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Wolfmond

GeschichteAllgemein / P6
04.07.2020
04.07.2020
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Prolog

Ayana wachte auf. Von Draußen kam Wolfsgesang, es hörte sich fast so an als ob es aus dem Garten käme. Ayana hörte ein schreien und darauf ein lautes hau ab du Mist Viech. Kurz darauf vernahm sie leises Gewinsel. Sie ging an ihr Fenster, wo man direkt auf den Garten herabblicken konnte. Sie sah ihre Mutter die sich mit Schmerz verzehrten Gesicht das Bein rieb. Ayana rannte die Treppe herun ter, um ihrer Mutter zu helfen. Doch als sie unten ankam und die Tür zum Garten öffnete war sie nicht mehr da, nur noch ein Geraschel im Beet. Ayana fragte sich ob sie sich das alles nur eingebildet hat. Sie ging die Treppe wieder hoch. Sie wollte sich gerade ins Bett legen, doch dann hörte sie ein lautes Geheule und zwar kein Normales Geheule. Nein! Es war Wolfsgeheule. Sie ging ins Badezimmer, um einen Schluck zu Trinken. Vielleicht half das ja ihre Einbildungen unter Kontrolle zu bekommen. Sie legte sich wieder ins Bett. Einen Moment fragte sie sich ob sie noch einmal raus gehen sollte? Doch dann sagte sie zu sich, dass sie sich das alles nur Eingebildet hat. Nach einer Weile schlief sie ein.

Kapitel 1

Ayana ging runter zum Frühstück. Sie rief nach ihrer Mutter. Doch es kam keine Antwort. Sie rief nochmal lauter: „Mama, wo bist du?" immer noch keine Antwort. Ayana dachte sie ist bestimmt in der Frühschicht. So ein Mist! Vielleicht hätte sie ja Licht ins Dunkle bringen können. Da fiel ihr auf, dass der Garten total verwüstet war. Das Beet war total zertrampelt, die Gießkanne war umgeworfen und auf der Terrasse lagen die Stühle auf dem Boden. Aber der Grausamste Fund war ein Fleck auf dem Rasen, der aussah wie Blut! Genau da wo Gestern Nacht ihre Mutter lag und sich das Bein hielt. Sie bemerkte, dass noch nicht mal der Tisch gedeckt. Nun machte Ayana sich richtig Sorgen, was ist wenn ein Räuber sie verschleppt hat? Aber, warum?

Als sie mit dem Fahrrad in der Schule ankam, wollte sie unbedingt mit Sato, ihren besten Freund, sprechen. Aber als sie ihn gefunden hatte der mal wieder eigene Probleme. Karl und Rick, die beiden Chaoten aus Ayanas Klasse hielten Sato fest. Nun nahm Rick in sogar noch in Schwitzkasten und Karl rief: „Gib uns deine Kohle, du Weichei, oder wir..." Weiter konnte Karl nicht sprechen, denn Frau Müller, die Schuldirektorin, kam und schrie in einen spitzen und strengen Ton die beiden an: „Karl! Rick! Lasst Sato sofort los!" Karl und Rick erschraken und Sato nutzte die Chance und rannte mit großen Schritten zu Ayana. Als die Schulglocke klingelte rannten Karl und Rick einfach weg. Ayana dachte sich: „ So ein Mist! Erst das heute Morgen, jetzt kriegen Karl und Rick nicht ihre verdiente Strafe und nun muss ich bis zum Ende der Schule warten bis ich Sato erzählen kann was gestern Nacht passiert ist!"

Die Schule zog sich lang wie ein Kaugummi. Als die Schule endlich zu Ende war, ging sie mit Sato in den Wald.

Um mit Sato über die gestrige Nacht zu reden. Sato konnte gar nicht glauben was Ayana erzählte. Als sie mit ihrer Erzählung fertig warstaunte Sato nur. Nach einer Weile beendete Sato das Schweigen. Mit zittriger Stimme stotterte er: „Und du meinst, dass ein Verbrecher deine Mutter gekidnappt hat?" Ayana antwortete: „Ich weiß es auch nicht, vielleicht." Sato fing an zu zittern. Man merkte ihn sein Angst an. Er sagte panisch: „Und was ist wenn uns die Gangster auch kidnappen?" Ayana antwortete kichernd: „Du spinnst!"Ayana sagte: „Vermutlich irre ich mich. Es könnte doch sein, dass ich einfach nur geträumt habe und heute Morgen war Mama schon bei der Arbeit und hat vergessen den Tisch zu decken." Sato erwiderte ängstlich: „Und der Garten? Wer hat den Garten verwüstet?" Ayana sagt zögernd: „Vielleicht der Nachbarshund?" Ayana wollte das Gespräch beenden und forderte Sato auf: „Komm lass uns auf den Baum dahinten klettern."

Es war schon später Abend, als die beiden wieder den Wald verließen.

