Zwischen Himmel & Hölle

GeschichteDrama, Romanze / P18
Felix OC (Own Character)
15.07.2020
15.09.2020
18
17.942
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28.07.2020 1.467
 
Warum guckst du so als hätte jemand einen Pandabär abgeknallt? Damon Salvatore in Vampire Diaries

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Für einen Bruchteil der Sekunde blieb es totenstill hinter der schweren Tür.
Mit gesenktem Kopf trat die junge Frau von der Tür weg in den Schatten der Dunkelheit.

Aus dem Zimmer ertönte ein genervtes Knurren, „Wer ist da? Demetri wenn du es wieder bist, kannst du gleich wieder gehen!“ sagte die Stimme im gereizten Ton.
Mit einem lauten Knall flog die Zimmertür auf, im Türrahmen stand Felix, sein muskulöser Oberkörper war gut erkennbar durch das Licht was in den dunkeln Flur schien.

Felix rote Augen leuchteten in der Dunkelheit auf. Er sog hörbar die Luft ein, die er nicht einmal brauchte. Der große Vampir lauschte in die Stille, irgendwo in der Dunkelheit, hörte er das nervöse pochen eines Herzschlags.

Er tauchte in die Dunkelheit hinab und folgte dem leisen Pochen.

Cassie hatte sich hinter einem Eckpfeiler versteckt, der bei Felix in der Nähe war.
Somit hatte sie einen guten Blick zu seiner Zimmertür gehabt. Als er diese öffnete, konnte man im schwachen Lichtschein nur seinen nackten perfekten Oberkörper sehen. Nur seine harten, markaten Gesichtzüge konnte sie in diese Moment nicht deuten. Dass einzige was sie wahrnahm, dass sein Blick schmerzerfüllt war. Als ob ihm etwas belastet oder jemand vor kurzem umgebracht hatte.
Sie spürte, wie sich ihr Herschlag schneller pochte als gewöhnlich und ertapte sich selbst dabei wie sie auf ihrer Unterlippe kaute.

Plötzlich packten sie zwei muskulöse Arme und hielten sie einen gefühlte Ewigkeit fest. Ein bedrohliches Knurren an ihrem Ohr ließ sie erschaudern.
„Wo zum Henker hast du den ganzen Tag gesteckt?„ fragte die Stimme an ihrem Ohr. Die Hybridin schwieg und schaute in die Dunkelheit.

Der große Vampir seufzte hörbar auf. „Na, schön wenn du nicht reden willst... Nur das man sich den ganzen Tag verrückt macht. Interessiert dich scheinbar nicht Cassie„ sagte er frustiert.

Cassie atmete aus. „Müssen wir, dass hier draußen auf dem Flur diskutieren?„ fragte sie ihn mit gespielter Zickigkeit.

„Dann komm mit!„ sagte Felix, ließ sie los und verschwand in seinem Zimmer.

Cassie schwieg abermals und folgte ihm. Der Vampir blieb an einem kleinen Tisch stehen mit dem Rücken zu ihr und goß sich aus einer silberen Karave eine dunkel rote Flüßigkeit in ein Kristallglas. Die Vampirin schloß die Tür hinter sich, blieb aber an der Tür stehen einen Moment und ließ ihren Blick über den perfekten Oberkörper wandern.

„Wo zum Henker hast du den ganzen Tag gestreckt?„ wiederholte er die Frage mit dem Rücken immer noch zu ihr. Cassie sagte kein Wort, sah weiterhin Felix an und wusste nicht was sie sagen sollte. Schweigend ging sie zum Fenster hinüber, wo man einen tolle Aussicht über die Stadt hat. „Wie war dein Training mit Demetri?“ fragte die Vampirin gedanken abwesend.  Es ertönte hinter ihr ein schnauben. „Die Madam lenkt wieder geschickt vom eigentlichen Thema ab. Aber danke der Nachfrage, das Training mit Demetri war gut.„ antworte Felix mit einem amüsierten Unterton in seiner Stimme.

Unbewusst kaute sich Cassie auf die Unterlippe und überlegte fieberhaft wo sie anfangen sollte. Felix hatte sich in der zwischen Zeit auf die Couch gesetzt und beobachtet sie neugierig.

Die Hybridin spürte seine Blick auf sich ruhen. „Würdest du auf hören mich an zuschauen, es macht mich ganz nervös.„ sagte sie, wobei sie aus dem Fenster schaute. Der Vampir seufzte auf,“wir müssen reden, dass geht so nicht weiter. Immer dieses hin und her.“ sagte er und schaute sie provkativ immer noch an.
„Ich habe mit Meister Marcus über mein Gefühlchaos gesprochen, da ich nicht weiss wie ich damit umgehen soll. Meister Marcus hat mir geraten mit dir darüber zu reden.“ sagte der muskulöse Vampir. Hinter sich spürte sie, dass er hinter ihr am Fenster stand. Er musste wohl beim sprechen die Couch verlassen haben und zur ihr gegangen sein.

Da sie ihre Gefühle in der Situation nicht in Worte fassen konnte, wie in Trance griff sie  nach seiner Hand und verschränkte die Finger miteinander. Die Blicke der beiden Vampire ruhte auf den verschränkten Händen. „Wie fühlt es sich an für dich?“, fragte Cassie ihn zögernd.

Felix schaute sie an, um seine Lippen spielte ein Lächeln.

„Es fühlt sich sehr gut an. Und für dich?“ „Auch sehr gut.“ Sie wusste nicht, was sie noch sagen sollte. In ihrem Herz tobte ein Gefühlschaos, als ob ihre Gefühle Achterbahn fahren würden.

Cassie löste sich von den verschränkten Händen, drehte sich zu ihm um, so dass ihr Kopf an seiner Brust lag. Felix legte seine Hände an ihre Hüfte und legte seine Lippen auf die ihre. In dem Kuss lag so viel Gefühl und Leidenschaft, wie sie es von ihm nicht kannte. Es schien als ob Felix seine Gefühle  sprechen ließ mit diesem Kuss,nur widerwillig lösten sich die beiden Vampire von einanderer.

Der dunkelhaarige Vampir hob die Hybridin hoch in seinen Arme, schlang ihre Beine um seine Hüften. Er ging mit ihr in seinen Armen zu seinem Bett und legte sie dort drauf.

Cassie kuschelte sich an seinen nackten Oberkörper, er legte die Arme um sie. Die beiden sprachen noch eine gefühlte Ewigkeit über ihre Gefühle und wie es mit ihnen weiter gehen würde. Irgendwann musste Cassie ein geschlafen sein, in seinen Armen und spürte nur die leichte Berührung von seinen Lippen auf ihren als er sie küsste.

„Buonanotte amore mio.„ murmmelte Felix an ihrem Ohr und beobachtet sie eine Weile beim Schlafen.


Ein paar Stunden später...

Cassie’s Wecker riss sie unsanft aus dem Schlaf, gähnend, streckend, murmelend und jedoch widerwillig drehte sie sich zur Seite und setzte sich auf die Bettkante. Hinter ihr nahm sie ein Murmeln war von Felix. Das Gespräch mit Felix hatte ihr gut getan.
Schlaftrunkend und immer noch benommen stand sie mit einem Satz auf und ging zu ihrer Reisetasche.Diese stand schon die letzten Tage bei Felix im Zimmer, sie holte ihre schwarze Lederjacke, ein schwarz/rotes Kleid und schwarze High Heels herraus.

Im verschlafenen Zustand ging die Vampirin ins Badezimmer, legte ihre Kleidung über den Rand der Badewanne, zog sich aus und ging unter die Dusche. Unter der Dusche hörte sie mein Handy klingeln, wusch sich das Shampoo aus den Haaren und ging aus der Dusche. Wickelte sich ein Handtuch um den Körper und ging zum Handy.
Auf dem Display erschien eine Nachricht von Demetri.
„Hey meine beste, es gibt einen Auftrag für uns in Florenz. Dort treibt ein Normade sein unwesen, laut unseren Informanten. Treffen uns um 16Uhr bei Felix dort hole ich dich ab. Gruß Demi“

Gedankenverloren trocknete sich Cassie ab und zog ihre Unterwäsche an. Als sich von hinten muskulöse Arme um sie legten und an seine kalte Brust zogen. Felix küsste sie am Hals bis hin zum Ohr und knabberte am Ohrläppchen. „Hey Darling, du hast dich einfach aus dem Bett geschlichen.“ sagte Felix grinsend. „Vielleicht...“ sagte Cassie Schulter zuckend. „Ich hab eine Nachricht von Demetri bekommen, dass es einen Auftrag gibt in Florenz.„ antworte sie wahrheitsgemäß.

Der dunkelhaarige Vampir ließ ein kehliges Lachen hören „Achso, da wolltest du einfach gehen ohne dich zu Verabschieden.“ sagte er und zog eine Augenbraue hoch.
Die Hybridin drehte sich zu ihm um, legte die Lippen auf seine und küsste ihn. „So besser?“ fragte sie ihn zwischen dem Kuss. Felix murmelte „Vielleicht einbisschen...“ und knabberte an der Unterlippe. Er hob sie hoch und trug aus dem Badezimmer zum Bett legte sie darauf.

Bevor sie ihren Auftrag begann verbrachten Felix und Cassie Zeit miteinander.
„Du weißt das ich mich gleich fertig machen muss.“ sagte die Blondine lachend als sie immer wieder seine Lippen an ihrem Hals spürte. „Gleich ist nicht jetzt.“ raunte er und versuchte Cassie zu verführen woraufhin sie lachte. „Felix du weisst, dass Demetri mir die Hölle heiß macht wenn ich zu spät bin. Nur wenn du mich weiter verführest verbringen wir den ganzen Tag im Bett.“sagte sie immer noch lachend. „Du bist wunderschön, Darling und ich kann dir nicht wiederstehen.“ „Ach wirklich? Da muss ich doch weiter anziehen.“ Felix beobachtet sie, als sie auf gestanden war um ihr Kleid und die High Heels anzuziehen.

Es ertönte ein klopfen an der Zimmertür. Demetri streckte seinen Kopf, mit einem Grinsen herein. „Ich hoffe ihr seit angezogen und konntet ihr euch endlich vom Bett trennen.“ sagte der dunkelhaarige Vampir. „Neidisch mein Bester?“ fragte Felix ihn belustigt. „Wer weiß, wer weiß.“ antworte Demetri und boxte ihn auf den Schulter. Cassie schüttelte schweigend den Kopf und grinste.

Demetri grinsen wurde breiter. „Ich entführe mal die junge Frau an deiner Seite nur ungerne wenn es um einen Auftrag geht.“ Felix küsste Cassie und hielt sie für einen Moment fest in seinen Armen. „Wir sehen uns in ein paar Stunden wieder.“ sagte Felix. Widerwillig ließ Felix sie los.

Demetri war schon zur Tür hinaus und Cassie folgte ihm...

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Buonanotte amore mio = Gute Nacht meine Liebe
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