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Kaltes Herz

von Black Owl
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Astoria Greengrass Blaise Zabini Draco Malfoy Lucius Malfoy Narzissa Malfoy
13.07.2020
06.11.2021
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04.09.2021 2.533
 
Auch hier nähern wir uns langsam dem Ende. Danke an alle Leser. Liebe Grüße und euch allen einen schönen Sonntag eure Mona






Lucius hielt an der Treppe an und schüttelte den Kopf, als er seinen Sohn sah, der zufrieden wirkte.
„In Zukunft, wirst du deinen Ankündigungen vor der Presse selbst machen, wenn es die Firma betrifft.“
Denn dies hatte Lucius heute wieder selbst tun können.
„Wozu? Du machst das doch ausgezeichnet.“, meinte sein Sohn lapidar und zu zweit gingen sie weiter nach oben zu den Büroräumen.
„Draco, es ist deine Idee und irgendwann auch deine Firma.“
„Ich könnte einen weiteren Pressesprecher einstellen.“, schlug Draco amüsiert vor und Lucius rollte mit den Augen.
„Unterstehe dich.“ Lucius dachte nach. „Vielleicht hätten wir warten sollen.“
„Wozu?“, fragte Draco. „Der erste Anbau ist doch gut gelaufen in den Gewächshäusern.“
„Ja, aber ob sie den nächsten Zyklus überstehen, ist nicht gewiss. Nicht zu vergessen, ob die Wirksamkeit so gut wie auf der Insel ist, wurde noch nicht bestätigt.“

Vielleicht hätten sie warten sollen. Aber Draco hatte den ganzen restlichen Herbst und über Weihnachten mit der Idee ihnen allen in den Ohren gelegen, sodass Astoria die ersten Setzlinge noch vor dem neuen Jahr gezogen hatte in eines der Gewächshäuser und den ersten Zyklus schienen sie gut überstanden zu haben.
„Wie geht es Astoria?“
„Alles bestens. Wieso fragst du?“, wollte Draco wissen, als sie das Büro betraten.
Lucius zuckte etwas die Schultern.
„Ich dachte nur, dass vielleicht die Nachricht von euren beiden Freunden vielleicht… ein wenig überraschend kam.“
Sein Sohn wirkte verwirrt.
„Du meinst die Schwangerschaft von Chloé?“
Ja, genau das meinte Lucius. Draco schüttelte den Kopf.
„Ich denke nicht, dass dies für Astoria überraschend war. Sie hatte den Verdacht schon vor einigen Wochen gegenüber mir geäußert und scheinbar mit Chloé darüber gesprochen. Ich habe nicht weiter nachgefragt.“

„Wieso nicht?“, fragte Lucius aufgebracht und sein Sohn zuckte mit den Schultern.
„Sie hat das Thema nicht mehr erwähnt und ich werde sie nicht ausfragen über die privaten Gespräche, die sie mit Chloé abhält.“
War sein Sohn zu fassen?
„Ich mach mir Sorgen um Astorias Gemütszustand und du tust so als wäre alles in Ordnung.“
Draco schüttelte kaum sichtbar den Kopf.
„Ihren Gemütszustand? Wieso das denn?“
Lucius seufzte.
„Manchmal frage ich mich, ob du ein Eisklotz bist, Draco. Wirklich.“
„Wieso?“, fragte der Jüngere hitzig. „Was habe ich denn jetzt schon wieder verbrochen? Astoria geht es bestens.“
„Ich dachte, dass es Astoria vielleicht nahe geht, wegen dem Baby. Wegen ihrer damaligen Fehlgeburt.“

