Komm schon, trau' dich - better late than never

von airplanes
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Joachim "Joko" Winterscheidt Klaas Heufer-Umlauf
05.07.2020
09.08.2020
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26.07.2020 2.720
 
Hi:)
Sorry dass es so spät ist, aber rein theoretisch ist noch Sonntag, von daher...:P
Have fun!




"Joko? Hey, sorry, ich musste..."

"...Mal wieder was klären?"

Joko hatte am Parkhaus in der Fußgängerzone auf Klaas gewartet, wie sie es verabredet hatten, und Klaas war wie üblich zu spät dran gewesen.

Doch das machte nichts, denn sie hatten sich während Klaas auf dem Weg gewesen war, trotzdem permanent hin- und her geschrieben.

Seitdem Joko und Klaas Nummern ausgetauscht hatten, war kaum einmal eine Stunde vergangen, in der sie sich nicht gegenseitig geschrieben hatten.

Sogar wenn Joko bei der Arbeit saß und mal wieder über langweiligem Papierkram brütete, schaffte es Klaas, ihn mit ein paar Worten zum Lachen zu bringen.

"Ja, tut mir leid, kennst mich ja” Klaas grinste schief. “Und? Kreditkarte gezückt?"

Er hatte Joko vor ein paar Tagen vorgeschlagen, ob er nicht Lust hätte, gemeinsam einkaufen zu gehen, um Jokos Kleidungsstil ein bisschen aufzumöbeln.

Zuerst einkaufen und dann “müssen endlich diese Opa-Klamotten weg. Und zwar ganz dringend.” Zumindest waren das Klaas’ Worte gewesen.

Joko rollte mit den Augen:

"Ich geb's nur ungern zu, aber ein bisschen Recht hast du ja schon. Das letzte Mal, dass ich mir selbst irgendwas zum Anziehen gekauft habe...", er überlegte kurz, kam zu einer äußerst peinlichen Erkenntnis und beendete den Satz mit einer kleinen Lüge:

"...ist lange her."

Tatsächlich hatte er sich Zeit seines Lebens maximal zwei T-Shirts alleine gekauft.

Natürlich hatte er, wie jeder andere auch, als Jugendlicher damit begonnen, sich seine Kleidung selbst auszusuchen, doch eingekauft hatte er immer in Begleitung.

Und je nachdem, wer ihn begleitet hatte, waren die neuen Outfits unterschiedlich ausgefallen.

"Joko?"

Der Angesprochene schreckte aus seinen Gedanken:

"Hmh?"

"Ich hab gesagt: 'Dann wird's ja Zeit', und dich gefragt, ob du irgendwelche Läden bevorzugst."

Joko zuckte mit den Schultern. Er hatte überhaupt keine Ahnung, welche Läden Kleidung verkauften, die ihm gefiel.

Klaas lachte leise und schüttelte ungläubig den Kopf.

"Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Ich bin ja jetzt auch kein Shopping-Experte, aber so hin und wieder..."

Joko zuckte mit den Schultern, er hatte einfach keine Lust den ganzen Tag von Laden zu Laden zu rennen, nur um sich in einer viel zu kleinen Umkleide von einem Hemd ins nächste zu quetschen.

"Also: Ich würde sagen, wir gehen zuerst Hemden und Jeans kaufen. Klassiker."

Joko sah an Klaas herunter.

"Und muss das dann auch alles schwarz sein?"

Jedes Mal, wenn er Klaas bis jetzt gesehen hatte, war sein Freund komplett schwarz gekleidet gewesen.

Sein Kleiderschrank war ganz offensichtlich nur mit schwarzen Textilien gefüllt:

Schwarze, meist eng anliegende T-Shirts, schwarze Röhrenjeans, dazu schwarze Doc Martens.

Alles schwarz. Selbst auf den Bildern in seinem Profil war er immer schwarz gekleidet.

"Besser nicht. Deine Haut ist zu hell. Ganz in schwarz siehst du aus wie ein Gespenst!"

"Na wärmsten Dank auch."

Klaas warf ihm eine Kusshand zu:

"Na immer gerne doch! Hier rein."

Klaas deutete auf einen Laden zu ihrer rechten, der mit gut angezogenen, gesichtslosen Schaufensterpuppen warb.

Schnurstracks durchquerte Klaas das Geschäft und steuerte auf die Hemden zu.

"Irgendwelche Farben, die gar nicht gehen?"

"Rosa." antwortete Joko, der Klaas zögerlich gefolgt war.

"Und... V-Ausschnitt. Mein Hals ist so schon lang genug."

"Ach", Klaas drehte sich, ein erstes Hemd in der Hand, halb zu Joko um, "ein bisschen was weißt du ja doch!"

Joko hob die Schultern und nahm das Hemd entgegen, das einfarbig hellblau war.

"Naja, wenn man etwas ungefähr dreitausend Mal gesagt bekommt, verinnerlicht man es schon irgendwann."

Klaas schob ein paar Hemden zur Seite, nahm dann das eine oder andere vom Haken und drückte es Joko in die Hände. Es waren einfarbige, aber auch einige karierte dabei. Solche, wie Joko sie auch schon im Schrank hängen hatte und auch anzog. Doch trug er sie meistens in die Hose gesteckt und mit einem Pullover oder Pullunder darüber.

Doch das hatte Klaas ihm bereits strikt verboten.

"So und jetzt Shirts. Ich schätze mal eine L brauchst du schon, wegen der Länge. Vielleicht auch M, mal sehen was dir gut passt.”

"Ähm... Eng...?" fragte er zögerlich, als er Klaas folgte, der motiviert davongestoben war.

"Hmh." Klaas fuhr damit fort, eine für Jokos Geschmack unverhältnismäßig große Menge an Shirts auf seine Arme zu beugen und schaute dabei kaum auf.

"Also ich denke die würden dir alle gut stehen, aber so richtig sehen wir das erst, wenn du drin steckst. Geh' du schon Mal zur Umkleide. Welche Hosengröße trägst du?"

"Ich..." Joko war nun doch reichlich überfordert von der Situation, entschloss sich aber den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und sich einfach in Klaas' Entscheidungen zu fügen:

"Eng um die Hüfte, aber lange Beine. Keine Ahnung."

Klaas warf Joko ob der spärlichen Informationen einen kritischen Blick zu und machte eine wedelnde Handbewegung:

"Na gut. Ab in die Umkleide. Ich finde schon was."

Joko fügte sich seufzend in sein Schicksal und schlurfte langsam zu den Umkleiden. Er konnte nicht viel sehen, da der Stapel an Hemden und Shirts in seinen Armen zu hoch geworden war, also war er lieber vorsichtig.

In der Umkleide angekommen warf Joko erst einmal den gesamten Kleiderstapel auf den kleinen Hocker in der Ecke und sah dann seufzend in den kleinen Spiegel, kratzte sich wie so häufig gedankenverloren unter dem Bauch und warf dann dem Kleiderstapel einen Blick zu.

Es half ja alles nichts.

Joko wusste schon, warum er nie einkaufen ging und er immer andere übernehmen ließ. Das alles hier, das war einfach nicht seine Welt.

Er verstand Mode schlicht und ergreifend überhaupt nicht.

Warum musste man sich jetzt etwas Grünes anziehen und im nächsten Moment dann etwas Blaues, nur weil das gerade von irgendwem so vorgelebt wurde?

Aber jetzt gerade musste Joko wohl oder übel die Klamotten anprobieren, denn Klaas würde bald mit einem neuen Berg vor dem Vorhang stehen.

Also zog sich Joko das eigene Shirt über den Kopf und stattdessen ein neues an. Und ja, es war definitiv eng anliegend, viel enger als alle seine Shirts es waren. Ob das Absicht war oder hatte Klaas einfach nur nach der falschen Größe gegriffen?

Joko drehte sich um und versuchte das Schild zu lesen, doch er kam nicht ran.

"Joko? Wo bist du?"

Shit, Klaas war wieder da. Aber Joko konnte doch nicht mit einem derart engen Shirt aus der Kabine gehen!

"Ähm ja warte kurz!" Er griff nach dem Saum des Shirts und wollte es sich einfach wieder über den Kopf ziehen, doch das ging lange nicht so einfach wie das Anziehen.

Plötzlich steckte Joko fest, die Arme im Shirt über seinen Kopf verknotet, dafür aber beinahe komplett oberkörperfrei.

Es war genau dieser Augenblick, in dem Klaas den Vorhang von außen zur Seite schob:

"Ich hab hier ein paar... was machst du denn da?"

"Ein T-Shirt ausziehen, das sieht man doch."

Joko konnte seinen eigenen, jammernden Tonfall ganz genau hören.

"Wieso? Gefällt es dir nicht? Oder passt es nicht?"

"Beides." ächzte Joko, der immer noch mit dem Shirt kämpfte.

"Na endlich!" stieß er hervor, als er es geschafft hatte, einen seiner Arme aus dem Shirt zu ziehen.

Frustriert zupfte er das Shirt zurecht und beförderte es zurück auf den Bügel.

Er musterte den Kleiderberg neben sich mit kritischem Blick:

"Muss ich das wirklich alles anprobieren? Wir verschwenden hier nur unsere Zeit. Sind doch bloß Klamotten!"

Klaas nickte. "Die Shirts sind schon mal ein wenig zu eng, ich hol gleich neue. Probier mal die Hosen, ich hab gefragt und die machen einen tollen Arsch!"

Joko schüttelte erneut den Kopf:

Ganz klasse, warum sollte Joko Hosen anziehen, die einen tollen Hintern machten? Er war keine zwanzig mehr, er brauchte das nicht.

Frustriert zog er den Vorgang wieder zu, als Klaas wieder weg war und machte den Reißverschluss und den Knopf seiner Hose auf.

Seine Beine waren lang und schmal, waren sie immer schon gewesen.

Zu Studienzeiten war er von seinen Freunden immer 'der Flamingo mit der Rentnerplauze' genannt worden und mittlerweile hatte er das Gefühl, dass seine Beine noch schmaler geworden waren.

Konnte aber auch nur eine optische Täuschung sein, weil sein Bauch im Vergleich dazu dicker geworden war.

Er schlüpfte in die erste Hose und machte sie zu, sah sich dann zweifelnd im Spiegel an. Nie im Leben hätte er so einen Schnitt gewählt. Und doch... sie passte, und gefiel ihm immer mehr, je länger er sie betrachtete.

Und... machte sie wirklich nen besseren Hintern? Joko drehte sich in der Kabine so weit um, bis er seine Kehrseite im Spiegel sehen konnte.

Tatsächlich: er hatte nicht gewusst, dass sein Hintern so gut aussehen konnte wie er es in dieser Hose tat.

Er drehte sich wieder um und betrachtete sich nochmal von vorne: es war eine eng geschnittene, dunkelgraue Jeans mit verschiedenen Ziernähten und -reißverschlüssen, dabei jedoch nicht überladen mit Details oder zu jugendlich.

Lang genug war sie zudem und um die Hüfte saß sie perfekt.

Als Klaas zurückkam, hatte Joko den Vorhang bereits geöffnet und präsentierte stolz die Hose:

"Ich glaube die ist gut."

"Gut?"

Klaas begann sorgsam, die neuen Shirts und Hemden auf die Stange an der Wand der Umkleide zu hängen:

"Die sitzt hervorragend. Dreh' dich Mal um!"

Joko tat sie im befohlen und Klaas machte eine zustimmendes Geräusch:

"Gekauft. Aber eine zweite brauchen wir schon noch. In schwarz vielleicht. Aber vorher..."

Er hob eines der Hemden hoch, die er hergebracht hatte:

"Zu der grauen passt das hier sicher hervorragend!"

Joko besah sich das Hemd exakt eine halbe Sekunde:

"Auf gar keinen Fall."

"Warum?"

"Das Ding ist rosa!"

Klaas schüttelte über so viel Engstirnigkeit den Kopf:

"Na und? Rosa steht dir mit Sicherheit fabelhaft, wie alle Pastelltöne!"

Joko nahm Klaas das Hemd aus der Hand:

"Ist das nicht ein bisschen... naja, schwul?"

Klaas prustete los, hielt sich sogar kurz den Bauch vor Lachen.

"Sinn des Ganzen ist es doch nicht, dass du eine Frau kennen lernst. Außerdem haben Klamotten keine Sexualität!"

Joko seufzte, da hatte Klaas schon recht... Aber das Hemd wirkte auf ihn trotzdem ziemlich schwul. Und selbst wenn er es kaufen würde, würde er es vermutlich nicht ein einziges Mal tragen, doch Klaas ließ keine Widerrede zu.

"Anziehen. Jetzt. Und ich will es sehen!"

Joko seufzte, zog dann den Vorhang wieder zu und striff sich das Hemd über.

Rosa... das war so überhaupt nicht seine Farbe. Das konnten kleine Mädchen tragen, aber doch kein erwachsener Mann...

"Fertig?"

Klaas riss den Vorhang auf, ohne eine Antwort abzuwarten, begann dann zu grinsen und nickte.

"Oh ja, rosa ist genau deine Farbe!"

Joko betrachtete sein Spiegelbild einige Sekunden, doch dann schüttelte er den Kopf:

"Können wir vielleicht mit... hellblau oder so anfangen?"

Er wies auf das hellblaue Hemd.

"In dem Rosa fühle ich mich einfach nicht wohl."

Klaas seufzte.

"Na schön. Wenn ich dich zwinge trägst du es ja sowieso nicht."

Joko nickte dankbar und verschloss den Vorhang, um die neue Hose in Kombination mit dem hellblauen Shirt zu probieren, das ihm, ganz wie er es erwartet hatte, schon viel besser gefiel.

Auch Klaas gab seine Zustimmung, also wanderten Hemd und Hose auf den Stapel, den sie mitnehmen würden.

Sie probierten sich noch durch zwei weitere Hosen und gefühlt zwei Dutzend Hemden, doch am Schluss gingen sie mit einer Ausbeute von zwei Hosen und fünf Hemden in Richtung Kasse.

Als der endgültige Preis auf dem Display aufleuchtete, musste Joko sich einen Kommentar dazu verkneifen, denn so viel Geld hatte er noch nie auf einmal für Klamotten ausgegeben...

Er zückte seine Kreditkarte und hielt sie dem Verkäufer hin, doch bevor dieser danach greifen konnte, zog Klaas Joko die Karte aus der Hand und sah sie sich an.

"Winterscheidt. Also... Joachim Winterscheidt. Nicht schlecht."

Joko schüttelte leicht den Kopf. Hatten sie bisher tatsächlich noch nicht über ihre Nachnamen gesprochen?

"Ähm... Danke?"

Klaas gab Joko die Bankkarte zurück und sah ihm beim Bezahlen zu.

Auf dem Weg zur Tür fragte Joko:

"Und du?"

"Was ich?"

Joko machte eine vage Handbewegung:

"Wie heißt du mit Nachnamen?"

"Ach so", Klaas legte die Hand auf die Brust, "Klaas Heufer-Umlauf, angenehm!"

"Heufer-Umlauf? Bist du... Warst du Mal verheiratet??"

"Ich?"

Klaas lachte.

"Ich bin so weit weg vom Heiraten wie es mir Menschenmöglich ist. Ich halte die Ehe für komplett überflüssig. Irgendwann kommt dann doch die Scheidung. Ne ne. Den Doppelnamen habe ich geerbt."

Sie hatten inzwischen den Laden verlassen und liefen durch die Fußgängerzone.

Die Sonne schien und es tummelten sich einige Menschen in den Läden und Cafés entlang der Straße, denn es war Samstag und die Leute hatten Zeit.



"Entschuldigen Sie? Sie haben ihren Geldbeutel verloren!"

Joko und Klaas drehten sich um und Joko erkannte seinen Geldbeutel in der Hand der jungen Frau, die sie soeben angesprochen hatte.

"Oh, vielen Dank! Klaas, könntest du..." Joko wackelte hilflos mit den drei großen Einkaufstaschen in seinen Händen.

"Klar. Danke!"

Klaas griff nach dem Geldbeutel. Mit einem Lächeln verabschiedeten sie sich von der Frau und Joko drehte Klaas den Rücken zu.

"Könntest du... rechte hintere Hosentasche."

"Komm her..."

Klaas fummelte Jokos Geldbeutel in die genannte Hosentasche und gab Joko dann einen Klaps auf den Hintern.

"Fertig!"

Joko drehte sich um:

"Danke, du..."

Doch die Worte blieben ihm im Hals stecken, als er die Frau sah, die ihnen entgegen kam und sie ganz offensichtlich gesehen hatte, denn der Blick, den sie Joko zuwarf, konnte geradezu als mörderisch bezeichnet werden.

Joko machte auf dem Absatz kehrt und betrat den erstbesten Laden.

"Was... Joko?"

Ein ziemlich verwirrter Klaas hatte zu Joko aufgeschlossen und schüttelte den Kopf:

"Wo bist du denn auf einmal hin?"

Joko stieß verstohlen die Luft aus. Offensichtlich hatte Klaas die Begegnung nicht mitbekommen.

"Ich... hatte nur diesen Pulli gesehen!", log er schnell.

“Ach so.” Klaas lächelte, “Welchen denn? Den blauen?"

Er schien die Notlüge tatsächlich zu schlucken, denn er fragte nicht weiter nach, was da eben passiert war.

"Ja genau... den blauen..."

Joko beachtete Klaas nicht weiter und hörte ihm auch nicht zu als er sprach.

Das war eben sehr knapp gewesen und eigentlich hätte er auf die Begegnung auch gute und gerne verzichten können.

"Joko? Hallo? Welchen jetzt genau?"

Klaas hielt zwei blaue Pullover hoch und sah ihn fragend an.

Joko schaute kurz zu ihm und dann wieder auf die Straße, sah wie die Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite in ein Auto stieg und schnell wegfuhr.

"Hä? Was? Oh Sorry, die sahen von draußen besser aus."

Klaas schüttelte den Kopf:

"Na gut. Aber wo wir schon Mal hier sind..."

Er sah sich um.

"Ein oder zwei Hoodies könntest du echt gut gebrauchen! Dann können diese unsäglichen Pullunder in den Müll. Schau mich nicht so an! Die Dinger sind furchtbar!"

Offensichtlich war Widerstand immer noch zwecklos, also ließ sich Joko durch diesen und drei weitere Läden bugsieren, in denen Klaas ihn noch mit Pullis, Socken "Schmeiß bloß diese weißen Tennissocken weg! Ab jetzt nur noch Sneakers und diese bunten hier!", zwei paar neuen Schuhe und einer Mütze ausstattete.



Als er völlig erledigt in seinem Lieblingsbiergarten auf einer Bank niedersank und ein großes Radler bestellte, grinste Klaas ihn an:

"Das war ein voller Erfolg würde ich sagen!"

Joko fragte sich ernsthaft, wie jemand nach einem Trip wie dem ihren noch derart frisch und glücklich aussehen konnte wie Klaas es tat.

Er hingegen konnte es kaum erwarten, Zuhause auf sein Sofa zu kommen und über den Tag und vor allem die kurze, von Klaas unbemerkte Begegnung nachzudenken.
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