Die Drachenkrieger

von Bibale
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Dagur der Durchgeknallte Heidrun Hicks der Hüne OC (Own Character) Valka
02.07.2020
29.08.2020
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22.08.2020 1.271
 
“Dagur, Heidrun, kommt ihr mit auf Patrouille?”

Linja stand, an Sturmwind gelehnt, am Strand im weißen Sand und wartete auf ihre Freunde. Da es immer noch Anhänger von Krogan gab und das zu kontrollierende Gebiet größer war, flogen sie nun immer zu dritt auf Patrouille.

“Ja klar. Komm Windfang.”

Auch Dagur sprang auf Schnüffler und sie hoben ab und flogen in Richtung Grenze des anliegenden Archipels.

Während des Fluges unterhielten sie sich, damit die Zeit schneller verging, waren aber immer darauf bedacht, alles im Auge zu behalten, um nicht plötzlich von Drachenjäger überrascht zu werden.

Plötzlich rief Linja dazwischen:“Da kommt ein Sturm auf uns zu. Wir sollten uns beeilen.”

Die Drachen beschleunigten und die Drei beendeten, trotz des angefangenen Regens, ihre Runde.



“Der Sturm wurde immer Stärker und machte es fast unmöglich etwas zu sehen.", fuhr Linja fort.
" Als es dann auch noch anfing zu Donnern, verloren wir vollkommen die Orientierung und waren nur noch damit beschäftigt, die Drachen zu beruhigen und nicht abzustürzen. Ein Blitz schlug direkt neben mir und Sturmwind ein. Die Drachen erschracken sich und stoben  auseinander. Als Sturmwind sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, waren die anderen nicht mehr zu sehen. Wir wollten sie suchen gehen, doch neben uns schlugen weiter Blitze ein, die Windböen wurden immer heftiger und Sturmwind wurde immer unruhiger. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr halten und fiel runter und auch Sturmwind geriet ins Schwanken und wurde letztendlich von den immer heftiger werdenden Windböen weggeschleudert. Ich fiel ins Wasser und wurde nach einiger Zeit von Drachenjägern eingesammelt. Wo ich dann den letzen Monat den ‘persönlichen Diener’ für Viggo und Reiker spielen durfte. Ich weiß weder, ob die anderen mich suchen und wenn wo, noch ob Sturmwind es geschafft hat.”, endete sie ihre Erzählung niedergeschlagen.

Die anderen sahen sie mitleidig an, bis sich auf einmal Taffnuss' Magen bemerkbar machte.

“Was, ich habe seit heute morgen nichts mehr gegessen.”
Die anderen lachten, über die Tatsache, dass ihre Mahlzeit keine zwei Stunden her war und schlugen vor, dass sie alle ins Clubhaus gingen und etwas aßen.

Als sie aus der Hütte trat, staunte Linja nicht schlecht. Die sechs hatten die Drachenklippe ähnlich aufgebaut wie zuvor. Es gab eine große Arena, und das besagte Clubhaus, sowie einen Drachenstall und für jeden eine selbst designte Hütte. All dies war mit Stegen, Treppen und Leitern verbunden. Dazu kamen noch einige Seilrutschen, die, wie sie erfuhr, von den Zwillingen angeschafft, zuerst belächelt und dann als nützlich angesehen, wurden. Im Clubhaus, dass von allen Seiten betreten werden konnte, war in der Mitte eine große, runde Feuerstelle. Darum herum befand sich ein ebenfalls runder Tisch mit einigen Hockern. Über dem Feuer hing ein schwarzer Kessel. Ansonsten war der Raum, bis auf ein paar Kisten jedoch leer.

Hicks pfiff einmal, weil er Ohnezahn zum entzünden des Feuers brauchte. Dieser kam zwar auch, doch statt sich um das Feuer zu kümmern, schmiss er Linja um und schleckte ihr ein paar Mal durchs Gesicht.

“Bäh, Ohnezahn!”, rief Linja und versuchte den Drachen davon abzuhalten, sie komplett voll zu sabbern. Sie setzte ein böses Gesicht auf, doch lange hielt dies nicht und sie fing wieder an zu lachen. Nachdem Ohnezahn sie zuende begrüßt hatte, zündete er das Feuer an und die Drachenreiter fingen zusammen an, dass essen vorzubereiten. Nach einem ausführlichen Essen, fing dann Astrid an, zu erzählen, was in den letzten Jahren passiert war.

“Wir haben, ein, zwei Monate nach dem ihr weg wart, beschlossen,auf die Drachenklippe zu ziehen. Auf Berk wurden wir nicht mehr zwingend benötigt, da ich eine neue Gruppe Drachenreiter ausgebildet hatte. Kaum hatten wir hier alles aufgebaut, hatte Viggo uns dann gefunden und griff uns seitdem alle paar Tage an. In der Zeit haben wir einige neue verbündete gefunden, wie zum Beispiel, die Flügelmädchen und die Beschützer des Flügels. Gemeinsam konnten wir die Drachenjäger immer wieder besiegen, doch schwächte sie dies nicht wirklich. Auch mit dem Skrill hatten wir Probleme. Und noch so einige andere. Einmal hat Viggo ein Kopfgeld auf Hicks ausgesetzt, wir haben Berks ganzes Gold an ihn verloren und danach hat er mit einem Tiefseespalter die Händler von Berk ferngehalten und damit eine Hungersnot ausgelöst.”

