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Somebody to love

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Azumane Asahi Ennoshita Chikara Nishinoya Yuu Sawamura Daichi Sugawara Koushi Tanaka Ryuunosuke
06.07.2020
23.11.2020
17
71.009
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Dieses Kapitel
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25.10.2020 3.181
 
Wenn das so weiter geht, wird der Sonntag noch zum Upload-Tag xD

Einen wunderschönen guten Abend euch allen und vielen, lieben Dank für eure tollen Kommentare; ich hab ich wirklich sehr gefreut <3 <3 <3
Und ohne große Umschweife gibt's jetzt das neue Kapitel :3
Ich wünsche viel Spaß beim lesen und freut euch auf die fällige Dosis EnnoTana :D

lg eure AnubisBride


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Kapitel 13:
Das Ryuunosuke-Chikara Drama

Koushi folgte Asahi bis zum Treppenaufgang, wo der Jüngere schließlich stehen blieb.
„Ich … Daichi und ich hatten gestern gesprochen und ich hab nachgedacht – viel nachgedacht“, begann Asahi und seufzte.
„Du hörst dich dabei nicht besonders Glücklich an“, bemerkte Koushi vorsichtig.
„Es … es gibt da etwas … einen Punkt, den ich einfach nicht verstehe. Deswegen … entschuldige bitte, das ist eine sehr intime Frage aber …!“, Asahi sah den Grauhaarigen an, „Hattest du jemals schmerzen beim Sex?“
Koushi sah ihn an, überlegte. Seufzte dann.
„Einmal“, begann Koushi ruhig, „Daichi und ich … nein, eigentlich ich. Ich war zu ungeduldig; ich hab Daichi gedrängt und dann war ich nicht richtig vorbereitet.“ – er sah Asahi an, „Es tat beim Eindringen weh und wir haben sofort aufgehört. Warum fragst du?“
„Ich … hat es schon mal … na ja, mitten drin weh getan?“, wurde der Kleinere jetzt nervös.
„Mitten …?!“, Koushi sah Asahi mit großen Augen an, „Wie kommst du darauf? Nein.“
„Ayumi“, war alles, was Asahi heraus brachte, bevor sich die Bilder des Geschehnis wieder in seinem Kopf präsentierten.
„Asahi!“, Koushi riss ihn aus den Bildern, „Redest du von eurem ersten Mal Analsex?“
Asahi nickte.
„Daichi hat gesagt, das es sein kann, das sie wegen der Schmerzen gelogen hat. Weil sie mich für irgendwas bestrafen wollte. Aber ich weiß nicht was und warum und … und …!“, Verzweiflung in Asahis Stimme.
„Komm“, Koushi nahm seine Hand und zog ihn sanft zurück ins Wohnzimmer.
„Alles in Ordnung?“, fragte Daichi, als er aus der Küche kam, Yuu direkt hinter ihm. Doch Koushi schüttelte den Kopf.
Koushi setzte Asahi auf seinen Platz und sich daneben, während sich Daichi und Yuu gegenüber setzten.
„Sieht so aus, als hätte ich mit meiner Vermutung Recht gehabt“, begann Koushi leise.
„Aber warum sollte sie das tun?“, fragte Asahi, während er merkte, das ihm die Tränen wieder hoch stiegen, „Ich weiß doch gar nicht, was ich gemacht habe …!“
„Was … ist denn überhaupt los?“, fragte Yuu vorsichtig und sah unsicher zwischen seinen ehemaligen Senpai hin und her.
„Es geht um Asahis und Ayumis Versuch von Analsex“, sprach Daichi und jagte Asahi wieder die Bilder in den Kopf, wie sie ihn weg geschubst hatte.
„Und womit hatte Suga vielleicht Recht?“, fragte Yuu noch vorsichtig.
„Das Ayumi ihre Schmerzen nur vorgespielt hat“, sprach Asahi es leise aus, bevor der Kloß in seinem Hals so dick wurde, das er kaum noch schlucken konnte.
Sie hat was?!“, schrie Yuu entsetzt los, worauf Yuna auf ihrer Krabbeldecke anfing zu weinen, „Ah, verdammt! Entschuldige Yuna!“
Koushi nahm die Kleine auf seinen Arm.
„Hey ist doch alles gut, Yuna“, lächelte der Älteste, „Noya ist ein bisschen Laut geworden – du hast dich nur erschreckt.“
Er stand auf und lief ein wenig durch die Wohnung.
Asahi seufzte dankbar. Er fühlte sich hilflos, ratlos und unsicher.
„Asahi?“, fragte Yuu vorsichtig und ließ den Älteren aufblicken, Yuus Hände legten sich um Asahis und die Finger des Kleineren schoben sich zwischen die Größeren, „Egal ob sie vorgetäuscht hat – was zugegeben ziemlich scheiße wäre – oder nicht. Ayumi ist Vergangenheit. Sie ist kommt nicht wieder. Und wenn sie es doch tut, dann werde ich erst Mal ein paar Takte mit ihr reden!“ – er grinste – „Ich liebe dich und ich bin hier.“
Und Yuus Grinsen ließ die Sonne aufgehen.
Asahi lächelte, ehe seine Lippen ein „Danke“ formten, weil er ziemlich sicher war, noch nicht wieder reden zu können.
Yuu drückte ihm einen Kuss auf die Wange, lächelte und sprang dann auf, ehe er Asahi mit hoch zog.
„Und jetzt wischen wir deine Tränen weg, du lächelst wieder und dann gehen wir los“, der Kleinste strahlte.
„Vielleicht ziehen wir uns vorher noch um“, sprach Daichi leise aus dem Hintergrund.
„Vielleicht ziehen wir uns vorher noch um!“, sprach Yuu es energiegeladen nach, „Oh … ähm … ja. Schlafanzug.“
Der Jüngste lachte, als er an sich runter sah – nur T-Shirt und Boxershorts tragend.
Asahi lachte leise – genau darum liebte er Yuu so sehr. Der Libero dachte nicht so viel nach, wie Asahi selbst. Er entschied einfach. An Konsequenzen dachte er erst später. Auch wenn es dahin gehend vielleicht sogar ganz gut war, das Asahi so war, wie er wahr.
Asahi nahm Koushi Yuna ab, die sich wieder beruhigt hatte und sie machten sich alle fertig.


