Rebecca x Sabine ♡

von itsacura
KurzgeschichteRomanze / P6
07.07.2020
07.07.2020
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06 :00 Uhr. Rebeccas Handy blinkt auf. Sie war gerade erst wach geworden, war aber noch absolut nicht wach. Heute hatte die Polizistin Geburtstag. Geplant hatte sie nichts, außer wie jeden Tag in die Arbeit zu gehen. Langsam setzte sich die jüngere auf und sah auf den Handybildschirm. Keine Whatsapp, keine SMS, keine verpassten Anrufe, nichts. Sie stand auf und began sich fertig zu machen. Duschen, anziehen, schminken, Haare kämmen, wie jeden morgen, als es an der Tür klingelte. Die blonde legte die Bürste zur Seite und ging zur Haustür. Sie war gerade mal halbfertig, aber das war ihr egal, es war warscheinlich eh nur der Postbote, der die junge schon in den verücktersten Situationen gesehen hatte. Rebecca griff nach dem Schlüssel und sperrte die Haustür auf. Zu ihrem Überraschen stand davor aber nicht der Briefträger, vor ihr stand Sabine. "Alles gute zum Geburtstag!" , die Brünette lächelte sie an und nahm sie in den Arm, worauf Rebecca sie an sich drückte. "Willst du kurz reinkommen?" , wollte die jüngere von ihr wissen, worauf ihre Chefin nur nickte. "Ich muss meine Haare noch fertig machen, du kannst dich ja ein bisschen umsehen wenn du willst!" , ohne auf eine Antwort zu warten, lief Rebecca die Treppe hinauf. Wie sie es gesagt hatte, began Sabine sich umzusehen. Rebeccas Haus sah nicht schlecht aus, doch eine Schubladen kam ihr komisch vor. Die Brünette wollte die Schublade öffnen, doch sie war verschlossen. Sie war nicht blöd, denn in dem Fach daneben fand sie den Schlüssel. Als sie aufschloss, fand sie etwas komisches vor. In der Schublade befandet sich ein Stapel mit Zettel die alle an die Polizeirätin gerichtet waren. Auf diesen standen die unterschiedlichsten Dinge, von Gefühlen, Trauer, Wut und Sehnsucht. Ein paar Briefe laß sich Sabine kurz durch, darauf stand was die jüngere für sie fühlte, das sie sich nicht traute, es jemanden zu erzählen, bis der Chefin ein paar Fotos entgegen kamen. Auf denen waren die beiden Polizistinen zu sehen, in den früheren Zeiten, als sie mehr Kontakt hatten und viel zusammen erlebt hatten. In Paris waren sie zusammen gewesen, die Stadt der Liebe, in der sie sich ein Stück näher gekommen waren. Doch als sie nach Wolfratshausen kamen, schottete sich Rebecca immer mehr von der Polizeirätin ab. Diese verstand das nicht, hatte sie doch immer guten Kontakt zu der jüngeren gehabt. Sie hatte nie wirklich verstanden, was mit Rebecca loswar, aber jetzt verstand sie endlich, was mit ihr war. Die blonde war unsterblich in ihre Chefin verliebt, diese hatte aber keine Ahnung von ihren Gefühlen. Als Rebecca die Treppe wieder herunterkam, legte sie schnell alles zurück und setzte sich auf die Couch."Schön hast du es hier, gefällt mir wirklich!" , Sabine lächelte sie an und bemerkte, wie aufgeregt ihr Gegenüber war, wie schnell sie atmete und wie sie langsam etwas rot wurde. "Willst du mit mir mitfahren, es ist heute ziemlich kalt, nicht das du krank wirst, wenn du mit dem Roller fährst?" , hakte die Brünette bei ihr nach. "Klar, gerne. Ich such nur schnell meine Sachen." , etwas schneller ging sie durchs Haus, nahm ihre Tasche und suchte ihre Sachen zusammen, kam nach kurzer Zeit zurück ins Wohnzimmer, worauf Sabine aufstand. Etwas später kamen die beiden am Revier an und begaben sich hinein. Die Wege der beiden trennten sich, und beide machten sich an die Arbeit. Ein paar Stunden herrschte Ruhe im Revier, was ziemlich ungewöhnlich war, als die Polizeirätin aus ihrem Büro kam. "Rebecca, wissen Sie wo ich Herr Riedl finden kann?" , die Chefin blickte sie fragend an, als Rebecca etwas hochschreckte. "Ich glaube der ist im Büro von Hubert und Girwidz!" , gab die jüngere zurück, worauf Sabine hinaus ging und kurze Zeit später mit Riedl im Schleptau wiederkam. Er wurde ins Büro seiner Chefin gebeten, und machte sich Sorgen, ob er wohl Ärger bekam. Doch die Polizeirätin hatte einen ganz anderen Grund in zu ihr zu holen. "Herr Riedl, in letzter Zeit habe ich mitbekommen, das Rebecca sich etwas verändert hat. Haben Sie irgendeine Ahnung wieso?" "Also, sie redet ziemlich viel von Ihnen, was Sie für Sie fühlt." , sagte Riedl. "Stimmt das wirklich? Inwiefern fühlen?" , die Chefin wurde langsam ungeduldig und quetschte alles aus ihm heraus. "Ja, also das Rebecca halt immer wenn Sie da sind, so ein komisches Gefühl hat, und das Sie sich nicht sicher ist, was das bedeutet..." , rückte