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Digisiders - We rise up!

von Rivo
MitmachgeschichteAbenteuer / P12
01.07.2020
08.11.2020
4
7.273
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01.07.2020 1.607
 
Das Jahr 2176.
Die Welt hat sich geändert und mittlerweile ist jeden Menschen bekannt, dass es eine parallele Welt gibt: die Welt der Digimon. Je Fortschrittlicher die Technologie der Menschen wurde, je mehr vermischte sich die reale Welt mit der digitalen Welt und bald kam es dazu, dass jeder Mensch auf dieser Welt von Geburt an ein eigenes Digimon bekommt. Ob Arm oder reich – das ist dabei egal und die Menschen sowie die Digimon Leben nun miteinander in einer Welt.

Doch was niemand ahnt ist, dass es Menschen und zum Teil auch Digimon gibt, die gegen diese Ordnung dieser beiden Welten sind. Sie nennen sich selbst die ‚Institute for a Self-determind Life‘ (kurz: I.S.L) und sind der Meinung, dass sie getrennt besser Leben, als Gemeinsam und versuchen einen Weg zu finden, die Digiwelt von der Menschenwelt zu trennen. Jedoch heißt es für sie auch: Die Menschen müssen jegliche Art von Technologie verlieren und zu ihrem Ursprung zurückkehren. Für die Digimon jedoch hat es viel schlimmere folgen, denn durch diese Maßnahmen verlieren sie ihre Energiequelle, die sie am Leben erhalten. Die Digimon, die gegen diese Ordnung vorgehen wollen, sind durchaus bereit dafür, diesen Preis zu bezahlen. Aber es sollte lange nicht so weit kommen.

Die ‚Protektor of the World Order‘ ist eine weltweite Organisation, die das Leben der Menschen und der Digimon schützt. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, jeglichen Widerstand zu erkennen und dagegen vorzugehen. So ist es für sie auch Möglich, zu erkennen, dass sich etwas zusammen braut und nun ist es an ihnen, dass schlimmst mögliche Szenario zu verhindern.

Jedoch werden dafür besondere Menschen gebraucht. Auf dieser Welt gibt es Überall Wappen, die von der Digiwelt in die Menschenwelt gelangt sind und die Aufgabe dieser Organisation ist es nun, diese und mit ihnen die richtigen Menschen zu finden, die dieser Aufgabe gewachsen sind. Doch die Wappen suchen die Menschen selbst aus und bald stellt sich heraus, dass es jene Menschen sind, die als ‚Digisider‘ in der Realen als auch in der Digiwelt bekannt sind. Denn sie haben als einzige Menschen dieser Welt kein eigenen Digimonpartner. Zumindest noch nicht: denn mithilfe der Wappen kriegen sie auch ihre ersten Digimon, die mit ihnen die beiden Welten beschützen sollen.




P.W.O-Zentrale - April 2176 - London

Auch wenn es so wie immer schien, als Grayson Mitchell das große Gebäude betrat, hatte er das Gefühl, dass etwas anders war. Jedoch konnte er dieses Gefühl nicht ganz zu ordnen, da jeder seinen oder ihren gewohnten Aufgaben nachging. Er begrüßte alle, bei denen er vorbeiging und mit der einen oder anderen Person unterhielt er sich etwas länger, als er es eigentlich sollte. Doch Grayson war schon immer ein kommunikativer Mensch gewesen, stets darum bemüht, dass er von seinen Mitarbeitern respektiert wurde. Immerhin war er Leiter einer Weltweit angesiedelten Organisation, die das Leben der Menschen und der Digimon sichern sollte. Neben den Menschen, die er begegnete, sah er auch Zahlreiche Rookie-Digimon, die auch ihre Aufgaben bei der Protector of the World Order bekommen hatten.
Nur seinen eigenen Partner, Shoutmon, konnte er in diesen Moment nicht entdecken. Doch das war nichts Ungewöhnliches, denn das Digimon befand sich gerne in der Zentrale, wo man sich darum kümmerte, dass es keine Amoklaufenden Digimon gab. Er selber machte sich gerade auf den Weg dort hin, als er plötzlich von der Seite angesprochen wurde.

