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Somebody to love

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Azumane Asahi Ennoshita Chikara Nishinoya Yuu Sawamura Daichi Sugawara Koushi Tanaka Ryuunosuke
06.07.2020
23.11.2020
17
71.009
17
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
11.10.2020 3.536
 
Einen wunderschönen, guten Abend ^^
Leider hab ich letzte Woche ein wenig zu viel Stress gehebt, um ein neues Kapitel zu posten ...
dafür kommt heute das nächste und es kommt mit wichtigem Plot *hände reibt*
Also sein bereit für alles, was da kommt :D

Viel Spaß beim lesen <3

Eure AnubisBride


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Kapitel 11:
Besuch

Yuu hatte sich bereits in Asahis Bett gekuschelt und als Asahi sich dazu gesellte, kuschelte Yuu sich an ihn.
„Also“, Asahi lächelte, „Wie war dein Tag? Was haben Trainer und Arzt gesagt?“
„Ich geh ab Montag wieder ganz normal zum Training, werde aber erst Mal nur Ausdauer und Muskelaufbautraining machen. Für die nächsten zwei Spiele bin ich noch vom Trainer gesperrt, danach schaut er mal“, Yuu seufzte, „Aber das Team hat sich gefreut, mich wieder zu sehen.“
„Klingt aber alles in allem sehr positiv“, setzte Asahi an, „Du musst halt an deinen Kopf denken und der Trainer auch.“
„Schon …!“, setzte Yuu an, verstummte dann jedoch.
„Was ist los?“, fragte Asahi stattdessen.
„Ich hätte gerne von uns erzählt aber … aber als ich Shiro gesehen hab, wollte ich ihm das einfach nicht gönnen“, grummelte Yuu.
„Warum?“, war die Verwirrung in Asahis Stimme nicht zu überhören.
„Weil er darauf gedrängelt hat, das ich dir meine Gefühle gestehe und er die Kupplungsversuche gestartet hat, ohne zu verstehen, das du ein Glasherz hast und … und weil er irgendwie an meiner Gehirnerschütterung schuld ist!“, setzte Yuu an, worauf Asahi die Augenbrauen hochzog, „Er hat mich Abgelenkt, wegen ihm war ich nicht bei der Sache und hab den Ball nicht kommen sehen …!“
Asahi seufzte.
„Das hingegen klingt weniger gut“, strich der Ältere über Yuus Haare.
„Hmhm“, murmelte der Kleinere leise.
„Vielleicht solltest du mal mit Shiro reden, bevor ihr wieder zusammen spielt. Immerhin seit ihr beide Stammspieler und solltet als Team fungieren. Und in einem Team sollte kein Streit sein“, begann Asahi, „Sag ihm, dass du sein Verhalten absolut unter aller Sau fandest.“
„Hmhm“, nickte Yuu erneut und kuschelte sich an seinen Liebsten.
„Yuu?“, setzte Asahi an, „Danke, das du heute auf Yuna aufgepasst hast.“
Er sah Yuu an und Yuu strahlte zurück.
„Gerne, Asahi“, antwortete der Kleinere und zog Asahi in einen Kuss, „Ich nehme das hier als Belohnung, ja?“
„Hmhm“, lächelte Asahi in den nächsten Kuss ehe Yuu mehr forderte, mit seiner Zunge an Asahis Lippen stieß und Asahi gewährte ihm Einlass.
Einen kleinen Zungenkampf später zog Asahi Yuu auf sich, Yuu machte es sich auf Asahis Hüften bequem und fand schnell die Richtige Sitzposition: sein Hintern auf Asahis Schwanz. Die Pobacken links und rechts von dem, das er gerne in sich hätte.
Er zog Asahi in einen weiteren Kuss, bevor dieser auch nur irgendwie meckern konnte. Fuhr mit seinen Händen über die T-Shirt bekleidete Brust und entlockte ein Stöhnen Asahis, das sich in ihren Küssen verlor.