Kapitel 2

Als Ayana zu Hause ankam wollte sie nachgucken ob ihre Mutter da war. Sie ging ins Wohnzimmer, und tatsächlich ihre Mutter war da! Sie saß auf dem Sofa. Aber irgendetwas war an ihr anders. Sie bemerkte Ayana kaum und sie aß Fleisch und zwar ein ganzes Schwein. Ayana sagte verwundert: „Äh Mama?" Erst jetzt bemerkte sie Ayana. Ayana fragte: „Warum isst du so viel Fleisch" Ayanas Mutter antwortete mit vollen Mund: „If weif auch nich, if hatte total Heifhunger auf Fleif. Wilf du auch waf?" Ayana sagte: „Nein, danke. Ich muss mit dir reden, Mama" Ayanas Mutter kaute weiter schluckte den bissen runter und fragte: „Worüber denn?" Ayana antwortete: „Über gestern Nacht. Ich habe dich im Garten gesehen." Ayanas Mutter sagte: „Also war es doch kein Traum." Ayana hakte nach: „Welcher Traum? Erzähl" Ayanas Mutter begann zu erzählen: „Gestern Abend, ich habe Fernsehen geguckt. Es lief mein Lieblingsfilm. Da sah ich Draußen ein Schatten, also machte ich den Fernseher aus und ging nach Draußen in den Garten. Draußen hörte ich ein Geraschel. Plötzlich sprang ein Tier an mein Bein. Es sah aus wie ein Hund aber dann bemerkte ich dass es ein Wolf war. Dann biss es zu. Ich schrie und rief: Hau ab du Mist Viech! Darauf verschwander." Ayanas Mutter verstummte. Ayana fragte: „Mama was ist?" Ayanas Mama führte nervös fort: „Es war ganz komisch. Mein Blut wurde schwarz, aus meinen Händen wurden Pfoten und ich verwandelte mich zum Wolf. Danach wurde mir schwarz vor Augen. Am nächsten Morgen bin ich im Wald als Mensch wieder aufgewacht und sofort nach Hause gelaufen."Ayana konnte es nicht fassen. Versteinert sah sie ihre Mutter an. Sie fragte: „Stimmt das?" Ayanas Mutter nickte.

Es war ein Monat vergangen als Ayanas Mutter von ihrer Geschichte erzählt hatte und mittlerweile hat sich Ayana an die Tatsache, dass ihre Mutter ein Werwolf ist, gewöhnt. Bald war Vollmond und wenn es so ist wie sie denkt, wird ihre Mutter sich in einen Werwolf verwandeln. Außerdem hat Sato schon gemerkt das mit Ayana irgendetwas nicht stimmt.

Nun streifte sie mit Sato durch den Wald. Sato fiel auf das Ayana so still war und er fragte sie: „Was ist los Ayana? Du bist seit Tagen so still?" Ayana überlegte kurz ob sie ihmerzählen sollte was sie bedrückt, aber dann sagte sie zu Sato „Alles ist gut."

Sie gingen noch eine Weile durch den Wald, kletterten auf Bäumen und spielten verstecken. Sie gingen immer weiter in den Wald, so dass sie, als es Abend wurde, nicht wieder herausfanden. Sato fragte ängstlich: „Weißt du wo es lang geht?" Ayana schüttelte den Kopf. Sato bekam noch mehr Angst und fing an mit zittriger Stimme zu fragen: „Und was ist wenn es hier Wildschweine oder Wölfe gibt?" Ayana bekam nun auch Angst und sie antwortete: „Ich glaube nicht. Lass uns ein Unterschlupf suchen wo es nicht so kalt ist!" Damit war Sato total einverstanden und er seufzte erleichtert. Ayana entdeckte einen hohlen Baumstamm und fragte: „Wie wäre es mit diesen... Ayana hörte auf zu reden den sie sah einen Schatten in Gebüsch und zwar kein Menschenschatten. Nein! Es sah aus wie ein Schatten von einem Hund. Aber dann bemerkte sie, dass der Schatten von einem Wolf stammte. Sato fragte: „Was ist Ayana?" Ayana antwortete stotternd: „ Da!" Sato fragte erschrocken: „Wo?" Ayana wiederholte: „Da! Da im Gebüsch, der Schatten!" Plötzlich schoss der Wolf aus seinem Versteck. Ayana schrie: „Komm schnell, wir müssen verschwinden!" Aber Sato blieb wie versteinert stehen. Der Wolf setzte zum Sprung an. Doch Ayana sprang dazwischen, der Wolf biss ihr ins Bein. Ayana bemerkte einen stechenden Schmerz und kurz darauf ein Kribbeln im ganzen Körper. Sie schrie Sato an: „Verschwinde." Doch Sato blieb immer noch wie angewurzelt stehen und fiel um! Ayana guckte auf ihre Finger und sah, dass ihre Adern schwarz wurden. Sie spurte einen unglaublichen Schmerz im Kiefer. Aus ihren Händen wurden Pfoten. Danach wurde ihr schwarz vor Augen.

