Die Drachenkrieger

von Bibale
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Dagur der Durchgeknallte Heidrun Hicks der Hüne OC (Own Character) Valka
02.07.2020
29.08.2020
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11.07.2020 1.576
 
Während Hicks und seine Freunde gemütlich im Gemeinschaftshaus saßen,  versuchten Astrid, Rotzbacke, Fischbein, Raffnuss und Taffnuss das Schiff vom Kentern abzuhalten. Sie waren auf dem Weg zur Dracheninsel, weil Grobian meinte, dass sie dort am meisten über Drachen lernen konnten. Doch auf dem Weg dorthin wurden sie von einem Sturm Überrascht und kamen vom Kurs ab.

“Wo sind die Eimer ?! Wenn wir nicht bald etwas tun läuft das Schiff voll. ”, schrie Fischbein, sich panisch an die Reling klammernd, über die, durch den Wind tosenden, See hinweg.
Sie waren jetzt schon seit Stunden unterwegs und solangsam verliesen sie ihr Kräfte. Doch jetzt eine Pause einlegen wäre der Tod für sie.    
Nach zwei weiteren kraftraubenden Stunden ließen Wind und Regen nach. Das Schiff wurde zwar immer noch von den Meter hohen Wellen wie eine Nussschale hin und her geschleudert und salzige Gischt spritzte hin und wieder an Deck, aber das schlimmste war überstanden. Die fünf sackten erleichtert an Ort und Stelle zusammen und schliefen Innerhalb von Sekunden vor Erschöpfung ein.

“Linja da nähert sich ein kleines Schiff mir der Flagge Berks. An Bord waren fünf bewusstlose oder schlafende Personen etwa in unserem Alter. Sie erreichen die Insel in etwa einer halben Stunde. ”, erklärte, die  gerade von der Patrouille zurückgekehrte Runa, hastig

“ Ok danke Runa. Macht die Waffen bereit, aber nicht angreifen, wir lassen sie anlegen. Hicks, Valka, Ihr müsst jetzt entscheiden, entweder ihr gebt euch jetzt direkt zu erkennen oder behaltet die ganze Zeit über die Masken auf.”

Die beiden entschieden sich für die letzte Variante und machten sich zusammen mit den anderen auf den Weg zum Steg.

Astrid und dir anderen waren inzwischen aufgewacht und hatten die Insel entdeckt. Als sie näher kamen, bemerkten sie auch die Gruppe die am Steg auf sie wartete.

“Astrid mir gefällt das nicht. Warum warten die auf uns und tragen so viele Waffen bei sich? Außerdem was ist wenn einer der Drachen, die da rum fliegen, uns angreifen ? ”

“Beruhige dich Fischbein. Die erwarten uns sicherlich, weil sie nicht wissen wer wir sind und die Waffen haben sie falls wir sie angreifen. Aber wenn wir ihnen nichts tun werden sie es  bestimmt auch nicht. ”, versuchte Astrid ihren Freund zu beruhigen.

Sie legten an und sprangen auf den Steg. Dabei sahen sie sich staunend um. Vor ihnen waren mehrere hohe Klippen, die über Leitern, Treppen und Stegen mit einander verbunden waren. Auf den Klippen waren waren verschiedene Häuser zu sehen. Nicht die typischen Wikingerhäuser, sondern bunte Hütten. Keine glich der anderen. In der Mitte war ein großes Haus, welches anscheinend das Gemeinschaftshaus war. Daneben war eine Kuppel, die wie sie später erfuhren als Arena diente.  
Nun Schritt eine der Personen auf sie zu und nahm die Maske ab. Es war ein etwa 14-jähriges Mädchen mit blonden Haaren, die sie  zu einem Zopf geflochten hat.

“Willkommen auf der Drachenklippe. Mein Name ist Linja und wer seid ihr und was führt euch hier her? ”

“Hallo mein Name ist Astrid und das sind Fischbein, Rotzbacke, Raffnuss und Taffnuss.”, erklärte sie, während sie auf die jeweilige Person zeigte. “Wir kommen von Berk und waren auf dem Weg zur Dracheninsel, um mehr über die Drachen zu lernen. Auf dem Weg sind wir dann in einen Sturm geraten und von Weg abgekommen.”

