Die Drachenkrieger

von Bibale
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Dagur der Durchgeknallte Heidrun Hicks der Hüne OC (Own Character) Valka
02.07.2020
29.08.2020
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15.08.2020 1.633
 
Ich wünsche euch viel Spass mit dem Kapitel.

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Inzwischen waren zwei weitere Jahre vergangen. Hicks und Valka hatten nach dem erneuten Sieg beschlossen, für einige Zeit auf Berk zu bleiben und den Bewohnern den Frieden mit den Drachen zu zeigen. Kurze Zeit später verschwanden Linja und ihre Freunde plötzlich spurlos. Die anderen suchten noch einige Wochen, aber niemand wusste etwas oder hatte etwas gesehen. Die Drachenklippe wurde von den Drachenjägern verwüstete, weshalb Hicks und Valka vorerst auf Berk blieben. Da Hicks sich in dieser Zeit mit den anderen in seinem Alter anfreundete und auch sie inzwischen auf Drachen ritten, zog er mit ihnen auf die Drachenklippe und baute sie schöner auf, als zuvor. Dort erlebten sie gemeinsam einige Abenteuer im Kampf gegen die Drachenjäger.

Gerade befand sich die Gruppe auf einem Schiff der Drachenjäger. Was in letzter Zeit öfter der Fall war, da Viggo ihnen keine Ruhe mehr ließ.

“Was glaubt ihr, was Viggo dieses mal will?”, fragte Fischbein seine Freunde. Sie hatten sich im Kreis Gesetz und unterhielten sich, was anderes blieb ihnen sowieso nicht übrig. Sie waren jetzt schon zwei Tage eingesperrt und von Viggo und Reiker hatten sie noch nichts gehört oder gesehen.

“Ich denke das gleiche wie immer. Er will wissen wo Linja ist, die Drachenklippe, Berserker Insel und Berk einnehmen, um sein Gebiet zu vergrößern, uns davon abhalten, seine Pläne zu zerstören und unsere Drachen verkaufen.”, antwortete Hicks.

“Sehr Richtig mein Freund. Nur das erste stimmt so nicht ganz.”, meinte Viggo, welcher auf einmal vor dem Käfig der sechs  stand und sie ansah.
Diese sahen ihn fragend an, erwiederten aber nichts. Da kamen zwei weitere Wachen, schlossen den Käfig auf und schubsten jemanden rein.

“Linja?!”

“Hicks? Was macht ihr denn hier?”, fragte Linja benommen.

Auf Rotzbackes Frage, was mit ihr sei, antwortete Viggo:“Ihr geht es gut. Wir haben sie nur mit etwas Drachenwurz betäubt, damit sie keinen Ärger macht und das fängt an zu wirken.”

Danach verschwand er samt Wachen wieder hinter der bunt verzierten Tür.

“Hier”

Linja drückte Astrid einen Schlüssel in die Hand und sackte dann bewusstlos zusammen. Astrid fing sie auf und legte sie behutsam auf dem Boden ab.

“Gut Leute, damit haben wir einen Weg hieraus. Wir warten noch kurz und bringen Linja dann zur Drachenklippe.”

Alle stimmten zu und machten sich kurze Zeit später auf dem Weg zu ihren Drachen.

“Beeilt euch. Wir wurden bemerkt.”

“Kein Wunder Astrid. Die beiden Schafsbirnen haben die Wachen vorhin freundlich gegrüßt.”, rief  Rotzbacke gereizt zurück, während die Zwilling nur unschuldig mit den Schultern zuckten und Hicks und Fischbein unbeiirt weiterliefen, wobei letzterem die Angst ins Gesicht geschrieben war. Dort angekommen, befreiten sie die Drachen, kämpften gegen einige Drachenjäger, die versuchten sie aufzuhalten, sammelten Linja ein und flogen zur Drachenklippe zurück.

“Wir könnten sie in meine Hütte bringen.”, bot Astrid an.
Also brachte Hicks, welcher Linja mit auf Ohnezahn getragen hatte, sie in Astrids Hütte.

Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass es ihr soweit gut ging, versorgten sie die Drachen und aßen dann ersteinmal selber etwas. Danach gingen sie wieder zu Linja, weil sie damit rechneten, dass sie bald aufwachte. Kurz darauf, einen Streit zwischen den Zwillingen und Rotzbacke später, wachte Linja auf. Die sechs befanden sich nicht in ihrem Blickwinkel, weshalb sie sich, als sie bemerkte, dass sie nicht mehr auf dem Schiff war, erschrocken aufsetzte und sich umsah, bis Hicks sich zu Wort meldete:“Alles gut Linja. Wir haben dich mit auf die Drachenklippe genommen.”

Sie drehte sich zu den Sechs und sah sie verwundert an

“Aber die Drachenjäger haben sie doch komplett zerstört, nachdem wir weg waren.”

“Ja und  wir haben sie wieder aufgebaut. Aber nun will ich wissen wo ihr gewesen seid und warum ihr abgehauen seid.”, funkte Rotzbacke ungeduldig dazwischen. Die anderen sahen ihn genervt an, doch Linja lächelte nur und fing an zu erzählen.

“Kurz nachdem Hicks und Valka damals weg waren, tauchte Krogan, der Anführer einer weiteren Drachenjäger Flotte, auf. Er drohte alle Insel zu zerstören, würden wir nicht verschwinden. Ihm war es gelungen, ein Granatenfeuer, ein gigantischer Drache, der Plasma ähnliche Geschosse, so groß wie Katapult Geschosse, schießt, zu bezwingen. Zwar hatten wir versucht ihn zu besiegen, doch er hatte die Drachenklippe zerstört, bevor wir überhaupt bei ihm ankamen.

Also packten wir notgedrungen alles, was noch übrig war, zusammen und machten uns auf den Weg in Richtung Süden. Dort trafen wir nach einigen Tagen auf die Insel Weißfels. Wir landeten versteckt im Wald und machten uns dann zu Fuß auf den Weg zum Dorf, was auf einer der hohen, weißen, Klippen lag."



“Wer seid ihr und was macht ihr hier?”, erklang auf einmal eine Stimme hinter der Gruppe. Erschrocken drehten sie sich um.

“Alvin?”, fragte Linja verwundert.

Kurz nachdem sie Frieden mit den Berserker geschlossen hatte, lernte sie Alvin und die Verbrannten kennen. Diese waren auf der Durchreise und machten einige Tage rast auf der Drachenklippe. Sie wollten außerhalb des Archipels ein neues Leben anfangen. Seitdem hatten die aber nichts mehr von einander gehört.

“Linja, was führt euch denn hier her?”

Im schnell verfahren erklärte sie, was in den letzten Tagen passiert war und fragte bei der Gelegenheit auch gleich, ob es in der Nähe eine unbewohnte Insel gab. Und tatsächlich kannte er eine Insel nicht weit entfernt. Nachdem sie sich noch etwas unterhielten und erzählten, was in den letzten vier Jahren passiert war, gingen sie zurück zu den Drachen und flogen zu besagter Insel.

- Ein Jahr später-

“Beeil dich Jonna, wir kommen sonst zu spät.”, drängte Magnus sein Frau zur eile. Heute war eine Versammlung, auf der entschieden werden sollte, wie Krogan besiegt werden kann. In den letzten Monaten hatten sie sich auf der Insel einen neuen Stützpunkt errichtet, da sie wussten, dass sie vorerst nicht in ihren Archipel zurück konnten. Sie hatten von Krogan, der ihnen außerhalb des Archipels gefolgt war, immer wieder kleinere Flotten und Stützpunkte zerstört und planten jetzt, wo er geschwächt war, den Finalen Zug.

“Hat irgendjemand eine Idee, wie wir in Krogans Hauptsitz gelangen und ihn zerstören? Dann wäre es nämlich am einfachsten ihn zu besiegen.”, fragte Linja in die Runde. Einige der Drachenkrieger fingen an, mit ihren Freunden zu diskutieren, bis Linja nach einiger Zeit um Ruhe bat und nach Ideen fragte. Da meldete Yarek sich:“Wie wäre es, wenn wir….”

“Das ist eine Gute Idee, wenn auch etwas riskant, aber vermutlich das einzige, was sicher klappt. Also ich wäre dabei. Wer noch?”  Die anderen stimmten zu und es wurde alles nochmal detailliert erklärt. Danach gingen alle etwas essen und früh schlafen.

