.“ Er legte sich wieder zu ihr und küsst sie, aber sie dreht den Kopf weg „Hör auf. Wir können es vielleicht versuchen wenn du mich los machst aber so nicht!“ „Denkst du wirklich das ich so blöd bin und dich loslasse wenn du noch so bist?“ Sie knurrte und er machte die Fesseln fester, sodass sie sich nicht befreien könnte. „SOUL MACH MICH LOS!“
Er schüttelte den Kopf und ging wieder in die Küche um zu kochen. Sie schrie vor Frust und zerrte wieder an den Fesseln, bis sie aufgab und stumm liegen blieb. Maka schluchzte und fing an zu weinen „Dieser Idiot...Warum macht er das…?“
Er hörte sie aber versuchte nicht nachzugeben. Es tat ihm weh aber er durfte nicht nachgeben, wenn er sein Ziel erreichen wollte. Soul setzte seine Kopfhörer auf und versuchte ihr jammern auszublenden. Nach ein paar Stunden ging er wieder zu ihr und sah wie sie schlafend da lag. Er schnaufte einmal leise, ging zu ihr, küsste ihre Wange und streichelte sie. „Ich liebe dich...“ Er stellte einen Stuhl hin, holte etwas Essen für sie, setzte sich damit neben sie und wartete.
„Warum ist es nur so schwer...Warum kann es nicht einmal einfach sein?“ Maka wurde langsam wach und schaute verschlafen zu ihm, wendete sich schnell traurig von ihm ab und schluchzte wieder. „Maka...Nicht weinen...“ „Wie soll ich in so einer Situation nicht weinen?!“ Er schwieg und hielt ihr etwas zu essen hin, aber sie nahm nichts. Schluchzend murrte sie „Hab keinen Hunger…“ Er stellte den Teller hin, legte sich auf sie und küsste sie im Gesicht und auf den Hals, zog sanft ihr Hemd hoch und streichelte ihre Brust ohne hinzusehen. Sie wurde sofort wieder knallrot und rief „HÖR SOFORT AUF! HAND WEG!“ Sie war knallrot und wollte sich wehren, aber konnte es immernoch nicht, weswegen er immer weiter machte. Irgendwann konnte sie es nicht mehr zurückhalten und fing leise an zu stöhnen, während ihre Nippel steif wurden als er diese knetete.
„N NIMM DEINE H HAND WEG!“ Er nickte und fing sanft an, an ihrer Brust zu saugen und zu lecken, wodurch sie lauter stöhnte und leicht zuckte „Hör auf...Bitte Soul….“ Tränen liefen über ihr Gesicht und sie ließ es über sich ergehen. Nach einiger Zeit schaute er zu ihr hoch und murmelte „Ich hab das jetzt nur gemacht damit du nicht mehr weinst...Ich dachte es würde dich ablenken wenn du ein bisschen erregt wirst...Schuldige es hat nicht so funktioniert wie ich wollte…“ Sie lächelte weil er einsah das er einen Fehler gemacht hat, aber weinte immernoch weil er es überhaupt gemacht hat. „Hau ab Soul...Lass mich erstmal alleine...“ Er nickte stumm „Ok...“ Er stand wieder auf und ging zur Tür, um zu gehen, blieb aber nochmal stehen und murmelte „Tut mir leid...“
Er ging aus dem Zimmer und verzweifelte, weil nichts funktionierte wie es sollte. „Fuck! So eine scheiße!“ Soul überlegte was er jetzt machen sollte, bis er aufgab „Es hat alles keinen Sinn...“ Maka lag die ganze Zeit da, schluchzte noch und wollte endlich weg, aber wusste nicht wie. Auf einmal ging die Tür auf und Soul kam mit traurigem Grinsen zu ihr. Maka schaute zu ihm und riss erschrocken die Augen auf „Soul deine Arme…!“ Er nickte und hielt zitternd das blutbeschmierte Messer in der Hand. „Ja...Sie bluten...Aber was solls. Immerhin wird es mit uns beiden ja nie was oder...?“ Wieder haute er sich in den Arm und schnitt seinen Arm ein kleines Stück auf „HÖR AUF SOUL!“ Er lächelte und zog das Messer wieder aus seinem Arm heraus, wobei das Blut auf die Matratze tropfte. Maka zitterte und bekam richtig große Angst, als er erst das Messer, dann sie anlächelte. Sie schüttelte ängstlich den Kopf „Nein nein nein nein! Bleib weg damit Soul!