Kurze Zeit später lagen ihre T-Shits am Boden, Asahi saß aufrecht in seinem Bett und Yuu noch immer auf seinem Schoß.
Eng umschlungen küssten sie sich, während Yuu seine Hüften immer wieder gegen Asahis rollen ließ.
Asahi keuchte, löste eine Hand von Yuus Rücken und ließ sie tiefer wandern, bis sie sich in Yuus Hose schob und über seine Pobacke fuhr. Yuu wiederum stöhnte besonders lustvoll in den Kuss und drückte seine Hüfte gleich viel weiter gegen Asahi, als dieser fest zugriff.
„Fuck Asahi“, war alles, was Yuu raus brachte, doch es war alles was er sagen musste. Und es war genug, das Asahis zweite Hand hinunter fuhr um den Hosenbund hinunter zu schieben und den nackten Hintern in beide Hände nahm.
Yuu keuchte, als Asahi seine Po Muskeln massierte, drückte sich noch weiter an Asahi und wollte nur, das der Ältere mit seinen Fingern tiefer wanderte.
„Asahi“, unterbrach Yuu ihre Küsse, ließ den Kopf nach hinten Fallen.
Scheiße! Er wollte ihn in sich haben; er wollte ihn sofort in sich haben!
Doch wenn er jetzt fragen würde, würde es wie beim letzten Mal enden.
„Bitte“, flehte Yuu, stand unter Spannung.
Im nächsten Moment lehnte Asahi sich nach vorne und Yuu, der noch immer an Asahi gedrückt war automatisch nach hinten. Bis er die Matratze unter seinem Rücken spürte.
Asahi zog ihn in einen neuen Kuss und der Jüngere stöhnte leise in den Kuss, als Asahi ihm den Rest der Boxershorts herunter zog.

Schlampige Küsse verteilten sich über Yuus Brust, wanderten hinunter über den Bauch und landeten schließlich direkt auf Yuus Penis. Der Kleinere stöhnte auf, krallte sich in die Bettlaken unter sich und drückte Asahi seine Hüften entgegen.
„A-aaaaaah!“, der Kleinere stöhnte auf, als Asahis Lippen sich um Yuus Erregung legten, seine Gedanken waren leergefegt und er wünschte sich nichts sehnlicher, als das Asahi niemals damit aufhören würde.
Und Asahi hörte nicht auf – im Gegenteil. Yuu krallte sich in den weichen Untergrund unter seinen Händen biss sich auf die Lippen um nicht laut zu werden, während Asahi zu saugen begann und seine Finger Yuus Hoden massierten.
Es dauerte nicht lange und Yuu kam mit einem „Asa-aaaaah!“ auf den Lippen, während er seinem Partner die Hüften entgegen streckte.

Schwer atmend lag der Jüngere auf dem Bett, unfähig klare Gedanken zufassen.
„Alles in Ordnung?“, fragte Asahi vorsichtig doch sein Liebster schaffte nicht mehr als eine leichte Schnappatmung und ein nicken.
„Bestens“, schaffte Yuu es schließlich hervor zubringen, „Scheiße, war das geil!“
Er zog Asahi zu sich, drückte seine Lippen auf die des Anderen, schmeckte noch einen Rest von sich selbst, doch es war ihm egal.
„Asahi, ich liebe dich!“, setzte der Jüngere an, „Lass dir niemals was anderes einreden!“
Der Größere lachte in den Kuss und legte seine Stirn an Yuus.
„Ich liebe dich auch, Yuu“, sprach er und zog seinen Liebsten in einen Kuss.
Yuu führte den Kuss weiter, über Asahis Hals, hinterließ eine Markierung auf dem Schlüsselbein des Größeren und drückte Asahi sanft auf dessen Rücken.
Es dauerte nicht lange und Yuu hatte Asahi das letzte Stück Kleidung vom Körper gezogen. Asahi keuchte, doch Yuu nahm seine alte Position ein: Auf Asahis Hüften, seine Pobacken um Asahis harten Schwanz. Yuu begann seinen Ritt in langsamen Tempo, ehe er schneller wurde und Asahi stöhnend unter ihm lag während dieser seine Finger nur noch in Yuus Oberschenkel graben können.
„Yuu“, Asahi keuchte, „Ich … ich …!“
Er stöhnte, seinen Augen schlossen sich halb und gaben Yuu einen weiteren Schub – noch einmal wollte er Asahis Gesicht sehen, wenn er kam.
„Ich werde dich einsauen“, Asahi stöhnte.
„Oh, du hast keine Ahnung, wie gerne ich von dir eingesaut werden will“, klang Yuus Stimme rauer als er gedacht hätte.
„Fuck“, schaffte Asahi es noch und dann spüre Yuu, wie sein Liebster kam.