Am nächsten Morgen waren alle schon vor Sonnenaufgang auf den Beinen. Sachen wurden zusammen gepackt und die Aufgaben wurden noch einmal verteilt und gegebenfalls erklärt. Als es anfing zu dämmern ging es los.

“Gut, Gruppe eins fliegt schonmal nach hinten. Die anderen verteilen sich über den Wolken auf ihre Position. Der Rest kommt mit mir, wir wollen noch möglichst viel zerstören, bevor die anderen kommen.”

Die acht auserwählten flogen direkt auf die Insel zu. Linja gab das Signal und sie fingen an, auf die Schiffe zu schießen.

Die Drachenjäger waren inzwischen, nach einigem wildem durcheinander rennen und rufen, alle an ihrem Posten angekommen und schossen nun alles was sie hatten auf die Angreifer. Als es zu viele Pfeile und Felsbrocken wurden, die ihnen entgegen geschossen wurden, ließen die Acht sich nach und nach von den Netzen abschießen.

“Sieh an, wen haben wir denn hier? Sperrt sie ein und beseitigt das Chaos.”, rief Krogan  spöttisch zu den von Drachenjäger umzingelten Drachenkriegern und rief seinen Männern weitere Befehl zu. Die Freunde liefen, ohne sich zu wehren, wohlwissend, dass die anderen sie beobachteten und sich den Aufbau der Insel einprägten, mit. Bei den Zellen angekommen, wurden sie achtlos reingeschubst und zurück gelassen.

Nach ein paar Minuten war von draußen Lärm  und die Befehle von Krogan zu hören.

“Das müssten Magnus und Jonna sein.”, erklärte Yarek.

Gemeinsam warteten sie, bis nach einiger Zeit weiter Drachenkrieger runtergebracht und eingesperrt wurden.

“Alles gut bei euch? Wie ist es gelaufen?”

“Gut, wir konnten einen Großteil der Gebäude schon zerstören und Platz für die nächste Gruppe schaffen. Die machen dann den Rest und Gruppe drei kümmert sich um Krogan und kommt uns dann befreien, was nicht mehr lange dauern dürfte, da sie vorhin schon im Anflug waren.”, berichtete Jonna.

Die anderen gaben sich damit zufrieden und warteten, bis nach einiger Zeit weitere Drachenkrieger kamen und eingesperrt wurden.

“Hey Leute, ein Großteil unserer Gruppe konnte fliehen und Ragnar und Runa unterstützen. Die Gebäude sind alle zerstört und Krogan ist wahrscheinlich tot. Zumindest ist er nicht mehr aus seiner Hütte gekommen und die ist komplett angebrannt.”

“Super, dann müssten die anderen ja gleich kommen und uns befreien.”
Inzwischen schien auch der Rest angekommen zu sein. Doch auf einmal verstummte der Lärm und es war einige Minuten nichts mehr zu hören. Die Gefangenen sahen sich fragend an, als die Tür zu den Zellen geöffnet wurde und ihre Freunde reinkamen.

“Eure Retter in der Not sind da.”, Rief Ragnar lachend und schloss die Türen auf. Die anderen stimmten in das Lachen mit ein und gemeinsam gingen sie nach oben. Dort fanden sie nur noch Ruinen vor. Alles war zerstört oder verbrannt worden. Nur das Gefängniss stand noch.

Sie stiegen auf ihre Drachen, zerstörten auch dies und flogen glücklich aber erschöpft wieder zu ihrer Insel zurück. Dort wurden sie schon von Alvin erwartet. Sie erzählten nocheinmal wie es genau abgelaufen war und versorgten dann die Drachen und sich selbst.

So vergingen weitere friedliche Monate, in denen sämtliche  Drachenfallen im Umkreis zerstört wurden und sie weiteren Völkern den Frieden mit den Drachen brachten. In ihrem Archipel ließen sie sich jedoch nicht wieder blicken, da es immer noch einzelne Flottem von Krogan gab und sie befürchteten, dass diese ebenfalls wussten, wie man das Granatenfeuer bezwingt.
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