“Da habt ihr ja fast mehr erlebt als wir", meinte Linja grinsend.

Die anderen fingen an zu lachen. Danach gingen sie die Drachenversorgen und errichteten ein provisorisches Bett für Linja, in Astrids Hütte.

“Haaaalllooo! Ist hier jemand?”, ertönten früh am nächsten Morgen Stimmen auf der Drachenklippe. Die Drachenreiter und Linja sprangen auf und rannten nach und nach aus ihren Hütten nach draußen.

“Linja!”, rief Heidrun erfreut, als sie ihre Freundin erblickte, die, zwar noch etwas blass, aber gesund, zwischen den anderen Stand.

Nun entdeckten auch die anderen sie und drehten sich zu ihr.

“Hicks Bruder, was machst du denn hier?”

“Ich wohne hier Dagur.”, antwortete besagter mit einem grinsen. " Was haltet ihr davon, wenn wir ins Clubhaus gehen und dann alles erzählen.”

Die anderen stimmten zu und sie machten sich, nachdem Ohnezahn auch die anderen ausgiebig begrüßt hatte, auf den Weg ins Clubhaus.

“Nachdem Sturmwind nach dem Sturm alleine auftauchte, haben wir direkt begonnen, nach dir zu suchen. Als wir dann die ungefähre Stelle hatten, fanden wir einige Netze, die die Drachenjäger zurückgelassen hatten. Da das die einzigste Spur war, hatten wir vier beschlossen sämtliche Drachenjäger Flotten im Archipel abzusuchen und die anderen alle rund um der Insel. Da wir immer noch nichts gefunden hatten, wollten wir eigentlich hier Rast machen und Morgen nach Berk und dann zurück fliegen.”, berichtete Ikan. Danach erzählten die anderen nocheinmal was passiert war.

“Ich will euch ja nicht stören, aber da kommt ein Schrecken angeflogen.”, meldete Taffnuss und zeigte auf einen, immer näher kommenden, Schrecken. Hicks nahm, nachdem er angekommen war, die Nachricht ab, belohnte den Drachen mit einem Fisch und laß vor.

“Sohn wir brauchen euch. Kommt so schnell es geht nach Berk. Die Drachenjäger nähern sich mit einer großen Flotte.”

“Wir kommen mit.”, bot Yarek an. Die anderen waren einverstanden und sie rannten nach Draußen. Da Sturmwind noch auf ihrer Insel war, stieg Linja mit zu Heidrun auf Windfang. Und sie flogen so schnell es ging nach Berk.

Schon von weitem sahen sie die gewaltige Flotte, die im Hafen Berks ankerte. Die Bewohner Berks standen auf dem Marktplatz, von Drachenjäger umringt und wehrten sich, obwohl keiner mehr Waffen bei sich trug und die Drachen eingesperrt waren, tapfer gegen die Angreifer. Die Drachenreiter kümmerten sich um die Schiffe während die Drachenkrieger zwischen die Berkianer und die Drachenjäger sprangen und ihre Drachen als Unterstützung zu den Drachenreitern schickten.

“Linja, Liv? Was macht ihr denn hier?”

Sowohl Wikinger als auch Drachenjäger sahen sie verwirrt an. Zwei Jahre war nichts von ihnen zu sehen oder hören und plötzlich tauchten sie zusammen mit dem Drachenreitern wieder auf und halfen die Drachenjäger zu vertreiben.

Die Drachenkrieger hatten, trotz dessen dass die Drachenjäger fast zehnmal soviele waren, schon wieder etwas Platz zwischen sich und den Drachenjäger gebracht. Doch da die anderen und die Drachen nach und nach abgeschossen wurden, kamen immer mehr Drachenjäger von den Schiffen nach. Inzwischen waren alle bis auf Heidrun Dagur und Linja gefangen worden und standen, von jeweils einem Drachenjäger festgehalten, in einer Reihe und mussten hilflos mit amsehen, wie erst Dagur, Heidrun und letztendlich auch Linja gefangen wurden.

Linja, welche von Reiker festgehalten wurde und etwas abseits stand, versuchte sich loszureißen.

“Tötet sie. Wir brauchen sie für unsere Pläne nicht mehr und sie macht nur Ärger.”, funkte Viggo, der von seinem Schiff kam, um sich das Spektakel mit anzusehen, dazwischen.

Entsetzt mussten ihre Freunde nun mit ansehen, wie der Drachenjäger mit dem Schwert Linja immer näher kam.
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