Something about you / Our time to Go (State Champs - Derek Discanio FF)

GeschichteDrama, Romanze / P18
14.07.2020
27.09.2020
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16.09.2020 3.009
 
Derek’s pov

Ich drehte mich auf die Seite, dass ich von meinem Schlafplatz stürzte und mit einem Mal vollkommen wach war. Im Versuch den Sturz noch aufzufangen, landete eine meiner Hände in einem Eimer.
„Wirklich?“ raunte ich leise und schüttelte das Wasser etwas ab. Ich verzog das Gesicht und zog den Eimer etwas zu mir, war aber erleichtert, das wirklich nur Wasser drin war. „Ughh, scheiße!“ rieb ich mir das Gesicht und strich durch meine Haare, bevor ich mich vorsichtig aufrichtete. Ich schaute nach meiner Kappe und setzte sie wieder auf. Dann ging ich langsam zum Bad, ich machte meine Kontaktlinsen raus und setzte meine Brille auf, bevor ich nach einer Aspirin in meinen Sachen suchte. Danach ging ich in die Küche und schaute auf die Uhr, wie ich mir ein Wasser aus dem Kühlschrank nahm. Wir standen, aber die Uhr zeigte erst neun Uhr an, dass ich etwas die Stirn runzelte. „Jemand hier?“ fragte ich, bekam aber keine Antwort. Die sind ja sicher nicht schon so früh zum Escape Room! dachte ich mir. Ich nahm meine Tablette, ehe ich mich auf den Weg zu meiner Koje machte. Ich zog den Vorhang auf und sah gleich die Flasche Jack Daniels von gestern. Das muss aufhören, ich hab nicht mal einen blassen Schimmer, wie ich hier her gekommen bin gestern! Ich schnappte sie, da ich wusste das immer noch etwas darin war und ging wieder in unsere Küche, um den Rest wegzukippen.
„Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!“ Ich schaute zur Bustür, in der Ryan lehnte.
„Von was redest du?“ maulte ich, wie ich die leere Flasche wegschmiss.
„Kopfschmerzen?“ fragte Ryan, wie ich die Augen schloss und meine Stirn rieb.
Er kam in den Bus und nahm den Eimer, um das Wasser zu entsorgen.
„Hmm, ich hab schon was genommen dagegen!“ sagte ich leise, wie ich mich in die Lounge setzte.
Ryan kam zu mir und setzte sich mir gegenüber hin. „An was kannst du dich erinnern?“ fragte er.
„Wo soll ich anfangen?“ verdrehte ich die Augen und schaute ihn an.
„Du weist das du Tyler verletzt hast?“ fragte Ryan.
„Er hat in meinen Sachen gewühlt, dazu hat er kein Recht gehabt!“
„Vielleicht nicht ja, aber er hat sich sorgen um dich gemacht, wie er vorher gesehen hat, dass du eine Flasche Whiskey im Bus geext hast!“
„Er hat was?!“ fragte ich überrascht.
„Er hat Dich gestern beim trinken gesehen und ist nur deswegen an deine Sachen, weil wir schon länger das Gefühl haben, das was nicht stimmt bei dir!“
„Es ist alles in Ordnung!“ sagte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust.
„Dez, du warst gestern betrunken auf der Bühne!“
„Angetrunken vielleicht, nicht betrunken!“
„Betrunken! Wir waren kurz davor die Show abzubrechen! In den sozialen Medien sind einige Texte, wo sie fragen ob du blau bist, ganz zu schweigen von ein paar Videos auf YouTube, wie du über die Bühne stolperst!“
„Und? Ich hab sie gemacht, wie ist am Ende egal! Danach bin ich in einen Club weiter und hab etwas aufgelegt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dann nicht mehr wirklich weis was passiert ist!“ verzog ich etwas das Gesicht.
„Es ist nicht egal und das du jetzt, deinen hoffentlich letzen Alkohol, entsorgt hast, gibt mir zumindest Hoffnung, das du einsiehst ein Problem zu haben!“
„Du hast ja recht!“ gab ich nach. „Ich …“ sagte ich, war mir aber nicht wirklich sicher, ob ich mit ihm reden sollte darüber. „Ich weiß, dass ich kein Problem hab! Das hab ich erst, wenn ich nicht aufhören kann!“
„Nein,“ schüttelte Ryan den Kopf. „Das hast du schon, wenn du es jeden Tag brauchst und vor allen verheimlichst!“
„Ich brauch es nicht jeden Tag!“ wurde ich sauer.
„Sicher? Auch Bier gehört zu Alkohol und ich hab dich die Tour nicht an einem Tag ohne ein Coors gesehen!“
„Ich bin doch auch alt genug! Ich kann trinken wann und wieviel ich will!“
„Hörst du dich eigentlich reden Derek?“ fragte Ryan. „Du widersprichst dich doch selber!“
„Ach komm lass es!“ winkte ich ab und stand auf, um zu meiner Koje zu gehen.
„Dez, komm red mit mir! Wir wollen doch nur wissen warum du es machst, wir wollen es verstehen!“
„Ich red ganz sicher nicht mit irgendeinem von euch!“ sagte ich und kroch in meine Koje, um noch etwas zu schlafen. Ryan lies mich zum Glück auch in Frieden und schien wieder aus dem Bus zu gehen.

Wie ich wieder wach wurde, war es schon weit nach 12 Uhr mittags. Ich ging mich etwas frisch machen und fuhr dann ohne Ziel auf meinem Board los, um mir was zu essen zu suchen. Von den anderen war nichts zu sehen, wie ich mich auf machte, also verschloss ich noch den Bus. Ich kam an einem Food Truck vorbei und holte mir da etwas zu essen und eine Coke. Wie ich aß sah ich gegenüber einen Skatepark und lächelte leicht. Ich stieg auf mein Board und rollte rüber, um mich da etwas zu verausgaben.
„Hey, darf ich etwas mitfahren?“ fragte ich die Skater, die schon drauf waren.
„Klar, zeig was du kannst!“ rief einer.
Ich nickte und legte los. Ich hörte sie ab und zu jubeln, war aber vollkommen in meinem Element und achtete nicht wirklich drauf. Wie ich etwas aus der Puste kam, landete ich auf der Halfpipe und schlug mit einem Skater ab, der seine Hand zu mir hielt.
„Hammer alter, wie lang fährst du schon?“ fragte ein anderer, dass ich zu ihm sah.
„So lang ich denken kann!“ lächelte ich.
„Steez!“ hörte ich jemanden rufen und schaute mich verwundert um.
Unten an der Pipe stand Beth und winkte mir, dass ich zu ihr kommen soll. Ich legte mein Board an und fuhr nach unten. Dort nahm ich es dann nach oben und lief zu ihr.
„Was machst du den hier?“ fragte ich überrascht, wie ich sie in meine Arme zog und drückte.
„Ich hab doch gesagt, dass ich ab Baltimore dabei bin!“
„Ja, aber hier!“ deutete ich auf den Park.
„Du hast gepennt, wie ich bei der Halle ankam, ich bin mit den anderen mit zum Escape Room. Nur irgendwie hatte ich nach einem keine Lust mehr und bin zurück gegangen. Die anderen sind noch da, ist nicht weit von hier! Ich hab hier paar Fotos gemacht und dachte mir, der Skater kommt mir ziemlich bekannt vor!“ grinste sie.
„Ich musste raus und etwas den Kopf frei bekommen!“ sagte ich ehrlich, wie ich mit ihr an die Seite lief. Ich setzte mich auf mein Board, während sie es sich im Grass bequem machte.
„Kann ich mir vorstellen, die Show gestern muss schlimm gewesen sein!“ sagte sie vorsichtig. Ich verdrehte die Augen und schaute weg von ihr, sagte aber nichts dazu. „Steez, was ist los?“ fragte sie nach einer Weile und legte ihre Hand auf meinen Arm.
Ich sprang auf und schaute sie sauer an „Haben die anderen dich geschickt?“
„Nein, ich hab dich wirklich zufällig hier gesehen!“
„Und das soll ich dir glauben?!“ fragte ich aufgebracht.
„Ja!“ sagte Beth und stand auch auf. Ich schüttelte den Kopf und stieg auf mein Board, um davon zu brausen. „Steez, komm schon!“ hörte ich sie rufen, drehte mich aber nicht mehr um.
Ich landete irgendwann im Hafen und setzte mich mit meinem Board ans Ufer, um etwas die Schiffe zu beobachten und meinen Gedanken nachzuhängen. Allerdings kamen so unweigerlich auch die Gedanken an Emily wieder. Ich zog mein Handy vor und strich vorsichtig über das Display. Ob ich sie einfach anrufen sollte? Aber was brachte das, sie hat mich bestimmt mittlerweile auch schon geblockt, oder würde sicher nicht ran gehen. Ich steckte das Handy schnell wieder ein und starrte weiter aufs Wasser.

Wie es anfing zu dämmern, stand ich auf und fuhr wieder Richtung der Halle wo unsere Busse standen. Die Jungs hatten mich mittlerweile alle mehrmals versucht anzurufen, aber ich wollte mit keinem mehr reden heute. Ständig sprachen sie mich darauf an, nur schaffte ich es einfach nicht den wahren Grund zu sagen, warum ich wirklich mit dem trinken angefangen hatte. Ich hielt vor einem kleinen Supermarkt und überlegte ob ich es wirklich weiter tun sollte. Es half mir doch alles zu vergessen! Ich atmete tief ein, wie ich den Laden betrat. Ich ging zu den Spirituosen und griff nach zwei Packungen mit kleinen Whiskey Flaschen. Die bekomme ich niemals unbemerkt in den Bus! dachte ich mir. Ich stellte eine wieder zurück und ging die andere zahlen. Vorm Laden öffnete ich die Packung und fing an die ganzen kleinen Fläschchen an mir zu verstecken. Ich öffnete eine und trank sie schnell, bevor ich mich auf den Weg zurück machte.
Sie saßen alle vorm Bus verteilt, wie ich um die Ecke bog.
„Er lebt noch!“ kam von Horse, dass ich sauer zu ihm sah.
„Warum gehst du nicht an dein Telefon?“ fragte Evan. Ich stieg von meinem Board, schnappte es mir und ging einfach nur in den Bus, ohne zu antworten. „Danke fürs Gespräch!“ hörte ich Evan rufen, schloss aber nur kurz die Augen, wie ich merkte das wieder Tränen aufkamen, die ich einfach nicht mehr zulassen wollte.
Ich verstaute mein Board bei meinen Sachen, ging mich umziehen und verkroch mich dann in meiner Koje, wo ich die ganzen kleinen Fläschchen irgendwo versteckte, bevor ich mir noch eines für heute genehmigte.

Emily’s pov

Ich stand gegenüber der Halle und starrte auf den Schriftzug wer heute auftritt. Dabei war ich mir nicht mal wirklich sicher was ich hier tat! Ryan hatte mir nochmal geschrieben, dass ich doch bitte kommen soll, damit wir uns wenigsten wiedersahen, aber ich hatte nicht mehr darauf geantwortet. Ich wollte nicht hier sein und doch hat mich irgendwas, nach meiner Sitzung bei meinem Therapeuten, hierhergezogen.
Ich atmete tief ein und drehte mich um zum gehen, wie ich jemanden meinen Namen rufen hörte und mich umschaute.
„Emily!“ rief Beth nochmal und kam auf mich zu gerannt, dass ich leicht grinste. „Was machst du den hier?“ strahlte sie mich an, bevor sie mich in ihre Arme zog und fest drückte.
„Ich hab keine Ahnung!“ gab ich leise zu, wie wir uns lösten.
„Komm, lass uns rein gehen, du bist doch sicher auf der Gästeliste, oder?“
„Ich wollte gerade gehen!“ schüttelte ich den Kopf.
„Warum das den?“ fragte sie verwirrt.
„Ich glaub nicht, dass ich es packe ihm über den Weg zu laufen!“ sagte ich traurig.
„Dez?“ fragte Beth mitleidig und strich mir sanft über den Arm, wie ich nickte. „Ich glaub nicht, dass das passiert!“
„Wieso?“ schaute ich sie fragend an.
„Wir sehen ihn seit Tagen selber kaum. Seit Baltimore redet er mit keinem mehr ein Wort, nur wenn er wirklich nicht drum rumkommt und dann auch immer nur sehr einsilbig. Die VIPs und Shows macht er mit wenig Elan und verzieht sich die meiste Zeit in seine Koje. Ich mach mir echt Sorgen um ihn, was die Jungs so erzählt haben klingt nicht gut!“
„Was erzählen sie den?“ fragte ich.
„Magst du nicht doch mit reinkommen? Dann könnten sie es dir selber erzählen und dann könnten wir zusammen die Show fotografieren?!“
„Oh nein!“ schüttelte ich den Kopf. „Fotografieren geht gar nicht! Ich kann das nicht, wenn ich an den Fotograben denke bekomm ich schon nasse Hände!“
„Versteh ich, wenn das noch nicht geht, aber komm mit rein! Biiiitte!“ lächelte sie mich sanft an.
„Versprich mir das er wirklich nicht da ist!“ sagte ich vorsichtig.
„Das kann ich leider nicht, spätestens wenn sie auf die Bühne müssen, wird er da sein! Gerade machen sie ihr vip!“
„Was machst du dann hier draußen?“ fragte ich verwundert.
„Ich hab paar Bilder gemacht!“ zuckte sie mit den Schultern. „Die Fotos mit den Jungs, machen die Fans mittlerweile selber mit ihren Handys. Ich wollte den Schriftzug fotografieren, wie ich dich gesehen hab!“ lächelte sie. „Komm mit rein!“ versuchte sie es nochmal.
Ich schaute zum Eingang und dann wieder zu ihr, ehe ich langsam nickte. Beth jubelte und packte mich an der Hand, um mich mit sich zu ziehen. Wir gingen zum Backstage Eingang, wo sie mir einen vip Aufkleber gaben, den ich an meiner Jacke befestigte, bevor wir ganz rein gingen.
„Klingt als ob VIP schon vorbei wäre!“ lächelte sie mich an, wie wir bei einem Raum ankamen, aus dem einige Gespräche zu hören waren.
Beth zog mich in den Raum und sagte „Schaut mal wen ich draußen gefunden hab!“
Mein Blick fiel sofort auf Derek, der auf der Couch saß und in diesem Moment aufblickte. Unsere Blicke verhakten sich sofort, dass Ich leicht schluckte, wie sämtliche Gefühle auf einmal wieder über mich schwappten und mein Herz einen kleinen Hüpfer machte. Derek schien es genauso zu gehen, er schaute mich etwas überrascht an.
Ryan rief freudestrahlend „Emily!“, aber es kam nur leicht im Hintergrund zu mir. Als er drauf und dran war mich zu umarmen, riss ich mich aus meiner Starre und wich ihm aus.
Ich schaute ihn entschuldigend an „Sorry, Umarmungen schaff ich immer noch nicht! Berührungen gehen zwar schon, aber dabei bekomm ich immer noch Panik!“
Ryan lächelte mich leicht an, wie ich im Augenwinkel sah, das Derek aufsprang und fluchtartig den Raum verlies.
„Kein Problem! Es ist so toll das du da bist! Komm, lass uns setzen!“
Ich nickte, bevor ich die anderen noch begrüßte und mich dann mit Ryan zu Tyler auf die Couch setzte.
„Wo ist er jetzt hin, er war doch gerade noch hier?“ fragte Ryan überrascht.
„Ich denk Emily bringt ihn etwas aus der Bahn! Er ist wieder abgehauen!“ sagte Tyler traurig.
„So lang er nicht wieder damit anfängt!“
„Womit?“ fragte ich, verwirrt über ihr Gespräch.
„Vielleicht solltest gerade du, es nicht wissen!“ sagte Tyler und schaute zu mir.
„Vielleicht aber doch!“ sagte jetzt Ryan.
„Was ist mit ihm? Beth meinte nur, dass er seit Tagen nicht mehr wirklich mit euch redet und alles ehr mit wenig Elan macht. Ich hab paar Videos gesehen von der Tour und ein bissle was gelesen. Aber ich denk, ihr könnt wirklich sagen was los ist, oder?“
„Nicht wirklich!“ schüttelte Ryan den Kopf. „Wir haben keine Ahnung was mit Dez ist, wir haben ihn mehrmals darauf angesprochen was den los sei. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, je mehr wir gefragt haben, desto mehr hat er sich vor uns verschlossen!“
„Kann es immer noch mit dem Überfall zusammenhängen?“ fragte ich.
„Wir wissen es nicht, aber wir denken auch das es das wahrscheinlich ist.“ nickte Ryan.
„Er ist verschlossen, sehr schnell zu reizen und ich hab das Gefühl, ihm macht das ganze hier keinen Spaß mehr!“ sagte Tyler traurig.
„Du hast Angst das es zerbricht?“ fragte ich vorsichtig.
„Schon!“ nickte er. „Alles was wir zwei aufgebaut haben die ganzen Jahre, alles kann mit einem Mal vorbei sein, wenn er es nicht mehr will! Derek hatte immer so viel Spaß auf der Bühne, Backstage, mit uns!“ deutete er in die Runde. „Aber die Tour?“ schüttelte er den Kopf. „Als ob er komplett ausgetauscht wurde! Er ist mir gegenüber handgreiflich geworden! Das hätte ich mir bei ihm nie vorstellen können!“ schaute er mich traurig an.
„Was hat er getan?“ fragte ich entsetzt.
„Das hängt mit einem anderen Problem zusammen, ich denk nicht das er es wollte!“
„Ty, was hat er getan?“ fragte Ich und legte meine Hand auf seinen Arm.
„Er hat mich gegen eine Wand, mit einer Eisenstange dran geschlagen, bis jetzt hab ich nicht mal eine Entschuldigung deswegen bekommen!“
„Warum macht er sowas?“ fragte ich leise, wie mir Tränen kamen, die ich schnell weg blinzelte.
„Sein Alkoholpegel wird schuld gewesen sein!“
„Sein was?“ fragte ich jetzt entsetzt.
„Hast du evtl. Videos von Greensboro gesehen?“ fragte er, aber ich musste verneinend den Kopf schütteln.
„Derek war betrunken auf der Bühne, vorher war das mit der Wand passiert!“
„Er trinkt, wenn er auf die Bühne muss?“ fragte ich verwundert.
„Wir denken, er hat schon vorher getrunken, nur das es uns da nicht aufgefallen ist!“ sagte er traurig, bevor er mir die ganze Story erzählte von dem Tag.
„Nach der Show ist er feiern gegangen und ich hab ihn im Auge behalten, wir hatten die Hoffnung das er aufwacht, wenn er mal so richtig abstürzt, was er den Abend leider ist!“ sagte Ryan. „Ich hab am nächsten Tag gesehen, wie er seinen restlichen Whiskey im Abfluss entsorgt hat, seitdem ist im Backstage und Bus kein Bier und keine Alkoholischen Getränke. Ich denk, er weiß, dass es nicht richtig war! Aber seit dem, redet er halt auch nicht mehr wirklich mit uns!“
„Und ich denk, dass die den Kerl, nach der ganzen Zeit jetzt, immer noch nicht haben, macht es auch nicht besser!“ sagte ich traurig.
„Keine Spur?“ fragte Tyler, dass ich wieder zu ihm sah.
„Keine, aber der Fall ist noch immer offen. Aber wenn sie ihn in den zwei Monaten nicht gefunden haben, denk ich nicht, dass sie ihn noch finden!“
„Genug schlechtes jetzt!“ sagte Ryan und strich mir aufmunternd über den Arm. „Wie geht es dir sonst?“ fragte er, dass ich ihn leicht anlächelte.
Wir unterhielten uns noch etwas über meine Therapie und andere Sachen, bis die Jungs zur Bühne mussten.
„Bitte schau sie dir an, ich kann dich auch wo hinbringen, wo du nicht in der Masse stehen musst!“ sagte Ryan.
„Ich mag nicht an der Seite stehen!“
„Nein, viel besser! Komm mit!“ grinste er.
Ich folgte ihm dann eine Treppe nach oben und stand auf einer Art Balkon. Von hier hatte ich einen super Blick auf die Bühne und lief auch nicht Gefahr, dass ich in Panik ausbrechen könnte.
„Und?“ fragte er, wie das Licht aus ging.
„Ich bleib hier, werde aber nach der Show gleich gehen! Sorry!“ sagte ich leise.
„Super, genieß die Show! Ich muss runter, wir können ja schreiben später. Verstehe schon, wenn du dann gehen magst!“
„Danke Ryan, für alles!“
„Sehr gern!“ sah ich ihn im leichten Licht lächeln, wie er sich umdrehte und schnell wieder nach unten verschwand.
Ich ging zum Geländer und blickte nach unten auf die wartenden Fans. Mir huschte ein Lächeln über die Lippen, wie die Musik einsetzte und Jubel ausbrach.
„Emi?“ hörte ich plötzlich hinter mir und hielt mich krampfhaft am Geländer fest.
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