Am nächsten Morgen weckte Sato sie auf und guckte sie mit großen Augen an. Ayana erschrak. Hatte sie alles nur geträumt? Nein es war wahr. Ayana setzte sich hin und fragte: „Was ist passiert?" Aus Sato sprudelten die Wörter nur so raus: „Du hast mich beschützt. Du wurdest vom Wolf gebissen. Ich bin umgefallen und habe gesehen, dass du dich in einen Wolf verwandelt hast. Der andere Wolf wollte mich auch angreifen doch du hast mich beschützt und ihn ins Gebüsch geschleudert! Weiter weiß ich nicht den mir wurde schwarz vor Augen." Plötzlich hörte Ayana ein Geraschel und sie roch Irgendein Geruch der ihr bekannt war. Komisch! Dachte sich Ayana. Seit wann konnte sie so gut riechen und hören? Jetzt hörte sie auch noch ein stöhnen. Jetzt war ihr klar, es war ihre eigene Mutter die sie attackiert hat. Sie kam aus dem Busch und schreckte sich, als sie sah wo sie war sagte sie: „Oh, nein! Nicht schon wieder!" Sato sah Ayanas Mutter verwundert an. Er fragte: „Frau Johnson?" Jetzt bemerkte Ayanas Mutter, dass sie nicht alleine war. Sie sah die beiden verwundert an. Dann erschrak sie, sie schien sich an letzte Nacht zu erinnern. Dann sagte sie: „Ayana alles Ok bei dir? Ich wollte dich nicht beißen aber ihr habt so nach Fleisch gerochen, da konnte ich nicht wiederstehen. Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht verwandeln. Sato staunte nur und fasste verwundert zusammen: „Also ich fasse mal zusammen. Deine Mutter ist ein Werwolf! Sie hat dich gebissen weil du so nach Fleisch gerochen und du hast dich verwandelt zum Werwolf? Dass ist sowas von krank!" Damit haute er ab.

Als Ayana und ihre Mutter auf dem Heimweg waren. Wurde ihr ganz schwindelig durch die ganzen Gerüche und Geräusche. Ayanas Mutter sagte: „Ich weiß es ist komisch aber du gewöhnst dich daran." Ayana roch Fleisch und sie wurde wie magisch von dem Geruch angezogen. Ihrer Mutter ging es genauso. Also kauften sie 5kg Schinken, den sie zu Hause aufessen würden. Ayana und ihre Mutter kicherten den ganzen Weg über das Gesicht des Metzers als sie sagten was sie kaufen wollten.

Kapitel 3

Als Ayana am nächsten Morgen zur Schule kam, wollte Sato nicht mit ihr reden. Ayana dachte: Bestimmt hat er Angst.

Als der Unterricht begann stellte Frau Müller ein neues Mädchen: „Das ist Hanna, sie wird ab jetzt bei euch in der Klasse sein. Hanna stelle dich bitte vor." Hanna sagte mürrisch: „Hallo, ich bin Hanna." Frau Müller sagte: „Hanna, setzt du dich neben Ayana?" Hanna sagte genervt: „Ja, wenn es sein muss!" Ayana bemerkte, dass Hanna irgendwie anders riecht,so wild. Bildete sie sich das nur ein oder war sie auch ein Werwolf?

Nach der Schule rannte sie Sato hinterher, um mit ihn zu reden. Sie sauste wie der Blitz, dass sogar ihre Mitschüler staunten. Sato bemerkte sie gar nicht. Doch als sie neben ihn stand, erschrak er fürchterlich doch Ayana guckte ihn fest in die Augen. Es war so als ob sie ihn zähmen würde, denn er blieb ruhig. Sie fragte sich ob sie mit ihn in den Wald, aber dann dachte sie da bleibt er bestimmt nicht ruhig. Sie fragte: „Willst du ein Eis essen gehen?"

Auf dem Weg zum Eis Café fragte Sato: „Was hältst du von der Neuen? Ayana antwortete: „Ich weiß nicht. Irgendetwas ist anders an der." Sato fragte scherzend: „Wie kommst du darauf? Werwolf Instinkt?" Ayana entgegnete: „Nein, sie riecht irgendwie anders, so wild.Sato lachte: „Hey, ich wusste gar nicht, dass du so gut riechen kannst."

Am nächsten Morgen ging Ayana runter zum Frühstück. Sie war jetzt schon zwei Tage ein Halbwerwolf und sie musste sagen, dass es bis her ziemlich cool war. Sie nahm sich zwei Scheiben Salami und steckte sie sich beide auf einmal in den Mund.

Als sie fertig gegessen hatte, ging sie noch ins Badezimmer um sich frisch zu machen. Sie sah, dass sie sich verändert hatte. Ihre Haare sahen irgendwie wilder aus, ihr Kiefer sah stärker aus und die Augen waren nicht mehr blau sondern strahlend grün. Sie fletschte die Zähne und spannte dabei den Bauch an. Plötzlich spürte sie wieder dieses merkwürdige Kribbeln und Schmerzen im Kiefer. Ihr Blut wurde schwarz und sie fiel auf alle Viere. Sie atmete schwerfällig und bekam Pfoten. Nach ein paar Sekunden hatte sie sich fertig verwandelt und sah sich verwundert um. Aus der Sicht eines Wolfes, war alles so ungewohnt. Sie roch Fleisch. Ayana stellte sich auf die Hinterpfoten und öffnete mit den Vorderpfoten die Tür zum Esszimmer. Ihre Mutter staunte nicht schlecht als Ayana mit hoch erhobenem Schwanz auf sie zukam. Ayana sprang mit einem einzigen Satz auf den Tisch. Dabei flogen sämtliche Teller und Gläser vom Tisch. Ayana knabberte schon am Schinken. Sie spannte ausversehen den Bauch an und sie verwandelte sich zurück zum Menschen. Ayanas Mutter schimpfte: „Du räumst hier auf!" Sie fragte hinterher: „Wie hast du, dass gemacht?" Ayana antwortete: „Ich weiß auch nicht, ich habe eigentlich nur die Zähne gefletscht und den Bauch angespannt."

