Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wenn der Mond in Achten Haus des Wassermanns steht…wird es Zeit zurück zu kehren

von Joahar
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Dr. von Gänseklein Graf Duckula Igor
02.07.2020
03.07.2020
2
9.781
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
02.07.2020 2.993
 
Wenn der Mond in Achten Haus des Wassermanns steht…


Norddeutschland 1988

In dieser Nacht schlief Vladimir unruhig, es war ihn als spräche eine leise Stimme unentwegt auf ihn ein. Das Flüstern einer alt bekannten Stimme, längst vergessen…. Vladimir schreckte im Schlaf hoch, er keuchte, ans Einschlafen war nicht mehr zu denken. Leise schlich er sich aus sein Zimmer, seine Pflegeeltern schliefen fest, so dass sie gar nicht bemerkten wie er nach draußen ging.
Es war Nacht, die Luft war frisch und es wehte ein kühler Wind.
Vladimir zog die Luft ein. Er hoffte das die frische Nachtluft ihn half, wieder klar in Kopf zu werden, jene Stimme aus seinen Kopf entweder zu verbannen oder sie dahin einordnen woher er sie kannte.
Seufzend ging er den Weg hinunter. In der letzten Zeit war alles so Wirr in seinen Kopf. Seine Pflegeeltern wurden langsam sehr alt, er machte sich Sorgen um sie und wollte sie bis zu ihren letzten Tag auf keinen Fall in Stich lassen, egal was Jutta und Frank sagten, dass er für ihre Pflege zu klein wäre!
Was sollte er denn machen? Dann war da diese Stimme in seinen Kopf, die letzte Zeit immer lauter wurde, und heute Nacht ihren Höhepunkt gefunden hatte.
Vladimir hob den Kopf und blickte zum Himmel hoch, die Wolken zogen davon und gaben den Blick auf den Mond frei… den Vollmond!
Vladimir zuckte zusammen. WAS? Er hörte noch einmal die beschwörende Stimme in seinen Kopf. Woher kannte er sie und was hatte sie mit den Vollmond zu tun?
Er spürte wie sein Herz schneller schlug… es konnte nicht sein… es konnte einfach nicht sein!

Für den Bruchteil einer Sekunde, sah er sich selbst als kleines Küken zusammen mit einen alten Geier über alte Papiere gebeugt sitzen.
"Sie mal Vladimir, ich kann deinen Vater zurück holen, wenn er Mond in Achten Haus des Wassermann´s steht…"

Diesmal fuhr Vladimir regelrecht zusammen. Er fuhr sich durch die Haare, und rannte nach Hause. Er hatte es so eilig wieder ins Haus zu kommen, dass er die Tür hinter sich zu schlug, doch das seine Pflegeeltern recht Taub geworden waren hörten sie dies nicht. Vladimir sprang aufs Bett, und zog zitternd seine Beine an seinen Körper heran um diese fest zu halten.
Sein Vater! sein Vater war zurück! nach all den Jahren?
Doch wollte er überhaupt zu diesem zurück? Er, Vladimir hatte sich verändert, er war "zahm" geworden. Ihn war nicht der Sinn nach der jagt auf Sterbliche. Allein der Gedanke widerte ihn an! Er wollte einfach in Frieden mit ihnen zusammen leben! so wie hier, wo er jetzt lebte.
Das hier war sein Zuhause geworden! Hier in Norden Deutschlands und nicht in einen fernen Gebirge in alten Schloss. Das war so lange her… es war nicht mehr seine Welt!
Und überhaupt… er dachte an die Politische Lage seiner früheren Heimat.
Und diese sah alles andere als gut aus. Das Land wurde gebeutelt von einen grausamen Diktator. Alles was er davon hörte ließ ihn erschaudern. Hatte er darüber Haupt eine Chance nach Hause zu kommen? Und überhaupt, selbst wenn er es schaffte, er wollte kein Zweites mal in die Politik der Sterblichen mit rein gezogen werden.
Das eine mal hat ihn gereicht! Er wollte auch für nichts Missbraucht wurden, nur weil er ein Vampir war!
Vladimir schüttelte den Kopf. NEIN! egal ob sein Vater zurück war oder nicht. Er wollte nicht mehr zurück. Es war einfach zu spät dafür… zu spät um seinen Vater noch einmal gegenüber zu treten, er wollte ihn bestimmt nicht mehr haben. Und es war zu früh um Zurück zu kehren… zu früh um die Fänge einer Diktatur zu geraden.
Vladimir Strecke sich und kroch unter die Bettdecke zurück. Nein, er wollte hier bei seinen Pflegeeltern bleiben!
Doch die Stimme in seinen Kopf ließ ihn einfach keine Ruhe.
Wenn es auch eine andere war als vorher. Vladimir schloss krampfhaft die Augen. Jetzt wußte er es wieder! Es war die Stimme von Igor gewesen, welche er gehört hatte. Er hatte den Klang der Stimme vollkommen vergessen.
"Papa…" flüsterte Vladimir. "willst du mich überhaupt noch?"


