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Somebody to love

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Azumane Asahi Ennoshita Chikara Nishinoya Yuu Sawamura Daichi Sugawara Koushi Tanaka Ryuunosuke
06.07.2020
23.11.2020
17
71.009
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Dieses Kapitel
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18.10.2020 4.099
 
Einen wunderschönen guten Abend ^^
Auch heute gibt es das Kapitel schon Sonntags. Dieses Mal weil ich definitiv weis, das ich Moten zu matsche dafür sein werde ._.

Vielen Lieben dank für eure Kommis <3
Und viel Spaß beim lesen :3


lg eure AnubisBride

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Kapitel 12:
Erinnerung an Ayumi


„Das waren die besten Super Spicy Mapo Tofu, die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe“, Koushi strahlte, „Wenn ich erst Mal in Tokyo lebe, werde ich hier viel zu viel Geld ausgeben.“
Yuu lachte, während er Yunas Gewicht von einem Arm auf den Anderen verlegte. Yuna war eingeschlafen, nach dem sie mit Koushi und Yuu auf dem Spielplatz gewesen war.
Mit Yuu rutschen und vorsichtig Schaukeln oder mit Koushi herumtoben war anstrengend gewesen.
„Was machen wir als nächstes?“, fragte Yuu neugierig.
„Gute Frage – Daichi hat noch kein grünes Licht zur Rückkehr gegeben“, begann Koushi ruhig, „Wir könnten uns in ein Café setzen.“
„Du hast gerade eine unglaubliche Menge Tofu verdrückt …!“, merkte Yuu an.
„Das hält mich nicht davon ab, einen Tee zu trinken“, Koushi lächelte, „Du kannst mir Yuna auch zurück geben. Dann kannst du dir ein Stück Kuchen bestellen.“
Yuu gab Yuna wieder zurück und sie spazierten noch ein wenig durch Tokyo.
Als die Kleine wieder wach wurde beschlossen Yuu und Koushi in ein Igel Café zu gehen.
Koushi bestellte einen Tee, Yuu einen Tee und ein Stück Käsekuchen. Yuna hingegen war ganz begeistert von den kleinen Igeln, die im gesamten Café herum liefen.


Es war spät geworden.
Koushi hatte Yuna zwischenzeitlich gewickelt und ihr eine Flasche gegeben, als sein Handy klingelte.
Daichi und Asahi hatten ihr Gespräch beendet, doch Asahi hatte sich lieber in seinem Zimmer verkrochen, als Ramen essen zu gehen.
Als Yuu, Yuna und Koushi zurück kamen, brachten sie Abendessen mit und während Koushi Yuna in ihr Bett legte, erkundigte sich Yuu bei Daichi, wie das Gespräch gelaufen war.

Es klopfte an Asahis offener Zimmertüre.
Als Asahi von seinem Zeichenblock aufblickte stand Koushi gegen den Türrahmen gelehnt und lächelte.
„Schwer am Arbeiten?“, der Grauhaarige lächelte, „Wie geht es dir?“
Asahi legte seinen Block bei Seite und seufzte.
„So schlimm?“, Koushi schmunzelte leicht und betrat dann den Raum, um sich zu Asahi aufs Bett zu setzen.
„Ihr habt alle von diesen Gespräch gewusst, oder?“, Asahi seufzte.
„Haben wir, ja“, nickte der Ältere sanft, „Noya hat mich angerufen, weil er Angst hatte und nach dem ich ihn beruhigt hatte, hatte ich überlegt, das es vielleicht mehr Sinn machen würde, wenn Daichi mit dir spricht, als wenn ich es tue.“
Der Größere vergrub sein Gesicht in den Händen.
„Ach, komm schon. So schlimm kann es nicht gewesen sein“, versuchte Koushi aufmunternd.
„Wir haben über Ayumi gesprochen“, sprach Asahi und Koushi verstand, dass es auf emotionaler Ebene schlimm war.
„Dann solltest du vielleicht auch mit Nishinoya darüber sprechen“, seufzte der Ältere und sein Gegenüber nickte, „Soll ich ihn holen? Sonst haben wir Abendessen mitgebracht, du kannst also auch mit runter kommen und Essen.“
„Ich … würde vielleicht erst mit Yuu reden“, murmelte Asahi leise. Koushi lächelte, klopfte dem Jüngeren auf die Schulter und stand auf: „Ich sag ihm Bescheid.“