Als Ayana an der Bushaltestelle war, fuhr der Bus gerade vor ihrer Nase weg. „So ein Mist! dachte sich Ayana. Da fuhr ihr der blöde Bus einfach vor der Nase weg und die Schule begann schon in fünf Minuten. Die Chancen waren aussichtslos. Ayana rannte los, damit sie nicht noch später kommen würde. Ayana rannte so schnell, dass sie gerade noch rechtzeitig an der Schule ankam. Wie konnte sie so schnell Laufen? Dafür gab es nur eine Erklärung: Es waren ihre Wolfkräfte, die sie so schnell machten.

In der Großen Pause suchte sie Hanna. Sie stand an der Schulmauer und starte Löcher in die Luft. Ayana ging auf sie zu und sagte freundschaftlich: „Hi, Hanna! Schickes Kleid. Wo her hast du das?" Hanna antwortete

unfreundlich: „Und wo her kommt deins? Aus der Altkleider Tonne?" Hanna schnüffelte dann flüsterte sie überrascht: „Du bist die auserwählte, du sollst unser Rudel retten." Ayana verstand nur Bahnhof, sie fragte: „Was soll ich?" Doch da ging Hanna schon weg, ihre roten Haare sahen auch so wild aus wie ihre.

Ayana schlief schlecht in dieser Nacht, ihr gingen immer wieder die Worte von Hanna durch den Kopf. Was meinte Hanna damit, sie würde Hannas Rudel retten? Sie überlegte sich, dass sie morgen früh mit ihrer Mutter reden sollte und ihr alles erzählen sollte.

Als Ayana ihrer Mutter am nächsten Morgen alles erzählt hatte. Fühlte sie sich schon viel besser.

Nach der Schule rannte Ayana Hanna hinterher, um sie zu Rede zu stellen. Doch als Hanna sie hörte, drehte sie sich um und sagte:„Du musst noch viel lernen." Ayana sah sie verwundert an. Sie fragte: „Warum?" Hanna sagte: „Komm mit. Ich erkläre es dir unterwegs." Ayana kam mit, sie wiederholte die Frage: „Warum muss ich jetzt noch viel lernen?" Hanna fing an zu reden: „Lektion eins, renne niemals einen Werwolf hinterher, denn er könnte dich schon von weiten hören." Ayana sagte: „Aha." Hanna fuhr fort: „Lektion zwei, verwandle dich nicht einfach so zum Werwolf." Ayana fragte überrascht: „Wo her weißt du das?" Hanna antwortete: „Ich habe schon von Anfang an gewusst, dass du ein Werwolf bist. Aber, dass du so besonders bist hätte ich nicht gedacht." Ayana fragte: „Was meinst du damit?" Hanna wurde ernst: „Du bist die Auserwählte, du sollst unser Rudel beschützen vor den bösen Mächten." Ayana lief ein Schauer über den Rücken und sie bekam am ganzen Körper Gänsehaut. Sie fragte ängstlich: „Wer sind die bösen Mächte?" Hanna antwortete: „Es sind die bösen Werwölfe, die unser Blut brauchen um ihre Anführerin Zana wieder zum Leben zu erwecken. Du wurdest auserwählt, um sie zu besiegen." Ayana erwiderte: „Und wie kommst du darauf?" Hanna antwortete: „Wir haben beim letzten Vollmondtreffen ein Orakel vom großen Rudel bekommen. Willst du mit zu mir nach Hause kommen? Es gibt Fleisch." Ayana überlegte nicht lange: „Ja, gerne."

Hanna schloss die Tür auf sofort kam ihr ein angenehmer Geruch in die Nase. Der Flur sah schön düster aus an der Wand hingen Bilder von Wölfen. Sie gingen ins Esszimmer wo die Mutter von Hanna gerade kochte, es roch verführerisch. Hanna sagte als ob sie Gedanken lesen konnte: „Es gibt Hühnchen Brust mit Brennesel. Ayana sagte angewidert: „Brenneseln?" Hanna antwortete: „Ich weiß es klingt scheußlich, doch es Schmeckt echt gut."

Als alle am Tisch saßen sagte Hannas Mutter: „Du bist also auch ein Werwolf?" Ayana antwortete: „Ja, seit drei Tagen. Meine Mutter schon seit einen Monat. Sie war es auch die mich gebissen hat." Hannas Mutter sagte überrascht: „Du wurdest gebissen? Dann bist du ja Tatsächlich die Auserwählte. Ich muss dich nächsten Vollmond unbedingt mit zur Versammlung nehmen, um dich denn anderen Werwölfen zu zeigen." Ayana sah sie verwundert an: „Also wurdet ihr nicht gebissen?" Hannas Mutter antwortete: „Nein, wir sind als Werwolf geboren. Deine Kinder werden auch Werwölfe sein. Einer unserer Vorfahren wurde auch mal Auserwählt." Ayana fragte: „Und darf meine Mutter auch mit?" Hannas Mutter sagte: „Natürlich!"

Kapitel 4

Es war sechs Uhr als Ayana und ihre Mutter das Haus verließen und zu Hanna und ihrer Familie fuhren. Ayana war sehr aufgeregt. Als sie ankamen waren Hanna und ihre Mutter, Frau Shawn, schon bereit. Sie stiegen auch ins Auto und brausten los.

Als sie am Wald ankamen, verwandelten sich Hanna und ihre Mutter zum Werwolf. Ayana und ihre Mutter machten es ihnen nach. Alle Vier stürmten in Wald. Hannas Mutter vor raus. Ayana fühlte sich wunderbar, sie sauste neben Hanna her. Hanna war genauso klein wie sie hatte helles Fell und eine kurze kleine Schnauze. Ayana hatte dunkles schönes Fell strahlend grüne Augen und ihre vordere linke Pfote war weiß. Nach einer Weile hatten sie ihr Ziel erreicht. Ayana sah eine Menge Wölfe, die sich um einen großen Stein versammelt hatten. Als sie in das Wolfsgetümmel gingen, waren alle Blicke auf sie und ihrer Mutter gerichtet. Man hörte leises Geflüster. Nach einer Weile trat eine alte Wölfin auf den großen Stein. Hanna flüsterte: „Das ist Agnes die Anführerin von unseren Rudel. Sie alleine im Wald als Wolf. Sie rief: „Ruhe!" Die Menge an Wölfen verstummte ruckartig und die alte Wölfin fing an zu reden: „Willkommen zur Vollmond-Versammlung!" Die Wölfe fingen an zu heulen. Die alte Wölfin ergriff wieder das Wort und sagte: „Nun. Hat Jemand was zu sagen?" Hannas Mutter sagte: „Ja ich, Agnes."

Agnes forderte sie auf: „Dann sprich, Brigitte!" Hannas Mutter fing an: „Ich habe heute zwei Wölfin mitgebracht. Die kleine dunkle mit der weißen Pfote ist Ayana, sie ist die Auserwählte, die unser Rudel retten soll. Die große graue ist ihre Mutter." Alle guckten Ayana an. Agnes sagte: „Wenn das so ist beende ich hiermit die Versammlung. Ayana und ihre Mutter bleiben hier, ich muss mit ihnen reden, Brigitte und Hanna ihr auch." Die anderen Wölfe verschwanden. Als alle weg waren, forderte Agnes die Vier auf nach vorne zu treten, sie sagte: „Hallo Ayana, du bist also die Auserwählte. Willkommen im Rudel. Aber als erstes muss ich dir erklären was auf dich zu kommen wird. Also ich fange von ganz vorne an. Beim letzten Vollmond bekamen wir ein Orakel. Es hieß, dass es eine neue Auserwählte gibt, die uns beschützen wird. Es ist nämlich so, dass die Bösen Mächte uns wieder angreifen sollen. Du und deine Mutter sollen uns beschützen." Ayana fragte: „Aber warum ich?" Agnes antwortete: „Du bist was Besonderes. Du wirst uns vor den bösen Mächten beschützen und sie besiegen."

Am nächsten Morgen gingen Hanna und Ayana zur Schule. Als Sato die Beiden zusammen sah, staunte er und riss Ayana zu sich er fragte: „Seit wann hängst du mit der Neuen zusammen?" Ayana antwortete: „Sie ist auch ein Wolf und eigentlich sehr nett. Sato sagte: „Du spinnst ja wohl, diese tikkende Zeitbombe soll nett sein?"

Als der Unterricht begann sollten Karl und Rick ihre Strafarbeit vortragen. Rick sagte: „Äh also ähm, der Werwolf ist ein Wolf der sich zum Menschen verwandeln kann." Karl stieß ihm in Bauch und flüsterte: „Nein anders herum, du voll Honk!" Frau Müller sah ein dass, es nichts brachte, die Beiden waren halt Chaoten. Sie sagte: „Äh, Danke Karl und Rick. Ihr könnt euch wieder setzen." Sie fuhr fort: „Wer weiß denn noch was über Werwölfe?" Keiner meldete sich, außer Pauline die Oberstreberin. Frau Müller sagte: „Ja, Pauline." Pauline stand auf und ging nach vorne zu Frau Müller sie fing an: „Werwölfe sind Menschen, die sich wie Menschen ausgeben, aber sie können sich verwandeln wann und wo sie wollen, nur an Vollmond nicht. Es sind gefährliche Bestien die..." Ayana sprang auf und knurrte Pauline an, ihre Augen funkelten richtig. Hanna versuchte sie zu beruhigen. Ayana bemerkte, dass sie sich verwandeln würde, wenn sie nicht schnell handeln würde. Sie rannte aus demKlassenzimmer, durch den Flur auf die Toilette, dort schloss sie sich ein. Sie beruhigte sich. Plötzlich klopfte jemand an der Tür. Ayana rief: „Besetzt." Die Person sagte: „Ich bin es doch nur, Hanna." Ayana antwortete erleichtert: „Achso." Hanna sagte: „Du kannst raus kommen." Ayana schloss die Tür auf.

Als Ayana und Hanna wieder in Klassenzimmer waren, sahen sie alle an. Ayana erwiderte ihre Blicke.

In der großen Pause ging Sato auf Ayana und Hanna zu, er sagte zu Ayana: „Was war denn mit dir los?" Ayana antwortete: „Ach, die Worte von Pauline haben mich nur so aufgeregt." Sato sagte: „Achso wegen der Bestie." Plötzlich standen Karl und Rick hinter Sato und packten ihn an Arm. Rick sagte: „Hey, Weichei." Karl packte ihn am Hals und sagte: „Nun kann Frau Müller auch nicht mehr tun und mit deinen Freunden werden wir auch fertig." Ayana sagte: „Das glaube ich nicht." Sie ging auf die Beiden zu, die Beiden drehten sich verwundert um. Ayana sprang auf Rick und presste ihn zu Boden, sie gab ihm eine ordentliche Backpfeife. Nun wandte sie sich Karl zu. Sie trat ihn in den Bauch, so dass er auf den Boden fiel und Sato abhauen konnte. Da lagen die Beiden Chaoten auf dem Boden und rieben sich die Köpfe. Ayana, Hanna und Sato rannten schnell weg, bevor sie jemand sah. Nach der Schule gingen die Drei ins Eiscafé, um den Tag zu analysieren Sato sagte: „Eure Superkräfte sind echt cool. Ich würde so was auch gerne können." Hanna antwortete: „Man soll sie nicht ausnutzen, sondern sie dafür nutzen, dass es sich und anderen gut geht."

Kapitel 5

Mitten in der Nacht wachte Ayana auf, sie hörte Wolfsgeheule. Komischer Weise verstand Ayana das Geheule, es hörte sich wie ein Hilferuf. Sie rannte die Treppe runter und sah ihre Mutter die sich gerade die Schuhe anzog und nach Draußen, in Richtung Wald,rannte. Ayana zog sich auch die Schuhe an und rannte ihrer Mutter hinterher.

Als sie am Wald ankamen, verwandelten sich die Beiden zu Werwölfen und rannten in den Wald hinein, immer der Duftspur hinterher. Ayana bemerkte, dass es mehrere Duftspuren waren. Manche aber kamen ihr nicht bekannt vor. Nach einer Weile sah sie eine Menge Wölfe. Aber was war das, die Wölfe kämpften. Ayana erkannte Hanna, die mit einem viel größeren Wolf kämpfte, der sie gerade zu Boden warf und auf den Boden presste. Hanna rief: „Hilf mir, Ayana." Ayana sprang den Wolf an, der ließ Hanna los und fiel rücklinks hin. Ayana sprang auf ihn und zerkratzte seinen Bauch, er schrie und schlug wild um sich. Sieließ ihn los und der geschundene Wolfflüchtete. Ayana sah sich um, sie roch, dass hinter ihr ein weiterer Wolf war, der sie gerade anspringen wollte. Doch Ayana duckte sich einfach, der Wolf flog über sie hinweg und landete unsanft wie ein nasser Sack auf demBoden. Sie gab ihm einen kräftigen Pfotenhieb und er verschwand auch. Nun sah Ayana Agnes, die gerade einen massigen und vernarbten Wolf zu Boden drückte. Doch der rollte sich einfach zur Seite und presste jetzt Agnes nieder. Er wollte gerade zuschlagen, doch Ayana rempelte ihn an. Sie prallte zwar ab, aber ihr Rempler brachte den massigen Muskelwolf aus dem Gleichgewicht. Er taumelte und landete neben Agnes, die aufsprang und sich neben Ayana stellte. Doch er gab sich nicht geschlagen. Ayana dachte sich: gibt dieser Muskelwolf etwa immer noch nicht auf? Er stand auf und wollte sich auf Ayana stürzen, aber Ayana machte ein Schritt zu Seite und er landete mit einem lauten:„Uumffhh." Er schrie: „Rückzug!" Die restlichen Wölfe verschwanden in der Dunkelheit. Das Rudel heulte über ihren Sieg. Agnes kam auf Ayana zu, sie sagte: „ Du hast gut gekämpft und danke, dass du mich beschützt hast."

Es waren Ferien als Ayana und Hanna nachts durch den Wald gingen, um Agnes zu treffen.Plötzlich stand ein Wolf vor ihnen. Es war Agnes. Sie an ihnen roch und darauf sich zum Menschen verwandelte. Sie schien sich unwohl zu fühlen sie sagte: „Mann oh Mann! Habe ich mich lange nicht zum Menschen verwandelt. Agnes hatte lange zottelige Haare, große Augen, eine dicke Knollnase und sah insgesamt ziemlich gruselig aus. Sie fragte:„Können wir uns wieder zum Werwolf verwandeln, ich fühle mich gar nicht gut." Ayana und Hanna kicherten leise.

Als die drei als Werwolf Gestalt bei Agnes Versteck ankamen fragte Ayana: „Warum wolltest du uns eigentlich sprechen?" Agnes antwortete: „Ich wollte euch sagen, dass ihr morgen aufbrechen sollt." Hanna fragte: „Also darf ich auch mit?" Agnes antwortete: „Das ganze Rudel wird mitkommen! Um Ayana auf ihrem Weg zu begleiten. Aber es wird schwer werden, denn es heißt, dass nie einer wieder gekommen ist. Es heißt bevor man das Schloss von Zana betreten kann muss man zwei Aufgaben lösen. : die Falllöcher und das Schlangen-Labyrinth. Diesen zwei Aufgaben wirst du dich stellen müssen. Wir werden uns morgen früh im Wald treffen." Hanna und Ayana verabschiedeten sich von Agnes und gingen nach Hause.

Ayana träumte schlecht in dieser Nacht. Sie träumte von vernarbten Wölfen, mit denen sie heftig kämpfte.

Am nächsten Morgen gingen Ayana und ihre Mutter in den Wald, um sich mit den Wölfen los zu ziehen. Nach einer Weile fanden sie die anderen Wölfe und stellten sich dazu. Agnes fragte laut: „Sind alle da?" Zustimmendes Gemurmel war zu hören. Agnes sagte: „Na dann können wir ja los! Wir gehen nach Osten."

Nach einer Stunde laufen durch den Wald kamen Sie an einer Autobahn an. Agnes stürmte als erstes auf die andere Seite, doch kurz bevor sie auf der anderen Seite ankam, fuhr sie ein Auto fast um. Agnes duckte sich und das Auto fuhr über sie hinweg. Ayana dachte sich: So konnte, dass nichts werden. Sie wartete kurz, dann sprang sie auf das Dach eines Autos und darauf auf einem eines VW Käfers. Bis sie auf der anderen Seite ankam. Die anderen Wölfe machten ihnen es nach. Die Autofahrer guckten vielleicht blöd, als ein Wolf nach dem nächsten, auf ihren Dächer landete. Als alle auf der anderen Seite angekommen waren, gingen sie weiter.

Es war Nacht als sie ein Unterschlupf gefunden hatten.

Kapitel 6

Es war früher Morgen als das Rudel sich wieder auf den Weg machten. Ayana hatte Bärenhunger. Den anderen schien es genauso zu gehen, also machten sie eine Pause und jagten. Ayana sah ein Eichhörnchen den Baum hoch klettern. Sie schlich sich an und sprang zum Eichhörnchen. Doch sie erwischte nicht das Eichhörnchen, sondern den Baum und fiel runter. Die anderen lachten. Nachdem sie fertig waren gingen sie weiter.

Nach einer Weile standen sie an einen kleinen Fluss. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses war ein düsterer Wald, der halb von Nebel verschlungen war. Agnes sagte: „Wir haben es tatsächlich gefunden." Sie überquerten den Fluss und betraten den Wald.

Plötzlich bebte der Boden. Einen Moment später, waren nur noch Ayana, Hanna undAyanas Mutter da, aber wo waren die anderen? Sie beschlossen alleine weiter zu gehen. Nach einer Weile hatte sich der Nebel verzogen und sie sahen eine alte morsche Hütte. Die drei verwandelten sich zurück und betraten die Hütte. In der Hütte saß ein alter Mann der gerade Kräuter zermalmte und sie in eine Flasche stopfte. Er hatte weiße Haare eine knubbelige Nase und Falten auf der Stirn. Als er sie sah sagte er: „Ah, die Auserwählte. Ich habe dich schon erwartet. Aber wo sind die anderen?" Ayana fragte: „Wie heißt du überhaupt?" Der alte Mann antwortete: „Ach ja entschuldige. Ich bin Jürgen. Heiler- und Wahrsager Wolf. Aber nun setzt euch doch gerne." Als sie sich hingesetzt hatten fragte Ayana: „Woher kennst du mich und was machst du hier ganz alleine im Wald?" Jürgen antwortete: „Ich habe dich gewittert. Ich wohne hier schon seit Jahren im Wald. Ich wurde auch mal auserwählt, aber ich bin gescheitert. Außerdem bin ich gar nicht alleine. Sophia und Jason wohnen auch bei mir. Sie müssten eigentlich gleich hier sein."Plötzlich stand ein Junge auf der Türschwelle, er sagte: „Wir sind schon da!" Hinter ihm stand ein kleines Mädchen, dass ungefähr 7 Jahre alt war. Der Junge war ungefähr 11 und hatte orange Haare und ein von Sommersprossen übersätes Gesicht. Jason fragte: „Bist du die Auserwählte?" Ayana antwortete: „Ja, das bin ich. Bist du auch ein Werwolf?" Jason sagte: „Ja, wir beide. Wir wurden vor zwei Jahren von den Bösen Mächten entführt, sie wollten uns töten, doch wir konnten uns befreien und nun leben wir bei Jürgen." Jürgen unterbrach ihre Unterhaltung: „Hier, ich habe euch eine Kräutermischung vorbereitet. Damit könnt ihr eure Wunden heilen, wenn euch eine Schlange gebissen hat." Ayana fragte ängstlich: „Schlangen! Was für welche?" Jürgen antwortete locker: „Nur ein paar giftige Schlangen." Ayana wiederholte: „Nur giftige Schlangen!" Jürgen beruhigte sie: „Keine Sorgen. Wenn ihr meine Kräutermischung über die Verletzung reibt, kann euch nichts passieren. Wollt ihr hier schlafen?" Ayana nickte zustimmend.

