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Nenn mich nicht Potter

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Daphne Greengrass Harry Potter OC (Own Character)
02.07.2020
11.06.2021
47
252.003
127
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Dieses Kapitel
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11.06.2021 5.339
 
Guten Morgen, ich hoffe ihr hattet eine Schöne Woche. Wundert euch nicht vielleicht gerade 2 Kapitel hochgeladen wurden. Ich habe im letzten Kapitel, auf Anmerkung von: Laylia A Noch eine Beschreibung der Drachen hinzugefügt. Die ich vergessen hatte.





Harry und Daphne hatten es mit der Sache in der Nacht vor der ersten Aufgabe gut sein lassen. Harry Plan, das entsprechende Mädchen durch das Gefühl beim Kuss zu finden hatte er dann doch nicht umgesetzt. Er glaubte das dies besser für seine Gesundheit wahr, da bestimmt nicht jedes Mädchen wollte, das er sie plötzlich küsste. An die Reaktion von Daphne wollte er gar nicht denken.



In den darauffolgenden Tagen gratulierten ihm die Professoren Mcgonagall und Moody zu seiner Leistung bei der ersten Aufgabe. Die von ihm gezeigten Zauber lagen weit über dem Stoff der Klasse.



Es war zu Harrys Glück niemandem aufgefallen das er größtenteils nonverbal gezaubert hatte. Scheinbar hatten die Verwandlung in die Drachen und seine anderen Zauber das Publikum von dieser Tatsache abgelenkt.



Damien erhielt hingegen ein großes Lob von Professor Flittwick für seinen tadellosen Aufrufezauber.



Draco hatte Harry in ihrer ersten Stunde Geschichte der Zauberei erzählt was die anderen Champions gemacht hatten. Damien war wirklich geflogen, er hatte seinen Besen zu sich gerufen und den Drachen so lange gereizt, bis dieser die Klauen von den Eiern so weit entfernte das er sich das Ei schnappen konnte.



Leider hat der Drache sein Bein etwas angesengt, was ihn wohl einige Punkte gekostet hatte. Fleur hingegen hatte bei ihrem Drachen versucht ihn in Trance zu versetzen. Dabei fing er aber an zu schnarchen und hat ihren Rock etwas angekokelt. Viktor hat ihm einen Fluch mitten ins Auge geschossen was den Drachen ziemlich wahnsinnig gemacht hat.



Alles in allem hatte jeder einen anderen Einfall gehabt, wie er an seinem vorbeikam. Harry und die drei anderen waren inzwischen auch so weit, dass sie in jedem Gewächshaus gewesen waren. Während des Unterrichtes und auch abends hatten sich die drei anderen immer mal in den Gewächshäusern umgesehen, hatten aber nichts gefunden. Somit standen sie mit ihrer Suche wieder ganz am Anfang.



Ginny und Daphne, waren auch ein paarmal spät abends da gewesen, um in Ruhe zu suchen, aber das war auch erfolglos. Die Zimmer der Gründer waren für Harry dieses Jahr zweitrangig. Sein Leben hatte Vorrang und das verstanden die drei anderen auch.



Sie halfen ihm beim Lernen und bedienten sich nur zu gerne an seinen Büchern aber die Suche nach den Zimmern hatten sie im Augenblick allein übernommen. Was durch den stetig wachsenden Berg an Hausaufgaben auch erschwert wurde. Wenn sich diese in den nächsten Jahren weiter so steigerten, würde es spätestens im sechsten Jahr fast unmöglich sein nach den Zimmern zu suchen.



Viel Zeit zum faulenzen blieb Harry nicht. Die zweite Aufgabe war sehr nahe, sie hatten nur einen Monat Zeit und er wusste wieder so gut wie nichts. Beiläufig hatte er Hagrid in einer Stunde Pflege Magischer Geschöpfe gefragt was den noch alles für Tiere/Kreaturen in diesem Wald lebten.



Die Aufzählung des Wildhüters war erschreckend. Werwolfe konnte er nicht verneinen da der Wald besonders groß war. Die Acrumantuals waren aber wahrscheinlich am gefährlichsten. Wenigstens erfuhr er das die Zentauren Menschen gegenüber neutral standen und solange er ihnen nicht feindsinnig gegenüber trat, würden sie ihn in Ruhe lassen. Vorausgesetzt er betrat nicht ihr Dorf, welches sie im Wald hatten.



Kreaturen wie Einhörner und Testrale waren dort auch vertreten aber dies würden, laut Hagrid, ihm nichts antun. Als Harry sich schon freute das es wohl doch weniger gefahren gab als gedacht, begann Hagrid noch einige andere Kreaturen aufzuzählen. Einige davon hatten sie bei Professor Lupin kennengelernt und auch einige pflanzen schienen gefährlich zu sein. Anscheinend gab es eine Stelle, wo eine Teufelsschlinge Wurzeln geschlagen hatte.