„Oh Grayson. Ich dachte, du wärst noch nicht von deinem Urlaub zurück.“ Es gab nur eine Person, die ihn so vertraulich ansprach und das war nichts anderes, als Alexander Carpenter, seine eigene rechte Hand. Sie waren nicht unbedingt immer die besten Freunde, da ihre Methoden doch zum Teil anders waren, aber wenn es wirklich sein musste, so konnte sich Grayson immer auf seinem Gegenüber verlassen. Neben ihn stand ein Neemon, ein sehr treudoofes Digimon, welches seinen Partner immer begleitetet. Noch heute verstand Grayson nicht, wie Alexander Carpenter so einen Partner haben konnte. Es passte einfach nicht zusammen, da sie von Grund auf verschieden waren. Aber man konnte es nicht beeinflussen, wer welchen Partner bekam beziehungsweise, ob man überhaupt einen hatte.

„Ich bin seit gestern wieder da“, sagte Grayson nur und machte sich auf den Weg zur Zentrale, während er weiter sprach. „Was gibt es neues, Alex?“ Dabei schaute er zu seinem Gesprächspartner, der nun neben ihn herlief. „Ich würde gerne sagen, dass es in deiner Abwesenheit keine Auffälligkeiten gab. Aber…“ Er schien zu überlegen, wie er es sagte und Grayson horchte auf.
“… in letzter Zeit scheint sich etwas zusammenzubrauen, was wir aber noch nicht ganz erfassen können.“ Es klang ziemlich beunruhigend und auch wenn es sich als falsch herausstellen sollte, so wollte Grayson durchaus wissen, was vor sich ging. Hatte sich sein Gefühl am Ende doch nicht getäuscht?
Doch er kam nicht darauf zu antworten, als er plötzlich ein gehetztes Shoutmon erblickte, welches direkt auf ihn zu rannte. „Gray. Wir haben eine Nachricht bekommen!“ Das Digimon schien sehr beunruhigt zu sein die beiden Männer wechselten einen Blick. Was war nur los?

Als Grayson die Zentrale erreichte, bekam er als Erstes mit, wie alle auf einem Bildschirm schauten. Keiner schien ihn zu bemerken, dass er und Alexander sich zu ihnen gesellt haben, denn es gab etwas, was viel wichtiger war. Denn genau in den Moment, wo er ankam, startetet ein Video auf de Bildschirm – als ob man genau auf seine Ankunft gewartete hatte.


„Wie es scheint, sind nun alle da. Schön schön.
Denn es gibt eine wichtige Nachricht an euch alle: Wir werden diese Welt ändern und der Organisation ‚Protector of the World Order‘ zerstören. Die Menschen und die Digimon dürfen nicht mehr lange miteinander leben!

Macht euch bereit für ein neues, freies Zeitalter!“



Die Stimme klang verzerrt, weshalb man sie nicht ganz zuordnen konnte, ob ein Mann oder eine Frau sprach. Im nächsten Moment hörte man ein Klicken, welches alle aus einer Art Trance zu erwachen scheinen ließ. Ein Tumult brach in der Zentrale aus und alle sprachen durcheinander. Wer auch immer es war, wusste ganz genau, an wen diese Nachricht kommen sollte. Diese Person hatte gezielt die Zentrale gewählt und auch darauf gewartete, dass er – Grayson Mitchell – direkt vor Ort da war.
„Das ist doch ein Scherz, oder? Ich glaube dem kein Wort“, hörte er eine Frau sagen, aber er glaubte nicht daran, dass es ein Scherz war. Irgendwie sagte es ihn das Gefühl und heute schien dieser wirklich nicht zu trügen.