****************************************************************************************************************************************************************************************************************************

"Aber ich hätte dich doch gewollt! was wäre es doch schön gewesen, wenn du bei all meinen Abenteuern dabei gewesen währst!"
Es war der Abend zu Graf Duckula´s Geburtstag. Er hatte das Geschenk von Vladimir vor sich liegen, ein Kochbuch "Köstlich Vegetarisch kochen für Anfänger".
"Ich konnte doch nicht wissen, als was du Auferstanden bist. Das wäre mir in wildesten Träumen nicht eingefallen, dass du als Vegetarier zurück kommst. Über überhaupt, ich konnte meine Pflegeeltern doch nicht im Stich lassen. Sie hatten mich aufgenommen als ich in Not war, mich erzogen als wäre ihr ihr eigener Sohn. Da sagt man nicht einfach "Tschüss" erstrechte nicht wenn dieses selbst Hilfe brauchen." Vladimir schüttelte den Kopf.
"Dann war noch die Politische Lage hier. Ich hatte einfach Angst, nicht nur abgewiesen zu werden. Sondern dass man mich dazu zwingen würde grausames zu tun… und wenn ich es nicht tun würde, dass man mich vielleicht in einen Käfig in Zoo stecken würde. Oder sonst was! Ich denke da kannst du mich verstehen, Fridolin."
Grad Duckula überlegte. Ja er konnte Vladimir verstehen.
Vladimir räusperte sich."Verzeihe mir dass ich dir dies gerade zu deinen Geburtstag erzähle, es ist nicht besonders Lustig."
Graf Duckula winkte ab. "Ich hatte dich gefragt Vladimir." er überlegte und wandte sich zu seinen Butler. "Wann hat Vladimir eigentlich Geburtstag?"
"Vladimir ist wie jede gewöhnlicheStockente, in Juni geboren wurden. An 22.6. 1818 um genau zu sein." erwiderte Igor.
Wie Igor dasWort "gewöhnlich" aussprach gefiel Graf Duckula nicht. Er blickte ihn nur skeptisch an, sagte aber nichts dazu.
Nur Vladimir überlegte. "Meinen Geburtstag habe ich vollkommen vergessen, ich wußte nur das Jahr."
"Nun denn, dann wissen jetzt mehr. Danke Igor. Erzähl weiter Vladimir."
"Ich habe zu erst eine Frage an dich Bruderherz, wie war dieser Tag eigentlich für dich? ich meine wie hast du deine Wiedererweckung erlebt?"
Graf Duckula überlegte…

… er konnte sich daran erinnern wie er in diesen Magischen Sarg saß. Er fühlte sich etwas benommen. Das war das erste Gefühl an welches er sich erinnern konnte. das zweite Gefühl war Hunger!
Er konnte sich daran wie langsam die Augen öffnete…
… und wie dieser Geier vor ihn stand, und ihn erklärte wer er war. Graf Duckula! welch Freude es war, ihn wieder bei sich zu haben! Und er wie Igor sich selbst vorstellte, genauso wie Emma. Graf Duckula konnte sich dran erinnern, wie er langsam aufstand und sich an Sarg fest hielt, weil er sich noch etwas wacklig fühlte.
"Ihre Eckzähne Mylord?" an die erstaunte Stimme konnte er sich gut erinnern.
Er hatte nach seinen Schnabel getastet. "Welche Zähne? Enten haben keine Eckzähne."
"Aber Vampire schon Mylord, sie sind einer… nach all der Jahre brauchen jetzt Blut Mylord um wieder zu Kräften zu kommen!"
"Welche Jahre?" er war ihn schon seltsam vorgekommen, irgendwie Falsch, einfach nur Plötzlich da zu sein! Mußte man nicht erst geboren werden und wachsen? Aber daran konnte er sich nicht erinnern. Er war nur plötzlich da, wie aus den Nichts.
"Ich habe Hunger… schrecklichen Hunger…"
"Kein Wunder Mylord, ich bringe ihn gerne etwas Blut."
Graf Duckula fing an zu würgen. "Kein Blut! irgendwas gesundes Leckres, Obst oder Gemüse! "