„Asahi?“, vorsichtig betrat Yuu das Zimmer des Designers.
Asahi hatte seinen Zeichenbuch auf den Nachttisch gelegt und lächelte Yuu an.
„Hey“, lächelte Asahi und klopfte auf die Matratze neben sich.
„Ich hoffe, Daichi hat dich nicht zu sehr durch die Mangel genommen“, begann Yuu und drückte Asahi einen Kuss auf die Stirn, bevor er sich setze.
„Wir … haben uns über Ängste unterhalten“, setzte Asahi an, „Und Sex. Über Ayumi … und dich.“ – er sah auf die Matratze – „Ich hab Angst, das du eines Tages einfach weg bist; so wie Ayumi. Oder das ich dir körperlich oder geistig weh tue.“
Yuu hingegen lächelte und zog Asahis Gesicht sanft zu sich, das dieser den Jüngeren ansehen musste.
„Asahi, ich liebe dich! Und ich schwöre bei meiner Liebe zum Volleyball, das ich dich niemals so bescheuert verlassen könnte, wie Ayumi das getan hat“, schwor Yuu mit ernster Stimme, „Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das du mir beabsichtigt weh tun würdest. Also werde ich dir verzeihen.“ – er zog den Älteren in einen kleinen Kuss – „Ich liebe dich, Asahi.“
Asahi lächelte und ließ seine Stirn an Yuus ruhen.
„Ich weiß“, er seufzte, „Aber ich hab trotzdem Angst.“
Yuu lachte leise.
„Das ist okay“, murmelte Yuu, „Ich werde sie dir nehmen.“
„Danke“, lächelte Asahi, auch wenn Yuu sich nicht ganz sicher war, ob Asahi ihm glaubte.
„Wollen wir runter? Suga und ich haben gebratene Nudeln mitgebracht“, Yuu lächelte und Asahi nickte, „Yuna schläft friedlich in ihrem Bett und nach dem heutigen Tag könnte sie auch sehr lange schlafen.“
„Was habt ihr gemacht?“, lachte Asahi ein wenig, während er aufstand.
„Wir waren auf dem Spielplatz, spazieren und dann in einem Igel Café – Yuna ist ganz begeistert von Igeln“, Yuu grinste und erhob sich ebenfalls.
„In den Zeigebüchern zeigt sie auch immer zu erst auf Igel“, erinnerte Asahi sich und ließ sich von Yuu sanft aus dem Raum ziehen.
„Igel sind voll okay“, grinste Yuu, „Besser als Katzen.“
Asahi lachte bei der Anspielung auf die Nekoma.

Sie gingen die Treppe runter und ins Wohnzimmer, wo Daichi und Yuu zuvor den Tisch gedeckt hatten und Koushi gerade das Essen auf den Tisch stellte.
„Alles in Ordnung bei euch?“, fragte Koushi freundlich und Yuu nickte.
„Ich denke“, Asahi lächelte.
Sie setzten sich gemeinsam an den Tisch, im Hintergrund lief eine TV Serie, die niemand sah, aber sie füllte die Stille, da niemand sprach. Doch es war ein angenehmes Schweigen.

Nach dem Essen schmiedeten sie Pläne für den nächsten Tag.
Daichi bestand darauf, das Asahi und er Ramen essen gingen – was sie am heutigen Tag nicht geschafft hatten. Also beschlossen alle in das Restaurant zu gehen, wo Asahi und Yuu damals waren um den Sieg von Yuus Mannschaft zu feiern.
Sie nahmen sich vor den Tokyo Tower zu besichtigen und Koushi überredete alle problemlos, abends noch in ein süßes Café seiner Wahl zu gehen – auch wenn er nicht verriet, in was für ein Café sie gehen würden.
Dann gingen sie nacheinander Baden – wobei den Gästen der Vortritt gelassen wurde – und machten sich Bett fertig.
Daichi und Koushi würden in Yuus Bett schlafen und Yuu und Asahi in Asahis.

