What if...?

von Paula0407
GeschichteDrama, Romanze / P12
America Singer August Illéa Clarkson Schreave Maxon Calix Schreave
10.07.2020
23.10.2020
27
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17.10.2020 2.738
 
Am nächsten Morgen gelang es mir zwar nicht mehr so gut, die Zweifel und Ängste zu ignorieren, aber das Lächeln, zu dem sich meine Lippen formten, wenn ich den Ring an meinem Finger ansah, verging nicht. Also kam ich tatsächlich gut klar und dachte fest an Kriss und Maxon, während ich mich Frühs fertig machte. Mittlerweile müssten sie schon im Flugzeug sitzen. Ich hoffte so sehr, dass Maxon nach gestern Abend vielleicht wieder normal mit Kriss reden konnte, immerhin war ja nun endgültig geklärt, wie Maxon und ich zueinander standen.

Allerdings trug ich das Beweisstück am Finger, Maxon war diese neue Situation nicht anzumerken. Natürlich kam in mir die Angst auf, dass er einen Rückzug machen würde, doch ich erinnerte mich selbst immer wieder daran, dass mir das Maxon niemals antun könnte.

Möglichst optimistisch ging ich nach unten, um und begann das Frühstück vorzubereiten. „Morgen, America!“, rief mir May zu und kam zu mir in die Küche. Sie trug bereits ihre Schürze, die sie immer zum Malen trug, doch blieb in der Küche und beobachtete mich schweigend. Irgendwann drehte ich mich irritiert um und fragte sie, ob alles gut war. Mit verschränkten Armen stand sie da und betrachtete mich nachdenklich.

„Irgendetwas ist anders?“, überlegte sie laut, „Du siehst so positiv aus!“ Schnell drehte ich mich wieder um und konzentrierte mich wieder darauf meine Tomaten zu schneiden. „Ich hab keine Ahnung, was du meinst“, entgegnete ich und bereute auf einmal, dass ich den Ring anbehalten hatte, doch es hätte sich irgendwie falsch angefühlt ihn wieder abzunehmen. Ich spürte praktisch Mays Blicke in meinem Rücken, sodass es mir fast unmöglich war normal zu agieren.

Auf einmal packte sie meine Hand und riss mir den Ring vom Finger. „Was ist das?“, rief sie aus, woraufhin ich panisch herumschreckte und versuchte ihr den Ring wieder wegzunehmen, doch sie gab mir keine Chance. Stattdessen hüpfte sie kreischend in der Küche herum, während ich ihr aggressiv nachjagte. „Du wirst mir erst erklären, woher du den hast! So einen Ring kannst du dir niemals selber leisten!“, rief sie so laut herum, dass schon wenige Sekunden später Mum die Treppe hinunter gestürmt kam.

„Was ist denn hier los!“, schrie sie uns im typischen Mum-Ton an, sodass wir beide sofort stillstanden. Beide starrten wir auf den Boden und warteten wie Kleinkinder darauf eine Ansage von unserer Mutter zu bekommen, wobei mir nicht entging, dass May den Ring hinter ihrem Rücken versteckte.

Allerdings schien das auch Mum nicht zu entgehen, da sie daraufhin meine liebe kleine Schwester fragte, was gerade passiert war, doch sie antwortete nicht sofort, sondern blickte mich von der Seite an. Ich entgegnete ihren Blick und versuchte sie schweigend anzuflehen mich nicht zu verpfeifen, bis sie schließlich genervt seufzte und die Augen verdrehte. „Wir hatten einen Streit beim Frühstück. Ich wollte Müsli, America Rührei, aber sie redet ja nie mit mir und trifft sowieso alle Entscheidungen ohne mich!“, erklärte sie, bevor sie kurz nach meiner Hand griff, um mir den Ring zurückgegeben und anschließend wütend davonzustürmen.

Nachdem sie die Treppe oben war, kam Mum zu mir und schlang kurz den Arm um meine Taille. „Dein Verhalten zurzeit verletzt sie sehr, du schließt sie aus deinem Leben aus. Sie hat doch niemanden außer dich. Du solltest ihr von der Sache, die du da in deiner Hand versteckst, erzählen, das würde ihr viel bedeuten.“, erklärte sie mir und strich mir mit einem traurigen Lächeln über meine Wange. „Wir haben Angst dich zu verlieren!“, fügte sie hinzu, woraufhin sie mich in den Arm nahm.

Noch nie hatte ich so sehr den Drang verspürt ihr alles zu sagen, was ich die letzten Wochen durchgemacht habe, doch dann kam wieder die Angst, dass etwas schief gehen würde und ich sie damit in Gefahr bringen würde. Widerwillig löste ich mich also aus ihren Armen und bat sie, sich ums Frühstück zu kümmern, damit ich mit May reden konnte. Natürlich stimmte sie zu und verschwand dann in der Küche, während ich nach oben ging.

Zwar klopfte ich an der Tür, wartete aber nicht auf eine Antwort, bevor ich in Mays Zimmer kam. Dort lag sie auf ihrem Bett und drehte mir provokant den Rücken zu, als ob sie erwartet hätte, dass ich ihr schnell folgen würde. Ich schlich mich also zu ihr, um mich am Fuß ihres Bettes niederzulassen, aber sie reagierte nicht auf mich, als ich ihr entschuldigend über die Beine strich. „May, können wir bitte darüber reden?", begann ich, „Es tut mir ja leid, dass ich im Moment so geheimnisvoll tue, aber glaube mir, es geht gerade nicht anders.“ Auch dazu sagte sie nichts, sondern zog die Bettdecke noch weiter in ihr Gesicht. Es tat weh, dass sie so verletzt war und ich dafür die Verantwortung trug. Zwar hatte ich zurzeit viele wichtige Dinge zu tun, doch May war meine kleine Schwester und es gab für mich nichts Wichtigeres als die Familie, so war es schon immer gewesen.

Seufzend riss ich mir also den traumhaften Ring vom Finger und schmiss ihn auf die Matratze direkt vor ihr Gesicht. Ich sah ihr an, dass sie mich gerne weiterhin ignoriert hätte, allerdings ihre Neugierde überwiegte. Wie ein wildes Tier krallte sie den Ring, um ihn genauer anzuschauen, bevor sie schließlich aus ihrer Höhle kletterte und sich im Schneidersitz neben mich setzte. „Der eine ist dein Geburtsstein“, stellte sie fest, während sie mit ihm in ihren Fingern spielte. Ich nickte nur. „Was ist mit dem anderen?“, fragte sie schließlich. Natürlich war diese Frage zu erwarten, doch ich wollte und konnte sie nicht mehr anlügen.

„Das ist Der Geburtsstein von Maxon“, sagte ich trocken und wagte es nicht mehr ihren Blick zu erwidern, also hörte ich nur ihr Quietschen. Sie packte mich an den Schultern, rüttelte mich herum und rief aus: „Ich glaub es nicht! Das heißt, dass du Prinzessin wirst!“ Mir war sofort klar, dass sie so laut sprach, dass es bestimmt im ganzen Haus zu hören war, also wies ich sie schleunigst an ruhig zu sein. Sie gehorchte und warf lachend die Arme um mich. „America, das ist der Hammer! Ich freu mich so für dich!“, sagte sie dieses Mal im gedämpften Ton.

Das war meine May! Sie dachte nicht im Geringsten darüber nach, was das eigentlich bedeutete, sondern setzte vollkommen auf die Gefühle, die sie gerade empfand. Diese kamen eben von der Tatsache, dass ihre große Schwester mit einem tollen Mann verlobt war. Wie sehr ich sie doch für diese Denkweise bewunderte, also versuchte ich sie zu imitieren, indem ich sie einfach an mich drückte und den Moment mit ihr genoss. Für ein paar wenige Sekunden war May einfach meine kleine Schwester, die sich vollen Herzens für mich freute, und ich nur die große Schwester, die überglücklich war, weil sie sich mit dem Mann verlobt hatte, den sie liebte.

