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Legenden der Grandline: Die Bestie

von Dylilah
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
15.07.2020
10.12.2021
18
41.098
8
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15.07.2020 2.146
 
Fevarian war alt, uralt. Ihr Gesicht hatte mehr Falten, als sie Zähne im Mund und ihr Rücken war so krumm, dass Alex von hinten zuerst gedacht hätte, es wäre ihr Kopf. Es war schwer sie zu verstehen, über das Gelächter und Gebrülle der anderen Gäste. Die Kneipe war gut besucht, besonders dafür, dass sie in der Seitengasse einer Seitengasse lag, und diese Insel hier sowieso nicht viel mehr als ein besseres Kuhkaff war. Keine große Stadt, keine Marinebasis, und so klein, dass man sie in einem halben überqueren konnte. Nichts, über das man sich sonderlich beschweren konnte, war so der Hafen doch frei, und große Probleme gab es auch nicht.
“Und du bist sicher, dass du das wissen willst.. ihr jungen Leute heutzutage.. ihr geht so viele Risiken ein..” Unter den lärm der Besucher begann sich plätschern zu mischen, durch das grobe Holz des Daches tropfte langsam Wasser hinab in den Innenraum. Niemand störte sich daran.
“Wissen, muss bewahrt werden, und die Legenden unserer Zeit, und der alten Zeit aufgeschrieben werden, oder nicht?” Alex grinste die alte Frau an, vor sich bereits Notizbuch und Feder liegend, und nur darauf wartend, dass sie nun endlich begann zu erzählen.. die Legende der Bestie, dem Monster, das vor so vielen Jahren die Meere unsicher gemacht hatte.. wie lange hatte er nun schon danach gesucht, wie vielen Hinweisen war er nachgegangen, die dann doch ins Leere gelaufen waren. Er war schon kurz davor gewesen, aufzugeben, sich einzugestehen, dass die Legende der Bestie wirklich nicht mehr als eine Legende war, und es diesen Mann doch nie gegeben hatte.
“Dann hör gut zu Jüngchen.. ich habe keine Lust mich zu wiederholen..”, krächzte die Alte, nahm einen Zug ihrer Zigarre und noch einen kräftigen Schluck ihres Rums. Der Wind pfiff durch die zugenagelten, Scheibenlosen Fenster. Alte, vergilbte Steckbriefe knitterten an einem Brett hinter Fevarian. “Vor etwa 90 Jahren, im alten Zeitalter, noch bevor Roger zum Piratenkönig wurde, trieb die Bestie ihr Unwesen auf den Meeren. Vom North Blue aus zog es seinen Weg über die Meere, bis hierhin, in die Neue Welt. Die Bestie war ein Monster, das mehr als nur einmal eine andere Crew hatte, doch seine Letzte war die, die den meisten Eindruck in der Weltgeschichte hinterlassen hat.. es begann alles auf einer kleinen Insel kurz hinter der Red Line..”