Ein weiterer Punkt der Harry beunruhigte, war das er sich dort drin nicht zurechtfinden konnte. Er würde sich den Weg merken müssen oder sich Markierungen setzen, damit er notfalls zurückfand. Der Wald war immerhin sehr groß. Er wollte nicht verlieren, weil er sich verlaufen hatte.



In der Bibliothek fand er glücklicherweise in einem Buch den Vier Punkte Zauber. Dieser würde seinen Zauberstab wie einen Kompass ausrichten und so wusste er immer, wo Norden war, und konnte sich daran orientieren.



Mitte Dezember betrat Professor Snape eines Abends nach dem Essen den Gemeinschaftsraum. Das erscheinen ihres Professors reichte aus um den gesamten Gemeinschaftsraum zum verstummen zu bringen.



„Guten Abend, ich bin hier, um ihnen eine Ankündigung zu machen. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag wird um 8 Uhr Abend ein Ball in der großen Halle stadtfinden. Der um Mitternacht enden wird.“



Sofort brach im Raum Gemurmel aus. Die Ankündigung sorge für Aufregung und schien allen Anwesenden Vorfreude zu bringen. „An diesem Ball kann jeder Schüler ab der vierten Jahrgansstufe teilnehmen, aber wenn sie wollen können sie auch einen jüngeren Schüler einladen. Der Ball gehört zum Trimagischenturnier. Es ist Tradition das die Champions diesen mit ihren Partnern eröffnen.“



Einige Blicke wanderten zu Harry der mit Draco vor einem Schachbrett saß. „Der Ball gibt uns auch die Chance unsere ausländischen Gäste etwas näher kennen zu lernen, ich bin mir sicher, dass es keiner von ihnen wagen wird den Namen unserer Schule in Verruf zu bringen. Außerdem hat sich Professor Mcgonagall bereiterklärt Tanzunterricht für die Schüler anzubieten, die auf ihn angewiesen sind. Ein Aushang dazu werden sie morgen am Schwarzen Brett finden.“



Nachdem Snape seine Ansprache beendet hatte, wurde es wieder lauter. Die Schüler redeten über die gerade erhaltene Information. Vor allem die Mädchen waren begeistert. Harry und Draco widmeten sich wieder ihrem Schachspiel. „Mit wem gehst du?“, fragte Harry. „Weiß ich noch nicht und du? Daphne?“ „Mal schauen, erstmal muss ich sie fragen und das wird noch ein paar Tage dauern“, antwortete Harry.



In den nächsten beiden Tagen widmete sich Harry seiner Vorbereitung für die nächste Aufgabe. Da auf der Schulliste für dieses Jahr bereits Festumhänge standen, blieben alle davon verschont mit ihren Freundinnen einkaufen zu gehen.



Hier und dort wurden einige mit ihrer Begleitung nach Hogsmeade geschleppt, da ihre Festumhänge nicht zusammenpassten. Was in den Augen von einigen Damen überhaupt nicht ging.



Harry hatte Daphne noch nicht gefragt. Er hatte sich etwas ausgedacht. Das Einzige was er befürchtete war das sie ungehalten wurde, da er sich noch etwas Zeit ließ mit dem Fragen: Ob sie seine Begleitung sein würde.



Daphne wanderte mit Astoria durch den Gang der Jungen. „Warum sagst du es ihm nicht?“, fragte Astoria. „Ich will es selbst können, bevor ich es ihm sage. Das hatte ich dir doch gesagt“, antwortete sie. „Aber es könnte ihm helfen und außerdem ist es deine schuld das du unfähig bist und es nicht hinbekommst“, antwortete Astoria ungehalten.



„Ganz dünnes Eis Tori!“, knurrte Daphne. Die jüngere kicherte. „Dünnes Eis sagt unsere Eisqueen.“ Daphne rollte mit den Augen. „Wenn du es ihm nicht sagst, dann sage ich es ihm, zumindest habe ich dann etwas das ich gegen seine Bücher tauschen kann“, erklärte Astoria.



„Ich schwöre hiermit bei Merlin und Morgana, Salazar und allen anderen Gründern das ich dir nie wieder etwas Gutes tun werde wenn du ihm ein Wort sagst.“



„Mach das mal, ich bin zeuge dieses Schwures, aber jetzt komm schon, wäre es so schlimm, wenn er es könnte?“, sagte Astoria. Daphne erkannte an das sie ihre Worte nicht ernstnahm. Sie waren es auch nicht aber das Tori sie durschaute hatte sie nicht erwartet. Daphne wollte gerade antworten als Harry seine Tür öffnete. „Wenn wer was könnte?“, fragte er. „Du einen Trick, den Daphne nicht schafft“, antwortete die jüngere, bevor Daphne den Mund aufmachen konnte.



