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Zusammen gewachsen (Arbeitstitel)

von Ein3
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Hermine Granger Severus Snape
10.07.2020
01.08.2020
9
10.621
6
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2 Reviews
 
13.07.2020 704
 
Oh mein Gott,
7 Kommentare, 16 Favos und 2 Empfehlungen. Das ist krass, Leute.
Danke  -^_______^-

Einen besoderen Dank möchte ich @Lara-Violetta aussprechen, dein Kommentar hat mich unglaublich gefreut^^
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18.05.1998 - Teil 1

Er hatte die Heiler überzeugen können, dass er keinen Besuch mehr empfangen wollte. Sollte er noch einmal gestört werden, würde der das Hospital auch gegen die Anordnung der Heiler vorzeitig verlassen. Man hatte ihn daraufhin in Ruhe gelassen und nun war der Tag gekommen, an dem er endlich gehen durfte. Er hatte seinen Entschluss gefasst. Er würde nach Spinners End gehen, von dort Gringotts benachrichtigen, sie sollten ihm einige Angebote an Immobilien zusammenstellen. Er plante Spinners End auf ewig zu verlassen, er brauchte diese furchtbare Rattenloch nicht mehr und würde nie wieder einen Fuß hineinsetzen, sobald er ein neues Dach über dem Kopf gefunden hätte.
Er würde dann nach Hogwarts gehen, seine Habe holen und auch diesem Gebäude auf ewig den Rücken kehren. Mit den Zutaten aus seinem privaten Trankvorräten sowie seinem Equipment würde er in die private Tränkebrauerei gehen und so seinen Lebensunterhalt verdienen. Darüber hinaus würde er der keinen großen Kontakt zur magischen Welt suchen. Er hatte nicht vor sozial zu werden oder sich gar als vermeintlicher Held verehren zu lassen. Ihr schauderte es bei dem Gedanken geradezu. Er hatte auch niemandem Bescheid gegeben, dass er entlassen wurde. So war niemand da, der ihn in Empfang nahm, als er das Krankenhaus verließ. Es war noch früher Morgen, sodass die Luft noch kalt und klar war. Die schwarze Stoffhose und die Stiefel waren jene, die er bei der Einlieferung getragen hatte. Sie waren sauber und fühlten sich vertraut. Das Hemd und den Mantel hatte man jedoch aus einem Krankenhauskittel verwandelt, sodass er sich als erstes umkleiden würde. Von außen sah es aus, wie Hemd und Mantel und es fühlte sich für jeden Muggel auch so an. Er nahm aber die Magie, die es zu dem gemacht hatte, was es nun war, auf seiner Haut wahr. Sie prickelte leicht auf seinem nackten Oberkörper und störte seine Wahrnehmung der Magie um ihn herum merklich. Kurz, er fühlte sich damit nicht wohl. Er hätte seine Kleidung selbst verwandeln sollen, seine eigene Magie fühlte sich nicht wie ein abschirmender Fremdkörper aus Blei an, durch seine eigene Magie konnte er die magischen Rest Signaturen in seiner Umgebung besser spüren und zuordnen, was ihn hätte ruhiger sein lassen. Er konzentrierte sich auf Spinners End und apparierte.
In Spinners End angekommen wallte Wut in ihm auf. Sie rauschte wie Gift durch seine Adern. Dort wo sein Haus hätte stehen sollen, stand nichts mehr. NICHTS! Die Grundmauern verkohlt und rußgeschwärzt waren noch zu sehen, mehr war vom Gebäude und somit seinen Besitztümern nicht mehr zu erkennen. Spinners End war niedergebrannt. Man hatte sein Haus niedergebrannt. Die Liste der Menschen, die dazu gewillt waren, war angesichts seiner Position im Krieg lang, sehr lang. Die List der Personen, die wussten, wo er wohnte war schon deutlich kürzer. Und die Personen, die wussten, wo er wohnte und fähig waren durch seine Schutzzauber zu brechen war extrem kurz. Er würde den Schuldigen finden und zur Verantwortung ziehen. Das Haus an sich war ihm egal, er hatte selbst vor gehabt es zu verlassen und nie wieder zu kommen, jedoch hätte es zum jetzigen Zeitpunkt noch seinen Nutzen gehst. Eine sichere, wenn auch schäbige Bleibe, die ihm gewährt hätte in Ruhe die nächsten Schritte zu machen. Nun war er in Zugzwang. Seine Wut kühlte ab, während er durch die Trümmer schritt. Wer auch immer das hier war, er hatte seine Arbeit gründlich gemacht, es war nichts unversehrt geblieben. Viel war eh nicht in dem Gebäude gewesen, dass er hätte behalten wollen. Kleidung ließ sich wiederbeschaffen, Tränke neu brauen. Einige Bücher waren kostbar gewesen, aber alle samt schwarzmagisch und daher hoffentlich für ihn nicht mehr von Belang. Das meiste, was ihm etwas bedeutete lagerte eh in Hogwarts. Ihm ging es um den Akt selbst, nicht das Resultat.
Müde rieb er sich das Gesicht. Dann würde er wohl erstmal ein Zimmer irgendwo beziehen müssen. Ursprünglich hatte er die Winkelgasse zunächst meiden wollen, nun war dies doch seine erste Anlaufstelle. Er konzentrierte sich erneut, das neue Ziel fest vor seinem geistigen Auge.
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