“ Er zuckte einmal nach vorne, Maka zitterte und wimmerte ängstlich, Tränen liefen ihr übers Gesicht und Soul lächelte leicht, während er ihren Kopf festhielt und und das Messer an ihrer Kehle hielt. Sie wimmerte „Bitte nicht...Ich geh eine Beziehung mit dir ein aber bitte hör auf!“ Er lächelte, warf das Messer weg und streichelte ihre Wange, wobei er Blut daran schmierte. „Ich hab dir doch eben schon gesagt das ich dir nichts tun werde...Ganz egal was passiert...Ich tue den Leuten die ich mag nichts...“ Sie schluchzte und brüllte ihn an „DU SCHEIß IDIOT! WAS SOLL DER SCHEIß?!“ Soul kicherte „Ich bin schlicht und einfach verrückt...und komplett verknallt in dich...“ „DAS IST ABER EINE SEHR KOMISCHE ART DAS ZU ZEIGEN!“ „Ich wollte mich umbringen nicht dich. Ich hätte dir die Fesseln durchgeschnitten, wäre weggegangen und du hättest mich nie wieder gesehen.“

„DU IDIOT! DU BIST MIR AUCH WICHTIG UND ICH WILL GAR NICHT DAS DU GEHST ODER DIR WAS ANTUST! ES TUT MIR VERDAMMT WEH DICH SO ZU SEHEN! JETZT MACH MICH LOS DAMIT ICH DIR HELFEN KANN!“ Er schüttelte den Kopf „Du bleibst liegen und ich verarzte mich selber...“ Er stand auf, ging ins Bad und verband sich die Wunden. Er ging wieder zu ihr und wischte ihr das Blut aus dem Gesicht, wobei sie wütend knurrte. „Wehe du tust dir nochmal irgendwas an! Ich hab dich nicht gerettet, damit du dich jetzt aus Liebeskummer selbst verstümmelst!“ Er lächelte traurig und umarmte sie „Jetzt mach mich los damit ich erwidern kann du Idiot...“ „Erst möchte ich einen Beweis das du mich liebst.“ Sie knurrte „Das ist jetzt nicht dein scheiß ernst oder?!“ „Sag es.“ Sie murrte „Ich liebe dich nicht...Aber du bist mir verdammt wichtig!“ Soul sah sie enttäuscht an. „Wenn das so ist wirst du da noch liegen bleiben müssen. Du bleibst da liegen bis du das selbe empfindest wie ich für dich.“ „MACH MICH LOS!“ „Nein.“
Sie guckte ihn enttäuscht an „Tut mir leid Maka aber ich kann nichts riskieren...“ „Du riskierst nichts und kannst mich auch nicht verlieren!“ „Das sagst du nur weil du willst das ich dich losmache.“ Sie guckt zum Tablett „Gibst du mir bitte nochmal was zu essen?“ „Klar. Was willst du?“ „Egal Hauptsache irgendwas.“ Er nahm einen Löffel, hielt ihn ihr hin, sie machte den Mund auf und aß. „Danke.“ „Gerne.“ „Es ist spät und ich bin müde...Kannst du mich zudecken und mich bitte etwas in Ruhe lassen damit ich schlafen kann?“ „Natürlich Maka.“ Er deckte sie zu, streichelte sie kurz, gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging zur Tür, wo er das Licht ausmachte und sie allein ließ.
Maka schnaufte einmal aus und wimmerte, weil sie traurig war wie es gerade zwischen ihnen war und sie merkte das sie ihn vielleicht doch mehr mochte als sie zugeben wollte. „Dieser Idiot...Er braucht Hilfe...Ich muss ihn einweisen lassen auch wenn ich ihn nicht hergeben möchte weil er dann nur noch tiefer sinkt...Aber sie können ihm besser helfen als ich...Dafür muss ich aber erstmal frei kommen...“ Sie schläft nach einer Weile ein, ist im Schlaf komplett unruhig und kommt nicht zur Ruhe. Soul kam heimlich zu ihr, schaute sie unsicher an und schloss die Tür ab. Er setzte sich neben sie, löste ihre Fesseln und legte sich zu ihr. Er umarmte sie, legte ihre Arme als würde sie ihn umarmen und kuschelte mit ihr, bis er auch einschlief. Maka wurde durch den unruhigen Schlaf wieder wach, wunderte sich kurz was los war, aber strahlte als sie merkte, dass er sie losgemacht hat.