In Dracos Augen regte sich etwas.
„Natürlich ist es schwer und natürlich denkt sie oft daran. Aber sie sieht auch Daphnes Tochter regelmäßig und es war doch klar, dass Chloé und Blaise Kinder planen und wollen.“ So klar war das nicht bei jeden. „Ihr geht es gut, Vater. Wirklich.“
Daran zweifelte Lucius ganz stark.
„Redet ihr darüber?“
„Worüber?“
Lucius schnalzte mit der Zunge.
„Über Kinder. Bei Merlin, Draco.“
„Nein.“, meinte Draco knapp. „Wieso auch? Ja, wir wollen irgendwann Kinder.“
„Aber direkt planen tut ihr es nicht, oder?“ Sein Sohn wich seinem Blick aus. Lucius zögerte. „Und… geht das von dir aus oder ihr, dass ihr nicht darüber redet.“
Draco rollte mit den Augen.
„Es geht von niemanden aus. Wir reden einfach nicht darüber. Kinder kriegen steht nicht auf unserer Erledigen-Liste ganz weit oben.“
Diese Kinder würden ihn noch ins Grab bringen.

„Ja, wir wollen Kinder. Beide.“ Wenigstens etwas, dachte Lucius bitter. „Aber, wir konzentrieren uns momentan auf unser Geschäft.“ Den Anbau von Astorias Pflanzen und den Umsatz in den Apotheken von den Malfoys. Die Geschäfte liefen gut. Mehr als gut. „Wir genießen unser Leben. Wir sind jung, Vater. Wir haben Zeit.“, zählte sein Sohn weiter auf. „Und außerdem… möchte ich Astoria nicht unter Druck setzen. Uns nicht unter Druck setzen.“ Draco schien über seine eigenen Worte nachzudenken. „Ich ertrag das nicht noch einmal.“
Nun war Lucius irritiert.
„Was erträgst du nicht?“

Dracos Augen wirkten seltsam glänzend.
„Sie so leiden zu sehen. Ich würde das nicht noch einmal ertragen, wenn sie selbst wieder so nahe dem Abgrund steht, wie damals bei der Fehlgeburt.“ Lucius murmelte betroffen Dracos Namen und sein Sohn lächelte gequält. „Du wirst irgendwann Enkelkinder haben. Ich verspreche es. Aber… setz uns bitte nicht unter Druck. Ja?“
Er nickte seinem Sohn stumm zu. Diese ganze Sache, der Tod von Astorias ungeborenen Baby, hing immer noch über den zweien, auch wenn sie mittlerweile wieder ein recht gutes und glückliches Leben führten. Zumindest machte es den Anschein.






Chloé strahlte, während sie im Gewächshaus hin- und herging und dabei immer wieder tief ein- und ausatmete.
„Ich liebe den Duft. Er ist himmlisch.“
Astoria grinste und begutachtete die weiteren Setzlinge. Es sah gut aus. Sie hatte nicht geglaubt, dass der erste Versuch so gut laufen würde. Aber Dracos Optimismus in Ehren, es hatte funktioniert. Er hatte recht behalten. Selbst Astoria hatte daran nicht geglaubt.
„Die Pflanzen werden noch intensiver riechen, wenn sie größer sind.“
Chloé blieb neben Astoria stehen und beugte sich zu ihr, um selbst die kleinen roten Blätter zu begutachten.

„Wie heißt sie? Hōkū ʻeli…?“
Astorias Freundin brach ab und Astoria blickte sie an.
„Hōkū ʻelima māka ʻulaʻula.“, erklärte sie und Chloé rollte mit den Augen.
„Viel zu kompliziert. Da gefällt mir Rosaroter Fünfzackstern wesentlich besser.“
Die Dunkelhaarige lachte leise.
„Du bist wie Draco. Der kann den Namen auch nicht aussprechen.“
„Na, ob das nicht ein Zeichen ist, dass wir uns so ähnlich sind? Vielleicht habt ihr euch finden müssen.“
Finden müssen? Astoria wusste nicht, ob sie das als finden müssen, bezeichnen würde. Ihre Rückkehr und die ersten Treffen auf Draco, waren einfach nur… unheimlich schwer und anstrengen gewesen. Und die Zeit danach war auch nicht immer wunderbar. Aber momentan lief es gut. Mehr als gut. Aber es war harte Arbeit gewesen.
„Ja, vielleicht“, sagte Astoria milde lächelnd und Chloé griff nach ihrer Hand.
„Geht es dir gut? Dis la vérité.“
Astorias Lächeln wurde breiter.
„Ja. Mir geht es wirklich gut, Chloé“

Ihre beste Freundin suchte ihr Gesicht ab, als würde sie nicht ganz sicher sein, ob Astoria die Wahrheit sagte, drückte aber dann ihre Hand und wirkte erleichtert.
„Gut.“ Sie sah sich im Gewächshaus um. „Und Draco glaubt die ganze heiße Geschäftsidee zu haben mit dieser Pflanze, oder?“
„Ja, das denkt er.“
Chloé rollte mit den Augen.
„Nun wir werden sehen. Sie riecht auf jeden Fall schon fantastisch.“
Was nebensächlich war. Wichtig war, ob die Pflanze hier die gleiche Wirkung entwickelte, wie auf der tropischen Insel. Aber das würden sie erst in ein paar Wochen überprüfen lassen können.
„Erzähl mir lieber, was der Heiler gesagt hat. Geht es euch beiden gut?“
Chloé strahlte. Es war ein Strahlen, was Astoria von Daphne damals schon kannte. Das Strahlen einer werdenden Mutter, die sich freute auf ihr Kind.
„Es ist alles bestens. Ich wünschte nur, man könnte schon sehen, was es wird.“

Astoria blickte sie leicht schräg an und die Hexe ihr gegenüber runzelte die Stirn.
„Was ist?“
„Ein Junge. Eindeutig.“
Chloé blinzelte, bevor sie lachte.
„Hör auf, ja.“ Astoria kicherte und Chloé umfasste ihre flache Mitte. „Es ist uns egal. Hauptsache gesund. C'est le plus important pour Blaise et moi.“ Und das war die Hauptsache. „Aber ich werde Draco und dich noch etwas fragen. Wobei, Blaise und ich, werden euch etwas fragen.“
Nun war Astoria verwirrt.
„Und was wollt ihr uns fragen?“
Chloé griff mit beiden Händen nach den Händen von Astoria.
„Wenn mein Baby ein Mädchen wird, würde ich mich freuen, wenn du die Patin machen würdest.“ Astoria wollte den Mund aufmachen, doch Chloé war schneller „Ich weiß, dass du schon die Patin von Daisy bist. Aber wir beide sind wie… Schwestern. Das waren wir schon seitdem ersten Tag, an dem wir uns begegnet sind.“ Es rührte Astoria und Chloé lächelte sanft. „Und schau, jetzt haben wir sogar zwei Männer ergattert, die beste Freunde sind und wie Brüder zueinanderstehen.“
Das stimmte tatsächlich.

„Ich kann mir niemanden anderes vorstellen.“, sprach Chloé weiter. „Gut, Blaise besteht darauf, dass wenn es ein Junge wird, dass Draco den Paten machte.“
Astoria lachte auf, bevor sie sich etwas beruhigte.
„Natürlich mache ich gerne die Patentante, wenn es ein Mädchen wird.“ Chloé kreischte etwas auf, bevor sie Astoria um den Hals fiel, und Astoria erwiderte die Umarmung fest. Als sie sich losließen, fragte Astoria nachdenklich. „Ich dachte nur, dass du vielleicht einen deiner Brüder fragen möchtest.“
„Ach Quatsch. Außerdem bekomme ich noch mehr Kinder.“
Astoria sah sie amüsiert an.
„Weiß Blaise von seinem Glück schon?“
„Nein. Aber seine Mutter und die ist begeistert.“
Nun Blaise Mutter hatte einen Narren an Chloé gefressen.

Astoria besah ein weiteres Pflänzchen.
„Hat sich dein Vater schon gemeldet?“
Chloé schüttelte gelangweilt den Kopf.
„Nein.“
„Aber du hast ihm Bescheid gegeben.“
„Natürlich.“, wehrte Chloé ab. „Aber es interessiert ihn nicht, dass er Großvater wird. Er hat jetzt eine neue Familie.“ Wie grausam sich das anhörte. „Aber das ist kein Problem.“, meinte die Rothaarige. „Blaise, seine Mutter, dass Baby, meine Brüder und Draco und du und seine Familie sind meine Familie.“
„Was für eine verrückte Familie.“, antwortete Astoria.
„Die besten Familien sind die, die nicht so geboren werden, sondern sich im Laufe des Lebens ergeben.“, versicherte Chloé. „Stell dir mal vor, wenn Draco und du, dann auch Kinder habt, dann wachsen sie gemeinsam auf. N'est-ce pas mignon?“ Astorias Lächeln wurde schwach und Chloé griff nach ihrer Hand. „Verzeih. C'est insensible. Ich wollte nicht…“

„Nein, schon gut.“, unterbrach Astoria sie. „Ich… ich weiß, dass es irgendwann so sein wird.“ Chloés Braue zog sich fragend nach oben, doch Astoria war schneller. „Ich habe nur Angst. Das ist alles. Angst, dass… das wieder etwas schiefgehen könnte.“
Sie hatte zuvor auch eine gute Schwangerschaft gehabt, bevor… sie ihr Baby verloren hatte. Chloé musterte sie fragend und wollte den Mund aufmachen, als plötzlich Dracos Stimme hinter ihnen ertönte.
„Hey ihr zwei.“
„Hey.“, sagte Astoria und schloss die Augen als Draco bei ihr ankam und sie sanft auf den Mund zur Begrüßung küsste.
„Dass du noch da bist?“, fragte er überrascht und in Chloés Kopf schien es klick zumachen.
„Das Abendessen. Ich habe es ganz vergessen.“ Astoria verlor beinahe das Gleichgewicht, als ihr Chloé um den Hals fiel. „Tut mir leid. Wir sehen uns übermorgen, ja? À bientôt. Au revoir tous les deux.“
Sie sahen beide der Französin nach und Draco schüttelte den Kopf.
„Wirbelwind.“
Ja, eindeutig.

„Alles klar?“, fragte Draco besorgt und Astoria nickte.
„Ja. Warum sollte es nicht so sein? Wir hatten einen tollen Tag. Wie war es in der Arbeit?“
„Gut. Dad hat die Pflanze angekündigt.“
Sie rollte mit den Augen.
„Wieso hast du die Idee nicht vorgestellt?“
Der Blonde zuckte leicht mit den Schultern.
„Ich bin der Meinung, dass mein Vater dabei eine gute Figur macht.“
Eine faule Ausrede, sonst nichts weiter.
„Dir ist aber klar, dass Lucius irgendwann in Rente sein wird und das dann dein Job ist, ja?“
Draco grinste und küsste sie erneut.
„Aber noch ist er nicht in Rente.“ Nein, noch nicht. Sie sah zu ihm sanft auf. „Willst du heute essen gehen? Oder sollen wir hierbleiben?“
„Ist mir egal.“, erwiderte sie und er drückte sie erneut kurz an sich, bevor er die Pflänzchen ansah.
„Wie sieht es aus?“
„Gut.“, meinte sie knapp und zeigte ihm die neuen Ergebnisse ihres gemeinsamen Projektes.






Sie waren zu Hause geblieben. Hatten sogar gemeinsam gekocht, wobei er nur die Anweisungen von Astoria befolgt hatte. Zu mehr war er nicht in Stande gewesen. Aber er mochte das. Mochte es, wenn er mit ihr zusammen in der Küche so etwas machte und selbst wenn er nur Gemüse schnitt. Ganz ohne Magie. Sie hatten zusammen gegessen und Astoria hatte von ihrem Tag erzählt. Von Chloé und der Schwangerschaft. Was sie alles in der Winkelgasse besorgt hatten. Nur zu dem Termin war Astoria nicht mitgegangen, denn Blaise Frau im Mungo bei dem Frauenheiler hatte. Sie hatten sich dann erst wieder hier am Grundstück getroffen. Aber sie erzählte es ganz ruhig, ohne große Pausen oder Einbrüchen aus Sorge und Kummer. Trotzdem machte er sich Sorgen. Das tat er immer. Wobei es ihr besser zu gehen, schien als vor ein paar Monaten.

Das dachte er auch noch, als er aus dem Bad kam und sah, wie sie am Frisiertisch saß und ihre Haare zu einem Zopf band.
„Mein Vater hat heute mit mir geredet. Über dich.“, ließ er sie wissen und ihre Blicke trafen sich im Spiegel. „Er macht sich Sorgen.“
„Sorgen? Weshalb?“
Draco zögerte einige Sekunden.
„Er fragt sich, ob die Schwangerschaft von Chloé dir vielleicht zusetzen könnte?“
Sie lächelte schwach.
„Nein. Ich freue mich doch für sie so. Die beiden sind unsere Freunde. Ich freue mich ja auch Daisy zu sehen. Natürlich denke ich darüber nach, was wäre, wenn. Aber man kann es jetzt nicht ändern.“ Er nickte stumm. Nein, konnten sie nicht. Ihre Lider senkten sich. „Und… mit eins hat Chloé recht. Irgendwann werden wir Kinder haben. Oder nicht?“

„Natürlich.“, bestätigte er. „Das habe ich meinen Vater auch gesagt.“ Draco zog sich sein Shirt und seine Schlafanzughose an. „Er macht sich einfach Sorgen.“, murmelte er. „Um dich. Um mich. Die Zukunft. Aber ich habe ihm gesagt, dass er das nicht braucht. Und, dass wir irgendwann Kinder haben werden.“
Und er damit Enkel.
„Dir würde das also keine Panik mehr bescheren?“, fragte sie zaghaft und Draco hob den Blick.
„Was?“
„Wenn ich schwanger wäre.“
Sie blickten sich erneut im Spiegel an.
„Nein.“, erwiderte er und ging auf sie zu, nur um hinter ihr stehenzubleiben.
„Wieso fragst du das so? Zweifelst du daran?“

Sie senkte erneut den Blick.
„Tori?“, fragte er und sie sah nur kurz auf, um wieder wegzusehen. Er wusste nicht wieso, aber er spürte wie ein seltsames Gefühl in ihn aufstieg und er ging neben ihr in die Hocke und griff nach ihrer Hand. „Bist du… ich meine…“ Seine Augen hefteten sich auf ihre Mitte. „Erwartest du ein Kind?“
Sie sahen sich an. Er spürte wie sein Herz stockte und ihre Stimme war leise.
„Ich zweifle nicht an dir. Ich wollte es dir nur noch nicht sagen. Noch niemanden sagen. Es war nur ein Verdacht vor zwei Tagen. Der Heiler sagt, es ist noch viel zu früh. Es kann noch so viel passieren und…“ Sie keuchte überrascht auf, als er seine Arme um ihre Taille schlang und seinen Kopf gegen ihren warmen Körper drückte. „Draco.“, nuschelte sie und er spürte, wie ihre Finger durch sein Haar strichen.

„Ich habe es nicht mal Chloé erzählt.“, flüsterte sie und er spürte wie sich über ihn beugte und ihre Lippen auf seinen Kopf drückte. „Es ist zu früh. Es kann noch so viel passieren. Ich wollte nicht, dass du enttäuscht bist.“ Enttäuscht? Er würde niemals enttäuscht sein. Sie lösten sich voneinander und sie lächelte schwach. „Ich habe einfach Angst, dass wir uns alle darauf freuen und ich es wieder verliere.“
Er schüttelte den Kopf.
„Nein, das wird nicht passieren.“
„Woher willst du das Wissen?“, fragte sie beinahe spöttisch gegen.
Er wusste es einfach. Er umfasste ihr Gesicht und küsste sie zärtlich. Es würde nichts passieren. Nicht dieses Mal.
„Wir werden ganz vorsichtig sein.“, versprach er leise und sie lehnte ihre Stirn gegen seine.
„Ja, ganz vorsichtig.“, erwiderte sie und er konnte es immer noch nicht fassen.
Sie wartete ein Kind. Sein Kind.
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