Best friends falling in love

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12 Slash
James Sirius Potter Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
06.07.2020
03.08.2020
9
9.459
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02.08.2020 1.395
 
Kapitel 6

Wir drehten uns auf der Stelle um und erkannten Mary, welche gerade die steinerne Treppe zu den Mädchenräumen herab stieg. Ihre braunen Haare waren zu einem dünnen Pferdeschweif zusammen gebunden und noch leicht feucht. Ihre Schuluniform trug sie leicht geöffnet, die Krawatte hatte sie sich locker um den Hals gebunden. Um den Arm trug sie ein dünnes, silbernes Armband und um ihren Hals lag eine ebenfalls silberne Kette, die einen Anhänger in Form einer silbernen Träne trug. Dieser Anblick verschlug mir die Sprache und Sirius schien es nicht besser zu gehen, immerhin starrte er das Mädchen mit geöffnetem Mund an. „Mund zu, Jungs, es zieht“, Mary kommt lachend auf uns zu, „na? Habe ich die Casanovas von Hogwarts sprachlos gemacht? Jetzt kommt, es gibt Frühstück.“ Immer noch lachend kletterte sie sich durch das Gemälde, nicht ohne sich vorher die Bluse ordentlich zu schließen und das Armband zu entfernen. Komplett überfordert blickte ich Tatze an, bevor wir beide in schallendes Gelächter ausbrachen. „Ich mag dieses Mädchen“, gluckste Sirius und zusammen machten wir uns endlich auf den Weg zum Frühstück.


Auf dem Weg in die große Halle kamen uns zwei Leute entgegen. „Sieh an, sieh an. Potter und Black. Mal wieder zu spät“, ertönte die tadelnde und nervige Stimme von Lucius Malfoy. „Malfoy und Malfoy. Ebenfalls zu spät“, konterte ich locker und sah Fabienne, die Schwester von Lucius, feindselig an. Neben mir konnte ich spüren, wie Sirius seine Faust in der Hosentasche um seinen Zauberstab schloss. „Ich bin Vertrauensschülerin, Potter. Da muss ich nicht pünktlich kommen!“ Hochnäsig starrte die Fünftklässlerin mich an und drohte spielerisch mit dem Zeigefinger. Tatze neben mir knurrte wütend. „Eigentlich müsste ich euch Punkte dafür abziehen“, meinte Fabienne gelassen, „aber für eine kleine Gegenleistung“, sie sah Sirius an und reckte ihm demonstrativ ihr Dekolletee entgegen, „würde ich diesen Vorfall hier vergessen.“ Angeekelt ging mein bester Freund einen Schritt zurück, woraufhin Fabienne enttäuscht mit den Schultern zuckte. „Dann halt nicht, Black. Zehn Punkte Abzug für Gryffindor.“ „Lieber das, als mich auf dich einzulassen“, konterte Sirius gelassen, packte mich an der Hand und zog mich die Treppe hinunter, in die große Halle.  „Ich hasse diese… diese Hexe!“, wetterte er aufgebracht, doch ich musste lachen. „Du hast nicht ernsthaft versucht, sie mit >>Hexe<< zu beleidigen. Aber sie ist wirklich eine Schlampe, da hast du Recht.“ „Meine Güte, James“, Sirius klang genervt, „mir doch egal, wie ich sie beleidige. Ich hasse sie auf jeden Fall.“ Inzwischen waren wir in der großen Halle angekommen und gingen durch die großen Flügeltüren. Natürlich waren wir zu spät und so waren alle Blicke auf uns gerichtet, als wir die Halle betraten. „Müsst ihr uns alle anstarren!?“, rief ich genervt und sogleich blickten fast alle wieder auf ihre Teller, nur ein paar Mädchen meinten, uns weiter anstarren zu lassen. Ich machte mir einen Spaß daraus, einmal wahllos in Richtung Ravenclawtisch zu zwinkern und sogleich hörte ich einige spitze Schreie. „Lass das, Krone. Sonst fallen sie nachher noch in Ohnmacht“, grinste Sirius und verteilte seinerseits ein Handküsschen in die Menge. Wieder Schreie. „Du bist nicht besser.“ „Ich weiß.“

Wir setzten uns nebeneinander auf die Bank am Gryffindortisch, zwischen Remus und Lily. „Habt ihr gut geschlafen, da auf der Fensterbank?“, grinste Remus und ich nickte, ebenfalls grinsend. „War sehr bequem, ich kann nicht klagen.“ Lily blickte uns verwirrt an und schnell klärte Peter, der gegenüber von uns saß, die Situation auf: „Als Moony und ich heute morgen aufgewacht sind, haben wir die beiden Casanovas hier kuschelnd auf der Fensterbank aufgefunden.“ Mit einer hochgezogenen Augenbraue blickte Lily Sirius direkt in die blauen Augen und er zuckte leicht zurück. „Äh… James war warm und ich war müde?“, verteidigte er sich halbherzig, doch Lily sah immer noch nicht begeistert aus. „Na dann“, meinte sie spitz und wendete sich wieder ihrem Frühstück zu. Erstaunt sah Peter die Rothaarige an, doch diese machte keine Anstalten, sich zu erklären. Kopfschüttelnd wendete auch ich mich meinem Teller zu und schmierte mir ein Brötchen. Dieses belegte ich schnell mit Käse, dann stopfte ich mir den ersten Bissen in den Mund.

Eine Stunde später saßen wir alle in der Bibliothek. Remus und Sam, die auch noch zu uns gestoßen war, spielten als Team eine Partie Schach gegen Peter. Lily blätterte in einem Buch über Verwandlungen, Sirius hatte seinen Kopf auf die Arme gelegt und döste vor sich hin und ich beobachtete einen kleinen Vogel, der vor dem Fenster herum schwirrte. Sein Vogel war von einer blauen Haube bedeckt und die Flügel bestanden aus braunen Federn. Was für eine Art er wohl war? Eine Blaumeise? „James?“, riss mich die Stimme von meiner besten Freundin aus den Gedanken um den Vogel. „Beverly Wright! Erschrick mich nie wieder so!“, fuhr ich sie an, doch sie strich sich nur kichernd die blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht und ihre grünen Augen funkelten listig. „Oh doch, das werde ich, James. Bis an dein Lebensende!“ „Sorry Bev, aber ich brauche unseren Krone noch“, mischte sich Sirius in das Gespräch ein, „Hör mal, Bev. Du bist doch mit Andromeda in einer Klasse, oder?“ „Ja, bin ich, wieso?“, verwirrt blickte sie ihn an, „stehst du jetzt auf Ältere, oder wie?“ Sie lachte leise über ihren eigenen Scherz, und auch Sirius rang sich ein kleines Lächeln ab. „Sie ist meine Cousine, das weißt du doch. Ich würde gerne wissen, wie sie mit dem Job als Schulsprecherin so klar kommt.“ „Achso, sag das doch gleich. Sie ist etwas genervt von Jones, sie meint, er will ihr an die Wäsche. Er streitet es ab, blablabla.“ Genervt verdrehte sie die Augen. „Mir ist er bisher immer ganz nett vorgekommen“, ergriff nun auch Moony das Wort. Er hatte sein Schachspiel mit Peter beendet, er hatte gewonnen, und seinen Stuhl zu uns an den Tisch geschoben. „Wann hattest du denn Kontakt zu dem?“, fing nun auch Peter an, zu sprechen. „Ich habe mit ihm zusammen Muggelkunde. Daher kenne ich ihn ein wenig, aber nicht so gut. Eigentlich war er immer höflich und zuvorkommend. Außerdem hat er, meines Wissens nach, schon eine Freundin.“ „Er hat schon eine Freundin? Wen?“, Beverly klang interessiert. „Ja, soweit ich weiß, schon. Dieses eine Mädchen aus Hufflepuff. Agneza Hasa, diese Albanerin. Sie sind wohl schon seit letztem April ein Paar.“ „Echt? Agneza hat echt Glück…“, Beverly schaute verträumt in die Ferne, während Lily nur verächtlich die Nase rümpfte. „Also ich finde, sein blondes Haar steht ihm echt nicht. Er sollte sich seiner Freundin anpassen und sich die Haare dunkel färben. Das Blond sieht so lächerlich aus“, zog sie über ihn her. „Also ich finde, dass ihm die Haarfarbe steht. Er hat ein schönes, dunkles Blond. Nicht so wie Malfoy“, tat Bev ihre Meinung kund. „Ich dachte, alle Mädchen in Slytherin fahren auf den Typen ab?“, bemerkte die rothaarige spöttisch und höhnisch grinsend schüttelte unsere Blondine den Kopf. „Auf den? Die meisten stehen auf unsere Herzensbrecher hier. Du solltest dir mal die Gespräche auf dem Mädchenklo anhören. James, hier. Sirius, da. Jungs, ganz ehrlich. Könnt ihr nicht einfach mal weniger… attraktiv sein? Das ist die Hölle. Und meine Mitbewohner erst…“, sie schlug sich stöhnend die Hand vors Gesicht und sah mir dann direkt in die Augen. „Weißt du eigentlich, Krone, wie oft ich gefragt werde, ob ich dir nicht irgendeinen Zettel zustecken kann? Oder ob ich deine Freundin sei? Ich wurde sogar schon einmal gefragt, ob ich dir einen Liebestrank untermischen könnte.“ Sie spähte verzweifelt zwischen ihren Fingern hindurch und die anderen Rumtreiber brachen in Gelächter aus. „Tja, Krone. Du hast es gehört, sei weniger attraktiv!“, spottete Tatze hämisch, „sonst hast du nachher noch einen Liebestrank von Fabienne im Kürbissaft!“ Schon alleine die Vorstellung widerte mich an, sodass ich mich kurz schüttelte. Sirius lachte noch breiter und ich gab innerlich auf, ihn vom Lachen abzubringen. Es würde nichts bringen, dessen war ich mir sicher.


Hey!
Es ist mitten in der Nacht, also habe ich dieses Kapitel geschrieben. Wie gefällt es euch? Ich würde mich über Reviews freuen :) Außerdem würde ich mich für ganze 5 favos bedanken. Ein persönliches Danke geht an "Sententia Lavender", die anderen Favos sind leider anonym :) Aber trotzdem Danke. So, genug gedankt. Schreibt mir gerne, wie ihr Fabienne findet. Ich habe schon Pläne, wie ich sie einbaue und eins kann ich verraten: Ihr werdet sie hassen! Muahahaha!! XD Okay, ich sollte definitiv schlafen gehen. Gute Nacht! (Es ist 01.26 Uhr)
LG Horrorprincess
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