Sie flüsterte „Danke Soul...“ Sie drückte ihn kurz, befreite sich aus seinen Armen und versuchte rauszugehen, aber die Tür war nach wie vor abgeschlossen. „Verdammt wo ist der blöde Schlüssel…?“ Sie schaute sich im Zimmer um und fand ihn auf dem Tisch liegen. Sie nahm ihn, schloss die Tür auf und ging leise zu ihrem Handy, was im Wohnzimmer lag, wählte die Nummer für die Polizei und war unsicher ob sie das richtige tut. „Hier spricht die Polizei. Was können wir für sie tun?“ „Hallo hier ist Maka Albarn...Ich wollte jemanden zu seinem eigenen Wohl in die Psychiatrie einweisen lassen...“ „Wir können einen Wagen vorbeischicken wenn sie uns sagen wohin wir kommen sollen und wie viele Leute in welcher Altersgruppe sie sind und einfach alles.“ Maka wollte gerade anfangen, als sie kurz schweigend überlegte. „Hallo? Sind sie noch da? Hallo?“ Maka legte auf und warf das Telefon auf die Couch „Er gehört hierher...Nicht dahin.“ Sie lächelte und ging wieder zu ihm, kuschelte sich an ihn und flüsterte „Danke für alles Soul...“ Sie küsste ihn vorsichtig und schlief an ihn gekuschelt ein. Nach ein paar Stunden wurde sie wieder wach und merkte das er noch tief und fest schlief, sie aber weiterhin im Arm hielt. Sie lächelte, stand auf und streckte sich „Endlich kann ich mich wieder frei bewegen...“ Sie schaute auf die Uhr „7:59...Soul sollte bald aufwachen wie ich ihn kenne...“ Sie ging leise aus dem Zimmer und ging in die Küche, wo sie anfing Frühstück zu machen.
Soul wachte wie sie befürchtet hatte um viertel nach acht auf, schaute sich verschlafen um und realisierte schnell, dass sie weg war. „Fuck...War ja klar das sie weggelaufen ist...Aber ich kann es ihr nicht übel nehmen...Ich war ja auch ein Arschloch zu ihr...“ Er schnaufte einmal, setzte sich auf und ließ den Kopf auf die Knie fallen, dachte darüber nach was er getan hatte und was er jetzt ohne sie tun sollte. „Ich brauche sie doch...“ Die Tür ging auf und Maka kam mit einer Schüssel herein. „Wie jetzt…?“ Maka stellte die Schüssel auf den Tisch „Was wie jetzt Soul?“ Er ging auf sie zu, drückte sie an die Wand und hielt sie fest „Du bist noch hier?“ Sie nickte „Ich lass dich nicht alleine.“ Er küsste sie und Maka erwiderte nicht, aber befreite ihre Arme und umarmte ihn. „W was...“ Maka lag mit dem Kopf auf seiner Schulter und murmelte „Du kannst mich gleich wieder ans Bett fesseln...Aber vorher möcht ich mit dir frühstücken. Ok?“ Er nickte verwundert, Maka drehte sich zur Schüssel und zeigte sie Soul „Teilen wir uns das? Ich hab nur eine große Portion für uns beide zusammen gemacht...“ Soul nickte immernoch verwundert „Klar...“ Maka ging an ihm vorbei, setzte sich aufs Bett und klopfte neben sich. Verwirrt aber zufrieden ging er zu ihr, setzte sich neben sie und beide fingen an zu essen. Nachdem beide etwas gegessen hatten, schaute Maka zu ihm „Aaahhh...“ Er schaute zu ihr und sie saß mit offenem Mund da „Was?“ Sie saß weiter nur so da, er merkte es und nickte „Achso...“ Er ging mit seinen Stäbchen zu ihrem Mund und fütterte sie. „Danke Soul“ Sie lächelte und beide wurden rot, aßen fertig und Soul stellte die Schüssel auf den Nachttisch. „Leg dich hin. Ich möchte dich wieder festbinden.“ Sie schüttelte den Kopf und setzte sich auf seinen Schoß. „Noch nicht...Bitte...“ Sie legte ihre Arme um seine Schultern und hielt ihre Stirn an seine, wobei beide knallrot wurden. Er umarmte sie und drückte sie dabei leicht an sich, streichelte über ihren Rücken und wollte sie wieder küssen, aber sie kam ihm zuvor. Sie ging vorsichtig mit ihrer Hand in seine Haare, hielt sich daran fest, kam ihm vorsichtig näher und flüsterte „Küss mich...Bitte...“ Beide kamen sich näher und küssten sich das erste mal freiwillig, was beide genossen. Beide wurden knallrot und streichelten einander. Soul ließ sich mit ihr nach hinten fallen, legte sich auf sie und fing an ihren Hals zu küssen, wobei Maka leise keuchte und ihm hinter seinem Ohr küsste. Beide drückten sich gegenseitig aneinander und streichelten sich, während sie sich weiter immer verlangender küssten. Als sie keine Luft mehr bekamen, lehnte sie ihre Stirn an seine und er flüsterte glücklich „Ich liebe dich Maka...“ Sie lächelte ebenso glücklich und erwiderte „Ich liebe dich auch Soul...“

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Ja da bin ich seit langem mal wieder...Hatte eine ewig lange Schreibblockade und hab irgendwie nichts auf die Reihe bekommen oder irgendwelche guten Ideen gehabt. Aber nu bin ich im Urlaub und komme endlich mal weiter :D Hoffe euch gefällt die Story und schreibt gerne mal einen kleinen Kommentar wie ihr sie fandet oder was ich verbessern könnte^^
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