Angezogen und für den Tag gerüstet machten sie sich auf den Weg zur U-Bahn Station und nahmen den Zug, der sie zur Tokyo Tower brachte.
„Ich liebe diesen Anblick“, Yuu strahlte, „Ich kann mich da einfach nicht dran satt sehen.“
„Nicht wahr?“, eine fremde und gleichzeitig bekannte Stimme ließ sie fast alle zusammen zucken, „Der Tokyo Tower ist immer wieder beeindruckend.“
„Shouyou!“, Yuu brüllte nahezu begeistert auf, als er den Orangehaarigen sah.
„Hinata?! Was machst du denn hier?!“, kam es überrascht von Daichi.
„Ich hab ihn Eingeladen“, Koushi grinste, während sich Yuu und Shouyou um den Hals fielen, „Ich dachte eine Person mehr oder weniger ist auch egal und wir haben Hinata eine Ewigkeit nicht gesehen.“
„Asahi! Daichi!“, Shouyou strahlte, stockte dann jedoch, als er das Kind auf Asahis Arm sah, „Oh, wer ist das?“
„Das ist meine Tochter Yuna“, Asahi lächelte, während der Stolz in seiner Stimme kaum zu überhören war.
„Awwwww“, Shouyou lächelte, „Hallo Yuna. Ich bin Hinata Shouyou. Ich hab mit deinem Papa Volleyball gespielt.“
Yuna lachte Hinata an. Der Mittelblocker war seit seiner Oberschulzeit gewachsen, hatte jedoch die Ausstrahlung einer Sonne behalten und nun strahlen sich zwei Sonnen an.
„Ist sie süß!“, Shouyou strahlte, Asahi lächelte verlegen.
„Wollen wir den Turm besichtigen?“, fragte Koushi freundlich.
„Unbedingt!“, Shouyou strahlte, „Ich kann mich an dieser Aussicht einfach nicht satt sehen.“
Er strahlte und die Gruppe setzte sich in Bewegung.

