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Immortal Army of Justice

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P16
Haytham Kenway OC (Own Character) Reginald Birch
08.07.2020
15.11.2020
23
40.137
4
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21.10.2020 2.572
 
Kapitel 12

*** Misstrauen und Geheimgänge ***


„Ein hervorragender Vorschlag, Isabelle! Und sollte ich etwas sehen oder lesen, was nicht für mich bestimmt ist, dann...“ ich ließ ihn nicht ausreden. „... dann werde ich einen Weg finden, MICH zu verschließen und ihr werdet eine Methode finden, mit welcher ihr nicht ALLES sehen könnt.“ und mir stieg eine wohlige Wärme ins Gesicht.
Wir würden also gemeinsam lernen, gemeinsam neue Wege beschreiten und in mir breitete sich immer mehr dieses Gefühl aus, dass ich mich mit diesem Menschen wohlfühlte!
„Es geht mir ebenso mit euch, Isabelle!“ hörte ich ihn leise hinter mir und seine Arme legten sich um mich.
Ich ergriff sie mit meinen Händen und drückte sie zur Bestätigung.

Plötzlich fühlte ich einen Schauer über mich hinweggleiten und kurz darauf sah ich wie sich das Licht hier anfing... ja, regelrecht zu spiegeln und zu brechen.
Ich sah leuchtende Gestalten, welche umher liefen, ich sah die Formen von Tieren, die sich am Rande der Arena bewegten.
Erschrocken fuhr ich zu William herum und starrte ihn an.
„Wie habt ihr das gemacht, William?“ in seinem Gesicht zeigte sich ebensolches Erstaunen.
„Ihr meint, ihr habt diese leuchtenden Gestalten auch gerade gesehen, Isabelle?“ ich drehte mich wieder um, nahm seine Arme, schlang sie wieder um mich.
„Macht das noch einmal, William!“ bat ich ihn aufgeregt und dann sah ich sie erneut. Menschen die auf den Rängen standen und klatschten, die Gladiatoren im Kampf... es war wie in einem Traum, aber kein Albtraum!

„Isabelle, seht! Dort hinten ist eine Art Tor, am hinteren Eingang zur Arena!“ kam es nun von meinem Begleiter und er zog mich hinter sich her, quer durch das ehemalige imposante Gebäude.
Sobald er mich aber losgelassen hatte, sah ich nichts mehr leuchten, was ich sehr schade fand.
Doch als wir an dem Durchgang ankamen und er meine Hand erneut hielt, nahm ich dieses Schimmern wieder wahr.
Man konnte sehen, wie Menschen hier hindurch gingen und eine Treppe hinuntergingen.
Wir folgten diesem Weg, stießen aber leider kurz darauf auf eine gemauerte Wand bei der es kein Durchkommen gab.
„Verdammt!“ meinte William lautstark und entschuldigte sich gleich.
„Lasst das, William, ich weiß ja, dass ihr sonst wisst euch zu benehmen.“ meinte ich mit einem Augenzwinkern, denn mitunter waren diese anerzogenen Höflichkeiten und Etiketten schon lästig!

„Was machen wir nun, Isabelle? Ich würde zu gerne wissen, was dahinter liegt!“ meinte er leicht frustriert und mir kam der Gedanke, dass wir eventuell einen anderen Weg suchen könnten oder eben durch diese Wand brechen sollten.
„Erstere Option würde mir persönlich zu lange dauern, meint ihr nicht? Aber die zweite, etwas brachiale, Methode ist nach meinem Gusto!“ hörte ich da wirklich so etwas wie eine kindliche Freude in seiner Stimme?
„Dann ist es abgemacht, William. Lasst uns das entsprechende Werkzeug beschaffen und wir können beginnen!“ kam es jetzt genauso freudig von mir, ich wollte auch wissen, was unterhalb dieser Arena verborgen war.

