Zwischen Himmel & Hölle

GeschichteDrama, Romanze / P18
Felix OC (Own Character)
15.07.2020
09.08.2020
17
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01.08.2020 987
 
"Die Volturi geben keine zweite Chance. Caius, Biss zur Mittagsstunde"

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Demetri POV:

"Cassie und ich ging mit zwei neuen Rekruten in die Tiefgarage zu den Autos. Von meinem Instinkt getrieben, steuerte ich auf einen silbernen SUV zu. Die Rekruten nahmen schweigend auf der Rückbank platz, cassie glitt elegant auf den Beifahrersitz und grinste mich an.

Ich schaute mit einem fragenden Blick zu ihr herüber. "Was ist Demi?" fragte sie mit hochgezogener Augenbraue. Für einen kurzen Moment schwieg ich, starte den SUV mit einem dröhnen erwachte der Motor und ich fuhr aus der Garage. "Ich freue mich für dich wirklich… Aber pass auf dich…" erwidert ich mit einem seufzen.

Wir hatten die Stadt Volterra verlassen, fuhren mit dem Auto Richtung Florenz.

Auf der Rückbank saßen die Rekruten schweigend und sagten die ganze Fahrt über kein Wort. Den SUV parkte ich am Stadtrand nahe Florenz,die letzten Kilometer rannten wir durch die Wälder und nutzen den Schutz der Dunkelheit. Die Suche nach den Nomaden wurde durch das einsetzen des Regens erschwert, da die Spuren verwischt wurden. Eine kurze Zeit irrten wir in der Gegend umher, bis ich die Spur wieder aufnahm durch den starken Regen.

Wir hatten die Informationen von unseren Informanten, dass der Nomade um die Zeit gerne unterwegs ist und unsere Existenz bedroht. Wir waren Stunden durch die Wälder gerannt wo uns niemand so schnell enttarnen konnte. In einem Industriegebiet was von Bäumen umsäumt, stand eine verlassene Lagerhalle. Aus der Halle dröhnte laute Musik, hier feierten wohl welche gerne ohne mit den Nachbarn Ärger zu bekommen. Wir schlichen uns an und hielten uns im Unterholz versteckt. Unsere Neulinge setzen wir als Ablenkung ein, sie beraten die Lagerhalle von der Vorderseite, Cassie hielt sich ruhig im Schatten versteckt der Bäume und wartete auf mein Zeichen. Die beiden Vampire waren in der Halle verschwunden. Ich schickte ein Stoßgebet zum Himmel hinauf, dass alles gut gehen würde bei dem Auftrag. In der Halle verstummte die Musik schlagartig, es war auf einmal totenstill. Für meinen Geschmack war es zu still, es war nie unsere Art uns leise zu verhalten.

Cassie und ich mussten nicht lange warten. Die hintere Lagertür flog mit einem lauten Knall auf, der Nomade wurde durch die Luft geschleudert, prallte gegen einen Baum, wo er krachend zu Boden ging. Die beiden Rekruten sprangen ihm mit einem Satz hinterher aus der Halle und folgten ihm. Der Nomade hatte sich in der Zwischenzeit auf die Füße rappelte und stürmte auf mich zu, als er mich im Schatten bemerkte. Mit einer schnellen Bewegung war ich bei ihm, um schloss,meiner Hand seinen Hals und hob ihn hoch so, dass seine Füße über den Boden baumeln. Cassie trat aus dem Schatten hervor, schaute amüsiert zu mir herüber und ließ den schwarzen Nebel aus ihren Händen entstehen. Ich ließ ihn zu Boden fallen, wo er unsanft aufkam. Der Nebel hatte den Nomaden alle Sinne genommen, er lief orientierungslos durch den dunklen Wald. Wit hatten ihn mit einer Leichtigkeit eingeholt, ich packte ihn an die Schultern und hielt ihm im eisigen Griff fest und schleuderte ihn gegen einen Baum. Ich wusste dass Cassie ihre Fähigkeiten gut beherrschte und diese auch ausweiten konnte. Der schwarze Nebel verschwand so langsam. Cassie tauchte hinter mir auf und grinste mich an. Der Nomade lag benommen am Boden. Ich zuckte mit den Schultern, drehte mich zu ihr um. Die beiden neuen hatten  noch zwei  Komplizen gefunden teilt sie mir mit. Ich machte sie ausfindig. Unsere neuen Rekruten hatte sie gefunden und getötet. Cassie ließ die Leiche verschwinden. Ich tobte innerlich vor Wut, wie konnte das nur passieren. Die Meister würden darüber nicht erfreut sein. Sie berichteten mir, dass ihnen die Mordlust überkommen hatte und sie deshalb die zwei Komplizen des Nomaden getötet hatten. Ich blieb ruhig um meine Fassung zu bewahren. Cassie stand einige Meter entfernt und schwieg.

Wir machten uns  auf den Heimweg. Ich fuhr den SUV zurück. Cassie schlief werden der Rückfahrt, die beiden neuen verhielten sich ruhig auf der Rückbank. Wir erreichen Volterra bei der Morgendämmerung, Cassie rührte sich auf dem Beifahrersitz und blinzelte verschlafen in die aufgehende Sonne.

10 Minuten später waren wir in der Tiefgarage unter dem Schloss angekommen. In der Eingangshalle saß Gianna an ihrem Schreibtisch und sortierte die Post. Es musste eine sehr langweilige Aufgabe sein. Sie hob den Kopf als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, "Buongiorno Demetri und Cassie" sagte sie verlegen und wurde rot. Wir knickten schweigend und ging zu den Aufzügen. Ich schaute zu ihr herüber, sie wirkte irgendwie ein bisschen nachdenklich, als ob etwas passiert war. Sie bemerkte meinen besorgten Blick, "Was ist denn?" fragte sie mich. Ich blieb stehen, "Dich beschäftigt irgendwie was?" sagte sie zu mir. "Gianna verhält sich komisch irgendwie." erwidert ich wahrheitsgemäß. Cassie schaute zu ihr unbemerkt herüber. In dem Blick der Menschlichen Frau lag, etwas was sie nicht genau deuten konnte. Cassie legte den Kopf schief, an dem Hals der Frau konnte sie leichte Bissspuren sehen und sog hörbar die Luft ein. Ich warf ihr einen fragenden Blick zu.

"Was ist los?" fragte ich sie neugierig. Wir standen immer noch vor den Aufzügen. "Ich habe Gianna's Gedanken gelesen…" antwortet sie niedergeschlagen. Ich zog meine Augenbraue hoch. "Was hast du gehört?" erwidert ich. Sie seufzte auf. "Gianna hatte was mit Felix als wir in Florenz waren…." sagte sie und verdrängte die aufsteigende Wut, als die Fahrstuhltüren aufglitten und das Ping ertönte.


Dort wurden wir von unseren Meistern bereits erwartet, wir übermittelten unseren Auftrag den wir nicht ganz erfolgreich ausgeführt hatten. Die neuen Rekruten hatten man zu zwei Wochen Kerkerdienst verdonnert. Nachdem wir fertig berichtet hatten, konnten wir den Saal verlassen. Ich begleitet Cassie zu ihrem Zimmer, wo wir uns kurz freundschaftlich umarmten und ich mich auf die Suche nach Felix machte."
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