Linja erklärte ihnen, dass sie sich ersteinmal ausruhen können und da bleiben dürfen, bis ihr Schiff wieder repariert sei. Runa und Ragnar, welche inzwischen die Drachenkrieger trainierten, wies sie an, die fünf im Auge zu behalten, denn von Hicks wusste sie, dass sie mitten in der Ausbildung zum Drachentöter stecken müssten, was auf einer Insel voller Drachen problematisch werden könnte. Danach zeigten Liv und Ikan ihnen ihre Hütte, sowie das Holz- und Werkzeuglager. Dort fanden sie alles, was sie zur Reparatur ihres Schiffes benötigten. Als sie alles gesehen hatten, gingen sie zur Arena, denn für Liv und Ikan stand jetzt Training an. Da sie vorerst nichts besseres zu tun hatten sahen sie einfach zu.

Linja stand in der Mitte der runden Arena, die einen halben Meter tiefer in der Klippe eingebuchtet war und erklärte Liv, Ikan, Yarek und Hicks gerade einige Griffe im waffenlosen Kampf. Erstaunt sahen sie zu, wie Liv ein braun haariges Mädchen, Ikan, ein Junge mir kurzen blonden Haaren, zu Boden warf. Währenddessen übte Yarek, welcher kurze schwarze Haare hat, einige Tritte gegen einen weiteren Krieger. Dieser behielt die ganze seine Maske auf, weshalb man nur seine Wald grünen Augen sah. Nach dem Training kam Linja noch einmal zu den Freunden. Fischbein, welcher gerade ein paar über dem Dorf fliegende Drachen beobachtete, fragte sie verwirrt:“Sag mal Linja, warum greifen die Drachen eigentlich nicht an? Und warum Unternehmt ihr nichts dagegen, dass sie im Dorf landen?”

“Warum sollten wir sie angreifen, wenn sie uns nichts tun? Und das sie uns nicht mehr angreifen liegt daran, dass der Rote Tod besiegt wurde und sie jetzt nicht mehr zum stehlen gezwungen werden.”

In dem Moment landete ein dunkelblauer Nadder neben ihnen und krächzte fröhlich. Astrid Griff aus Reflex zur Axt doch Linja hielt sie davon ab. Dann ging sie zum Drachen hin  und kraulte ihn. Die anderen sahen sie entsetzt aber doch erstaunt an.

“W…Wie hast du das gemacht?”

Fischbein war die Verwirrung ins Gesicht geschrieben. Gerade wurde  sein komplettes Weltbild zerstört, denn ihnen wurde immer gesagt, dass Drachen immer darauf aus sind zu töten. Doch Linja hatte ihnen gerade das Gegenteil bewiesen.  
Am Abend saßen wieder alle im Gemeinschaftshaus versammelt, als eine Schreckenpost von Dagur ankam.


#Hallo Linja, als wir auf dem Rückweg von der Berserker Insel waren, wurden wir von Drachenjäger angegriffen. Heidrun würde schon gegangen und ich vermutlich auch gleich. Sie sind auf den Weg zu euch also macht euch bereit. #

Als Linja endete, sprangen alle Drachenkrieger auf und stürmten nach draußen, dabei entstand allerdings kein Chaos, da jeder wusste, was er zu tun hatte.

