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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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29.09.2020 1.365
 
„Morgen“, murmelte Tai, als der 18 jährige Brendas Wohnbereich betrat, wo die schwarzhaarige und Tai’s Freundin am Frühstückstisch saßen. „Guten Morgen mein Schatz“. Lin stand auf und küsste ihren Freund. „Wie geht es dir“?, wollte Brenda von dem Yagami wissen. „Mir brummt der Schädel und dabei habe ich garnichts getrunken“, antwortete Tai.
„Das sind wahrscheinlich die Nachwehen von Davis Schlag“, überlegte Lin. „Wohlmöglich. Der Schlag von ihm war nicht ohne“,  meinte Tai und nahm am Tisch Platz.  
Augenblicklich erklang Tai’s Handy. „Ah, was ist den schon wieder“, meckerte der Fußballer und zog sein Smartphone aus seiner Hosentasche. Als Tai auf das Display schaute und  erkannte, um  wem es sich bei den Anrufer handelte, seufzte der 18 jährige  kurz, bevor er das Gespräch entgegen nahm. „Hey Dad, was gibts“? „Hallo mein Sohn, entschuldige das ich dich störe, du befindest dich sicherlich gerade  auf den Rückweg“? „Nein, ich bin schon wieder in Tokio. Ich bin mit Lin bei einer Freundin“. Tai hatte kurz zuvor in Richtung Btenda geschaut und wusste nicht, wie er die Lehrerin beschreiben sollte. Letztendlich bezeichnete Tai die 26 jährige als Freundin. „Achso“. Tai bemerkte, das die Stimme seines Vaters erstaunt wirkte.
„Du rufst wahrscheinlich wegen Kari an? Keine Sorge, ich weiß es. Lin hat mir alles erzählt. Kari ist bei uns, aber ich hatte noch keine Gelegenheit mit ihr zu sprechen“. Tai versuchte sofort seinen Vater zu beruhigen.
„Das ist gut zu hören. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, weil Lin und Kari nicht zu Hause waren“. „Alles gut Dad, alles gut“.
„Und Tai, wegen Aio. Deine Mutter und ich, ich weis nicht, ob das wieder etwas wird. Aber Aio, mit ihr ist alles so anders, so wie früher..“.
„Dad, Dad, du bist mir absolut keine Rechenschaft schuldig. Zu so etwas gehören immer zwei. Und wenn zwischen dir und Mum nichts mehr ist, dann ist es halt so. Lieber gleich von Anfang an reinen Tisch machen, als ein ständiges hin und her. Das würde dann noch zum kompletten  Nerventerror führen. Du bist mein Vater, ich werde immer hinter dir stehen“. „Danke Tai, du weißt garnicht, wieviel mir das bedeutet. Mir ist gerade eine Idee gekommen“. „Klar, schieß los“. Tai wartete auf die Idee seines Vaters.
„Lasst uns doch heute Abend gemeinsam  essen gehen, also du, Lin, Kari, Meiko, Aio und ich“. „Und Izzy“, warf Tai noch mit ein. „Was“? „Und Izzy, schließlich ist er Meiko‘s Freund“, erklärte der 18 jährige.
„Äh, ja na klar, gerne“, meinte Susuomo. „Aber ich bezweifle, dass Kari mitkommen wird“, gab Tai zu bedenken. „Wahrscheinlich hasst du recht“, seufzte der Bauunternehmer.
„Ach Dad, Kopf hoch. Irgendwann wird Kari auch verstehen, dass ihre Mutter nicht der Engel ist, wie sie sich immer vor ihr gibt“. „We weis“, seufzte Susumo. „Naja, auf jeden Fall freue ich mich auf heute Abend. Grüß Kari und Lin von mir. Bis später“.
„Tschau, mach’s gut“, meinte Tai zu seinen Vater und legte auf.
„So, du stehst also immer h8nter diesem Arschloch, welches unsere Familie zerstört hat“?
Kurz nachdem Tai das Telefonat beendet hatte, hörte er die Stimme seiner Schwester, welche den Yagami lauthals anschrie. „Kari“, sprach Lin leise.
„Wie lange stehst du schon da“?, frug Tai erstaunt. „Lange genug, damit ich das komplette Telefonat mit anhören konnte. Du bist echt das letzte Tai“! Mit forschem Schritt trat Kari auf ihren Eltern Bruder zu und verpasste dem Fußballer eine Ohrfeige.
„Au“. Tai zuckte zusammen. „Kari“. Lin konnte nicht glauben, was die Schwester ihres Freundes gerade getan hatte und stellte sich schützend vor ihren Freund.
„Oh Achtung, Superbarbie ist am Start“. „Kari, es reicht“. Tai welcher sich seine Wange hielt wurde nun hörbar lauter und schrie seine kleine Schwester an. „Was denn, du musst doch selber zugeben, dass sie deine Barbiepuppe ist“. „Nein, dass ist sie nicht“! Mit voller Wucht schlug Tai mit seinen Fäusten auf den Tisch.
„Wer’s glaubt. Aber das kann mir ja auch egal sein, da von euch Heuchlern und Verrätern eh bald nichts mehr zu sehen bekomme, außer vielleicht in der Schule“, meinte Kari.