„Es ist kein Scherz“, hörte er sich selbst laut sagen und die Stimmen um ihn herum verstummten. Einige schienen ihn erst jetzt zu bemerken und sahen mit großen Augen zu ihm, während andere nicht sehr überrascht wirkten. Eine von den weniger überraschten Personen kam auf ihn zu und sahen ihn misstrauisch an, während sie ihre schwarzen Haare zurückstrich. „Und wie kommen Sie darauf, Mr. Mitchell?“, fragte sie und warf im nächsten Moment Alexander einen Blick zu, als würden sie von ihm eine Antwort erwarten. Kein Wunder, wenn man bedachte, dass es sich um dessen Frau – Abigail Carpenter – handelte.

„Ich finde es ist ein viel zu großer Zufall, als das es sich um ein Scherz handelt. Irgendjemand hat extra darauf gewartet, dass jeder von uns es mitbekommt und mir wurde vorhin schon berichtet, dass sich in letzter Zeit etwas zusammenbraut.“ Sagte er ehrlich. Irgendetwas störte ihn immer an dieser Frau, weshalb er sich zusammenreißen musste, professionell zu bleiben. Aber er schätzte sie sehr als Mitarbeiterin.

„Wir müssen etwas unternehmen. Wie kommt ihr mit der Wappenforschung voran?“ Das war das einzige, was ihn einfiel. Seid geraumer Zeit hatten sie mehr Fortschritte bei der Wappenforschung gemacht, die aus irgendeinen Grund nach sehr langer Zeit von der Digiwelt in die Welt der Menschen geraten sind. Die Wappenträger wurden seitdem auf der ganzen Welt gesucht und irgendwann stellte sich heraus, dass es nur eine bestimmte Gruppe von Menschen gibt, die diese Wappen bekommen konnten. Den die Wappen suchten sich immer selbst ihre Menschen aus.
Ein Mann japanischer Abstammung kam auf ihn zu. Yuma Yamada war Leiter der Wappenforschung und somit auch dafür verantwortlich, dass die bereits gefundenen Wappen sicher aufbewahrt wurden.

„In ihrer Abwesenheit konnten wir noch ein paar Wappen ausfindig machen und hier sicher unterbringen. Wir müssen nur noch die Träger finden.“ Gab es von ihm die ruhige Antwort und Grayson nickte. Anscheinend war es ganz gut, dass sie schon früh genug reagiert hatten, damit sie in allergrößten Notfall auf die Wappenträger zurückgreifen konnten. Und jetzt schien es ein guter Zeitpunkt dafür zu sein. Er warf einen Blick zu Alexander, der nickte und zu seiner Frau rübersah.
„Abigail. Du wirst ein Team Zusammenstellen, die die Digisiders, die als Wappenträger infrage kommen, suchen. Du weißt am besten, wer dafür geeignet ist“, sagte dieser und schaute seine Frau direkt an. Diese seufzte nur entnervt – denn es war kein Geheimnis, dass sie Digisiders nicht mochte – lenkte aber ein. Alexander Carpenter war der einzige, auf den sie hörte, weshalb Grayson es ihn überlassen hatte.

Mrs. Carpenter brauchte wohl auch nicht lange überlegen, als ihr Blick durch den Raum ging. Ihr Blick war Zielstrebig und sie sagte die Namen, mit ihren dazugehören Digimon, auf.
„Jenna Parker mit Bokomon“, die erste Frau stand auf. Sie war relativ jung, mit braunen Haaren, die sie Zusammengebunden hielt. Neben ihr war das genannten Digimon.
„Adrian Castelli mit Herissmon.“ Der Mann, der nun aufstand, war mittleren Alter und italienischer Abstammung.
„Anthony Peer mit Hagurumon als auch Hailey Griffin mit Monodramon.“ Auch die letzten beiden standen auf, ehe Abigail Carpenter weiter sprach.
„Ihr werdet die Wappenträger finden. Wir verlassen uns auf auch.“ Alle vier nickten. Sie hatten eine Mission zu erfüllen und Grayson hoffte, dass sie dieser Mission auch wirklich gerecht wurden. Es war nur eine Frage der Zeit.
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