Schwer atmend ließ sich Asahi zu Yuu hoch und in einen Kuss ziehen, erwiderte diesen und legte seine Arme um Yuu, der sich glücklich gegen Asahi drückte.
„Du bist der wunder schönste Wahnsinn, den ich jemals erleben durfte“, lächelte der Ältere leise und begann einen weiteren Kuss, in den sein Liebster hinein lachte.
„Das nehme ich als Kompliment“, grinste Yuu schließlich.
„Bitte“, lächelte Asahi zurück und fuhr durch Yuus Haare, dann seufzte er leise, „Entschuldige bitte. Ich hab dich voll gesaut.“
„Oh, du meinst hier?“, setzte Yuu herausfordernd an und rutschte mit der Sperma beschmierten Haut über Asahi.
„Nishinoya!“, entfuhr es Asahi entsetzt, doch Yuu grinste.
„Tja, dann wirst du wohl mit mir ins Bad mitkommen müssen und von mir sauber gemacht werden“, begann Yuu unschuldig, lächelte dann jedoch viel zu dreckig um als unschuldig durch zu gehen.
„Du bist unmöglich“, seufze Asahi, sicherte seinen Griff um Yuu und schwang seine Beine über die Bettkante.
„Aber dein Unmöglich“, grinste Yuu.
„Hmhm“, seufzte Asahi und stand auf. Yuus Arme legten sich um Asahis Hals und der Kleinere kuschelte sich an seinen Träger.
„Du bist wunderbar, Asahi“, murmelte Yuu, während er sich mit seinen Beinen fester um Asahis Taille klammerte.
„Du noch viel mehr“, lächelte der Ältere, „Aber wenn du auf meinem Arm einschläfst, werde ich dich gleich mit kaltem Wasser abspülen!“
„Gemein!“, murmelte Yuu leise und vergrub sein Gesicht in Asahis Hals.
„Ich trage dich, was ist daran gemein?“, setzte Asahi an, ehe er die Treppe hinunter lief. Doch Yuu antwortete nicht.

Im Badezimmer angekommen wollte Asahi Yuu ansetzen, doch der Kleinere hielte seine Beine fest um Asahi und löste sich nur mit einem Arm von seiner Liebe um die Dusche einzuschalten.
Das Wasser rieselte auf sie hinab – angenehm warm – und während sie sich erneut küssten spülte es die Zeichen ihrer Taten von ihnen.



Als Yuu am nächsten Morgen blinzelnd die Augen öffnete war das Gitter an Asahis Bett und zwischen ihm und dem Gitter schlief nicht Asahi, sondern Yuna.
Verwirrt setzte er sich auf, sah Asahi jedoch nicht.
Die Decke rutsche von Yuu und ließ ihn wieder einfallen, was sie gestern nach dem Duschen angezogen hatten: nichts.
Leise seufzte er. Er hatte insgeheim gehofft, Asahi mit einer kleinen Verführung wecken zu können – jetzt war Asahi gar nicht da.
„Guten Morgen“, Asahis Stimme ließ Yuu aufblicken. Da stand der Ältere in der Tür – bekleidet mit T-Shirt, Jeans und eine Tasse in seiner Hand.
„Morgen“, murmelte Yuu, „Warum bist du vor mir wach?“
„Yuna hat mich geweckt“, Asahi lächelte, „Nach dem ich sie gefüttert hatte konnte ich nicht mehr einschlafen und ich wollte dich nicht wecken.“
Yuu nickte langsam.
„Du kannst ruhig weiter schlafen, ich werde nur ein paar Stoffe zuschneiden“, Asahi lächelte.
„Ich bin gar nicht mehr müde“, antwortete Yuu, er war nur … nackt.
Aber es half nichts und Himmel, Asahi hatte mehr als nur ihn nackt gesehen!

