Die Drachenkrieger

von Bibale
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Dagur der Durchgeknallte Heidrun Hicks der Hüne OC (Own Character) Valka
02.07.2020
29.08.2020
11
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04.07.2020 2.133
 
Hier ist auch schon das zweite Kapitel.

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen.

Bibale


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Hicks saß auf einer Klippe vor seiner Hütte und sinnierte vor sich hin.

"Kaum zu glauben, dass das jetzt schon fast ein Jahr her ist."

                           ∞

“Es muss sein Ohnezahn, wenn wir Berk jetzt nicht verlassen, werden sie dich irgendwann finden und dann töten. Und das könnte ich mir nie verzeihen. ”

Hicks saß niedergeschlagen im Talkessel an seinen besten Freund gelehnt und überlegte, was er tun sollte. Schließlich hatte er einen Entschluss gefasst.

“Ich werde jetzt ins Dorf gehen und alles nötige packen, dann werde ich noch einmal in die Schmiede gehen, um deine Prothese zu verstärken. Ich komme dann kurz  vor Sonnenaufgang zu dir, Aber davor muss ich noch etwas schlafen.Also bis dann. ”, mit diesen Worten verschwand Hicks  aus dem Talkessel.
Er rannte schnell zu sich nach Hause und packte alles nötige zusammen. Danach ging er zur Schmiede, Grobian war zum Glück schon weg und verstärkte Ohnezahn's Ausrüstung, damit diese erst einmal eine Zeit lang hielt.

Er schlich, als er endlich fertig war, zu sich nach Hause.

Zum Glück ist es schon dunkel. So muss ich wenigsten nicht aufpassen, dass ich entdeckt werde, dachte er und  öffnete leise die hölzerne Tür, ging die Treppe hoch, wobei er darauf achtete, über die Stufe, die immer knarzt, zu steigen und verschwand in seinem Zimmer. Aus dem Zimmer nebenan hörte er seinen Vater schnarchen.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang stand er wieder auf, nahm sich seine Sachen, die er am Abend in zwei Lederbeutel verstaut hatte  und machte sich auf den Weg in den, immer noch stockfinsteren, Wald.

Schnell verstaute er seine Sachen in den Satteltaschen und stieg auf.
Sie flogen los und Hicks drehte sich noch einmal nach Berk um, bevor sie Gen Osten in Richtung der bald  aufgehende Sonne davon flogen.

Unterwegs begegnete ihnen ein Schwarm Drachen, des Roten Tods. Hicks, der inzwischen wusste, dass die Drachen zum stehlen gezwungen wurden, beschloss den Krieg zwischen Menschen und Drachen zu beenden und den Roten Tod zu besiegen.
So flog er, nachdem er sich die Zustimmung von Ohnezahn geholt hatte, mitten in das Nest der Königin.
Dort flogen sie immer hin und her und  provozierten die Königin solange, bis sie wütend nach ihnen schnappte.

“Na los kleiner, wir müssen sie hier raus locken”, spornte Hicks seinen Freund nochmal an.
Ohnezahn beschleunigte noch einmal und schon schossen sie knapp an der Nase der Königin vorbei aus dem Berg heraus.

“Wollen wir doch mal sehen ob sie auch fliegen kann”

Mit diesen Worten flogen die beiden hoch in die Wolken. Der Rote Tod folgte und schoss, sauer weil er sie in den Wolken nicht sehen konnte, wild um sich. Auf einmal schoss ein blaues Licht direkt auf die  Flügel der Königin. Sie brüllte erschrocken und vor Schmerzen auf Ehe sie  eine Feuer Salve in die Richtung los ließ, doch schon traf sie ein weiterer Schuss von hinten. Darauf brach ein wahres Höllen Inferno aus, denn die Königin schoss brüllend wild um sich. Da flog ein schwarzer Schatten an ihr vorbei. Hicks und Ohnezahn waren im Sturzflug unterwegs Richtung Insel. Das Ungetüm folgte ihnen, doch gerade als es schießen wollte rief Hicks:“Jetzt!” und Ohnezahn drehte sich um und schoß ihm direkt ins Maul. Erst jetzt realisierte  die Königin, dass sie auf den Boden zu steuerte. Doch es war zu spät. Durch den Plasmastrahl explodierte sie von innen und kam auf dem Boden auf. Durch die vom Aufprall verursachte Druckwelle wurde Hicks von Ohnezahn geschleudert und   stürzte Richtung  der Meter hohen Flammen.

Ohnezahn packte ihn und zerrte ihn aus den Flammen.
Mit letzter Kraft hiefte Hicks sich in den Sattel  und stellte Ohnezahn's Prothese richtig ein, bevor er bewusstlos zusammen sackte.