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Die Sonne strahlte schon am frühen morgen leuchtend über die weißen Dächer der großen Stadt, spiegelte sich in den Glasscheiben der Vitrinen, in welchen sich kunstvolle Schmuckstücke, filigrane Dekorationen und die edelsten Stoffe gleichermaßen verteilten. Menschen, in luftigen Klamotten, duften nach den kostbarens Duftwässerchen, stolzierten umher, begutachteten die Waren, setzten sich zum Kaffee in die unzähligen Lokale die sich an der Promenda entlang zogen oder schlenderten einfach nur mit anderen umher. Keiner machte sich Gedanken um die Preise, denn ein jeder der hier lebte, konnte sich alles leisten, was er begehrte.
An einigen Ecken, unter den Balkonen und Markisen, standen in weiß und blau gekleidete Wachen, ihre Waffen locker geschultert, oder einfach neben sich lehnend. Sie unterhielten sich, lasen in Zeitschriften oder starrten einfach nur Löcher in die Luft. Jeder von ihnen genoss den Luxus, denn die hohen Mauern, und die vielen Marienbasen auf der restlichen Insel ihnen boten. Kein Pirat wäre so dumm, sich hierhin zu trauen, sie waren in Sicherheit, niemand würde ihnen hier etwas tun. Das schlimmste, was hier geschehen konnte, war der ausraster eines Neureichen, wenn er zuviel getrunken hatte. Zumindest war das die allgemeine Einstellung. Nitiz konnte darüber nur lachen. Die Wachen hier waren dermaßen überzeugt von ihrer Sicherheit, so unaufmerksam.. es war ein leichtes für sie gewesen, in die Stadt zu kommen. Niemand hatte sie in Frage gestellt, niemand sie angesprochen, außer um ihr etwas zu verkaufen. Der bloße Gedanke daran, würde sie schon zum lachen bringen, wäre die Anwiederung dieses Platzes nicht zu groß. Diese Naivität war einfach zu erbärmlich, diese Hoffnung zum kotzen. Oh, wie gerne doch würde sie diese ganze Stadt in Flammen aufgehen lassen, nur um ihnen zu zeigen, dass sie nicht sicher waren, dass niemand sicher war. Sie würden es verdienen, den, darin war sie sich sicher, keiner von denen hier hatte irgendetwas getan, um diesen Wohlstand zu verdienen. Alle hier waren nichts als irgendwelche Arschlöcher, die ihren Luxus auf Kosten der Armen und Schwachen gemacht hatten, den anders konnte niemand an so etwas kommen. War Geld im Spiel, lid immer wer. Nicht das sie besser war .. aber sie gab es zumindest zu. Allerdings spielte es im Moment auch keine Rolle. Ihre Aufgabe war es nicht, diese Stadt zu zerstören, auch wenn es fast schon zu Schade war, hier nicht irgendetwas zu zerstören, sondern etwas zu besorgen.
Das würde der schwerste Teil werden, stellte sie mit einem Blick auf das bewachte Gebäude vor sich fest. Sie hörte die Soldaten im Inneren, es war wohl gerade Schießtraining, und sah die, die auf den Türmen und Mauern der Basen Wache schoben. Ihre Aufmerksamkeit schien dabei aber oft mehr dem schönen Wetter als wirklich ihrer Umgebung zu dienen, gut für sie. Ein Grinsen huschte über ihre Lippen, bevor es sich zu einem Lächeln wand, mit welchem sie geradewegs in die Basis trat und zielgerichtet einen langen Flur entlang ging. Der Marmor des Fußbodens war fast so glänzend wie die Abzeichen und Orden die an den strahlend weißen Wänden klebten. Kaum ein Schatten zeigte sich, den durch die großen, nahezu gigantischen Fenster, fiel genug Licht, und dennoch waren die vergitterten Lampen über ihr eingeschaltet. Neben ihren kleinen Absätzen war das elektrische surren das einzige, das sie hörte. Gab es wirklich niemand, der die Gänge hier patrollierte? Niemanden, der auch nur darauf achtet, wer diesen Ort betrat? Wären nun auch noch alle Türen offen, würde sie diese Menschen wahrlich als bescheuert klassifizieren. Leider, für Nitiz zumindest, waren sie es nicht.
Einen Moment lang stand sie unschlüssig vor der schweren, hölzernen Tür, neben dem auf einer goldenen Platte einfach nur >Archiv< stand, blickte dann zu beiden Seiten und zuckte leicht mit den Schultern. Im nächsten Moment verpasste sie der Tür einen heftigen Tritt, riss sie damit aus den Angeln. Lautstark fiel das dunkle Holz nach hinten und wirbelte alten Staub auf, hier war wohl lange keiner mehr gewesen. Sie hörte aus der Ferne verwirrendes hin und her Gebrülle, kümmerte sich da aber nicht weiter drum.
Nitizi riss Schublade um Schublade auf, durchblättert Akten, las grobe Überschriften und zog immer Mal wieder Steckbriefe und Dokumente hervor, die sie in einen Rucksack stopfte. Die Schritte kamen näher, der Stimme Wirrwarr lauter und lauter. Ohne noch groß weiter darüber nachzudenken, schnappte sie sich eine der rausgerissen Schubladen, und schleuderte jene kraftvoll durch das Fenster. Krachend splitterte das dünne Glas, prasselte auf der Außenseite hinab. Die Schüsse stoppten, das Geschrei wurde lauter. Nitiz drückte sich in der hintersten Ecke des Archives eng an einige Aktenschränke, während Soldaten den Raum stürmten, sich nur kurz umsahen, einen Moment das Fenster anstarrten und dann, brüllend dass der Einbrecher bereits durch das Fenster geflogen wäre, wieder hinaus rannten. Sie grinste, lugte hinter den Schränken hervor. Alle weg. Zufriedenstellend, aber zu erwarten gewesen. Leise bewegte sie sich aus dem Archiv, sah sich noch einmal genau um, sicherstellend, dass nicht doch noch ein verirrter Soldat sah, wo sie hergekommen war, und machte sich dann auf den Weg heraus. Wieder durch die strahlend weißen Gänge, vorbei an aufgeregten Soldaten, die hektisch umher liefen, sich selbst in den Füßen standen und komplett überfordert versuchten, herauszufinden, was sie nun tun sollten. Niemand verdächtigte sie, niemand fragte nach, was genau sie in der Basis gesucht hatte, oder wer sie überhaupt war. Wie zu erwarten, fast schon langweilig.



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Alex starrte die alte Frau an. "Du wolltest mir doch die Geschichte der Bestie erzählen? Wer ist diese Frau, was hat sie dort getan? Was hat sie dort geklaut!" Alex beugte sich nach vorne, Gier nach Wissen in seinen Augen stehend. Er wollte die Geschichte der Bestie kennen, es störte ihn, dass sie nun etwas anderes erzählte, und doch, klang auch diese Geschichte unglaublich. Warum hatte man sie nicht aufgehalten, was sollte sie dort, und vor allem, wer war sie. Noch nie hatte er den Namen Nitiz gehört.
"Diese Jugend … Keine Geduld. Dies ist die Geschichte der Bestie.. ich sagte doch, seine letzte Crew, war die, die den meisten Eindruck hinterlassen hatte" Sie steckte sich eine neue Zigarre an, schnippte die Alte weg in eine sich bereits gebildete Pfütze, wo sie zischend erlosch."Denn seine letzte Crew setzte sich zusammen aus Einzelgänger, Monstern und dem schrecklichsten Gesindel das man sich vorstellen konnte. Menschen, die schon vor dem Eintritt in seine Crew gesucht und gefürchtet waren. Nitiz hat ihm nur das besorgt, was er brauchte: Die Steckbriefe der Menschen, die zukünftig seine Crew darstellen sollte.”


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Die Crew der Bestie: Einzelgänger. Ausgestoßene: Der wahre Abschaum der Gesellschaft, die nicht einmal mehr unter den Gesetzlosen einen Platz haben. Sie sind die, die es irgendwie, sei es durch List und Tücke oder einfach nur überragende Stärke, bis in die Neue Welt geschafft haben, und nun vor dem letzten großen Hindernis ihre Reise stehen: den anderen Monstern dieser Welt. Ganz gleich wie groß ihr Name auch ist, wie stark die Marine sie einschätzt, sie sind nicht alleine. Zwischen den großen Crews der Kaiser, den organisierten Schiffen der Marine und den unberechenbaren Wellen der See, kommt man alleine nicht mehr weit. Vielleicht nahmen sie gerade deshalb das einmalige Angebot an, einer Crew aus ihresgleichen beizutreten..
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Grundsätzliches:
-Wir spielen knapp 30 Jahre, bevor Roger hingerichtet wird, also kein Ruffy, keine Supernoven usw.
-Eure Charaktere sind schon rumgekommen, sie haben gekämpft, getötet, überlebt. Sie kennen das Leben auf See, und das sollte man(wenigstens) ihrem Charakter  etwas anmerken können. Das heißt nicht, dass ihr keinen Sonnenschein machen könnt, der in allem etwas gutes sieht, aber der Charakter sollte schon wissen, was er tut und was um ihn herum geschieht.
-Kopfgelder sollten sich auf maximal 600 Millionen beschränken.
-Mit dem Einreiches eures Charakters, erklärt ihr euch bereit, ihn komplett meiner Verantwortung zu überlassen, mit allen Konsequenzen für jenen.
-Keine Verwandtschaften, keine Ds.
-Ich möchte niemanden, der Königshaki besitzt.
-Teufelskräfte sind optional, ich möchte nicht das jeder eine besitzt, da die Crew schon zwei Nutzer hat.
-Kritik nehme ich gerne an, Wünsche zur Story auch. Inwieweit das berücksichtigt wird, kommt drauf an.
-Bei fragen, immer fragen
-Ich habe kein Mindesmaß an Worten für den Steckbrief, ich möchte aber, das sie mit Mühe ausgefüllt werden
Steckbrief:

~Basic~
Name & Vornamen:
*Spitzname:
Alter:
Geschlecht:
Rasse:
Sexualiät:

~Äußerlichkeiten~
Haare & Augen:
Größe & Statur:
Haut/Schuppen/Fellfarbe:
*Besonderheiten(Tattoos/Piercings/abnormale Körperteile):
Klamotten:
*Klamottenset 2:
*Klamottenset 3:
*(beliebig erweiterbar):

~Hintergrund~
Herkunft:
    -Insel(beschrieben, wenn selbst erfunden):
    -Meer:
Familie:
    -Eltern(Name/Besonderes/Verhältnis):
    -*Geschwister(Name/Besonderes/Verhältnis):
    -*sonstige Verwandte(Name/Besonderes/Verhältnis):
*Freunde & Bekannte: (Name/Besonderes/Verhältnis):
Vergangenheit:
Ereignis, das den Charakter am meisten geprägt hat:
Was bereut der Charakter am meisten:
Bildung/Beruf/Wissen:
*Vorbild:

~Charakterliches~
Was zeichnet den Charakter aus (5-8 Worte):
Wie sieht der Charakter sich selber:
Was sind seine vier größten Laster/Macken:
         - Wie kommt der Charakter mit ihnen klar:
Worauf ist der Charakter besonders stolz:
Worauf ist er nicht stolz:
Was würde der Charakter niemals tun:
Wovor hat er die größte Angst:
Was macht den Charakter(in den Augen der Welt) zu einem Monster:
Würde der Charakter sich selbst auch als Monster sehen:
Charakter allgemein:


~Das Interessante~
Kopfgeld:
Wie kommt es zu diesem Kopfgeld:
Steckbriefname:
Wie sieht der Steckbrief aus:


~Verteidigung~
Wie kämpft der Charakter:
    -Stärken:
    -Schwächen:
    -Art(aggressiv, passiv, aus dem Hinterterhalt, usw):
    -Besonderheiten:
*Waffen:
*Haki:
*Teufelskraft:    

~Kleine Dinge~
Lieblingsgerichte/Getränke:
Mag der Charakter Tiere? Welche/Welche nicht:
Meinung zu Musik:
*Gegenstand, der dem Charakter viel bedeutet:
Wie würde der Charakter am liebsten sterben:
Hobbys:
Wäre er kein Gesetzloser, was wäre der Charakter:



------------------

Kapitel 1 und Steckbrief. Ist schon ewig her, das ich etwas geschrieben hab, wurde also echt mal wieder Zeit.

Ich würde mich sehr über Interesse und Steckbriefe freuen.

Liebe Grüße,

Dylilah
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