Graf Duckula kicherte bei der Erinnerung. "Du hättest mal Igors Gesicht sehen sollen… unbeschreiblich… dämlich."
Igor schnaufte beleidigt.
Vladimir grinste. "Kann ich mir vorstellen. Was für unseren alten Kerl bestimmt eine Überraschung."
"Erinnern sie mich an dieses Unglück", jammerte Igor "der Ketschup, hat die Schande über die Duckulas gebracht!"
"IGOR!" führ Graf Duckula hoch. "du hast mir das oft genug gesagt."
"Meinst du nicht das solche Worte an seinen Geburtstag mehr als unangebracht sind?" Vladimir führt sich über das Gesicht. Er beschloss weiter zu erzählen um das Thema zu wechseln.


****************************************************************************************************************************************************************************************************************************

Vladimir war früh Morgens aufgestanden, um Tee zu kochen und das Frühstück für seine Pflegeeltern vor zu bereite. Seid Frank und Jutta ausgezogen waren und ihre eignen Familien gegründet hatten, übernahm Vladimir freiwillig immer mehr Aufgaben. Er wollte dass, was sie für ihn all die Jahre getan hatten zurück geben,
Kaum hatte er den Tisch gedeckt und nahm den Heißen Tee von Herd, kamen seine Pflegeeltern auch schon in die Küche.
"Moin kleiner Schatz," begrüßten sie ihn. "wie hast du geschlafen?"
Vladimir stockte. "Ganz gut." log er unsicher und wandte sich bei den Worten schnell um, damit sie sein Gesicht nicht sehen konnten, und tat so als wäre er intensiv mit anders beschäftigt war. "Wie hat ihr Geschlafen?"
"Gut." sie setzten sich auf ihre Stühle, blickten Vladimir an. "Vladimir… sieh uns mal an." Vladimir hob zögerlich den Kopf.
"Hast du wirklich gut geschlafen? du weisst dass wir dich zu gut kennen, sag die Wahrheit."
Vladimir seufzte. Oh ja, seine Pflegeeltern kannte ihn inzwischen sehr gut.
"Ich habe… etwas unruhig geschlafen. Es ist weil… weil…." Vladimir holte tief Luft. "ich glaube mein Vater ist zurück gekehrt."
"Und wie kommst du darauf?" Karl strich sich etwas Marmelade auf sein Brötchen.
Vladimir zuckte mit den Schultern. "Schwer zu erklären. Ich habe es einfach gefühlt! es war so… als ob ich ein Instrument bin und eine Saite in mir wurde angeschlagen. Eine Resonanz war dar, die von mir erwidert wurde." er überlegte wie er dieses Gefühl erklären sollte. "Als ob ein Teil von mir zurück gekommen ist, welches ist Verloren habe. Dann habe ich noch eine Stimme in mir gehört… ich glaube es war die Stimme unsers Butlers…und dann war da noch der Mond."
"Was ist mit den Mond?" fragte Martha und trank dabei vorsichtig den heißen Tee.
"Wenn der Mond in Achten Haus des Wassermanns steht… dann kann man einen Duckula wieder erwecken."
"Astrologie," Karl überlegte. "dass ist doch ein Thema für Else."
Else war die alte Freundin von Martha, sie war schon öfters zu besuch gewesen, Vladimir hatte sie ein paar mal beobachtet wie sie die Tarot-Karten für Andere gelegt hatte.
Martha nickte. "Ich werde sie anrufen und fragen was es zu bedeuten hat."

