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Zeit wer bist du?

GedichtPoesie / P12
05.07.2020
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Zeit wer bist du?

Dass du gestohlen werden kannst. Dass du vergehst ohne bemerkt zu werden. Dass du fließt wie der Sand in einer Sanduhr.

Zeit?! Was bist du, wenn man Dich zu eigen machen kann und mit Dir spielen kann als wärst du ein guter Freund. Oder bist du mein Feind, wenn du nicht vergehst.

Zeit. Warum existierst du?

Weil wir sein wollen. Leben.


Glück was bist du, wenn du manchmal da bist und dann wieder nicht. glücklich sind die geistig armen. Dumm ist niemand, nicht mal ich. Schlau ist, wenn man sich dumm stellt. Darin besteht ein klarer Vorteil.


Glück wo bist du, wenn nicht hier. Das geborgene Glück ist nicht da, wenn der nächste Tag beginnt.

 Die Zeit holt mich ein.


Licht wo bist du, wenn ich in einem Tunnel stecke. Du bist immer da. Nach dem Dunkel kommt das Licht.

Nach dem Schlecht das Gut. Wenn es nicht das Ende ist, dann ist es noch nicht gut.


Manchmal scheint die Zeit stehen zu bleiben, wenn die Freude ganz da ist. Die Trauer lässt Dich reifen, damit du wieder Freude empfinden kannst. Wachsen wie ein Baum mit tief verankerten Wurzeln, gedeihen. nicht verderben wie eine alte Mottenkiste. Leben.


Stärke was bist du, wenn du Dich offenbarst als jemand der nicht reif ist. Dann bist du, eine von denen ich weiß; denn wer sie nicht zeigen muss, hat sie inne.


Recht was bist Du, wenn du manchen Unrecht bescherst.

Gesetz, gesetzt den Fall ich breche Dich, bin ich dann immer noch gerecht? Oder bin ich unfrei, wenn ich Dich ste(h)ts bei mir trage.


Bleibe ich stehen, wenn die Vergangenheit mich nicht loslässt oder fange ich von vorne an?

Mysterium Ministerium. Zaubern kann niemand außer man macht es.

Zauberei wo bist du, wenn nicht im Außen? Versteht dich niemand

falsch, weil du nicht da bist?


Von Zeit zu Zeit werde ich breiter, länger die Schatten unter meinen Augen. Die Tränen, die sich angestaut haben, quälen mich, weil der Schmerz nachlässt mit der Zeit bin ich, werde ich sein. Amen.


Liebe, ja du Mysterium wo bist du?


Melodie, wo bist du, wenn nicht in den Tönen, die in mir singen bis zum Schluss. Sterben.


Man sollte das Glück nicht herausfordern, denn dann läuft es von dir weg.


Ich kann das alles seh'n.

Offenen Auges ergibt endlich alles einen Sinn. ...
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