Am nächsten Morgen gingen Sie weiter durch den Wald. Nach einer Weile kamen sie nicht weiter, denn vor ihnen war eine hohe Rosenhecke. Hanna sagte: „Da ist ein Eingang! Das muss das Schlangen-Labyrinth sein." Sie betraten es. Ihnen kam beißender Qualm entgegen. Ayana sagte: „Wir müssen uns zum Wolf verwandeln sonst wird, dass nichts." Sie verwandelten sich zum Werwolf und gingen weiter hinein, immer der Duft spur her. Plötzlich hörten sie ein Geraschel aus der Hecke und eine Schwarze Cobra kam aus der Hecke. Sie fauchte sie an. Ayana schrie: „Schnell wir müssen verschwinden!" Sie rannten los, von der Schlange verfolgt. Doch Plötzlich stand vor ihnen noch eine Cobra. Sie sprang und Ayanas Mutter ins Bein. Ayana schäumte vor Wut. Sie sprang auf die Cobra und Biss sie. Hanna kämpfte gegen die andere. Während Ayana sich zurück verwandelte und ihrer Mutter die Kräutermischung übers rieb. Ayanas Mutter sagte: „Danke, schon viel besser."

Als sie aus dem Schlangen-Labyrinth raus kamen, sahen sie ein großes Tor und dahinter ein riesiges, nicht sehr einladendes, Schloss. Sie wollten es gerade betreten, doch dann hörten sie Kommando: „Jetzt!" Von überall kamen nun wildaussehende Menschen die mit Waffen bewaffnet waren. Ein Mann der aussah wie ein Steinzeitmensch schrie: „Hände hoch oder wir schießen." Plötzlich hörte Ayana zwei dumpfe Schläge und sie spürte, dass ihr jemand mit einen Knüppel auf dem Kopf geschlagen hatte. Darauf wurde ihr Schwarz vor Augen.

Ayana wachte auf, sie setzte sich hin sie war ein einer die schwebte. Neben ihr waren Ayanas Mutter und Hanna, die beide am Kopf bluteten. Nun sah Ayana, dass noch mehr da waren, Agnes und das ganze Rudel. Ayana fragte Agnes: „Was wollen sie von uns?" Agnes antwortete: „Sie wollen uns alle töten um Zana zum Leben zu erwecken. Wenn wir nicht schnell handeln dann sterben wir!"Ayana guckte sich verzweifelt um dann fragte sie: „Wer hat die längsten Krallen?" Hannas Mutter fragte: „Was soll, dass? Wir sitzen hier fest und du fragst uns Sachen als ob wir Wahrheit oder flicht spielen!" Ayana sagte: „Na gut dann mache ich es eben." Sie auf die verschlossene Tür zu und verwandelte sich zum Wolf. Sie steckte ihre Pfote durch das Gitter und stocherte im Schloss herum, bis es leise klick machte und die Tür sich öffnete. Alle jubelten und sprangen aus den Verließ auf dem Boden. Sie wollten gerade flüchten, doch da hatten sie sich zu früh gefreut. Zwei Pfeile flogen auf sie zu und zwei Wölfe fielen um. Die anderen flüchteten, doch plötzlich stand ein bärtiger Mann vor ihnen. Er sagte: „Mitkommen!" Sie folgten ihnen mit hängenden Köpfen.

Sie kamen an einen Grab an, das offen war. Der bärtige Mann schmiss einen der beiden verletzten Wölfe ins Grab. Eine Weile passierte nichts, doch dann hörte sie eine furchteinflößende Stimme: „Ich brauche mehr, mehr!" der bärtige Mann den zweiten Wolf in das Grab. Kurz darauf schloss sich das Grab und öffnete sich wieder. Eine Frau mit pechschwarzen Haaren stieg aus. Agnes sagte erschrocken: „Oh Nein, Zana! Lauft!" Sie verschwanden so schnell sie konnten. Ayana sah zurück und stellte erschrocken fest, dass Zana ihre Mutter hatte und ihr ins Genick biss. Ayana schrie: „Nein!" Doch es war zu spät. Ihre Mutter war tot!

Agnes schrie: „Komm schnell Ayana!" Ayana rannte weiter. Sie rannten durch das Labyrinth zu Jürgens Hütte. Wo sie übernachten wollten.

Als Jürgen sie alle untergebracht hatte fragte Hanna: „Hey Ayana, es tut mir unglaublich leid. Willst du jetzt bei mir wohnen?" Ayana nickte traurig.
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