„Oh, ich bin ganz Ohr Tori“, sagte Harry mit einem Lächeln und hielt den Beiden die Tür auf. Sie traten ein und er verschloss die Tür mit Magie und einem Privatsphäre Zauber.“



„Also was ist das für ein Trick?“, fragte Harry und setzte sich auf sein Bett. „Tori! Ich warne dich!“ Die jüngere sah zwischen den beiden hin und her und biss sich auf die Lippe. „Aber Daphne, es könnte ihm helfen und… und außerdem wissen wir nicht mal, ob er es erlernen kann.“



„Und wenn er es kann, ist es verdammt gefährlich!“, warf Daphne ein. „Würden die Damen mir sagen um was es geht?“, fragte Harry mit Blick auf die Beiden Mädchen, die sich nun anfunkelten. „Ich habe es hinter mir, ich kann ihm helfen, das habe ich dir auch angeboten.“



„Du kannst uns beide ja wohl nicht vergleichen“, antwortete Daphne. „Stimmt ich bin süßer“, kicherte Astoria. „Mädels, ihr seid beide Wunderschön aber würdet ihr mich bitte aufklären, was ihr mir sagen wollt?“



„Daphne! Bitte, du sagtest er muss in den Wald und da wird ihm das eine große Hilfe sein“, flehte die jüngere. Harry bemerkte das beide nach seinen Worten einen leichten Rotschimmer Gesicht hatten. Astoria sah ihre Schwester mit großen Augen an, sie hielt den Blickkontakt aufrecht und kaute auf ihrer Unterlippe. „OK… Ok, wir weihen ihn ein“, knurrte sie schließlich.



„Ich wiederhole mich nur ungern, aber worum geht es?“, fragte Harry. „Tori zeig es ihm“, befahl Daphne. Die jüngere wandte sich grinsend Harry zu und sprang auf ihn. Harry ließ sich aus Reflex nach hinten fallen, damit sie auf ihm landete und nicht gegen ihn prallte.



Er sah noch, wie sich ihr Körper zusammenzog und statt des schwarzhaarigen Mädchens landete eine schwarze Katze auf seinem Bauch. Bei genauerem Hinsehen fielen ihm die blauen Augen des Tieres auf.



Fassungslos sah er auf die Katze und dann zu Daphne, dann wieder zurück. „Du warst das im Sommer also wirklich!“, rief er. „Ja war sie“, antwortete Daphne und fuhr der Katze mit der Hand über den Rücken. Die Katze gab ein Schnurren von sich.



„Moment! Wie kann es sein das Tori mit 13 ein Animagus ist?“, fragte er. „Genauer gesagt ist sie es, seit sie 12 ist“, antwortete Daphne. „Das ist beeindruckend Tori… Moment, darum geht es nicht, wie hat sie das gemacht?“, fragte er aufgeregt.



„Das Ganze… nun das ist… ist meine Schuld, also nicht 100% meine Schuld. Sie hat mistgebaut und nicht auf mich gehört“, erklärte Daphne. „MAUNZ“, gab die Katze von sich. „Ich glaube sie ist damit nicht einverstanden“, merkte Harry leicht belustigt an. Er gab der Katze einen leichten schups damit sie sich bewegte und setzte sich auf. Sie blieb auf seinem Schoss sitzen.



„Sie wollte nicht hören, jetzt hat sie einige Probleme dadurch.“ „Ok, ok, erzählt es mir bitte von Anfang an. Sonst komme ich nicht mit“, bat Harry. „Natürlich, wir erzählen dir alles“, sagte Daphne. Sie beugte sich vor und griff nach der Katze.



Daphne nahm die Katze hoch und setzte sich auf Harrys Schreibtischstuhl, wobei die Katze auf ihrem Schoss lag. Sie streichelte das Tier und schaute dann zu Harry.



„Gut das ganze fing im Sommer nach unserem Ersten Jahr an. Ich habe auf dem Dachboden unseres Hauses nach Büchern oder anderen Sachen unserer Vorfahren gesucht. Auf unserem Dachboden und Keller liegen unglaublich viele Sachen, von unseren Vorfahren herum. In einer der hinteren Ecken fand ich ein altes Notizbuch, von unserem Urgroßvater. Natürlich konnte ich nicht anders und habe es gelesen“, erzählte Daphne.



„Und was stand in diesem Notizbuch?“, fragte er interessiert. „Nun zum einen ein paar Zauber. Das interessanteste war aber ein von ihm entwickeltes Ritual.“ „Zauber und ein Ritual und was hat es damit auf sich?“, fragte er weiter.



„Nun was die Zauber angeht sie sind grau bis schwarz das Ritual ist aber interessanter.“ „Kommt auf die Zauber an, du hast sie doch bestimmt gelernt oder kannst mir ein Beispiel nennen.“ Daphne überlegte kurz. „Nun ich… wir haben nicht alle gelernt, aber ich kann dir sagen das ich Theoretisch fähig wäre dein Blut zum kochen zu bringen.“



Harry schluckte, diesen Zauber wollte er niemals auf sich spüren, der schmerz müsste an den Cruziatus heranreichen. „Gut, ich habe das Buch kurz vor Ende der Ferien gefunden. Das Ritual schien etwas mit Animagi zu tun zu haben. Ich habe das Buch in meinem Schrank versteckt und dann leider dort liegenlassen, bevor ich nach Hogwarts zurück gefahren bin.“



„OK ich denke mal du hast das Buch dann in den nächsten Ferien gelesen und das Ritual an deiner kleinen Schwester ausprobiert?“ „Bist du verrückt? Ich nehme meine Schwester doch nicht als Versuchskaninchen!“, protestierte Daphne. Die jüngere verwandelte sich zurück. „Versuchskatze, wenn schon“, merkte sie vergnügt an.