Allerdings ging dann der Moment vorbei, als May sich aus meinen Armen löste, um zu fragen, wie es verdammt noch mal dazu gekommen sein kann und was das denn jetzt bedeutete. Damit erinnerte sie mich wieder daran, dass ich ihr trotz allem nicht die volle Wahrheit sagen konnte. „America, was ist denn los? Du kannst mir doch vertrauen!“ Mir brach es fast das Herz, als sie nach meiner Hand griff und mir den Ring zurück an den Finger steckte. Ich nahm ihre Hand, bevor sie ihre wieder wegziehen konnte und umklammerte sie mit meinen beiden Händen. „Das weiß ich, wirklich! Aber ich muss dich bitten auch mir zu vertrauen, wenn ich dir sage, dass ich dir eben noch nicht alles erklären kann, das aber nur tue, um dich, Mum und auch Gerad zu schützen.“

Meine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern, doch May wollte nicht hören, zog ihre Hand weg und verschränkte ihre Arme missmutig vor der Brust. „Ich verstehe, dass du sauer bist, aber ich werde dir von dem Wichtigsten, was gerade bei mir vorgeht, erzählen.“ Damit lockte ich zumindest einen neugieren Blick aus ihr heraus. „May, ich liebe Maxon“, gestand ich, was mich überraschend wenig Überwindung kostete. Bis jetzt hatte ich nur vor Kenna laut über meine Gefühle gesprochen, doch es fühlte sich gut an, dass auch May nun Bescheid wusste. „Hier geht es nicht um Prinz und Prinzessin, es geht mir nur um Maxon. Ich hätte mir gerne eine andere Person ausgesucht, aber ich habe mich unsterblich in ihn verliebt.“ Meine ehrlichen Worte berührten May sichtlich, da sie nun ihre ablehnende Haltung wieder ablegte und stattdessen nach meiner Hand griff.

„Dieser Ring hier“, fuhr ich fort, „ist ein Versprechen. Maxon hat mir gestern geschworen, dass wir zusammen sein werden. Wo und wie? Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, aber er hat es versprochen.“ Über diese Ungewissheit zu sprechen, verstärkte mein schlechtes Gefühl nur noch mehr. May drückte meine Hand ganz fest und streichelte über meinen Arm. „Und warum seid ihr dann nicht zusammen? Ich sehe ihn hier nirgendwo! Wenn ihr euch liebt, solltet ihr auch zusammen sein“, warf sie ein und ich dankte ihr nickend, bevor ich sie noch einmal in meine Arme zog und ihren Scheitel küsste. „Wenn das alles doch so einfach wäre! Den Rest erzähl ich dir, wenn es soweit ist, das verspreche ich dir. Behältst du das bitte für dich?“ Als sie sich aus meiner Umarmung befreite, nickte sie, doch fügte hinzu: „Vielleicht solltest du den Ring abnehmen, das ist doch ein bisschen offensichtlich!“ Damit hatte sie wohl Recht, aber es fiel mir trotzdem überraschend schwer, meinen Verlobungsring abzunehmen.

May seufzte grinsend, hüpfte von meinem Bett auf und ging zu meinem Schreibtisch, um dort in der Schublade zu kramen, wo der wenige Schmuck aufbewahrt war, den ich ab und zu auf meinen Auftritten getragen hatte. Sie holte ein schlichtes silbernes Kettchen hervor und riss ganz einfach den kleinen Anhänger davon ab, um sich dann meinen Ring zu schnappen und diesen auf die Kette aufzufädeln. „Versteck sie in deinem Oberteil!“, wies sie mich an und warf mir das neue Schmuckstück hin. Ich legte sie mir um den Hals und verstaute den Ring sicher unter meinem T-Shirt, bevor ich ebenfalls aufstand und dann May meinen Arm umlegte. „Weißt du eigentlich, dass du die allerbeste Schwester auf dieser Welt bist?“, rief ich aus und legte ihr einen Kuss auf die Wange, woraufhin sie mich jammernd von sich drückte. „Ja, das weiß ich. Du bist die Schlimmste, nur dass du Bescheid weißt!“, entgegnete sie mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht.

„Frühstück?“, schlug sie schließlich vor, woraufhin wir zufrieden wieder zurück nach unten gingen. Während wir aßen mussten wir uns zwar ein paar blöde Sprüche von Mum und auch von dem kleinen Gerad anhören über unseren kindischen Streit anhören, doch ansonsten war ich ziemlich zufrieden und auch May schien weniger missmutig als vorhin. Wir räumten gerade den Tisch ab und begannen mit dem Abwasch, als es plötzlich an der Tür klingelte.

Als ich die Tür öffnete, stand Aspen vor mir. Ich trat zu ihm heraus und schloss die Tür hinter mir, damit die anderen unser Gespräch nicht belauschen konnten. „Morgen, Mer! Entschuldige die Störung, bist du schon fertig? Wir könnten heute zusammen zu den Rebellen gehen!“, schlug er vor. Mir lagen etliche Fragen auf der Zunge, immerhin hatte ich nicht mehr mit Aspen gesprochen, seitdem er sich mit Maxon geprügelt hatte, doch ich sagte nichts, sondern nickte nur und wies ihn an kurz hier zu warten.

Nachdem ich Mum erklärt hatte, dass ich nun los musste, warf ich May einen entschuldigenden Blick zu. Ich sah ihr ganz genau an, dass sie nicht gerade froh war, dass Mum mich mal wieder ohne Erklärung gehen ließ, doch sie winkte mir schließlich doch hinterher. Zuversichtlich, dass mit mir und meiner kleinen Schwester wieder alles okay war, ging ich nach draußen, wo Aspen brav auf mich gewartet hatte.

„Du gehst also weiterhin zu den Rebellen, auch wenn Lucy jetzt nicht mehr dort ist?“, fragte ich neugierig, als wir uns auf den Weg machten, doch er ignorierte meine Frage vollkommen und sagte: „Mer, wir müssen über letztens reden! Es tut mir leid, dass ich so ausgerastet bin, aber die Vorstellung, dass er dir wehgetan hat…“ Er seufzte qualvoll, als ob ihm bereits der Gedanke daran Schmerzen bereiten würde. Das war ja wirklich nett von ihm, doch ich war tatsächlich noch ein wenig verärgert, wie er in dieser Nacht agiert hatte. Es war schön und gut, dass er mich verteidigte, aber er hätte vorher mit mir reden müssen.

„Hat er aber nicht! Das hast du ja praktisch aus ihm herausgeprügelt!“ Mein Ton war härter, als ich ihn beabsichtigt hatte, aber eigentlich hatte er das auch verdient. Aspen schien eingeschüchtert von meiner Aggressivität, weshalb er vorsichtig fortfuhr: „Ja, ich weiß, wie gesagt, es tut mir leid. Ich kann nicht mehr vergessen, was der Prinz gesagt und gemacht hat. Dass der König, für den ich gekämpft habe, dir das angetan haben soll, kriege ich einfach nicht in meinen Kopf. Mer, es tut mir so leid, dass du etwas derartiges ertragen musstest.“

Darauf konnte ich nur nicken, also fügte Aspen schnell an: „Aber da ist noch mehr! Als ich mich mit dem Prinzen geprügelt habe, musste ich echt feststellen, was der für eine Kraft hat. Ich habe es mir ehrlich gesagt einfacher vorgestellt, ihn zu überwältigen, doch dann hab ich ihn auf den Boden geschubst, sodass er auf den Rücken gefallen ist. Danach war er vollkommen fertig, obwohl er davor viel heftigere Schläge weggesteckt hat. Da hat was nicht gestimmt!“ Ich spürte, dass er mich von der Seite anstarrte und auf eine Reaktion meinerseits wartete.

Da ich nicht wusste, was ich dazu sagen sollte, rief ich aus: „Ja und? Was willst du jetzt von mir hören?“ Er packte mich grob am Handgelenk, sodass ich stehen bleiben musste. „Sieht sein Rücken auch so aus?“, fragte er mich ernst, woraufhin ich auflachte. Schön wäre es, doch sein Rücken sah etwa hundert Mal schlimmer aus. Das hätte ich ihm zu gerne an den Kopf geworfen, doch ich hielt mich zurück, schlug Aspens Hand weg und lief einfach weiter, woraufhin er mir seufzend folgte. „Aspen, was soll ich denn dazu sagen? Das musst du ihn selber fragen! Ich…“

„Das werde ich!“, unterbrach er mich, woraufhin ich ihn fragen anblickte und er erklärte: „Ich werde bei dem Angriff mitmachen, ich kenn den Palast genauso gut wie die anderen Wachmänner. Wenn der König dir das wirklich angetan hat, hat er mich zum Feind, von so einem Mann möchte ich nicht regiert werden. Und wenn noch dazu der Prinz ähnliches durchmachen musste, dann hat er meinen vollsten Respekt und ich bin bereit ihm zu dienen!“ Ich wagte es nicht ihn anzusehen aus Angst, ihm irgendetwas zu bestätigen. Stattdessen griff ich kurz nach seiner Hand und hoffte, dass ich ihm so meine Dankbarkeit vermitteln konnte.

Allerdings fiel mir im nächsten Moment, was er damit alles riskierte. „Was ist mit deiner Familie?“, warf ich ein, „Sollte dir etwas passieren, verlieren sie dich und das Geld, dass du verdienst!“ Aspen zuckte mit den Schultern und schien so, als hätte er darüber lange nachgedacht. „Die Zwillinge verdienen mittlerweile auch Geld und ich hab mit August gesprochen. Falls mir etwas passiert, wird er sich um sie kümmern, doch ich bezweifle, dass ein Wachmann sich traut, sich gegen mich zu stellen.“ Ich lachte ihn und sein Selbstbewusstsein aus, auch er nahm es mit Humor. „Was ist mit dir? Wie geht es dir, jetzt wo Maxon wieder weg ist?“ Das war eine sehr gute Frage, über die ich kurz nachdenken musste. Im Grunde war ich ziemlich zufrieden, doch ich erinnerte mich noch ganz genau an Mays Worte von gestern. Wenn Maxon und ich uns wirklich liebten, sollten wir zusammen sein. Sie hatte Recht, ich sollte bei ihm sein.

„Voneinander getrennt sein ist scheiße!“, stellte ich deshalb nüchtern fest, was Aspen zum Lachen brachte. „Was du nicht sagst!“, stimmte er mir zu, „Ich gebe zu, abgesehen von meinem plötzlichen Ehrgefühl dem Prinzen gegenüber ist die Vorstellung Lucy wiederzusehen einer der Hauptgründe für meine Entscheidung. Ein Traum wäre es natürlich, wenn ich wieder zum Wachmann werden könnte, aber falls das nicht klappt, genügen mir auch nur ein paar Sekunden mit Lucy.“ Seine Worte brachten mich zum Grinsen und ich griff ganz automatisch nach seiner Hand. Rational betrachtet war seine Argumentation einfach nur falsch, da er für wenige Minuten mit Lucy seine eigene Sicherheit und die seiner Familie aufs Spiel setzte. Trotzdem konnte ich seine Entscheidung nur zu gut nachvollziehen. Auch ich würde so gut wie alles riskieren, um zurück zu Maxon zu gelangen. Also warum tat ich es dann nicht?
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