„Warum“?, wollte Brenda wissen. „Weil ich mir mit meiner Mutter eine Wohnung nehme, darüber haben wir uns Gestern schon unterhalten“, erklärte die junge Yagami.
„Lasst euch nicht stören, ich gehe nur kurz an die Tür“, sprach Brenda, als die Türklingel läutete.
„Und du glaubst, dass macht sich dann glücklich“?, meinte Tai skeptisch. „Gegenfrage: Und du glaubst, dass Lin dich glücklich macht“, frug Kari sarkastisch.
„Was soll die dämliche Frage? Natürlich tut sie das“!, beteuerte der Braunhaarige.
„Lächerlich! Du weißt, dass du lügst, dass du dich selbst belügst. Aber dass soll ja nicht mein Problem sein. Du stehst da auf der gleichen Stufe, wie unser Vater. Ihr nehmt euch beide nichts. Kaum kommt die nächst beste Bitch um die Ecke, macht ihr derjenige den Hof. Das ist echt sowas von erbärmlich“., schüttelte Kari den Kopf.
„Wie nennst du mich“? Lin musste sich regelrecht auf die Zunge beißen, dass sie Kari nicht in Gegenwart von Tai beleidigte, nachdem die jüngere die Blondine beleidigt hatte.
„Du hast mich schon verstanden du..“. „Kari, hör auf damit“. Davis fiel der Yagami ins Wort.
„Davis“, erkannte die braunhaarige.  „Kari, lass das. Lin hat dir doch nichts getan“. „Was weist du schon? Deine Welt ist ja heil und in Ordnung. Aber meine, meine Famile wurde durch unseren Vater zerstörte“, schrie Kari. „Geht das schon wieder los“? Lin war schon sichtlich genervt davon, dass Kari immer wieder mit dem gleichen Thema anfing.
„Dich hat keiner nach deiner Meinung gefragt“, entgegnete Kari der Blondine. „Davis, kannst du sie wenigstens zur Vernunft bringen“?, wollte Tai wissen. „Ich weis nicht, ob ich das noch kann“, antwortete der angesprochene mit gesenktem Kopf.
„Ich ziehe mit meiner Mutter in eine neue Wohnung,nur für uns zwei“, sprach die Yagami zu Davis, was dieser kurz auf sich wirken ließ.
„Das wars? Mehr hasst du mir nicht zu sagen“?, bemerkte der 15 jährige schockiert. „Was soll ich dir noch zu sagen haben? Du hasst dich auf Meiko’s Seite gestellt und somit auch auf die Siete von Aio und meinem Vater, was wiederum heißt, dass du gegen meine Mutter sprichst, also auch gegen mich“, erklärte die gleichaltrige.
„Ehrlich? So denkst du über mich? Du glaubst allen Ernstes, dass ich gegen das Mädchen spreche, welches ich liebe“? „Keine Ahnung. Was erwartest du von mir“? Kari blickte nun gebannt zu ihren Freund, oder doch ehr mittlerweile Exfreund?
„Weißt du was ich erwartet hätte Kari? Eine einfache Entschuldigung von dir, wegen gestern und dass wir uns wieder vertragen hätten. Aber anscheinend ist das zu viel verlangt“. Davis blickte kurz angespannt zu der braunhaarigen, doch diese stand nur wie versteinert an Ort und Stelle. Dies war für Davis Antwort genug. „Ok, ich habe verstanden“!  Für Davis war in diesem Moment klar, dass die Beziehung mit Kari auf diesem wackligen Fundament keinen Bestand mehr haben konnte,
Der Motomiya wandte sich gerade zum gehen, bevor er sich nochmals umdrehte und auf Tai zuging.
„Sorry wegen Gestern. Ich war zu betrunken und in Sorge um deine Schwester. Ich hoffe, dass es deiner Nase schon wieder besser geht“? Davis sprach seine Entschuldigung Richtung Tai. „Schon Ok, Kumpel“. Tai erkannte die Tränen, welche sich in den Augen des jüngeren gebildet hatten und verzichtete deswegen auf weitere Diskussionen und Standpauken. Der 18 jährige war sich bewusst, dass Davis aus Liebe zu Kari gehandelt hatte. Liebe, in diesem Moment fiel es Tai wieder wie Schuppen von den Augen. Der Moment, welcher nie hätte geschehen dürfen. Eigentlich waren es zwei Momente. Einmal der Kuss mit Brenda, Mitte der Woche und zum anderen der Sex mit seiner neuen Managerin, in Sapporo. Tai kam sich schlecht vor und wusste, dass er Lin betrogen hatte.
Auch um die Wut über sein eigenes handeln zu bändigen, umarmte der Yagami, seinen jüngeren Freund.
„Das wird mir jetzt echt zu kitschig, ich gehe“, meinte Kari schnippisch und machte auf der Hacke kehrt, um Brendas Appartement zu verlassen.
„So viel dazu“, seufzte Brenda, als Kari nicht mehr im Raum war.
„Es tut mir leid Davis“, meinte Tai, nachdem er die Umarmung mit dem Motomiya beendet hatte.
„Und mir erst“, sprach Davis mit feuchten Augen.


Fortsetzung folgt!
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