Die älteren rollten mit den Augen. Astoria ließ sich neben Harry auf dem Bett nieder. „Also in unserem zweiten Jahr haben wir uns ja mit deinem Bruder und Granger zusammengetan. Granger und ich hatten uns ein paarmal getroffen, sie hatten für den Vielsafttrank ein Buch aus der verbotenen Abteilung und das hatte ich mir ausgeliehen… mit ihrer Erlaubnis.“



Harry stöhnte leise auf. „Bitte sag mir nicht, du hast dir noch mehrere Ampullen Vielsafttrank zugelegt?“, fragte er. „Natürlich nicht, in dem Buch gab es noch andere Tränke. Einer zeigt dir, ob du ein Animagus bist, bzw. wenn er lange genug zieht und die Personen genug Geduld haben auch welches Tier man werden kann.“



„Nett, den Trank hätte ich auch gerne geschluckt.“ „Ja, wir haben ihn in den Ferien gebraut und hatten nur genug für zwei Personen“, mischte sich Astoria ein. „Das war vor über einem Jahr!“, protestierte Harry. „Daph wollte die Verwandlung können, bevor sie dir etwas erzählt! Es ist alles ihre schuld, ich habe nichts damit zu tun!“



„TORI!“, brüllte Daphne. Die jüngere verstummte Augenblicklich. „Gut, wo war ich? Ach ja, die Versteinerung, nun ich habe viel Zeit zum Nachdenken gehabt und mir ist einiges klar geworden. Darunter auch wie schön es doch ist, eine liebe kleine Schwester zu haben“.“ Harry zog eine Augenbraue hoch. Das klang mehr danach, als ob sie ihr Honig ums Maul schmieren wollte als das es ehrlich gemeint war.



„Wir haben den Trank zusammen gebraut, während ich versucht habe das Ritual zu verstehen. Das Papier war vergilbt und er hatte eine schreckliche Handschrift, darum war das ganze schwer zu lesen. Dazu kam das er auch seine Gedanken mit Dokumentierter, den genauen Aufbau herauszufiltern war anstrengend und kostete mich viel Zeit.“



„Kann ich verstehen, aber warum ist sie ein Animagus und du nicht?“, fragte Harry. „Dazu komme ich jetzt“, antwortete Daphne. „Tut mir leid, bitte fahre fort. Außer Tori möchte etwas hinzufügen“, sagte Harry. „Nein, ich werde mich schon melden, wenn es etwas gibt, was ich anmerken möchte“, meldete sich die jüngste.



„Schlussendlich hatte ich alles nötige, für das Ritual, herausgefunden und wir hatten uns alles stück für stück zusammengesucht, was wir brauchten. Wir hatten alles vorbereitet und ich arbeitete mich durch die letzten Seiten des Buches. Dort hatte er einige Anmerkungen zu der Durchführung gemacht, außerdem noch einige Warnungen bzw. Risiken notiert, die das Ritual in sich birgt. Das Kätzchen hier konnte es aber leider nicht mehr abwarten sich endlich in besagtes Tier verwandeln zu können und hat das Ritual ohne mich begonnen.“



„Ich bereue nichts!“, rief sie dazwischen. „Äh ja, ich bin also, nachdem ich wusste, was für Probleme auftreten können in ihr Zimmer und siehe da sie war nicht mehr dort. Darum habe ich sie gesucht und sie schlussendlich im Wald, wo wir alles vorbereitet hatten, gefunden“, erklärte Daphne.



„Und da war ich schon dieses niedliche kleine Kätzchen“, sagte Astoria gut gelaunt. „Ok, also sie hat sich verwandelt und du hast es nicht gemacht?“, fragte Harry.



„Nein, die Nebenwirkungen oder gefahren waren mir zu groß“, antwortete Daphne. „Nebenwirkungen oder gefahren?“, fragte Harry. „Ja, dazu gehören: Das übernehmen von Angewohnheiten des Tieres, auch Körperliche Merkmale können auf die Person abfärben“, erklärte Daphne.



„Du meinst also: Das man das Gehör des Tieres übernimmt?“, fragte Harry. „Oh, das wäre noch zu verkraften. Ich bezog mich auf Dinge wie fellwuchs, der Hunger nach Fleisch bzw. nur auf Fleisch, oder das man Vegetarier wird, Hasen Ohren. Soll ich fortfahren?“, erklärte Daphne.