Die Berkianer folgten mit einigem Abstand. Sie stellten sich auf die Klippe und beobachteten wie Linja und ihre Freunde über  die Schiffe flogen, auf sie schossen und den Katapulten, Netzen und Pfeilen auswichen. Während der eine Teil die Wurfgeschosse zerstörte, suchten Linja und die Elitekrieger die Schiffe ab. Waren Drachen an Bord wurden diese frei gelassen und die Schiffe anschließend versenkt.  Nach kurzer Zeit war nur noch ein Schiff übrig, welches der Größe nach zu urteilen dem Anführer gehörte. Linja und der maskierte Reiter landeten und der Rest versammelte sich um das Schiff.
Von der Klippe konnten die fünf nicht mehr viel sehen, zumal die Sonne am untergehen war und alles in ein rot-oranges Licht tauchte.
Nach kurzer Zeit flogen die beiden wieder los und ließen das Schiff lossegeln, welches noch die restlichen Drachenjäger ein sammelte und dann am Horizont verschwand. Zwei der Drachen trugen einen Klingenpeitschling und einen ihnen unbekannten Drachen.

“Hinter den beiden sitzt jemand.”, flüsterte Rotzbacke
“Hast du gehört Astrid, Ich habe es entdeckt.”

Astrid rollte genervt mit den Augen und machte sich auf den Weg zum Stall. Denn dort landeten die Krieger gerade. Sie traute ihren Augen nicht, als sie sah wer hinter den beiden saß, hatten doch alle immer von Freunden geredet.

“Heidrun, Dagur? Was macht ihr hier?!”

“Das gleiche könnten wir euch fragen. Immerhin wohnen wir hier. ”, antwortete Heidrun mit einem Grinsen und stieg wie dze anderen ab.

Dagur  und Heidrun waren Verräter. Sie hatten sich genauso wie der Rest hier mit den Drachen verbündet und somit gegen die Wikingerehre verstoßen. Zwar wurden sie hier freundlich aufgenommen, aber trotzdem war es Hochverrat sich mit dem Feind, den Drachen, zu verbünden. Aus dieser Wut hinaus griff Astrid zu ihrer Axt und stürmten auf Dagur und Heidrun zu. Rotzbacke und die Zwillinge mit erhobenen Waffen hinter her.
Nur Fischbein blieb wo er war.
Gegen die audgebildeten Krieger hatten die vier keine Chance, weshalb sie innerhalb kürzester Zeit durch einige Tritte entwaffnet wurden und die eigenen Waffen an der Kehle hatten.  

“Die vier werden vorerst eingesperrt. Fischbein nicht, er hat sich nichts schuldig gemacht.”, erklärte Linja den versammelten  Drachenkrieger.
“Und nun zu euch. Darf man fragen was das werden sollte?”, fragte sie, während sie einen der Zwillinge, welchen wusste sie nicht, festhielt.

“Ihr Verräter habt doch nichts anderes verdient! Und warum hast du uns nicht geholfen Fischgesicht?”, schrie Rotzbacke erst Linja und dann Fischbein an. Die Axt an seinem Hals schien er dabei zu ignorieren.
Danach wurden Sie, aufgrund der fehlenden Zellen, in den Drachenstall gesperrt.
Auf der darauf folgenden Versammlung war auch Fischbein anwesend.  Erst wollte er nicht, ging er doch davon aus, dass alle auf ihn sauer waren. Aber im Gegenteil, alle waren genauso freundlich wir vorher, denn er hatte sich gegen seine Freunde gestellt und sie nicht angegriffen. Nach der Versammlung, auf der beschlossen wurde, das die vier an der Abschlussprüfung am nächsten Tag teilnehmen durften, was mit ihnen passiert soll danach entscheiden werden, ging Linja noch einmal zu Fischbein und redete mit ihm.

“Also Fischbein ich finde es gut, dass du deinen Freunden nicht geholfen hast, aber trotzdem wüsste ich gerne weshalb.”

“ Naja ich bin zwar auch mit dem Drachen Töten aufgewachsen, aber ihr habt bewiesen, dass das nicht nötig ist. Ich finde es bewundernswert, dass ihr das schafft und euch gegen die Drachenjäger zu Wehr setzt. Ich finde deshalb muss man euch nicht töten, schon garnicht, nachdem was ihr für uns getan habt.” Linja lächelt ihm zu. Fischbeins Sichtweise erfreute sie und er freute sich, dass sie es so sah.
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