Vorsichtig kletterte er aus den Bett, versuchte die Matratze so wenig zu bewegen wie Möglich, um Yuna nicht zu wecken und krabbelte am Ende des Bettes raus. Natürlich hatte Asahi nicht weg gesehen, mit einem leichten Rotschimmer auf den Wangen verfolgten die Augen den Kleineren.
„Gefällt dir, was du siehst?“, Yuu grinste, doch Asahi nickte schnell um dann aus seiner Tasse zu trinken, „Es ist ganz deines.“
Bewusst ging Yuu eng an Asahi vorbei – er hätte kein Problem damit gehabt, dem Größeren alle Kleidung vom Leib zu reißen und ihm um oder viel mehr an den Hals zu fallen.
„Yuu, ich liebe dich“, setzte Asahi an und seufzte, „Aber da liegt meine Tochter und da liegt meine Arbeit.“ – er strich durch Yuus Haare – „Und du bist immer noch nicht gesund.“
Er beugte sich vor und gab Yuu einen Kuss auf die Stirn.
„In der Küche ist das Frühstück soweit vorbereitet. Wenn du Gesellschaft brauchst, sag Bescheid“, Asahi lächelte und Yuu nickte ein wenig enttäuscht. Dann lief er hinüber in sein Zimmer. Er konnte Asahi ja verstehen. Trotzdem wollte er jede Sekunde die er mit seinem Ass hatte, genießen.

Yuu saß im Wohnzimmer und durchpflügte ein Volleyball Magazin.
Er verfluchte innerlich den Artikel über Wakatoshi Ushijima und überblätterte bewusst die Doppel-Seite über Toruu Oikawa, ehe er sich in einem Artikel über Balltests fest las.
Der Geruch von Essen ließ ihn vom Magazin wegsehen und sein Magen begann zu knurren.



Es war Freitag Morgen und Yuu war wach.
Er war an diesem morgen vor Asahi und Yuna wach – er war aufgeregt. Heute würden Daichi und Koushi kommen und sie würden über Nacht bleiben.
Vorsichtig krabbelte Yuu am Fußende aus dem Bett, da er weder Asahi noch Yuna wecken wollte. Doch er hatte gerade das Bett verlassen, als Yuna laut nieste.
Yuu sah Yuna an und Yuna blickte zurück – sie war wach.
Mit einem Lächeln hob Yuu die Kleine aus dem Bett und wiegte sie sanft hin und her, während er Asahis Zimmer verließ.
„Hast du schon hunger?“, lächelte Yuu, da Yuna auch nicht den Eindruck machte, wieder einzuschlafen, „Dann machen wir jetzt deine Flasche fertig und lassen deinen Otou-san schlafen.“


Als Asahi in die Küche kam, fand er Chaos vor.
Yuu auf Asahis Platz mit Yuna auf dem Arm, die weinte. Auf dem Herd eine Pfanne mit verbranntem etwas, roher Reis lag auf der Arbeitsplatte, vermischt mit Pulver Resten von Yunas Babymilch.
„Was ...!“, setzte Asahi an, während er sichtlich Mühe hatte, ruhig zu bleiben. Jetzt bemerkte auch Yuu ihn.
„Es ist alles halb so wild“, begann Yuu, „Es sieht viel schlimmer aus, als es ist.“
„Suga und Daichi kommen heute; es IST schlimm!“, setzte Asahi an, „Wenn … wenn deine Mutter kommen würde, würdest du auch alles Blitz-sauber haben wollen!“
„Suga ist nicht unsere Mutter“, Yuu lachte, als er dann jedoch Asahis unbehagliches Gesicht sah, seufzte er, „Okay, doch. Irgendwie schon.“
„Gib mir Yuna“, seufzt Asahi, nahm Yuna auf den Arm und versuchte sie zu beruhigen, „Und bitte, Yuu, räum auf und mach es nicht noch schlimmer.“
„Ich … wollte Frühstück machen“, murmelte der Kleinere und schaffte es Asahi ein kleines Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
„Das war lieb gemeint, aber … lass mich das beim nächsten Mal machen“, setzte der Ältere an und verließ den Raum. Yuu seufzte. Er hatte Asahi eine Freunde machen wollen, nach dem er ihm so viel Arbeit bereitet hatte – jetzt hatte er alles nur noch schlimmer gemacht.


Zum Mittag war die Wohnung – dank Asahi – aufgeräumt.
Yuu hatte mit Yuna in ihren Zimmer gespielt und vollkommen die Zeit vergessen.
Bis Yuna plötzlich auf quiekte, an Yuu vorbei sah und ihre Arme ausstreckte.
Automatisch drehte Yuu sich mit um und lächelte als er Asahi sah.
„Mittagessen ist fertig“, lächelte der Ältere freundlich und Yuu grinste.
Asahi nahm Yuna auf den Arm und ging schon mal vor, während Yuu seine Hände waschen ging.
Als Yuu in die Küche kam, saß Yuna in ihrem Sitz und nuckelte an einem Plastiklöffel, während Asahi das Essen verteilte.
„Das sieht lecker aus, Asahi“, Yuu strahlte und sein Gegenüber lächelte.
„Du hast doch noch gar nicht probiert“, setzte Asahi verlegen an.
„Du hast es gekocht – es kann nicht schlecht schmecken“, Yuu grinste und setzte sich.
„Itsdakimasu“, sprachen beide Männer und begannen zu essen.

Sie räumten gerade den Mittagstisch ab, als es an der Tür klingelte.
Überrascht sahen Yuu und Asahi sich an: „So früh?“
Eigentlich sollten Daichi und Koushi erst in einer Stunde kommen.
Schulter zuckend nahm Asahi Yuna und Yuu öffnete die Tür.
Und dann standen ihre alten Kameraden vor ihnen.
„Hey“, grinsend schlüpfte Koushi aus seinen Schuhen und in die bereit gestellten Pantoffel, „Wir sind viel besser durchgekommen als erwartet.“
„Die Wohnungsbesichtigung war auch so schrecklich, das wir uns nicht alles angesehen haben“, Daichi seufzte.
„Ich glaube hier im Haus wird demnächst eine Wohnung frei“, setzte Asahi an, „Ich könnte mich erkundigen.“
„Ja! Zieht zu uns!“, Yuu war sofort begeistert, trat dann aber bei Seite um Daichi und Koushi in die Wohnung zu lassen. Er war nervös – furchtbar nervös. Es war verrückt und vor allem bescheuert – Yuu wusste das. Er sollte nicht nervös sein; Asahi sollte nervös sein. Asahi hatte heute ein Gespräch über Sex mit Daichi, nicht Yuu. Aber Asahi wusste noch nichts von seinem Glück – vielleicht war Yuu darum so nervös?
Koushi nahm Asahi Yuna ab – er liebte sie einfach; das war nicht zu übersehen. Gemeinsam setzten sie sich an den Wohnzimmertisch.
„Ich würde selbst ein Kind adoptieren, aber Daichi und ich haben einfach nicht Zeit, die ein Kind von seinen Eltern braucht“, er seufzte, „Aber wenn wir bei euch wohnen, kann ich Yuna ganz oft besuchen.“ – er lachte und kitzelte Yuna, die daraufhin natürlich direkt mit lachte.
„Klingt doch gut“, Yuu grinste, „Dann kann Asahi in ruhe nähen, wenn ich wieder beim Training bin.“
Koushi lachte.
„Noya, ich fürchte wir beide haben so ziemlich die gleichen Arbeitszeiten“, setzte der Grauhaarige an.
„Nicht in deinem Urlaub“, grinste Yuu und Koushi musste ihm zustimmen.
„Gerne“, lächelte Koushi.
„Ich werde mein Kind nie wieder sehen“, Asahi seufzte theatralisch, woraufhin alle zu lachen begannen, „Nein, ernsthaft. Bei Yuu bekomme ich sie zurück, wenn die Windeln voll sind.“ – Yuu fügte ein „Korrekt“ ein – „Suga stört das nicht.“
„Richtig, ich gebe dir dein Kind frisch gewickelt wieder“, setzte Koushi an, „Vor allem, wenn Daichi mich verführt.“
„Das heißt du musst in Zukunft Daichi an liebäugeln, wenn du Yuna zurück haben willst“, Yuu lachte, Asahi lief rot an.
„Ich habe Bilder in meinem Kopf, die ich nicht da haben will!“, murmelte Asahi in seine Hände, während er das Gesicht in diesen versteckte.
„Tut mir leid, Mann“, Daichi lachte, „Das wird noch schlimmer, dieses Wochenende.“
Wahre, warnende Worte.
„Bitte verführt euch nicht, wenn ich anwesend bin“, murmelte der Größte der Runde.
„Alles gut, Asahi“, Koushi lachte, „So viel Geduld haben wir.“
„Tröstend“, murmelte Asahi.
„Worauf ich aber keine Geduld mehr habe ist, das Noya mir diesen Mapo Tofu Stand zeigt, an dem es das schärfste Mapu Tofu der Welt gibt“, setzte Koushi an – das war das Zeichen; jetzt ging es los, „Wenn ich schon nach Tokio ziehe, dann muss ich das kennen!“
Yuu lachte: „Ich hatte n Mitstudenten, der danach zwei Tage lang einen betäubten Geschmackssinn hatte.“
„Tja, so wie es aussieht, verführt dein Freund jetzt meinen Freund“, setzte Daichi an, was Yuu noch mehr zum lachen brachte.
„Sollen wir was mitbringen?“, fragte Koushi scheinheilig.
„Nein, nein. Asahi und ich gehen dafür später Ramen essen“, grinste Daichi – das hatte Asahi sich dann auch verdient.
„Alles klar“, Yuu sprang auf und Koushi erhob sich mit Yuna, „Bis später!“
Asahi wollte sich gerade mit erheben, als Daichi ihn mit einem „Warte“ wieder auf das Sitzkissen drückte.

Dann waren Yuu und Koushi mit Yuna und Wickeltasche zur Tür heraus.
„Hat doch ganz gut geklappt“, Koushi lächelte, während sie den Flur entlang gingen.
„Ich hab ein bisschen Angst, das Daichi Asahi zerpflückt“, seufzte Yuu, während sie den Aufzug riefen.
„Ach“, Koushi lächelte, „Asahi und Daichi haben sich schon immer gut verstanden. Sie kennen sich bestens – Daichi weiß, wo Asahis Grenzen sind und andersherum.“