Asahi lag bereits im Bett, als Yuu mit frisch geföhnten Haaren das Zimmer betrat.
„Yuna schläft immer noch“, Asahi lächelte, „Vielleicht schläft sie heute durch.“
„Testen wir es“, grinste Yuu und schlüpfte zu Asahi unter die Bettdecke, „Gute Nacht, Asahi.“
„Gute Nacht“, Asahi lächelte, drückte Yuu einen Kuss auf die Stirn und zog ihn zu sich, „Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch, Asahi“, Yuu lächelte, fand Asahis Wangen und zog das Gesicht des Älteren zu sich, bevor er Asahi in einen innigen Kuss verwickelte.
„Du denkst an Suga und Daichi neben an?“, murmelte Asahi, während sie sich von einander lösten.
„Die haben die Zimmertüre zu“, murmelte Yuu zurück.
„Aber wir nicht und ich habe mich heute schon genug vor Daichi blamiert“, murmelte Asahi in Yuus Haare, doch der Kleinere kicherte vergnügt.
„Ich glaube nicht, das du dich blamiert hast, Asahi“, lächelte Yuu mit seiner gewohnten Gelassenheit, „Du bist toll!“ – er grinste – „Außerdem glaube ich nicht, das einer der Beiden aus dem Zimmer kommt. Sonst können wir immer noch die Tür anlehnen.“
Er spürte, wie Asahi den Kopf schüttelte.
„Asahi“, Yuu grinste und zog den Kopf zurück, das er den Größeren ansehen konnte, „Ich liebe dich und Suga und Daichi wissen das und keiner der Beiden würde in Frage stellen warum du stöhnst, wenn du stöhnst. Außerdem höre ich dich sogar sehr gerne stöhnen.“ – Asahi seufzte auf, was Yuu noch einmal lachen ließ – „Nein, wirklich. Und ich bin sicher, das Suga und Daichi uns nicht böse währen.“
„Nein. Suga ist der, der uns noch Kondome und Gleitgel ins Zimmer schieben würde“, Asahi seufzte und Yuu hörte die Gesichtsröte nahezu aus seiner Stimme – der Jüngere hingegen lachte.
„Er würde“, schmunzelte der Kleinere, gab Asahi einen Kuss und stand dann auf – und noch bevor Asahi fragen konnte war der Wirbelwind aus dem Zimmer verschwunden.

Als Yuu zurück ins Zimmer kam, schloss er die Tür hinter sich und stellte das Babyfon auf den schwach beleuchteten Nachttisch.
„Yuna schläft friedlich“, lächelte der Jüngere und setzte sich provokant auf Asahi, rutschte auf dem Größeren herum bis er seine Lieblingsstelle fand.
„Yuu, ich glaube wirklich nicht, dass …!“, weiter kam Asahi nicht, denn Yuu legte ihm den Zeigefinger auf die Lippen.
„Shhhh …!“, setzte er an und lächelte, „Ich will! Und zwar dich.“ – er grinste – „Wir müssen nicht mit einander schlafen, aber ich werde heute definitiv nicht die Finger von dir lassen!“
Das war ein Versprechen. Asahi wusste das.
„Du bist unmöglich“, begann er Ältere und setzte sich auf, wobei Yuu nach hinten und gegen Asahis angewinkelte Beine rutsche.
„Und du zu schüchtern“, zuckte Yuu mit den Schultern und zog Asahi in einen Kuss.
„Hmhm“, Asahi murmelte in den Kuss, während sich ein Arm um Yuu legte und ihn an den Größeren zog und sich die andere Hand in Yuus Haaren vergrub. Der Jüngere hingegen drückte sich mit Freunde an Asahi, stöhnte leise in ihren Kuss und drückte seinen Schritt gegen Asahis. Langsam fuhr Asahis Hand Yuus Rücken herunter, unter das T-Shirt und den nackten Rücken hoch.
Die andere Hand folgte aus den Haaren, über den Rücken und über Yuus Boxershorts, ehe Yuu Lustvoll aufstöhnte, weil sich Asahis Hand in seinen Hintern grub.
Bestimmend drückte Yuu seinen Oberkörper weiter an Asahi, während Asahis Hände hoch fuhren, Yuus T-Shirt anhoben und auszogen. Ein weiterer Kuss begann, sobald das Kleidungsstück den Weg zu Boden gefunden hatte; wurde inniger und intensiver. Der Jüngere keuchte, während Asahis Finger über Yuus Muskeln glitten und hielten nur inne, als der Kleinere das T-Shirt seines Gegenübers hoch zog. Asahi hob die Arme, um das ausziehen des T-Shirts zu erleichtern und lächelte schüchtern, als auch sein Oberkörper vom Stoff befreit war.

Ein leichtes Seufzen entwich Yuu, während sein Blick zur Tür wanderte – er konnte jetzt unmöglich in sein Zimmer gehen, auch wenn er genau wusste, was sie jetzt gebrauchen könnten.
„Alles in Ordnung?“, fragte Asahi vorsichtig und ließ Yuu wieder sein Gegenüber betrachten.
„Ja“, setzte Yuu an, „Aber mein Gleitgel und der Anal Plug liegen in meinem Zimmer – da kommen wir jetzt nicht dran.“
Asahi lief rot an.
„Wa-Wa-Was …?! Warum?“, er vergrub sein Gesicht an Yuus Brust, was diesen zum lachen brachte.
„Warum nicht?“, grinste der Jüngere, „Es ist Himbeer-Gleitgel. Es riecht voll gut.“
„Ich meinte den Plug“, sprach Asahi ruhig.
„Oh“, antwortete Yuu, lachte dann leicht verlegen, lächelte jedoch danach, „Als ich den bestellt hab, dachte ich dass das ne interessante Sache zur Vorbereitung wäre. Dann hast du mir von Ayumi erzählt und ich muss zugeben, das du mich mit deiner Angst angesteckt hast. Aber nach dem Telefonat mit Suga war ich mir sicher, dass das eine interessante Sache zur Vorbereitung ist und …!“ – er sah Asahi an – „Seit ich ihn probiert hab, weiß ich, das er ne verdammt gute Sache ist.“
Asahi sah ihn an, das Gesicht noch röter.
„A-Ausprobiert?“, fragte der Ältere vorsichtig und brachte Yuu zum grinsen.
„Selbstverständlich nur mit Gedanken an dich“, grinste Yuu, doch Asahi vergrub das Gesicht erneut an Yuus Brust, „Hey, das war gut, beim nächsten Mal musst definitiv du den Plug in mir bewegen!“
„Ich weiß immer noch nicht, ob das nicht doch eine dumme Idee ist“, Asahi seufzte leise, doch Yuu lächelte.
„Das ist ne tolle Idee“, grinste Yuu, „Außerdem war das noch der Kleinste. An die Großen trau ich mich noch nicht ran.“
Asahi schüttelte den Kopf an Yuus Brust.

„Asahi“, setzte Yuu mit sanften Ton an und strich mit seinen Händen durch die offenen Haaren, „Ich habe davor keine Angst und ich möchte auch nicht, das du davor Angst hast.“
Er zog Asahis Gesicht zu sich hoch und lächelte dem so verunsichert schauendem Älteren ins Gesicht.
„Ich liebe dich“, lächelte Yuu.
„Ich liebe dich auch, aber ich habe trotzdem Angst“, murmelte Asahi.
„Angst oder nervös?“, fragte der Kleinere vorsichtig, „Nervös bin ich nämlich auch, wenn ich daran denke und Suga hat gesagt das ist voll okay.“
Doch der Ältere zuckte mit den Schultern.
„Vielleicht ein bisschen von beiden?“, fragte Asahi vorsichtig, doch Yuu lächelte. Er zog seinen Liebsten in einen innigen Kuss und als sie sich von einander lösten lächelte er.
„Du brauchst absolut keine Angst haben“, lächelte Yuu und zog sie seitwärts auf die Matratze.
Er legte sein freies, linkes Bein über Asahis Hüfte und wickelte sich um die Taille des Älteren.
„Ich pass auf dich auf“, der Libero grinste.
„Sollte hierbei nicht lieber ich auf dich aufpassen?“, lächelte Asahi und strich mit der freien, rechten Hand durch Yuus Haare.
„Das tust du doch immer“, lächelte der Jüngere und zog Asahi in einen weiteren Kuss, drückte seinen Oberkörper erneut an Asahis, während Asahis rechte Hand über seinen Rücken fuhr.
Ein Stöhnen entwich Yuus Lippen, als Asahis Hände ihren Weg zu seinem Hintern gefunden hatten und er zugekniffen hatte und automatisch drückt Yuu seine Hüften näher an Asahis.
Asahi hingegen drehte sie – drehte Yuu auf den Rücken und beugte sich über ihn. Er schob seine Knie unter Yuus Rücken, bis der Hintern des Kleinen an Asahis Schritt stieß und Yuu halb auf der Matratze und halb auf Asahis Oberschenkeln lag.
Yuu wollte ihn so sehr!
Asahis Küsse senkten sich über Yuus Kinn, den Hals und hinunter zur Brust, brachten den Kleineren zum stöhnen, als Asahi die Brustwarzen fand und daran zu saugen begann.
Yuu wollte zerfließen, war Wachs in den Händen des Älteren. Seine Arme lagen auf der Matratze, die Hände in die Bettlaken gekrallt; Yuu war willig alles zu tun, solange Asahi nur nicht aufhören würde!

Doch dann hörte Asahi auf – nur kurz, um dem Kleineren die Boxershorts auszuziehen und seine eigene bis in die Kniekehlen zu schieben.
Yuu stöhnte, fühlte Asahis Erregung direkt zwischen seinen Pobacken und die Vorstellung, der Ältere würde in ihn eindringen schickte eine Gänsehaut über Yuus gesamten Körper.
Asahi hingegen zog Yuus Kopf ein Stück zu sich und kam ihm entgegen, ehe er den Kleineren in einen Kuss zog. Während Yuu sich darauf einließ, wanderte Asahis rechte Hand zu Yuus Erregung.
Ein Stöhnen entwich Yuu in ihren Kuss, während Asahi mit seinen Berührungen fortfuhr, mit sanftem Druck über Yuus Erregung fuhr und Yuu die Zehen zusammen krampfte, bevor er Asahi weiter an sich drückte. Der Ältere schließlich löste langsam den Kuss, rutschte von Yuu weg, das der Jüngere mit dem ganzen Rücken auf der Matratze lag und noch bevor Yuu protestieren konnte küsste Asahi die Erregung des Jüngeren.
Yuus folgende Stöhnen war nicht zu aufzuhalten. Er drückte Asahi seine Hüften leicht entgegen, wohl wissend, das ihn der nächste Kuss mehr als nur um den verstand bringen würde!
Der Kleinere drückte die Hand auf seinen Mund – Angst, alle anderen in der Wohnung zu wecken – während sich Asahis Lippen um seine Erregung legten.

Yuu kam, Asahi schluckte und der Kleinere blieb schwer atmend auf der Matratze liegen.
„Verdammt …!“, er keuchte, „Asahi, ich mach alles, was du willst …! Ich schwöre …! Alles!“
Asahi lachte leise.
„Du könntest dich auf den Bauch legen“, Asahi lächelte und augenblicklich hatte Yuu Bilder im Kopf – er auf allen Vieren und Asahi, der ihn nahm. Blut schoss ihm in den Kopf.
Vorsichtig rappelte Yuu sich auf, zog Asahi noch einmal in einen Kuss und drehte sich dann auf den Bauch.
Asahi verteilte kleine Küsse über Yuus Wirbelsäule, schenkte Yuu eine Gänsehaut und dann spürte er Asahi über sich, die Erregung des Älteren an seinem Hintern, zwischen seinen Pobacken und dann das Gewicht Asahis dagegen drücken. Yuu keuchte auf – das sollten sie tun, wenn sie irgendwann richtig Sex hatten!
Asahi schob seine Hüften an Yuus, Yuu streckte dem Größeren seinen Hintern entgegen, stöhnte und spürte wie sein eigenes Blut wieder in seinen Schwanz zurück floss.
„Ah- …!“, er stöhnte, stemmte sich auf die Knie um Asahi mehr Widerstand zu bieten, „Asahi …!“
Asahis Antwort waren Küsse auf Yuus Schulterblättern.
„Yuu“, erklang Asahis Stimme direkt an Yuus Ohr, ehe der Jüngere spürte, wie Asahi kam.

Schwer atmend hatte Asahi seinen Kopf in Yuus Nacken vergraben und verteilte dort immer wieder kleine Küsse, während ehe er einen Arm um Yuus Taille legte, den Kleineren an sich drückte und sie dann gemeinsam nach hinten zog, das Asahi kniete und Yuu auf seinem Schoß saß.
„Ich hab uns eingesaut, entschuldige“, murmelte Asahi leise und Yuu lachte in gleicher Lautstärke.
„Wir … könnten Kondome benutzen, wenn es dich stört“, begann Yuu – spätestens wenn sie Sex hätten, bräuchten sie welche.
„Hmhm“, murmelte Asahi in Yuus Nacken, „Erinnere mich Montag daran, wenn ich einkaufen gehe. Dann bringe ich welche mit.“ – weitere Küsse verteilten sich auf nackter Haut – „Ich hoffe, es hat dir trotzdem gefallen.“
„Es gefällt mir immer mit dir, Asahi“, setzte Yuu grinsend an, während ein weiterer, wohliger Schauer über seinen Rücken lief. Er hörte Asahi leise lachen und er wollte in den Armen des Älteren zerfließen.
„Ich liebe dich“, flüsterte Asahi, „Ich liebe dich so sehr, das ich vor Angst das du eines Tages einfach gehen würdest, sterben könnte.“
Yuus Herz zog sich zusammen.
Ungeschickt rutschte er von Asahis Schoß, drehte sich um und legte seine Arme um den Hals des Älteren.
„Das wird nie passieren!“, schwor Yuu, „Vorher müssen Mäuse Katzen jagen, Haie rückwärts schwimmen und … und irgendwas super unrealistisches anderes, was niemals passiert.“ – er löste den Griff leicht, um Asahi in die Augen zu sehen – „Ich werde niemals gehen!“
„Das hat Daichi auch gesagt“, Asahi lächelte leicht.
„Siehst du? Und Daichi weis so was!“, der Jüngere grinste breit und zog Asahi in einen weiteren Kuss.
„Hmhm“, murmelte der Ältere, als er sich von Yuu löste, „Wollen wir uns sauber machen, anziehen und schlafen?“
„Anziehen?“, setzte Yuu empört an.
„Anziehen. Vergiss bitte nicht, das wir immer noch Suga und Daichi zu Gast haben“, nickte Asahi.
„Oh … richtig“, Yuu lächelte verlegen.

Asahi griff nach seiner Tempobox und begann Yuu den Rücken trocken zu wischen, ehe sie sich ihre Boxershorts und T-Shirts anzogen und ins Bad liefen um sich mit Waschlappen noch einmal richtig zu waschen.
Sich an Asahi gekuschelt schlief Yuu schnell ein, während Asahi ihm durch die Haare strich.



Obwohl Asahi müde war, konnte er nicht schlafen.
Das Gespräch mit Daichi spukte ihm wieder im Kopf herum und er überlegte wie viel Wahrheit an der Überlegung seines ehemaligen Kapitäns dran sein konnten.
„Koushi hat gesagt, Ayumi hatte eine theatralische und nachtragende Persönlichkeit“, hatte Daichi gesagt gehabt und dem hatte Asahi zustimmen müssen – Ayumi konnte sehr nachtragend sein, „Ist dir vielleicht in den Sinn gekommen, das sie beim Analsex gar keine Schmerzen hatte, sondern es nur gesagt hat um dir ein schlechtes Gewissen zu verpassen? Weil sie dich für irgendwas bestrafen wollte?“
Es wäre nicht das erste Mal gewesen, das sie so einen Trick angewandt hätte. Aber sich tagelang so aufzuspielen? So zu tun, als könnte sie nicht sitzen …?! Was hatte Asahi gemacht, das sie so etwas getan hatte?

Er überlegte zurück, sie waren fast zwei Jahre zusammen gewesen. Asahi hatte vorgeschlagen, etwas tolles zu ihrem Jahrestag zu unternehmen. Wie immer hatte er sie zuerst gefragt, ob sie einen Wunsch hatte. Ayumi hatte nein gesagt, also hatte Asahi einen Besuch im Vergnügungspark vorgeschlagen. Sie war weniger begeistert, versprach allerdings über einen eigenen Vorschlag nachzudenken.
Am nächsten Abend hatte sie Asahis Frage aufgegriffen und vorgeschlagen, Analsex auszuprobieren.
„Das ist ein Vertrauensbeweis und hebt unsere Beziehung auf eine höhere Ebene“, hatte Ayumi gesagt. Sie hatten sich informiert, belesen, ausgetauscht und vorbereitet.
Asahi war vorsichtig gewesen – er hatte sich sehr gut über die Risiken belesen – er hatte nachgefragt. Er hatte ihr nie wehtun wollen. Er hatte sie vorbereitet, ihr war es gut gegangen. Er war in sie eingedrungen – vorsichtig, langsam und hatte ihr Zeit gegeben.
Es war alles gut gewesen und als sie ihn vollkommen aufgenommen hatte, hatte sie noch einmal bestätigt, das alles gut war. Er hatte sich bewegt, sie hatte gestöhnt; es war eng gewesen, ein Wahnsinns Gefühl!
Und plötzlich hatte sie geschrien, Asahi weggedrückt, als dieser fast gekommen war, hatte ihn angeschrien, wie er es wagen könnte. Asahi hatte die Welt nicht mehr verstanden und er verstand es immer noch nicht.

Ayumi war danach im Bad verschwunden, hatte sich dort eingeschlossen und Asahi zurück im Schlafzimmer gelassen. Asahi hatte sich selbst über die Klippe bringen müssen und es war die schlimmste Selbstbefriedigung mit dem größten schlechten Gewissen gewesen, die er jemals hatte.
Er hatte Ayumi ihr Bett überlassen, hatte gesagt, wenn sie reden wollte, wäre er da und hatte sich dann auf der kleinen Couch im Wohnzimmer zusammen gerollt um zu schlafen.
Doch sie hatten nie darüber geredet. Wenn Asahi ehrlich war, wusste er bis heute nicht, was er falsch gemacht hatte. Alles, was er wusste war, das sie noch lange Zeit über Schmerzen geklagt hatte, sich nicht hinsetzen konnte und fast jede Situation ausgenutzt hatte, es Asahi vorzuhalten. Bis Asahi sich einfach nicht mehr getraut hatte, das Thema anzufangen.

Asahi war ratlos. Es schmerzte, daran zu denken und es tat ihm nicht gut. Einzig und allein Yuu in seinen Armen half ihm nicht daran zu ersticken. Nicht darüber nachzudenken, das er und Ayumi wochenlang nach dem Vorfall am jeweils anderen Bettrand geschlafen hatten. Sie hatten fast ein halbes Jahr keinen Sex mehr gehabt und als sie das erste Mal nach dem Vorfall wieder Sex hatten, war Blümchen Sex vermutlich noch das treffendste an Begrifflichkeit dafür.
Ein halbes Jahr später war Ayumi schwanger gewesen.



„Asahi“, eine Stimme riss Asahi aus einem Traumlosen Schlaf, „Hey, Asahi!“
„Hmm?“, Asahi murmelte.
„Aufstehen“, kristallisierte sich nun Daichis Stimme durch den schlaftrunkenen Nebelschleier in Asahis Kopf, „Geht‘s dir gut? Hast du geweint?“
Hatte er geweint?
Er hatte. Als die Gedanken in seinem Kopf zu viel geworden waren. Er hatte den schlafenden Yuu an sich gedrückt und sich in den Schlaf geweint.
„Bin wach“, murmelte Asahi und setzte sich langsam auf, ehe er sich die Augen rieb und sie dann klimpernd öffnete.
„Geht es dir wirklich gut?“, nun war die Sorge in Daichis Stimme nicht mehr zu überhören.
„Ich … keine Ahnung“, Asahi seufzte, „Ich hab gestern Abend noch nachgedacht. Über Ayumi und so.“
Nichts worüber er noch einmal reden wollte, doch Daichi würde sich wohl nicht anders geschlagen geben.
„Sind deine Gedanken zu einem Ergebnis gekommen?“, fragte Daichi vorsichtig, doch Asahi schüttelte langsam den Kopf.
„Ich glaube nicht, das ich schlauer bin, als vorher“, seufzte Asahi.
„Dann komm mit runter zum Frühstück – Noya hat tolle Nachrichten“, Daichi grinste und erhob sich. Schließlich schwang Asahi seine Beine aus dem Bett.
„Ist Suga schon wach?“, fragte Aashi, als ihm ein Gedanke kam.
„Ist er“, Daichi grinste, „Du warst der letzte, der geschlafen hat.“
Asahi nickte, stand auf und folgte Daichi die Treppe herunter.

Im Wohnzimmer stand Yuu – grinsend und mit Yuna auf dem Arm, die genüsslich an ihrem Beißring nuckelte. Als sie ihren Vater sah, begann sie jedoch zu strahlen, zeigte auf Asahi und rief freudig „Oh!“
„Ja, Otou-san“, grinste Yuu, „Otou-san.“
„Oh!“, begann Yuna begeistert und Asahi strahlte.
„Sie fängt an zu reden“, der Vater strahlte.
„Das Beste kommt noch“, grinste Koushi als er dazu trat, „Du errätst nicht, wer Yuna heute Morgen gewickelt hat.“
„Wenn du so fragst warst es nicht du“, setzt Asahi an und nahm Yuna entgegen, die weiterhin freudig „Oh!“ rief, „Also Daichi.“
„Nein“, Yuu grinste, „Ich!“ – Asahi klappte der Mund auf – „Zwar unter Sugas Aufsicht, aber ich hab das alleine gemacht.“
Asahi wollte vor Freude weinen.
„War gar nicht schwer“, grinste Yuu.
Der Kindesvater nahm seinen Liebsten in seinen freien Arm, zog ihn an sich und küsste ihn.
„Du bist der Beste“, grinste Asahi.
„Für dich gebe ich mein bestes“, Yuu strahlte.

Daichi räusperte sich.
„Ich möchte euer Familienglück ja nicht zerstören“, begann Daichi, „Aber ich würde meinen Frühstücks-Reis gerne warm essen.“
Yuu lachte, löste sich von Asahi und ergriff schließlich die Hand des Älteren um ihn mit zum Wohnzimmertisch zu ziehen.
Sie frühstückten gemeinsam, wobei Koushi noch mal betonte, das sie sich gut für den Tag rüsten sollten.

Doch als alle aufstanden um abzuräumen, war es Asahi, der Koushi festhielt.
„Suga … hast du einen Moment?“, fragte der Größere vorsichtig und Koushi nickte nur.

Denn Asahis Blick war zu ernst für Scherze.


                              …



Ende des 12. Kapitels

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Das war's für heute :3

Was Asahi zu fragen hat?
Was Ayumi noch alles angestellt hat?
Und was für ein Besuch nächstes Kapitel (dieses Mal aber wirklich) kommt?

ich freue mich auf eure Ideen & Kommentare <3


lg eure AnubisBride
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