Doch leider kam es nicht dazu und uns wurde der Wind sofort aus den Segeln genommen.
Ein älterer Herr sprach uns in sehr gebrochenem Englisch an, wir sollten uns fortscheren, wir hätten hier nichts zu suchen. Doch, wir suchten nach Hinweisen... welch ironischer Satz!
Dann müssten wir vermutlich des nächtens hier wieder erscheinen, mutmaßten wir beide, als der Mann wieder von dannen gezogen war. Eine nächtliche Schatzsuche... wie aufregend!, ging es mir durch den Kopf.
„Und dann auch noch mit euch an meiner Seite!“ kam es vom jungen Clarkson und kaum ausgesprochen, bereute er seine Worte.
„Verzeiht, Isabelle! Ich... habe es schon wieder getan! Und dabei jeden Anstand vergessen!“ ich konnte nur breit grinsen, meine sehr nunja... seltsamen Gedanken waren ja auch nicht ganz ohne.
„William, erklärt euch nicht jedes Mal. Doch... ich finde diese Vorstellung auch sehr interessant!“ und in meine Wangen trat wieder diese wohlige Wärme!

„Dann sind wir uns ja einig!“ kam es mit einer hochgezogenen Augenbraue von Master Clarkson Junior!
Unverrichteter Dinge verließen wir nun das Kolosseum und begaben uns wieder zu unserer Herberge.
Dort würden wir Master Capon oder zumindest Master Bruno antreffen, wenn nicht konnten wir einen Boten entsenden, welcher die Nachricht überbrachte, dass wir einen Hammer und Meißel für die Fortführung unserer Untersuchung brauchen würden.

Gegen frühen Nachmittag trafen wir dort wieder ein und natürlich, die beiden Ordensbrüder waren bereits anwesend. Aber nicht nur sie, auch noch Wachen der römischen Einheiten hier vor Ort. Diese beäugten uns mehr als misstrauisch.
„Ah, da tauchen auch endlich die Turteltäubchen auf wie ich sehe!“ meinte der Gonfaloniere di Laberto mit schiefem Grinsen! (ich hoffe, es ist die richtige Bezeichnung, ich hatte sie nur einmal am Rande gehört, als wir in Rom ankamen...)
Wie schön, dass jeder gleich dachte, William und ich würden Heiratspläne schmiede! Trottel, allesamt!

Ich machte gute Miene zu bösem Spiel und überspielte das ganze nun.
„Master Capon, wir benötigen Werkzeuge für weiteres Vorankommen. Wo können wir dieses erwerben?“ fragte ich und ignorierte diesen die Laberto mit seinem schmierigen Grinsen einfach!
„Wie meint ihr das? Wozu benötigt ihr...“
William fiel ihm ins Wort. „Wir brauchen Hammer und Meißel um es genau zu sagen.“
Der Gonfaloniere hob eine Augenbraue. „Wo wollt ihr einbrechen? Ihr wisst doch, dass gehört sich nicht!“ hörte ich ihn leicht lallend sagen und da wusste ich, warum er so dämlich aus der Wäsche schaute.

Nicodemo hatte ihm schon einige Krüge Wein spendiert um ihn bei Laune zu halten, genau wie die anderen Wachen. Und das um diese Uhrzeit!
Master Bruno winkte uns nur, wir sollten einfach gehen. Etwas mürrisch taten wir, wie uns geheißen wurde und gingen hinauf.
Wir vernahmen aber leider nur noch italienische Wortfetzen... nichts weiter! Und wiedereinmal ging mir durch den Kopf, wir sollten unsere Sprachkenntnisse aufrüsten.

„Ich sehe schon, wenn wir von dieser Reise heimkommen, verstehen wir ALLE Sprachen!“ lachte William und es tat gut, ihn wieder so gelöst zu sehen.
„Isabelle, was machen wir nun? Ich habe Hunger und es ist Mittagszeit?“ ich sah ihn an und lächelte nur.
„Ich werde Sarah nach unten schicken und beim Herbergswirt etwas zu essen ordern, was uns dann hinauf gebracht wird.“ schlug ich vor. Gesagt getan... eine halbe Stunde später saßen William und ich in seinem Zimmer an dem kleinen Tisch. Vor uns standen jeweils Teller mit Pasta und einer cremigen Sauce, welche ich noch nicht kannte, aber sie schmeckte fantastisch!

Nach dem Mahl unterhielten wir uns noch über diese Fähigkeiten und ich merkte an, dass er vielleicht seinen Geist abschotten konnte. So als würde er die Ohren verschließen, vor Dingen die ihn nichts angingen.
„Das hört sich logisch an, aber wie mache ich das in der Praxis, Isabelle?“ DAS war natürlich nicht ganz so einfach, auch ich musste mich nun lernen zu verschließen.
„Man schafft... einen Rückzugsort... etwas auf das man sich STATTDESSEN konzentriert...“ grübelte ich laut vor mich hin.

„Aber ich höre ja die Gedanken immer, nicht bei jedem, im Moment hauptsächlich bei euch, Isabelle.“ erstaunt sah ich ihn an.
„Warum gerade nur bei mir?“ natürlich hatte auch er keine Antwort darauf.
Warum aber konnte er Nicodemos Gedanken zum Beispiel nicht lesen, denn das wäre ja sogar noch hilfreich gewesen. Doch die Antwort lag nahe, ER wusste seinen Geist zu verschließen.

„Wisst ihr, William. Wir fangen klein an. ICH verschließe mich, oder versuche es und ihr... nunja, ihr lest meine Gedanken? Vielleicht finden wir so eine Lösung dafür!“ meinte ich nun etwas leicht dahin, auch wenn ich nicht genau wusste, WIE ich das mit meinen doch sehr wirren Gedanken ab und an machen sollte.

Er sah mich an, ohne ein Wort zu sagen und ich sah dieses Leuchten wieder. Unweigerlich stellte ich mir einen kleinen Raum vor, leer, ohne Fenster...
„Ihr seid... wo seid ihr gerade, Isabelle?“ kam es völlig überrascht von William.
„Es hat funktioniert!“ meinte ich freudig, doch es war nur der Anfang!
„Nennen wir es einen Rückzugsort, William!“ und ich begab mich noch einmal dorthin und fing an, mich dort „einzurichten“! Es wird noch Monate dauern, dachte ich frustriert, als mir bewusst wurde, dass ich nicht nur in seiner Gegenwart sonder generell diese Fähigkeit ausbauen sollte.
Man sollte ja auf alles vorbereitet sein und ich hörte die Stimme meines Vaters, welche mich mal wieder maßregelte, weil ich nicht alles bedacht hatte von vornherein!

So ging es noch ein Stunde weiter, bis ich abwinkte und meinte, es reicht fürs Erste.
Ich war wirklich erschöpft, nicht körperlich sondern geistig. Mein Kopf schwirrte und ich fühlte mich, als hätte ich nächtelang nicht geschlafen!
„Entschuldigt Isabelle, ich wollte nicht so forsch sein. Geht es euch gut? Ihr seid auf einmal ganz blass!“ besorgt nahm er meine Hand und kniete sich vor mich.
„Es ist anstrengender als ich dachte, William!“ lächelte ich ihn etwas müde an.

„Dann lasst uns einfach ein wenig durch die Stadt gehen, damit ihr auf andere Gedanken kommt!“ bei diesem Satz musste ich lachen und auch der junge Clarkson fand diese Ironie in seinem Satz amüsant.
„Ihr wisst, wie ich das meine...“ grinste er breit und wir gingen hinaus.
Auf den Straßen herrschte um diese Zeit nicht allzu viel Betriebsamkeit, es war gemächlich und genauso schritten wir auch durch die kleinen Gassen.
Sarah und Sebastian hatten bis auf weiteres erst einmal einen freien Nachmittag. Ich vermutete, es war ihnen nur recht, so kamen sie auch einmal raus und konnten die Gegend erkunden.

Doch weit kamen wir nicht! Wir spürten beide, dass wir beobachtet wurden und William ließ seine neu erkannte Fähigkeit spielen.
Master Capon hatte erklärt, dass rotes Schimmern IMMER Gefahr bedeutete, blau wäre neutral und gelb wäre eine Zielperson.
Bei der Anmerkung von Master Clarkson Junior, dass ich in einem Weißgold leuchtete, sah er uns mit offenem Mund an.
„Nun, das... liegt einfach daran, dass ihr miteinander bekannt seid!“ täuschte ich mich, oder war das eine dreiste Lüge um nicht mit der Wahrheit und einer Erklärung rausrücken zu müssen? Aber leider bekamen wir nur noch Schweigen danach...

„Dort oben auf dem Dach...“ sein Blick deutete leicht nach links oben. „... und dort auf der rechten Straßenseite...“ ich folgte unauffällig seinen Beschreibungen und tatsächlich.
Es tummelten sich fünf Personen, welche sich absichtlich unverdächtig dort herumdrückten!
Wir ließen uns nichts anmerken und gingen weiter, wir ließen einige lautere Gesprächsfetzen hören, in welchen wir unsere „Absichten“ kundtaten.
Unter anderem, dass wir noch eine der kleinen Tavernen aufsuchen wollten, die hier ganz in der Nähe war.
Ich konnte spüren, dass sie uns folgten! Hatte Master Capon doch nicht alles offenbart, was meine Fähigkeiten anging? Wenn ich ehrlich war, konnte auch ich diese Gegenwart fühlen, wenn auch nicht so sehen, wie es William tat.

Wir gingen in Richtung eines kleinen Häuserdurchgangs und diese Personen folgten uns weiter!
Unser Weg führte uns dann durch einige seltsam anmutende Hinterhöfe und Gassen bis wir plötzlich in einer Sackgasse gelandet waren. Oh verdammt, wir hatten keine Ahnung von der Stadt oder einen Stadtplan im Kopf, doch nun saßen wir hier fest!
Gott sei Dank waren wir aber nicht unbewaffnet und ich trug eine der Monturen!
Langsam drehten wir uns um und erwarteten diese Angreifer, doch … sie waren nicht mehr da! Ich konnte diese Präsenz auch nicht mehr spüren.

„Wo sind sie hin? Dieses Schimmern ist plötzlich...“ zu mehr kam William nicht, als ein Körper vor unseren Füßen auf den Boden aufschlug. Tot! Wir folgten mit unseren Blicken nach oben und sahen eine Gestalt davon eilen!
„Neutrales blau...“ kam es leise ungläubig von William!
Ein Geistesblitz schoss mir in den Kopf!
„William, das war eine unserer Wachen! Natürlich! Warum bin ich nicht schon vorher drauf gekommen!“ meinte ich und schlug mir vor die Stirn.
Wir waren NIE alleine, diese Wachen waren permanent um uns herum, wenn auch im Wechsel in einer unterschiedlichen Zusammenstellung!

„Natürlich, Isabelle! Daran hatte ich schon nicht mehr gedacht!“ Auch William war zu diesem Schluss gekommen und klang enttäuscht!
„Wir haben nichts zu befürchten, wir müssen uns nicht verteidigen... all das wird uns gerade abgenommen!“ fügte er in einem wütenden Tonfall hinzu.
„Genauso sieht es aus, Master William!“ hörten wir eine Stimme ein Stück weiter Richtung der belebten Straße und es war Master Bruno, welcher dort stand und grinste.
„Dachtet ihr allen ernstes, wir lassen euch wie Freiwild hier herum laufen? Ihr müsst wissen, die römische Bruderschaft verfügt über ein weitreichendes Netz an Informanten. Unterirdische Wege, welche meist in einem Brunnen beginnen, sind das A und O dieser italienischen Assassinen und das schon seit über 400 Jahren!“ erklärte er uns jetzt und wies uns an, ihm zu folgen.

Er führte uns zu einem völlig unscheinbaren kleinen Brunnen, welchen ein geschwungenes Symbol zierte. Es sah aus wie ein A, aber geschwungen und mit einem Totenkopf in der Mitte.
Gerade als ich meine Hand ausstreckte, gebot mir Levio Einhalt!
„Isabelle, nicht! Diese Tunnel sind gut bewacht und wenn wir darunter gehen, müssen wir gut vorbereitet sein!“ mahnte er mich und sah dabei auch zu William, welcher aber auch zu gerne jetzt darunter gestiefelt wäre.

„Heißt das, die Assassinen haben auch unter dem Kolosseum solche Gänge?“ fragte ich jetzt neugierig, denn wenn dem so ist, könnten wir doch einen anderen Weg finden!
„Nein, da muss ich euch enttäuschen. Unter dem Kolosseum gibt es NICHTS, wirklich nur den Unterbau, glaubt mir!“
So wirklich nahm ich ihm das nicht ab, sagte aber nichts. Stattdessen war es William, welcher einwarf, dass wir dann wohl doch kein Werkzeug bräuchten.
Jedoch sah ich in seinen Augen, dass er ohne das Wissen von Bruno und Capon diesen Untergrund erkunden wollte. Ich stellte ihm meine Gedanken zur Verfügung und deutete, dass das eine gute Idee wäre.
Ein Lächeln von ihm und ich wusste, er hatte verstanden.

„Master William, glaubt mir. Es gibt dort nichts! Vielleicht solltet ihr eure Suche doch noch ausweiten!“ und Master Bruno führte uns wieder zurück zu unserer Herberge.
Irgend etwas an ihm störte mich, es war, als wolle er uns daran hindern, Fortschritte zu machen.
William und ich beschlossen im Stillen, in der Nacht noch einmal aufzubrechen und dann würden wir weitersehen. Da wir jetzt ungefähr wussten, wie diese Eingänge aussahen, waren wir auch in der Lage in diese Tunnel zu gelangen.
Was uns dort erwartete, würden wir dann sehen!

„Wer waren diese Verfolger, Master Bruno?“ fragte ich möglichst neutral.
„Oh, das waren noch Nachzügler dieser Diebesbande, welche uns schon in diesem Gasthof aufgelauert hatten!“ kam es in einem Plauderton von Levio.
Man mag von mir sagen, ich sei zu misstrauisch, doch bei diesem Mann war ich es und ich hatte sogar Bedenken, Master Capon darüber zu unterrichten!
Neben mir war Master William, welcher ebenso zögerlich weiterging und an seiner Art sah ich, auch er wusste nicht so recht, was er von ihm halten sollte.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit meinem Begleiter auf seinem Zimmer und wir beratschlagten, was wir für unser nächtliches Vorhaben brauchen würden.
Licht! Wir bräuchten mindestens eine Laterne oder Fackel! Werkzeug! Das könnten wir von einem der in der Nähe gelegenen Bauernhöfen stehlen, was mir zwar widerstrebte, wir aber so vor neugierigen Blicken verschont blieben.
„Isabelle, stellt euch einfach vor, wir leihen uns diese Gegenstände einfach nur für kurze Zeit und bringen sie auch unversehrt zurück. Vielleicht mit einer Flasche gutem Wein?“ sein breites Grinsen ermutigte mich und ich stimmte dem Ganzen Unterfangen zu.

William hatte seine Fähigkeit genutzt und unsere Wachen ausfindig gemacht.
So konnten wir uns einen Schleichweg suchen und sie ungesehen umgehen.
In mir stieg dieser Entdeckerdrang empor und ich fand es wahnsinnig spannend mitten in der Nacht „unerlaubt“ das Zimmer zu verlassen.

Es war schon fast wie damals, als ich mich in Hannover aus unserem Anwesen schlich...
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