Die Aussicht vom Turm war unbeschreiblich und – wie Shouyou schwor – so gut wie immer.
„Wie oft bist du denn hier?“, zog Asahi skeptisch eine Augenbraue hoch.
„Jedes Mal wenn wir wieder in Tokyo spielen“, der Orangehaarige grinste.
„Hey, Shouyou! Wenn du jetzt öfter in Tokyo bist, dann musst du mich, Asahi und Yuna auch besuchen kommen“, der Kleinere grinste, „Aber wenn du Pech hast, spielen wir auch gegeneinander und der Verlierer muss den Gewinner zu einer Runde Icepops einladen.“
„Klingt gut“, Shouyou lachte, „Für wen spielst du? Und seit wann?“
„Meine Eltern wollten, das ich studiere, bevor ich Volleyball spiele. Darum spiele ich erst seit diesem Jahr für die Tokyo Crows“, Yuu grinste, fügte aber schnell an, als er Asahis Blick sah, „Auch wenn ich aktuell wegen ner Sportverletzung nicht spielen darf.“
Waaaaaas?!“, Shouyou brüllte fast los, „Warum?!“
„Trainingsunfall. Gehirnerschütterung“, Yuu lachte peinlich berührt und lehnte sich an das Geländer vor der Scheibe, „Ich war mit meinen Gedanken wo anders und hab den Ball nicht kommen sehen.“ – er seufzte.
„W-Was hat dich denn so abgelenkt?“, fragte Shouyou leise und vorsichtig.
„Ehrlich gesagt …!“, der Libero lächelte verlegen, „Asahi.“
„Asa …?!“, der Mittelblocker sah Asahi verwundert nach, der bereits ein Stück weiter gegangen war, „War er da?“
„Nein, zum Glück nicht“, Yuu lächelte, „Aber sag es Asahi nicht. Er macht sich nachher noch Vorwürfe, ob wohl er da überhaupt nichts für kann.“ – er betrachtete die Skyline – „Asahi und ich sind jetzt zusammen.“
Es fühlte sich richtig gut an, das zu sagen.
„Wirklich?“, Shouyou strahlte, doch dann schlich sich Verwirrung in das Gesicht des Mittelblockers, „Aber was ist denn mit Yunas Mutter?“

Schweigen.

Yuu überlegte eine Weile, wie er es erklären konnte, ohne das es schlimmer klang als es war.
„Ist sie gestorben?“, fragte Shouyou vorsichtig.
„Nein“, sprach Yuu ruhig, „Ich glaube nicht.“ – er sah den Jüngeren an – „Sie ist abgehauen als Yuna ein paar Tage alt war und hat Asahi mit einem Scherbenhaufen zurückgelassen. Wir sprechen das Thema vor Asahi besser nicht an – es ist immer noch ein wunder Punkt.“
„Oh …!“

Es machte vermutlich keinen großen Unterschied, ob Ayumi tot war oder nicht. Yuu würde sie nie wieder in Asahis Leben lassen – sie hatte zu viel kaputt gemacht und außerdem gehörte Asahi jetzt ihm!

„Aber … wie kann eine Mutter denn ohne ihr Kind weggehen? Ich meine, wenn ich da an meine Mutter denke …!“, Shouyou lachte, „Niemals!“
„Richtig. Wäre bei meiner Mutter oder jede andere Mutter, die ich kenne nicht drin gewesen!“, bestätigte der Libero, „Asahi hat gesagt, das Ayumi das Kind plötzlich nicht mehr haben wollte.“
„Tja, sie hatte einfach keine Ahnung, was sie verpasst“, grinsend gesellte sich Koushi zu den beiden, „Kommt ihr mit?“
Als Yuu sich umdrehte waren Asahi und Daichi schon ein ganzes Stück weiter.
„Oh“, der Kleinste lachte.
Sie folgten Koushi und Yuu lächelte.
„Hasst du gewusst, das Daichi und Suga zusammen sind?“, begann Yuu und sah in Shouyous große Augen, „Seit ihrem Schulabschluss.“
Waaaaaaaaaas?!“, flippte der Mittelblocker fast aus und es war ein bisschen Tröstend, das er es auch nicht gewusst hatte, „Du machst Witze!“
„Nein“, Koushi lachte, „Verrückt, dass das irgendwie niemand von euch wusste, „Ich dachte eigentlich, das es offensichtlich gewesen wäre.“
„Das muss ich Kageyama erzählen!“, setzte Shouyou an – offensichtlich hatte es niemand außer Asahi gewusst.
„Was macht Kageyama eigentlich?“, fragte Yuu, er hatte irgendwie irgendwann zu fast allen den Kontakt verloren. Zu allen außer Ryuunosuke, Chikara, Hisashi und Kazuhito. Eigentlich war es wirklich schade.
„Kageyama spielt auch professionell“, begann Shouyou ruhig, wurde dann jedoch grummelig, „Und er hat eine Freundin! Aber das ist gemein! Ich bin der Ältere, ich sollte zuerst eine Freundin haben!“
Yuu und Koushi lachten.
„Hey, mach dir mal darum keinen Kopf“, begann Yuu.
„Das kommt schon noch früh genug, Hinata“, Koushi lächelte.
„Und so lange du keine Freundin hast, hast du auch weniger Stress; Frauen können sehr anstrengend sein“, Yuu seufzte, „Vor allem wenn sie ihre Tage haben. Dann heißt 'nein' ja und 'ja' heißt fick dich, dann fauchen sie dich nahezu an und am besten du legst ihr was Süßes vor die Füße und ziehst dich ganz langsam und ohne hastige Bewegungen zurück.“
Asahi, Koushi und Daichi lachten.
„Ganz so schlimm ist es zum Glück nicht“, setzte Asahi an, „Aber es kann sehr schwierig werden.“
„Unter Männern aber auch“, winkte Koushi ab, „Daichi hat manchmal auch so seine Phasen. Oder ich meine. Da hilft nur, sich zärtlich an den Anderen anschmiegen, ihn hinterm Ohr zu küssen, ihn langsam auszuzieh- …!“
„O-okay, Suga! Wir haben verstanden“, winkte Asahi schnell ab, „Bitte keine Verführungsanleitung in Anwesenheit meiner Tochter! … Oder mir.“
Yuu kicherte, bevor der zu Asahi flüsterte: „Aber du könntest dich inspirieren lassen.“
„Yuu!“, jammerte Asahi peinlich berührt, was den Kleineren nur noch mehr zum lachen brachte.

Daichi und Koushi blieben an einer Stelle des Towers stehen und sahen aus dem Fenster.
„Von hier aus kann man Daichis neue Arbeitsstelle sehen“, lächelte der Älteste der Runde, ehe alle zum Fenster liefen und hinaus sahen – alle bis auf Yuu. Sein Handy klingelte und als er nach sah, wer anrief, war er überrascht Chikaras Namen auf dem Display zu sehen.
„Hey, Chikara. Was gibt’s?“, nahm der Libero das Telefonat an.
„Hallo Nishinoya, ich hoffe ich störe nicht, aber … weist du zufällig, was mit Tanaka los ist?“
„Mit Ryuu? Nein. Warum? Sollte was sein?“, war Yuu überrascht – sein bester Freund hatte nichts mit ihm kommuniziert.
„Wir … hatten uns gestern Abend getroffen und er wollte sich melden, wenn er zu hause ist. Aber das hat er nicht. Immer noch nicht. Sein Handy ist aus und bei ihm zuhause erreiche ich keinen“, klang der ehemalige Kapitän nervös.
„Bei Ryuu zuhause ist die Festnetznummer leider kaputt. Die Techniker kommen erst Montag oder Dienstag“, Yuu lächelte, „Versuch es mal im Restaurant. Aber das sein Handy aus ist … vielleicht der Akku leer?“
Er hörte Chikara seufzen.
„Hey, mach dir keinen Kopf! Ryuu geht‘s gut! Sonst hätte seine Mutter schon das halbe Dorf verrückt gemacht. Zumindest, wenn er nicht nach hause gekommen wäre“, begann Yuu ruhig, „Ruf du mal im Restaurant an. Ich frag Saeko-Nee.“

Sie legten auf und Yuu rief Saeko an. Doch von Ryuunosukes Schwester erfuhr der Libero nur, das diese gerade mit Freundinnen unterwegs zu einem Festival war. Sie hatte keine Ahnung.
„Alles gut?“, fragte Asahi, als Yuu aufgelegt hatte, doch Yuu zuckte mit den Schultern.
„Kommt drauf an, was Chikara gleich sagt, wenn er zurück ruft“, seufzte der Kleinere und hatte ungewollt viel Aufmerksamkeit.

Sie hatten den Tokyo Tower verlassen, als Chikara zurück rief.
„Hey, Chikara, wie schaut‘s aus?“
Alle anderen sahen Yuu an.
„Hey, ähm … ich hab Tanakas Mutter gesprochen. Er ist zwar gestern heim gekommen, aber es geht ihm nicht gut“, sprach Chikara mit zittriger Stimme, „Er hat eine leichte Lebensmittelvergiftung. Seine Großmutter sagt, er rennt den ganzen Tag zwischen Klo und Bett hin und her.“
Yuus Eingeweide zogen sich zusammen.
„Aber der Arzt meinte wohl, wenn er alles ausgekotzt hat, muss er sich nur in Ruhe erholen und dann geht es ihm wieder gut“, erklärte Chikara, „Ich … ich hab nur Angst, dass das meine Schuld ist.“
„Warum sollte es deine Schuld sein?“, fragte Yuu verwirrt.
„Na ja, ich hab ihn überredet, in das Restaurant zu gehen.“
„Warte“, Yuu stockte, „Ihr wart gestern zusammen Essen gegangen? Also … zu zweit?“ – er bekam ein unsicheres „Ja?“ zur Antwort – „War das ein Date?“
„Was?!“, klang Chikara entsetzt-überrascht.
„Nicht?“, ruderte Yuu peinlich berührt zurück und hoffte, seinen besten Freund nicht verpfiffen zu haben.
„Ich ähm … würde das nicht als Date bezeichnen. Wir … wir sind schließlich nur Freunde. Tanaka hat kein Interesse an Männern“, klang Chikara zu unsicher, doch Yuu grinste schelmisch.
„Dann … wenn Ryuu wieder zu erreichen ist, frag ihn mal, ob das ein Date war“, grinste der Libero.
„Oh … okay“, kam es zögerlich von Chikara.
„Es sei denn, du möchtest es nicht“, bot Yuu dem anderen einen Ausweg.
„Ich … ähm … weiß nicht“, murmelte der Jüngere.
„Sag mal, Chikara … magst du Ryuu? Also ich meine mehr als einen Freund“, begann Yuu ruhig aber fröhlich, „Ich werde dich dafür nicht verurteilen, wenn du davor Angst hast.“
„Tanaka hat doch eh nur Augen für Kiyoko“, Chikara seufzte, „Außerdem ich habe gesehen, wie Honoka ihm immer noch schöne Augen macht und Tanaka flirtet zurück.“
„Weil er immer zurück flirtet – ob er es merkt oder nicht“, rollte Yuu mit den Augen.
„Nishinoya“, Chikara seufzte, „Tanaka ist Hetro.“
„Er wird mich dafür schlagen, das ich das sage, aber er könnte für dich schwul sein“, begann Yuu unschuldig.
„Bitte lass das“, sprach Chikara ruhig, doch Yuu hatte gelernt das Unbehagen aus der Stimme zu hören.
„Okay, okay“, der Ältere seufzte, „Schreib einfach mit Ryuu, wenn er wieder dazu fähig ist.“ – Yuu lächelte – „Bis dann, Chikara.“
„Bis dann“, lächelte Chikara und sie legten auf.

Ich bringe ihn um! Wie kann er nur so scheiße dämlich sein?!“, Yuu schrie auf und brachte alle Anwesenden zum zusammen zucken. Ein halbes Wunder war, das Yuna nur verwirrt guckte und nicht schreite.
„Ennoshita?“, fragte Daichi verwirrt.
„Nein, Ryuu“, grummelte Yuu, „Wie kann er vor Chikaras Augen mit anderen Frauen flirten, wenn er was von Chikara will?!“
„Tanaka will was von Ennoshita?!“, kam es überrascht und verdattert von allen Anwesenden.
„Tanaka-Senpai ist schwul?!“, Shouyou schien aus allen Wolken zu fallen.
„Nur für Chikara“, winkte Yuu lachend ab.
„Nishinoya?“, fragte Daichi in einem so ernsten Ton, dass Yuu das Lachen verging. Er sah seinen ehemaligen Kapitän an, unsicher was er zu erwarten hatte. Doch Daichi legte einen Arm um Yuus Schultern und zog ihn ein wenig von der Gruppe weg.

„Meinst du das ernst? Ist Tanaka wirklich in Ennoshita verliebt?“, fragte Daichi mit ernster und gedämpfter Stimme.
„Uh … ja. Hat er mir gesagt und so wie er sich verhält ist er das definitiv“, begann der Kleinere in selber Lautstärke, „Will … will Chikara etwa wirklich was von Ryuu?“
Daichi nickte.
„Ennoshita hat mich damals angeschrieben, Mitte eures dritten Jahres. Er war verzweifelt, weil er einfach nicht wusste, was er tun sollte. Er hatte sich in Tanaka verliebt aber Tanaka sich offensichtlich nicht in ihn“, der Ältere seufzte, „Jetzt sagst du, Tanaka ist in Ennoshita verliebt.“
„Oh …!“, war alles was Yuu heraus brachte – er hatte es damals gar nicht bemerkt. Er war so damit beschäftigt ein guter Senpai zu sein und mit Asahis Verlust fertig zu werden, das er gar nicht richtig auf Chikara geachtet hatte.
Und Ryuunosuke? Der Trauerte Kiyoko hinterher und brachte Hitoka bei, wie man Grimmig andere Leute ansah um diese zu verschrecken.
Ob Hisashi oder Kazuhito etwas gemerkt hatten?

„Dann … dann hat Ryuu echte Chancen?“, platze es plötzlich aus Yuu heraus, doch Daichis Gesicht blieb ernst.
„Hat er“, begann der Ältere, „Aber Tanaka sollte sich lieber ganz genau seiner Gefühle sicher sein und nicht mit Ennoshitas Gefühlen spielen.“
„Das würde Ryuu nie machen!“, verteidigte Yuu seinen besten Freund sofort.
„Besser für ihn“, beendete Daichi das Gespräch. Koushi war zu ihnen gekommen und lächelte freundlich.
„Bereit für die nächsten Sachen?“, fragte der Grauhaarige, „Oder diskutiert ihr noch?“
„Fertig“, lächelte Daichi und Yuu nickte.

Während Koushi Daichi zurück zur Gruppe zog, versuchte Yuu Ryuunosuke auf dessen Handy zu erreichen – doch so wie Chikara hatte er keinen Erfolg.
>> Ich habe mit Chikara telefoniert. WENN DU NOCH EINMAL VOR SEINER NASE MIT FRAUEN FLIRTEST, DANN SETZT ES WAS!!!
Wie kannst du so was tun, wenn er dabei ist? Wenn er an dir interessiert ist! <<
Er schickte den Text an seinen besten Freund, unwissend, wann dieser ihn lesen würde. Wissend jedoch, das er es mitbekommen würde, wenn es soweit war.
„Ist alles in Ordnung?“, Asahi gesellte sich zu Yuu und ließ den Kleineren aufblicken.
„Wenn ich Ryuu geschlagen habe, ja“, seufzte Yuu, „Er ist in Chikara verliebt und flirtet vor Chikaras Nase mit anderen Frauen, während er mir vor heult, das er keine Chance bei Chikara hat.“
Asahi lachte leise.
„Das ist wirklich nicht sehr klug“, begann der Ältere, „Aber wir beide müssten uns vielleicht auch an die eigene Nase fassen.“
„Ich finde, das kann man nicht vergleichen“, maulte Yuu los, „Ich habe nicht vor deiner Nase mit anderen Frauen geflirtet.“
„Ist Shimizu keine Frau?“, fragte Asahi und traf damit voll ins Schwarze.
Yuu wollte widersprechen und protestieren; er öffnete den Mund, holte Luft und schloss ihn dann wieder.
„Siehst du?“, lächelte Asahi.
„Aber muss er denn genau so dumm sein, wie ich?“, fragte Yuu schließlich und brachte Asahi zum kichern, eh er den Kopf schüttelte.

„Hey, ihr beiden! Wir sind da!“, riss Koushi sie aus ihrem Gespräch; sie hatten ihr nächstes Ziel für heute erreicht.


                              …




Ende des 13. Kapitels

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Das war's für heute :D
Ich hoffe, euch hat Hinatas Besuch gefallen <3

Wie das weiter geht?
Bekommen Chikara & Ryuu noch die Kurve?
Was wird aus DaiSugas Umzug?
wie läuft Yuus Volleyballtraining?
Und was kommt noch auf unsere Lieblingsmenschen zu?

Ich freue mich auf eure Ideen und Kommentare <3

Liebe Grüße
eure AnubisBride
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