Ein paar Stunden später saß Else bei ihnen in Wohnzimmer. Vladimir saß neben ihr (auf einen dicken Kissen). Karl und Martha saßen ihr gegenüber.
"Euer Butler hatte dir also erzählt dass man den Grafen Duckula zum Leben wieder erwecken kann; wenn der Mond in Achten Haus des Wassermanns steht?"
Vladimir nickte.
"Was bedeutet dies?" fragte Karl nach.
Else nickte." Das Häusersystem in der Astrologie ist die äußere Einteilung in einen Horoskop. Lebenserfahrungen werden in der Richtung der Häuser angezeigt. Dies muss man als eine Art von Quadranten verstehen… es ist nicht so einfach zu erklären. Ich möchte hier nur sagen das es 12 Einteilungen, also 12 Häuser gibt. Wobei das 8. Haus das mächtigste von allem ist. Es wird mit den physischen Tod und der Vergänglichkeit in Verbindung gebracht. Aber es bedeutet nicht nur den Physischen Tod, sondern auch das Sterben von überholten Strukturen und Verhaltensmustern. Steht also auch für eine Art der Wiedergeburt. Für Wandel."
Vladimir überlegte. "Dass würde passen. Und was für eine Bedeutung hat der Mond?"
"So wie du es erzählt hält hast", begann Else. "hat es in diesen Fall mit Magie zu tun. In den alten Schriften heißt es, dass der Mond jede Magie beschleunigt. Der Vollmond ist dabei besonders Mächtig. Der jennigen welcher den Zauber in dieser Zeit über andere Ausspricht, will Macht über diesen haben.
Der Mond in Achten Haus… Dein Vater müsste demnach besonders Sensibel für Spirituelle Mächte sein. Wie er damit Umgeht kommt auf ihn selbst an. Es kann ein Kontrollbedürfnis sein, in den er diese Mächte für sich nutz, oder ehr eine Angst vor ihnen entwickelt. Leidenschaft und Eifersucht, liegen dich beieinander."
"Was ist mit den Wassermann?" fragte Karl nach.
"Der Mond in Wassermann bedeutet in der Astrologie, dass jemand Frei und ungebunden leben will. Dieser fühlt sich Fremd in der Welt, und ihr nicht wirklich zugehörig. Er möchte jede Zeit Frei entscheiden, was er tut. Alle Türen müssen offen Stehen, sonst hat er das Gefühl zu ersticken. Er mag keinen Druck von Anderen. Er hat einen geselligen Charakter und Fantasie. Wenn es übertrieben wird, verzettelt er sich und hängt Plänen nach welche er nicht verwirklichen kann."
Vladimir überlegte. "Und was bedeutet es wenn jemand in Zeichen des Wassermann geboren wurde?"
"Eigentlich das Gleiche, nur das der Mond es noch verstärkt . Wassermann geborene sind oft sehr Originell bis skurril. Sie sind schwer einzuschätzen. Sie probieren alles aus, sind immer wieder für alles mögliche zu begeistern egal worum es dabei geht. Ständig haben sie etwas Interessantes vor, und entscheiden dabei meist spontan nach Lust und Laune. Neigen dann aber auch mal sich zu überschätzen. Sie sind alles andere als Langweiler."

****************************************************************************************************************************************************************************************************************************

Alle Blicke richteten sich auf Graf Duckula. Er hob die Hände. "Was sieht ihr mich so an?"
Vladimir grinste und sah dann zu Igor rüber. "Was gibst du ihn die Schuld für sein Verhalten? DU hast in zu dieser Zeit erweckt!"
Igor stöhnte.
"Jaaaaa… und wenn ich Vladimir richtig verstanden habe, willst du also Macht über michhaben?" Graf Duckula blickte Igor finster an.
Igor räusperte sich und versuchte so unschuldig wie möglich auszusehen. Was ihn aber nicht sonderlich gelang.


****************************************************************************************************************************************************************************************************************************