Nach eine Stunde Flug tauchte am Horizont endlich eine bewohnte Insel auf, die nicht mit typischen Wikinger Häusern bebaut war. Ohnezahn sammelte noch einmal All seine Kräfte und steuerte die Insel an, auch wenn es gefährlich war, denn man wusste nie, wie sie auf Drachen reagierten.
Da Hicks immer noch bewusstlos war, weshalb niemand die Schwanz Finne steuerte, gelang die Landung eher schlecht als Recht
Der Nachtschatten landete auf einer Plattform vor einem langen Gebäude, auf dessen Tür verschiedene Drachen abgebildet waren. Kaum waren sie gelandet, wobei Hicks von Ohnezahn fiel, waren auch schon Stimmen und Schritte zu hören.
Kurze Zeit später kam eine Gruppe von Leuten in schwarzen Rüstungen um die Ecke. Alle hatten ihre Gesichter mit Masken und Helmen bedeckt und waren mit einigen Wurfmesser, je zwei Langschwertern und einer Waffe nach Wahl  bewaffnet.
Als sie den Nachtschatten sahen, der sich schützend vor einen bewusstlosen, mit Blut verklebten Jungen gestellt hatte, blieben sie erstaunt stehen. Ohnezahn ließ kurz von seiner drohenden Haltung ab. Er  hatte  mit allem gerechnet,  dass sie panisch wegrannten oder  ihn jagten aber nicht  einfach stehen blieben

Plötzlich Schritt eine Person auf ihn zu, weshalb er erneut knurrte. Doch gute zwei Meter vor ihm blieb sie stehen, steckt ihre Waffe weg und nahm die Maske ab. Die andern hinter ihr Taten es ihr gleich. Wieder schaute der schwarze Drache fragend.

“Alles gut ich will dir nichts tun. Wir wollen dir nur helfen.”

Doch der Drachen blieb skeptisch. Da ging das Mädchen weiter, blieb zwei Schritte vor ihm stehen, streckt die Hand aus und neigte den Kopf zur Seite. Nach kurzem zögern lehnte  Ohnezahn seine Nase gegen ihre Hand und ließ sich kraulen. Dies schien ihm zwar zu gefallen, doch schon nach kurzer Zeit sprang er zurück und zeigte aufgeregt mit den Kopf auf den Jungen.

“Keine Sorge wir werden deinem Freund helfen. Yarek Lauf du bitte schon mal zu Valka und sage ihr bescheid. Liv und Ikan kommen dann mit den Jungen und ich kümmere mich um den Drachen. Die anderen können  jetzt ersteinmal gehen. ”

Darauf löste die Gruppe sich auf. Während Liv, Ikan und Yarek sich auf den Weg zu Valka machten brachte Linja dem Drachen etwas Fisch und Wasser. Nach dem der Nachtschatten fertig war machten auch sie sich auf den Weg zu Valka, da kam ihnen eine aufgeregte Liv entgegen.

“Stell dir vor. Der Junge ist Valka's Sohn Hicks.”, keuchte sie, denn sie war den ganzen Weg gerannt.

“Also noch ein Berkianer der, obwohl auf Berk die besten Drachenjäger Leben, keine Drachen Jagd. Wie konnte sie ihn überhaupt erkennen? Sie hat ihn ja schließlich seit knapp 14 Jahren nicht mehr gesehen.”, hinterfragte Linja Liv's  Aussage.
Genauere Antworten konnte Liv nicht geben. Nur dass Hicks von Wolkenspringer eine Narbe am Kinn hatte wodurch Valka ihn erkennen konnte.

Als Linja gerade weiter Fragen wollte kam Ohnezahn und stupste sie solange an, bis sie weiter ging. Bei Valka's Hütte angekommen rannte der Nachtschatten sofort hinein und schleckte dem immer noch bewusstlosen Jungen übers Gesicht. Scheinbar schien dies zu helfen, denn schon nach kurzer Zeit wachte er  auf, umarmte den Nachtschatten und kraulte ihn. Er schien sich so zu freuen ihn zu sehen, dass er  Linja garnicht bemerkte. Erst als sie sich räusperte erschraken er und sah sich um.

“W-Wer bist du und wo bin ich hier”

“Mein Name ist Linja. Wir sind hier auf der Drachenklippe. Der Nachtschatten ist hier gelandet und nachdem ich ihm gezeigt habe, dass er uns Vertrauen kann, konnten wir dir helfen. Und wer bist du und woher kommst du?”, fragte Linja, auch wenn sie die Antwort schon kannte.

“Mein Name ist Hicks und das ist mein bester Freund Ohnezahn. Ich komme von Berk, bin aber abgehauen. Denn hätten die anderen das mit Ohnezahn raus gefunden, hätten sie ihn getötet und mich verbannt. Auf dem Weg haben wir dann beschlossen den roten Tod zu besiegen, um den Kampf ein für alle Mal zu beenden. Dieses gelang uns auch, doch ich wurde aus dem Sattel geschleudert. Das letzte was ich weiß ist, dass Ohnezahn mich gepackt und aus den Flammen geholt hat. Nachdem ich mich mit letzter Kraft und den Sattel hiefte und die Prothese einstellte muss ich bewusstlos geworden sein.”, antwortete Hicks mit einer Redseligkeit, die ihn selber überraschte. Aber irgendwie vertraute er Linja und Ohnezahn schien ihr auch zu vertrauen.

Nachdem Linja alles wusste was sie wissen wollte verabschiedete sie sich, ging raus und schickte Valka rein. Diese stellte sich neben das Bett und sah Hicks ungläubig an.

“Ich kann immer noch nicht glauben, dass du wirklich hier bist. Schon garnicht, dass du dich auch mit Drachen angefreundet hast. ”

“Ähm kenne wir uns?”, fragte Hicks verunsichert

“Nein du warst damals noch ein Baby. Aber eine Mutter vergisst nie.”

“M-Mutter?”

Erst könnte Hicks es nicht so recht glauben, ihm wurde immer gesagt, dass seine Mutter Tod sei. Doch schon kurze Zeit später lagen die beiden sich in den Armen. Beim darauffolgenden Versuch sich aufzusetzen stellte Hicks fest, dass er seinen linken Unterschenkel nicht spürte. Valka fing nach seinem Fragenden Blick zögernd an zu erklären. Als sie endete hob Hicks vorsichtig die Decke an und sah frustriert auf seinen Beinstumpf.

Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte und Valka ihm eine provisorische Prothese gereicht hatte, erzählten sie sich, was in den letzten 14 Jahren passiert war.



In den nächsten Monaten baute Hicks sich eine vernünftige Eisen Prothese und einen neuen Sattel für Ohnezahn in dem er diese einrasten konnte. Auch seine Schwanzflosse verbesserte er, so das Ohnezahn alleine fliegen konnte. Er hatte außerdem beschlossen, sich den Drachenkriegern anzuschließen. Sie waren wie er und seine Mutter gehörte auch zu ihnen. Erst bereute er seine Entscheidung, denn am zweiten Tag, er verließ zum ersten Mal Valkas Hütte, kam Dagur angerannt, um seinen ‘Bruder’ zu begrüßen. Schließlich freundeten aber auch sie sich an.

Nachdem er sich erholt und an seine Prothese gewöhnt hatte, begann auch für ihn das Training. Zusammen mit Liv, Ikan, Ragnar, Runa und Yarek, die extra mit dem Training auf ihn gewartet hatten. Am Anfang hatte er Schwierigkeiten, denn er konnte nichtmal ein Schwert halten während die anderen schon Kampferfahrung hatten und Recht gut kämpften. Doch nach und nach lernte er durch Linja's, Valka's, Heidrun's und Dagur's Training sämtliche Taktiken im Kampf mit und ohne Waffen. Die ersten Wochen konnte er trotzdem nicht mit den anderen mithalten. Besonders nicht mit Liv und Ikan. Doch etwa zwei Wochen vor der Abschlussprüfung schaffte er es endlich die beiden zu besiegen und entwickelte sich zum Klassenbesten. Allerdings gab er nie damit an, stattdessen half er den anderen und gab ihnen Tipps.

Nach vier Monaten stand dann die Prüfung an, die einem offiziell zu einem Drachenkrieger machte.
Um die Prüfung zu bestehen, musste man man jeweils zehn Minuten im waffenlosen und im Schwertkampf gegen Linja standhalten und einen Hindernis Parcour  bewältigen.

“Hiermit erkläre ich Liv, Ikan, Yarek, Runa, Hicks und Ragnar zu Drachenkrieger und damit offiziell zu welche von uns. Zudem kann ich heute verkünden, dass Liv, Ikan, Yarek und Hicks in vier Monaten ihre Prüfung zum Elitekrieger ablegen werden.”

Linja endete mit ihrer Rede und die übrigen Drachenkrieger brachen in lautes gejubel aus. Danach fand ein großes Fest statt.

In den nächsten Monaten ging das Training für die vier weiter. Außerdem wurde Hicks' Hütte fertiggestellt und er zog mit Ohnezahn um. Seine Hütte war in schwarz rot gehalten, so wir Ohnezahn und seine künstliche Schwanzflosse.
                                   
            ★ Rückblende Ende★

Hicks zuckte erschrocken zusammen, als sich plötzlich eine Hand auf seine Schulter legte.

“ Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken. Aber du sitzt jetzt schon fast  eine Stunde regungslos hier und da habe ich mir Sorgen gemacht. ”

“Alles gut Linja, Danke. Ich war bloß in Gedanken versunken, weil mir eingefallen ist, dass ich jetzt schon seit einem Jahr hier bin.”

Die beiden unterhielten sich noch kurz, bevor sie in das große Gemeinschaftshaus gingen, um wie jeden Abend gemeinsam zu essen. Hicks setzte sich zwischen Liv und Ikan, während Linja ihm gegenüber zwischen Heidrun und Dagur Platz nahm. Alle anderen saßen schon im Raum verteilt.

Das Haus wurde in der Mitte durch ein Feuer erhellt. Darum war ein Tisch, an dem die wichtigsten Sachen besprochen  wurden. Am hinteren Ende waren einige Kisten und Schränke aufgebaut. Links und Rechts standen jeweils zwei große Tische mit Stühlen, hier wurde gegessen. Vorne direkt neben der Tür waren Zwei große Fenster, die ebenfalls Licht spendeten. Darunter war eine lange Theke aufgebaut, wo  Abends  das Essen stand. Linja hatte nämlich eingeführt, dass Abends alle zusammen aßen.
Frühstück und Mittag nahm jeder in seiner Hütte ein.
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