„Das klingt… naja ich weiß nicht, wie das klingt. Du sagtest aber, dass es nur mögliche Nebenwirkungen sind, Tori hier wirkt doch ganz normal, oder irre ich mich da?“, fragte Harry nach. „Sie hat einige Gewohnheiten von einer Katze übernommen. Sie liebt es sich kraulen zu lassen, sie schnurrt auch wenn man es tut. Problematisch dabei ist, dass sie das nicht kontrollieren kann. Sie ist oft unglaublich kuschelbedürftig, darum verbringen wir mehr Zeit miteinander.“



„HEY! Ich war immer etwas verschmust, nur jetzt habe ich eine Entschuldigung es mir auf dir bequem zu machen“, erklärte Astoria grinsend. „Wenn dein Fell nicht so weich wäre, würde ich das nicht zulassen“, meckerte Daphne. „Du könntest sie rasieren“, warf Harry ein. „Bring sie nicht auf dumme Ideen!“, klagte sie.



„Das kam mir auch schon in den Sinn. Egal, wo war ich? Ach ja, sie hat das Ritual, ohne mich gemacht. Ich habe sie gefunden und nachdem ich den Schock verdaut hatte und sie sich zurück verwandelt hatte, Merlin sei Dank, habe ich mir das nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und mich schließlich dagegen entschieden. Als Katze ist sie noch sehr gut weggekommen. Bei mir wäre es sehr problematisch geworden.“



„Was ist den deine Animagusform?“, fragte Harry interessiert. „Ein Wolf“, antwortete Daphne. „Wolf? Ok, das erklärt deinen Patronus. Wovor aber hast du Angst?“, fragte Harry.

„Fell am ganzen Körper, Hunger auf Fleisch oder nur auf Fleisch, die Ohren eines solchen Tieres, hecheln… soll ich fortfahren?“ „Nein, ich kann es mir bildlich vorstellen“, sagte Harry grinsend. „Naja, Tori und ich waren im Streit, ob wir dir das Ritual zeigen. Damit du deine Gestallt findest, wenn du den eine hast“, erklärte Daphne.



„Was passiert, wenn ich keine habe?“, fragte er interessiert. „Dann passiert nichts, zumindest laut den Aufzeichnungen“, erklärte Astoria. „Das klingt doch gut und den Trank, um zu sehen was ich werden könnte?“ „Davon haben wir nichts mehr, wir müssten das Ritual auf gut Glück machen“, antwortete Daphne.



„Also… ich könnte mich damit in ein Tier verwandeln und im schlimmsten Fall würde ich so verschmust werden, wie Tori oder aber ich bekomme Fell?“ fragte Harry. „Ja, so in etwa könnte es enden“, antwortete Daphne. „Damit kann ich leben“, antwortete Harry.



„Juhu, dann bekomme ich jemanden der mit mir als Tier das Schloss unsicher macht“, verkündete Astoria grinsend. „Vergiss das erstmal, es geht darum das er die Aufgaben überlebt, nicht das du einen Spielkameraden bekommst.“



„Weiß ich, aber wir können doch beides kombinieren“, sagte Astoria. „OK, Mädels, wie lange brauchen wir, um das Ritual vorzubereiten. „Wenn du mir deine Karte überlässt, damit ich nach Hogsmeade kann, können wir das morgen Abend machen.“ „Oberste Schublade auf der rechten Seite. Sag mir nur: wann und wo und ich bin da“, sagte Harry begeistert.



„Ok, ich besorge morgen früh alles und bereite es vor. Wenn du aber am Abend mit Fell hier herumsitzt, beklage dich nicht“ sagte Daphne. „Damit könnte ich leben. Fell hat auch seine Vorteile“, antwortete Harry. „Da hat er recht!“, meldete sich Astoria zu Wort. „Wenn es auf etwas wie bei ihr herausläuft, glaube ich das man es mit etwas Übung kontrollieren kann“, sagte Daphne.



„Moment, du meinst das Schnurren, oder?“, fragte Harry. „Ja, leider arbeitet sie nicht daran, es in den Griff zu bekommen“, antwortete Daphne. Harry drehte sich zu der jüngeren die ihn flehend ansah. „Keine Sorge, sollte ich wie sie zur Katze werden und genau so verschmust werden, werde ich es mir abtrainieren“, versprach er.



Daphne nickte und steckte die Karte in ihren Umhang. „Ok, ich kümmere mich um alles und würde sagen wir machen Morgen in der Kammer.“ „Welche Kammer?“, fragte Astoria. „Musst du nicht wissen“, warf Daphne ein. „Doch, ich finde ich sollte dabei sein, schließlich habe ich als einzige von uns beiden das Ritual gemacht und kann ihm helfen oder aber Tipps geben, worauf er achten sollte“, warf sie ein.



Die beiden älteren sahen sich einen Moment an, bevor Harry nickte. „Na gut, ist deine Kammer Harry, also nehmen wir sie mit“, sagte Daphne. „Danke ihr beiden“, verkündete Astoria vergnügt. „Oh, ich brauche Blut von dir Harry und das Passwort ist noch dasselbe, oder?“, fragte sie. „Nein, das lautet jetzt: caverna reguli. Ich habe es geändert, nachdem ich sie Draco gezeigt hatte. Wir wollen doch nicht, dass er ständig dort unten reinplatzt.“



„Caverna reguli“, wiederholte Daphne. „Genau“, sagte Harry. „Ok ich kümmere mich um alles, wenn ich noch etwas brauche, sage ich dir bescheid“, sagte Daphne.



„Danke und ich werde es dir nicht unter die Nase reiben das ich mich vor dir in einen Animagus verwandeln kann“, versprach Harry. „Danke Schatz, kümmere dich aber lieber darum nicht zu sterben“, merkte Daphne an.



„Das habe ich nicht vor.“ „Gut dann besorgen wir alles für das Ritual, Tori kommst du?“ fragte Daphne. „Ich dachte eigentlich ich bleibe noch etwas.“ „Ja ich wollte auch etwas mit ihr besprechen“, sagte Harry.



Die Blonde sah zwischen den beiden hin und her, bevor sie sich erhob. „Ok, aber Tori, tu nichts was ich nicht auch tun würde.“ „Natürlich, ich verspreche mich zu benehmen“, antwortete die jüngere.



Daphne verließ die beiden und Harry sah zu der schwarzhaarigen. „Also?“ „Oh, dass schnurren und dass kuscheln?“, fragte sie. „Ja!“, antwortete er. Sie atmete durch. „Ok, erstmal danke das du nichts gesagt hast. Sie hat die Wahrheit gesagt. Ich konnte es am Anfang wirklich nicht kontrollieren. Nachdem du mich im Gemeinschaftsraum zum schnurren gebracht hast, habe ich mich daran gemacht das zu überwinden“, erklärte sie.



„Ok, aber warum sagst du es ihr nicht?“, fragte er verwundert. „Nun ich genieße es einfach sie als Kissen zu nutzen oder mit ihr zu schmusen und ich weiß auch dass sie es liebt mich zu kraulen“, erklärte sie. „Verstehe, aber eine Frage habe ich jetzt noch: Was sollte das im Sommer?“



Das brachte die jüngere zum lachen. „Oh das ist einfach. Ich wollte ihr etwas den Tag oder die Zeit mit dir ruinieren. Es sollte ein spaß sein, weil sie mir gesagt hat ich solle euch in Ruhe lassen. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass sie obwohl ich dabeisitze, einfach weiter macht“, erklärte sie.



Harry zog eine Augenbraue hoch. Er hatte ja den Verdacht gehabt, aber das er jetzt so einfach bestätigt wurde, hätte er nicht gedacht. „Aber genug von mir was für eine Kammer meinte Daph?“ „Wirst du schon sehen, aber kein Wort, zu niemandem, oder ich überrede die Weasley Zwillinge mir einen Haarausfallzauber beizubringen, dann wars das mit dem Kraulen“, drohte er.



Sofort nickte sie und versprach kein Wort von dem zu verraten was am nächsten Tag passieren würde. „Oh und danke“, sagte Harry mit einem Lächeln. Sie erwiderte es. „Nichts zu danken, aber du kannst dich gerne dafür revanchieren“, sagte sie.



Harry schüttelte amüsiert den Kopf. „Warum wundert mich das nicht?“, lachte er. „Keine Sorge ich möchte dafür nicht viel: Nur denselben Zugriff auf dieselben Bücher, die du Daphne zur Verfügung stellst.“ „Natürlich, das ist doch das mindeste, was ich dir geben kann. Ich denke mal du willst bevorzugt die Verwandlungsbücher?“, fragte er. „Du kennst mich einfach zu gut“, lachte sie.



„OK, das lässt sich einrichten. Damit sind wir wohl quitt“, sagte er. Die schwarzhaarige nickte und verwandelte sich. Harrys Blick lag einen Moment auf der Katze. Diese trottete über sein Bett und legte sich auf seinen Schoss. Seine Hand führ durch ihr weiches Fell und ließ sie schnurren.



„Ich werde mich melden müssen“, dachte er, während er sie streichelte. „Wenn ich es im Turnier benutze, muss ich das, eine Erklärung dafür finde ich auch leicht, Sirius ist einer. Er kann mir Tipps gegeben haben. Tori hier aber ist ein ungemeldeter“, dachte er. Ein fieses Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht. „Ein Katzenanimagus, den niemand kennt, damit konnte man bestimmt viel anstellen“, schoss es ihm durch den Kopf.



Astoria hatte es sich bequem gemacht und schnurrte währen er sie kraulte. „Du bist ein braves Kätzchen. Nicht wahr?“, fragte er, während er sie weiter kraulte. Als Antwort bekam er wieder ein schnurren. „Das höre ich gerne“, murmelte er.



Er blieb mit der Katze auf dem Schoss noch einige Zeit sitzen und dachte darüber nach was er alles mit einem illegalen Katzenanimagus unter seinen engsten Freunden anstellen könnte. Informationsbeschaffung wäre mit ihr noch einfacher. Auch das rausschleichen wäre, da er den Tarnumhang zurückgegeben hatte, mit ihr eine Vereinfachung.



Schließlich hob er sie von seinem Schoss. Sie verwandelte sich zurück. „Danke für den Abend, das sollten wir wiederholen“, sagte sie. „Da gebe ich dir recht. Wenn wir beide ein passendes Tier haben, können wir gerne durch das Schloss und die Ländereien streifen.“ Sofort war das Mädchen begeistert von der Idee. „Wirklich? Danke Harry, nur zu gerne!“



Am nächsten Tag führten Harry und Daphne Astoria durch das Schloss hoch in den zweiten Stock. Bis sie schließlich vor der Tür der Mädchentoilette standen. „Ähmmm“, begann sie. „Warte ab, du wirst gleich staunen“, sagte Harry. Die jüngste nickte und sie gingen in das Badezimmer.



Daphne kontrollierte die Karte, um sicherzugehen das niemand in der Toilette oder auf dem Weg dorthin war. Als sie ihr Ok gab öffnete Harry die Kammer. Staunend sah Astoria dabei zu wie sich der Weg in die Kammer öffnete. „Kommst du?“, fragte Harry.



Sie stiegen die Stufen hinunter. „Was ist das hier? Wo gehen wir hin?“, fragte sie staunend. „Kammer des Schreckens“, sagte Daphne, als ob es nichts wäre. Der jüngsten klappte der Mund auf. „Wirklich?“, fragte sie nur. „Natürlich“, antwortete Harry.



Sie durchliefen den Gang mit den unzähligen Tierknochen auf dem Boden und betraten die Kammer. Vor der Statur waren einige auf den Boden gemalte Runen zu sehen. Ein Kreis aus weißem Pulver wahr um sie gezogen. Ein kleiner Kessel stand vor dem Kreis und einige Kerzen standen drum herum.



„Ich habe alles vorbereitet, du musst nur noch etwas von deinem Blut in den Kessel geben.“ „Danke Daphne, du bist die beste“, sagte Harry. Sie schenkte ihm ein Lächeln.



„Nun Harry, das ganze läuft nun wie folgt. Du wirst dich in der Mitte des Kreises positionieren und den Innhaltet des Kesselns auf den Kreis kippen, nachdem du etwas von deinem Blut hingegeben hast. Wenn Daphne alles richtig gemacht hat, wird dieses anfangen zu glühen und du musst dich entspannen. Wenn du zur Verwandlung fähig bist, wird etwas passieren.“



„Was soll das heißen? Wenn ich alles richtig gemacht habe?“, fragte Daphne beleidigt. Die jüngere ließ sich nicht beirren und fuhr einfach fort. „Du wirst schließlich deinem Tier in dir gegenüberstehen und dafür gebe ich dir den Rat, versuche auf es zuzugehen. Versuche nicht es zu unterdrücken oder zu bekämpfen. Du sollst dich mit ihm verbinden und es nicht zwingen dir zu gehorchen“, erklärte sie.



Daphne begann die Kerzen zu entzünden und kontrollierte nochmal die Runen und den Kreis auf Bruchstellen. „Was glaubst du könnte es werden?“, fragte Astoria die sich ebenfalls gesetzt hatte. „Eine Schlange?“, schlug Harry vor. „Ich würde es ja lustig finden, wenn es am Ende ein Hase oder etwas ähnlich kleines und harmloses wäre“, warf Daphne ein.



„Beschrei es nicht Daph“, stöhnte Harry. „Brauchen wir noch etwas, oder kann ich anfangen?“, fragte er die beiden Mädchen. „Nein du kannst, gibt etwas Blut in den Kessel, wir vermischen es und dann kippe es auf den Kreis, um das Ritual zu beginnen. Entspann dich einfach.“



Harry zog das silberne Messer, das er für Zaubertränke benutzt aus seinem Umhang und schnitt sich in die Hand. Er träufelte etwas von seinem Blut in den Kessel. Astoria verrührte den Inhalt. Das bis dahin noch orangene Gebräu wurde violett. „Sagt mal: Was ist in euren Augen das schlimmste was mir passieren kann? Also wenn man von den Nebenwirkungen ausgeht?“, fragte Harry.



„Ich würde sagen der fellwuchs. Die Ohren eines Hasen oder eines Luchses klingen doch zum einen ganz süß und wenn du das Gehör übernimmst auch praktisch“, sagte Astoria.



Harry kippte den Inhalt auf den Ring. Dieser färbte sich violett und begann zu glühen. Auch die Runen begannen aufzuleuchten. „Ich bin da anderer Meinung Tori, ich denke das schlimmste was dir passieren kann ist der Kontrollverlust und das die Tierischen Instinkte dich vollkommen übernehmen.“



„MOMENT WAS!“, brüllte Harry und machte Anstalten aufzustehen. Ein Zischen ertönte und aus den Runen schoss grauer Rauch. Dieser umhüllte den Kreis vollständig. Die beiden Mädchen standen vor diesem sahen auf die Kugel aus grauem Rauch.



„Kann das wirklich passieren?“, fragte Astoria bestürzt. „Ja… aber das ist nur bei einer Person geschehen und Harry wird sich nicht von einem Tier übernehmen lassen“, erklärte Daphne.



„Stimmt, wenn er überhaupt eins werden kann. Was aber machen wir, wenn er von seinem inneren Tier übernommen wird?“, fragte Astoria verunsichert. Daphne zog ihren Zauberstab. „Wir schocken ihn, also wenn das Tier uns angreifen sollte.“



Astoria sah ihre Schwester unsicher an. „Es kann ja immer noch sein, dass er ein Hase oder ein Pferd ist.“ „Kannst du dir Harry als Hase vorstellen? Also mit Hasenohren?“, fragte Astoria kichernd.



Daphne lächelte plötzlich und schüttelte den Kopf. „Das Bild bekomme ich nie wieder aus dem Kopf“, sagte Daphne lächelnd. Astoria zog ebenfalls ihren Zauberstab. „Ok, bei welchen Tieren schocken oder fesseln wir ihn?“, fragte sie.



„Alles was uns angreifen kann.“ „Oder was sich als Haustier eignet“, scherzte Astoria. „Das…“, begann Daphne wurde aber unterbrochen als der Rauch sich plötzlich lichtete.



„Harry?“, fragte Daphne zögerlich. Der Kreis und die Runen waren verschwunden und an der Stelle wo Harry gesessen hatte stand etwas.



Das Etwas sah auf den ersten Blick aus, wie ein Tiger nur war sein Fell an der Stelle wo es eigentlich braun/orang sein müsste lila/violett. Die Streifen auf dem Rücken waren schwarz und der Bauch weiß/silbern.



„Harry?“, fragte Daphne erneut zögerlich. Das Tier hob seinen Kopf und betrachtete die Mädchen vor sich. Dabei fletschte es seine scharfen Zähne und knurrte leise.

Astoria machte reflexartig einen Schritt zurück. „Daph? Was… was ist das?“, fragte sie ängstlich. Die Augen des Tieres waren auf die beiden gerichtet, seine Iris war nun mehr Türkis als grün und auch die Pupillen waren die einer Katze.



„Ein Tiger“, sagte Daphne und tat es ihrer Schwester gleich. Als beide einige Schritte rückwärts gemacht hatten brüllte der Tiger und machte sich sprungbereit.



„Tori lauf!“, brüllte Daphne und schoss einen Schockzauber auf das Tier. Sie verfehlte und der Tiger sprang auf sie zu. Sie hechteten auseinander. „Versuch ihn zu Schocken aber nicht zu verletzen!“, brüllte Daphne.



„Sag das ihm auch!“, schrie Astoria und schoss einen Schockzauber auf den Tiger. Dieser rannte einen Bogen um die Säulen und wieder auf sie zu. „Stupor!“, rief Daphne.



Der rote Lichtblitz verfehlte den Tiger um Haaresbreite zwang ihn aber die Richtung zu ändern. Astoria rannte los, auf den Eingang der Kammer zu. Daphne folgte ihr, das Tier im Blick.



„Harry reiß dich zusammen!“, brüllte sie. Das Tier war wieder auf Kurs und jagte ihnen nach. Astoria schoss einen weiteren Schockzauber auf ihn, aber sie verfehlte. Ob es an der Beweglichkeit des Tieres lag, oder aber, weil sie es im laufen nach hinten schoss, konnte man nicht sagen.



Astoria erreichte die runde Tür und hechtete hindurch Als Daphne noch wenige Meter von der Tür entfernt war stolperte sie. Sie stürzte und rutschte ein Stück über den Kammer Boden, dabei verlor sie ihren Zauberstab. „DAPHNE!“, schrie Astoria.



„Lauf!“, schrei sie zurück und wollte sich aufrichten, als sie den Tiger genau vor sich sah. Panisch sah sie sich nach ihrem Zauberstab um, aber der lag zu weit entfernt. Der Tiger beugte sich über sie, sie konnte seinen heißen Atem auf ihrer Haut spüren. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.



Ängstlich sah sie in die Augen des Tieres, das sich über sie beugte. Ein Biss, oder aber die Krallen? Beides reichte aus, um sie zu töten. Sie war sich nicht mal sicher, ob sie dem Gewicht des Tieres standhalten konnte, wenn er auf sie sprang. „Harry bitte! Komm zu dir“, flehte sie.



Das Tier reagierte nicht auf ihre Worte. Es sah sie nur an und fletschte die Zähne. „Bitte, bitte Harry, du bist stärker als dieses Ding“, betete sie und schloss die Augen.





So hier machen wir einen Cut, ich hoffe es hat euch gefallen. Da haben wir ja eine feine kleine Miezekatze. Hoffen wir mal, dass sie kein Daphnefresser ist:

An dieser Stelle möchte ich mich für die 122 Empfehlungen, 486 Favorisierungen und 276 Reviews bedanken. Ihr seid toll und durch die große Rückmeldung eurerseits macht mir das schreiben gleich noch viel mehr spaß.



Bleibt gesund und ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Genieß das gute Wetter. Bis nächste Woche.

LG Infernalsniper
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