„Das hier war geplant, oder?“, Asahi seufzte.
„Ja“, Daichi lächelte, Asahi vergrub sein Gesicht in den auf dem Tisch gekreuzten Armen.
„Was hab ich falsch gemacht?“, seufzte der knapp Jüngere.
„Du hast nichts falsch gemacht, Asahi“, setzte Daichi sanft an, „Noya hat mit Koushi gesprochen gehabt und Koushi hat mit mir gesprochen … es geht um Ayumi.“
Asahi blickte auf.
„Daichi, ich möchte nicht mehr über Ayumi reden“, seufzte der Langhaarige.
„Davon war ich ausgegangen. Sie hat dich schwer verletzt und mit Yuna sitzen lassen“, Daichi seufzte ebenfalls, „Nur … da sind Dinge, über die du reden musst. Allein für Noya.“
„Yuu?“, kam Asahi mit überraschtem Gesicht aus seinen Armen hervor, „Was haben Ayumi und Yuu miteinander zu tun?“
„Sie sind deine Beziehungspartner“, erklärte Daichi das Offensichtliche, „Und obwohl du früher schon in Noya verliebt warst und da vielleicht weiter machen könntest, hat Ayumi dazwischen doch Schaden angerichtet.“
„Zeit heilt Schäden, Daichi“, setzte Asahi ruhig an.
„Zeit heilt Wunden, Asahi“, korrigierte der ehemalige Kapitän sein Ass, „Aber keine Ängste.“
„Willst du mit mir über Ängste reden?“, fragte Asahi und lachte auf, „Du weist, das du dir da ne Woche Urlaub für nehmen müsstest.“
„Tja, fangen wir doch bei den Ängsten an, die dein Leben immer noch beeinflussen“, lächelte Daichi, „Ich war bei nem Banküberfall dabei. Ein paar Kollegen und ich haben mit Polizei Wagen ne Straßenbarrikade rund um die Bank errichtet – die offenen Autotüren waren unsere Deckungen. Als die Täter rauskamen haben sie geschossen – sie haben dem Kollegen neben mir das Schlüsselbein zerschossen, mir einen Streifschutz am Arm verpasst und meinen Partner erschossen.“ – Daichi schwieg – „Ich hab Riesen große Angst, dass das noch Mal passiert. Das ich noch mal einer Mutter sagen Muss, das ihr Kind im Dienst gestorben ist. Oder das ich der nächste bin und meine Kollegen an meiner Tür klingeln, um Koushi diese Nachricht zu überbringen. Und trotzdem fahre ich zu jedem neuen Einsatz, verstehst du?“
Asahi nickte.
„Das ist furchtbar, Daichi“, murmelte der Größere leise.
„Ja“, sprach Daichi leise und lächelte dann, „Aber ich habe mich damit arrangiert und freue mich über jeden Abend, an dem ich nach hause komme und Koushi auf mich wartet.“
„Ich hab Angst, das das hier wie eine Seifenblase zerplatzt. Das Yuu von jetzt auf Gleich geht – oder mich rausschmeißt. Ich … ich mag diese neue Veränderung mit mir und Yuu“, Asahi sah Daichi an, „Was, wenn das auch ganz plötzlich vorbei ist?“
„Tja, ich kann dir nicht sagen, warum das mit Ayumi und dir kaputt gegangen ist. Aber ich kann dir sagen, dass ich Nishinoya gut genug kenne, das ich dir verspreche und schwöre, dass das nie passieren wird“, lächelte der knapp Ältere, „Nishinoya war doch schon immer verrückt nach dir.“
Daichi lachte und Asahi kam nicht umher zu lächeln.

„Du … hast ein bestimmtes Thema, auf das du hinaus willst, oder?“, fragte Asahi vorsichtig – er kannte Daichi, der Polizist wollte nur nicht mit der Tür ins Haus fallen.
„Tatsächlich ja“, Daichi lächelte verlegen, „Du kennst mich eben.“
„Worüber willst du mit mir reden?“ fragte Asahi besorgt.

Und Daichi lächelte: „Sex.“

                              …



Ende des 11. Kapitels


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Soooooo ...
das war's für heute ^^

Wie das Gespräch micht Daichi & Asahi ausgeht? Und was für folgen es hat?
Und wie es danach mit Asahi und Nishinoya weiter geht, was Ayumi getan oder nicht getan hat
Und was mit Ennoshita & Tanaka wird ...?
Freut euch auf die nächsten Kapitel und einen kleinen *hust* großen, weiteren Gast :D

Ich freue mich auf eure Kommis und Ideen


Liebe Grüße und (hoffenlich bis zum 19.)
eure Anubis Bride
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