Vladimir überlegte. "Wir sind jetzt in Monat es Wassermanns. Stand Gestern der Mond in 8. Haus?"
Else überlegte. "Da Karl mich danach gefragt hat, kann ich dir diese Frage beantworten…" sie kramte in ihrer Tasche herum und holte ein Zeichnung hervor, welche recht Kompliziert aussah. Ein Pentagram mit verschiedenen Symbolen und Kennzeichnungen in verschiedenen Himmelsrichtungen. "… und ich muss sagen. Das dies Gestern der Fall war. Dazu war es noch der Vollmond."
Vladimir schloss die Augen und zog die Luft tief ein.
"Du meinst also dein Vater ist Gestern zurück gekehrt?"
Vladimir nickte zur Antwort nur.
"Was hast du jetzt vor Vladimir?"
Er öffnete die Augen wieder, er zuckte mit den Schultern. Er wußte es nicht wirklich. "Ich weiss nicht… ich…. wie überhaupt?"
Else griff in ihre Tasche und holte ihre Tarot-Karten heraus und legte sie, verkehrt herum auf den Tisch. "Vladimir, ziehe drei Karten heraus und lege sie vor dir hin."
Vladimir sah sie an, dann auf die Karten seine Hand fuhr über diese hinweg. Spontan, ohne weiter nach zu denken, hob er drei Karten hoch und legte sie vor sich. Er sah Else fragend an. Else tippe auf jede einzelne und erklärte sie Vladimir,

"Die 5 Kelche. Die abgewandte Person in dem schwarzen Gewand zeigt dir die Trauer. Still, gerade und gedankenversunken blickt sie ins Nichts. Noch ist es an der Zeit, traurige Gefühle zu verarbeiten, Rückschläge zu verdauen und sich mit der entstanden Leere auseinanderzusetzen. In dieser Zeit registrierst du nicht den reichen Fluss direkt vor unseren Füßen, die Brücke und die Welt dahinter. Wir sehen dann leider nur 3 verschütteten Kelche, deren Reichtum wir als unwiederbringlichen Verlust wahrnehmen. Seelische Wunden brauchen ihre Zeit zur Heilung - diese Zeit solltest dir auch nehmen. Wenn die Zeit der Trauer vorbei ist, wirst du den Kopf wieder heben und dich für die Fülle um dir herum öffnen. Du drehst dich dann um und erkennst die verbliebenen noch gefüllten Kelche, die nur darauf warten von dir genutzt zu werden. Sie werden dich die Welt und ihre Möglichkeiten wieder erkennen lassen und du wirst den ersten Schritt in Richtung Brücke tun."

"Das Rad des Schicksals. Gute Zeiten wechseln sich mit schlechten ab, die Zeit und das Schicksal sind ständig in Rotation. Es geht um die eigene Bestimmung, die Einstellung zum persönlichen Schicksal und der Sinnfrage. Die Tarotkarte Rad des Schicksals erinnert dich auch daran, das es immer eine Chance und Lösungen gibt, die du selbst gar nicht beeinflussen kannst und musst. Du musst Geduld beweisen und manchmal erst auf den richtigen Moment warten, bis sich unsere Lebenssituation zu deinen Gunsten verändert."

"Der Wagen, ist die Aufforderung,die Ziele konsequent und mit Disziplin zu verfolgen - am Ende steht die Integration und der Erfolg. Die beiden Zugtiere stehen für die Polaritäten, die es dabei zu überwinden gilt. Der Blick des Wagenlenkers ist dabei stets geradeaus auf sein Ziel gerichtet. Nur er übernimmt dabei die Verantwortung für das Unternehmen und nur er ist auch alleiniger Erlanger des zu erwartenden Ruhms. Dabei muss er seine vertraute Umgebung manchmal loslassen und darf nicht zurück blicken. Der Sternenhimmel als Wagenabdeckung symbolisiert das persönliche Universum, es handelt sich um den Wagen deines Lebensweges der stets auf das Ziel und den gewünschten Erfolg hin geführt werden muss. Dabei gilt es, keine Zeit zu verlieren und ruhig auch mal fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Wagen mahnt dich aber auch, deine eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und die Geschicklichkeit beim Halten der Zügel täglich erneut unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Das Führen unseres Lebenswagens setzt Lernbereitschaft voraus. Auch kleinere Rücksetzer und Behinderungen werden bei diesem Drahtseilakt nicht ganz zu vermeiden sein."

Stille kehrte ein. Vladimir spürte wie ihn seine Pflegeeltern langsam und sachte durch die Haare strichen, Er spürte ihre Liebe zu ihn. "Ich werde mir Zeit nehmen", flüsterte er. "bis der Moment gekommen ist. Aber noch ist die Zeit nicht gekommen." Damit kuschelte er sich an seine Pflegeeltern ran. Nein, er würde sie nicht verlassen! Nicht so lange sie noch lebten und er wußte dass ihre Zeit bald gekommen war…
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast