Fallen Angel - Einmal Ferox, immer Ferox?

von JessiJJ
GeschichteDrama, Romanze / P16
Beatrice "Tris" Prior Eric OC (Own Character) Tobias "Four" Eaton
08.07.2020
22.08.2020
6
12.445
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7 Reviews
Dieses Kapitel
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08.07.2020 1.581
 
Erst einmal ein herzliches Willkommen an alle Leser/innen meiner 1. Divergent Fanfiction.
Meine Fanfiction ist nicht wie die meisten anderen und auch die Charaktere sind alle etwas anders.
Mein Hauptpair ist Eric/Oc aber auch Tris/Four und ein weiteres wird vorkommen.
Ich versuche jede woche, ab jetzt ein Kapitel hoch zu laden.
Doch durch baldigen Schichtdienst im Krankenhaus kann ich dies nicht immer versprechen.
Es kann auch mal vorkommen das zwei Kapitel in einer Woche kommen.
Ich hoffe, dass euch allen meine Fanfiction gefallen wird und würde mich überraschen einige Rückmeldungen freuen.
Auch eure Ideen oder Verbesserungsvorschläge sind gerne gesehen, doch bevor ich Jetzt noch mehr schreibe, wünsche ich euch einfach viel spaß beim lesen!
Eure JessiJJ :D



(Jeder der Wattpad hat kann die Geschichte gerne auch dort lesen. Dort gibt es auch sowas wie Charakter vorstellungen, Bilder zu manchen Gegenständen/Situationen und ein Deckblatt, welches ich für die Story entworfenen habe.)
https://my.w.tt/6MGqm7PlX7 - der Link zur Story








Prolog

Lachen, sorglos sein und Freude verbreiten.
Das war es was die Amite machten.
Doch für mich war das nichts.
Mein Name ist Angelina Rodan, ich bin 16 Jahre alt und doch hab ich schon mehr erleiden müssen als manch einer unserer Ältesten.
Aber morgen wird alles anders sein.
Ich werde zu den Ferox gehen und endlich anfangen zu Leben.
Unabhängig von meinem Vater.
Ich werde das nach holen, was ich die letzten Jahre nicht machen durfte oder eher konnte.
Doch wenn ich euch schon meine Lebensgeschichte erzähle, dann sollte ich auch von vorne anfangen...

Vor 16 Jahren wurde ich als erstgeborene Tochter von Mike und Illy Rodan geboren, doch war ich damals schon besonders.
Ich erbte den selben Genfehler, welchen auch meine Mutter hatte und hatte deswegen schneeweiße Haare und eine fast weiße Haut.
Doch es störte mich nicht... Ich lebte ein fröhliches und unbeschwertes Leben.
Oft war ich einsam und alleine, weil die anderen Kinder angst vor mir hatten, doch das war mir recht.
Ich mochte die Ruhe und so konnte ich unbeobachtet auf Bäume klettern oder mit meinem Schatten um die Wette rennen.
Außerdem kam ja auch bald schon meine jüngere Schwester Jamie auf die Welt.
Ich beschützte sie immer und war da, wenn sie nachts in mein Bett gekrabbelt kam, um mir zu erzählen, dass die anderen Kinder unfreundliche Sachen über mich sagten.
Aber auch das war mir egal. Ich war glücklich so wie es nun mal lief.
Doch dann passierte etwas womit ich nicht gerechnet hatte.
Meine Mutter sollte kurz vor meinem 12. Geburtstag meine zwei Brüder zur Welt bringen, doch sie war zu schwach.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie sie mitten in der Nacht anfing zu schreien und, wie Dad zu mir ins Schlafzimmer kam, um mir zu sagen, dass ich auf Jamie aufpassen sollte und nicht rauskommen darf, bis er uns holte.
Stunden lang schrie unsere Mutter und Jamie weinte unaufhörlich. Sie weinte und flüsterte die ganze Zeit, dass man aufhören solle ihr weh zu tun.
Gefühlte 10 Studenten Später hörte das Schreien unserer Mutter auf und wir hörten die Klagelaute von zwei Babys.
Gegen den Befehl unseres Dads gingen wir raus und sahen, wie unser Dad über unserer Mutter weinte, während Johanna zwei Babys im Arm hielt.
 
Als man auf uns aufmerksam wurde, wurden wir sofort wieder zurück ins Schlafzimmer geschickt, doch ich wusste schon was geschehen war. Über alles war Blut und unser Dad weinte unaufhörlich.
„Mum...“, flüsterte ich und schirmte Jamie weiterhin von geschehen ab.
Sie durfte nicht sehen, wie unsere Mutter dort lag.
Also schob ich Jamie sanft aber bestimmt zurück und schloss die Tür zu meinem Zimmer.

Kurze Zeit später kam Johanna rein und setzte sich zu uns aufs Bett.
Jamie habe ich derzeit schon beruhigt gehabt und so schlief sie ruhig und friedlich in meinem Bett.
Johanna sah mich mitleidig an und versuchte sich an einem Lächeln, welches aber nie ihre Augen erreichte.
„Es tut mir leid Angelina, wir konnten nichts mehr tun.“, sagte sie und in ihrer sonst so fröhlichen Stimme lag Trauer.
„Du musst jetzt stark sein Angelina. Dein Vater hat seine Frau verloren und ihr eure Mutter.
Wir alle werden euch beistehen und helfen wo wir können, doch es wird nie wieder das selbe sein...“, fuhr sie fort und sie hatte recht.
Es wurde nie wieder so wie es mal war...

„Angelina!“, brüllte mein Vater und innerlich schreckte ich aus den gedanken auf.
Kühl und distanziert drehte ich mich von der Kochplatte weg und zu ihm hin.
Wie jeden Tag in den letzten 4 1/2 Jahren stand er grimmig und fast schon aggressiv im Türrahmen und knurrte: „Wie lange brauchst du noch? Ist es zu viel verlangt, Essen auf dem Tisch zu erwarten, wenn man von der Arbeit kommt?
Wo sind deine Geschwister und wieso sieht es hier aus wie in einem Saustall?!“
So sah mein Leben aus. Amite verhalten hat mein Vater mir gegenüber schon lange nicht mehr an den Tag gelegt und auch ich habe dieses verhalten nur noch meinen Geschwistern gegenüber.
„Jamie ist im Nachbarhaus und die Zwillinge sind in ihrem Zimmer und schlafen, also schrei hier nicht so rum.
Das Essen braucht nicht mehr lange und den Saustall verursachst du mit deinen dreckigen Sachen.“, beantwortet ich seine Fragen und drehte sich wieder um, doch war dies ein Fehler.
Ich wurde von jetzt auf gleich zur seite geschubst und landete auf dem Boden.
Meine Hüfte schmerzte tierisch, doch ließ ich mir dies nicht anmerken.
„Sei nicht so vorlaut und habe Respekt mir gehen über Illy!“, flüsterte er gefährlich leise und merkte wieder mal nicht, dass er nicht mich, seine Tochter sah, sondern seine verstorbene Frau.
„Ich bin nicht Illy! Mum ist TOT! Ich bin...“, knurrte ich zurück, doch dann plötzlich ging die Tür meiner Brüder auf und ich sah geschockt zu ihnen.
„Lina? Was ist passiert?“, fragte Liam, mein jüngster Bruder und wollte zu mir kommen, doch ich hielt ihn mit einem lächeln auf und sagte freundlich: „Alles gut, kleiner. Ich bin gefallen und Dad wollte mir auf helfen.“

Von jetzt auf gleich verändert sich die Mine meines Vaters und er fängt an zu lächeln. Er streckt mir die Hand hin und zieht mich wieder auf die Beine.
Ich löste mich sofort von ihm und ging zu Liam. Er streckte die Arme nach mir aus und ich wusste sofort was er wollte. Also hob ich ihn hoch und ging dann ins Zimmer, wo Ben noch friedlich schlief.
Langsam ging ich zu seinem Bett und schüttelte ihn leicht. Murrend öffnete er die Augen und sah mich an. Ich lächelte ihn warm an und hielt ihm meinen anderen Arm hin. Er verstand sofort und kroch aus seinem Bett, stellte sich darauf und schlang seine Ärmchen um meinen Hals, als ich ihn ebenfalls hoch hob.
Zusammen ging ich mit ihnen ins Esszimmer und setzte sie auf einen Stuhl ab. Dann ging ich zum Herd und stellte die Suppe auf den Tisch.
Anschließend ging ich schnell zum Nachbarhaus und holte Jamie.
Danach setzte ich mich zu den Jungs und Vater an den Tisch und wartete bis auch Jamie saß.
Anschließend verteilte ich, angefangen bei meinem Vater, das Essen.
Wie immer redete Jamie mehr, als das sie aß, doch es war eine angenehme Abwechslung.
Nach dem Essen räumte ich ab und fing an zu putzen.
Gegen 20 Uhr brachte ich dann die Jungs ins Bett und versprach ihnen wie immer sie morgen zu wecken.
Kurze Zeit später verabschiedete sich auch Jamie mit den worten, dass sie morgen ausgeschlafen sein möchte, da ja der Tag der Bestimmungszeremonie ist.
Als ich dann gegen 24 uhr fertig war mit putzen, waschen und aufräumen wollte ich auch schlafen gehen, doch wurde ich durch meinen Vater aufgehalten.
„Wieso lebst du aber sie nicht...“, nuschelt mein Vater und eine starke Alkoholfahne schwang mir von hinten ins Gesicht.
Schnell drehte ich mich um und sah meinen Vater, betrunken und aggressiv, hinter mir stehen.
„Ich kann nichts für ihren Tod oder dafür, dass ich aussehe wie sie.
Komm endlich wieder zu dir, denn ich werde nicht für immer hier sein, um für dich Riesenbaby zu sorgen.“, ja ich wusste, dass meine Worte hart waren, doch anders konnte man einfach nicht mehr zu ihm durchdringen.
Knurrend stellte er die Flasche auf den Tisch und griff im selben Moment nach meinem Hals.
Ich schnappte nach Luft und versuchte mich von ihm zu lösen, doch dies würden ich nur schaffen, wenn ich Gewalt anwenden würde und dies wieder rum würde Jamie, Ben und Liam wecken.
Also versuchte ich ruhig zu bleiben und ließ es über mich ergehen.
Er drückte immer fester zu und fing dann an, mit der geballten Faust, auf meinen Bauch einzuschlagen.
Ich weiße nicht wie lange es so weiter ging, doch irgendwann ließ er mich los und knurrte mich an.
Dann drehte er sich weg und ging in Richtung Schlafzimmer. In der Türe hielt er nochmal an und sagte kalt und ausdruckslos: „Du wirst nicht schon wieder gehen, Illy. Das werde ich zu verhindern Wissen!“
Dann war er weg und ich quälte mich, wie schon des öfteren, in mein Zimmer, zog mich um und legte mich ins Bett.
›Morgen ist es vorbei. Aber morgen bin ich frei. Jamie und den Jungs wird nichts geschehen. Da bin ich mir sicher. Er hat ihnen noch nie was getan. Es liegt an mir und meinem ähnlichen aussehen. Aber ab morgen bin ich eine Ferox und daran kann er auch nichts ändern.‹ dachte ich und merkte wie mich der Schlaf einholte.
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