der Polizeimeister mit der Sprache heraus. "Nagut, danke auf jeden Fall für den Tipp, Sie dürfen wieder gehen." , die Brünette erhob sich und ging mit dem Kollegen bis zur Tür, der froh war, keinen Ärger bekommen zu haben, er wusste aber nicht, wie Rebecca darauf reagieren würde, das der braunhaarige seiner Vorgesetzten alles erzählt hatte. Sabine wurde das zu viel. Sie musste aus dem Revier, und über das nachdenken, was ihr gerade berichtet wurde. Also ging sie schnellen Schrittes, ohne etwas zu ihrer jungen Kollegin zu sagen, aus dem Gebäude. Die Brünette stieg in ihr Auto und fuhr zur Bäckerei Rattlinger. Dort traf sie auf Babara, die wie immer hinter dem Tresen stand und die Kunden bediente, aber sehr verwundert über den spontanen Besuch und das etwas nachdenkliche Gesicht der Polizeirätin war. "Was is mit Ihnen passiert?" , wollte die blonde wissen, die Sabine etwas verwundert ansah. "Es ist ziemlich schwer das zu erklären, könnte ich bitte einen Kaffee bekommen?" Die neue Leiterin der Bäckerei wande sich zur Kaffeemaschine und kam kurze Zeit später hinter dem Tresen hervor. "Also, erzähls mal, ich hab Zeit!" , sie geselte sich zu Sabine die einen Schluck vom Kaffee nahm und zu erzählen began: "Es geht um eine Kollegin von mir. Rebecca. Die kennen Sie sicher, wo fang ich da an? Sie hat heute Geburtstag, ich war heute morgen bei ihr, um ihr zu gratulieren, dann war ich kurz alleine und hab Briefe gefunden, die an mich adressiert waren, aber nie abgeschickt." , sie startete einfach ganz vorne, da diese Geschichte sonst echt merkwürdig klang. "Also, erstmal alles gute von mir und was stand in den Briefen drin?" , die blonde Verkäuferin hörte der Chefin die ganze Zeit aufmerksam zu. "Sie dürfen das nicht weitererzählen, das ist wirklich vertraulich, aber in den Briefen stand, das Rebecca Gefühle für mich hat, sich aber nicht traut, mir davon zu erzählen und auf meine Nachfrage bei Riedl habe ich erfahren, das sie sich in meiner Gegenwart komisch fühlt, also Schmetterlinge im Bauch, und ich weiß jetzt nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll." Dabei bemerkten die beiden nicht, das Rebecca die ganze Zeit hinter Ihnen stand und alles, was die Polizeirätin gerade erzählt hatte, mitbekommen hatte. Als sie das schluchtzen hörten, wandten sie sich zu Rebecca und sahen ihr hinterher, als sie aus der Bäckerei rannte. "Da haben Sie sich was eingebrockt!" , sprach die Verkäuferin als abschließende Worte und begab sich zurück hinter den Tresen. Eine Weile später fuhr die Polizeirätin wieder mit ihrem Auto vor. Sie lief auf den Eingang zu, den die Aufgabe der Chefin war es jetzt, mit ihrer jüngeren Kollegin zu sprechen, als genau diese aus dem Eingang des Reviers kam, ihr hinterher Riedl. Dieser wirkte etwas besorgt, hatte er Rebecca noch nie so gesehen, als Sabine die blonde am Arm festhielt und mit in ihr Büro zog. "Rebecca, das was ich da gesagt habe, ich wusste nichtmehr weiter. Jetzt weißt du ja, das ich die Briefe alle gesehen habe, aber bitte, erklär mir das alles." , langsam umschloss die Brünette Rebecca mit ihren Armen und drückte sie leicht an sich. "Ich liebe dich einfach. Ich hab mich nie getraut das zu sagen, ich war schon von Anfang an zu feige, aber jetzt weißt du es ja!" , die beiden lösten sich, als Sabine sie nach hinten schubste. Mit dieser Aktion ging die Chefin aufs ganze und hoffte dabei, das Rebecca mitmachte. Sie drückte die kleinere Polizistin gegen den Aktenschrank an der Wand und näherte sich ihrem Gesicht. Die Hände der Polizeirätin wanderten um die Taille der blonde, diese wiederum legte ihre Hände am Hals ihres Gegenübers ab. Sabine fokusierte die Lippen der Blondine, die sofort zu verstehen schien und dem Gesicht der Polizeirätin näher kam. Diese näherte sich dem Gesicht der Polizeimeisterin, bis nur noch ein Blatt ihre Lippen trennte, als Sabine ihrer Kollegin ins Gesicht hauchte: "Rebecca, ich liebe dich auch!" , und sich die Lippen der beiden langsam zu einem etwas schüchternen Kuss verschlossen. Nach ein paar Sekunden gab Sabine diesem Kuss mehr Intisivität, worauf Rebecca sofort einging. Die Hände der blonden fuhren über den Hals Sabines, diese wiedrum strich der Polizistin intensiv über den Rücken. Als sie sich wegen Luftnot kurz lösten, ergriff Rebecca kurzzeitig das Wort: "Ich liebe dich und werde es für immer tun!" , worauf sie sich in einen neuen Kuss vertieften, in dem sie alle Gefühle zueinander zeigten und wie froh die beiden Polizistinen waren, sich endlich gefunden zu haben...