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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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20.09.2020 1.670
 
„Ist ja schon ganz schön volle Hütte“, meinte Jun, welche mit den anderen Mädchen die Halle betrat, in welcher das Konzert de Teenagewolves stattfand. „Das kannst du aber laut sagen“, stimmte Yolei der Motomiya zu. „Je mehr Leute, um so mehr Stimmung. Kommt, lasst uns erst mal an die Bar gucken“, lächelte Rika. Lin war noch immer nicht begeistert von der Abendgestaltung der Mädels, folgte dennoch den anderen in Richtung Bar.

„Alles Ok? Bist du aufgeregt“?, wandte sich Matt an seinen Bruder und legte seine Hand auf dessen Schulter.  Matt blickte seinen kleinen Bruder direkt in die Augen.
„Wenn du Lampenfieber hast, nimm das hier“. Rikuyo hielt T.K. einen kleinen Beutel mit weißen Pulver vor die Nase. „Vergiss es Rikuyo“!, sprach Matt und wurde zornig. Der 18 jährige griff das kleine Tütchen von seinem Kumpel und warf es auf den Boden.
„Versuche ja nicht noch einmal meinen kleinen Bruder Drogen geben zu wollen“! Matt griff sich Rikuyo und stieß ihn mit voller Wucht gegen einen Umkleidespint. Alle anderen im Raum blickten erschrocken zu den beiden.
„Matt, hör auf damit, lass dass“! T.K. ermahnte seinen Bruder und zog ihn von dem Grünhaarigen weg.
„Ich hoffe, wir haben uns verstanden“, fauchte der ältere, der Ishida Brüder nochmals in Richtung des Nimbutschi.
„Beruhigt euch Leute! Jetzt reißt euch mal zusammen, es geht gleich los“! Bao ermahnte seine Bandmitglieder nochmals und forderte von ihnen Einigkeit und Respekt.

„Kari, ich glaube das reicht jetzt, dass ist schon deine 8. Vodka Cola, du trinkst doch sonst gar nichts“, stellte Sora fest, welche Kari mit Argusaugen beobachtete. „Außerdem geht das Konzert in 5 ... , nein es ist sogar gerade vor 10 Minuten schon losgegangen“, korrigierte sich die Takenouchi selbst, welche sich mit Kari immer nich in einer Bar saß, welche sich neben der Konzerthalle befand.
„Lass mich, vielleicht will ich der ehemals besten Freundin, meines Bruders, Konkurrenz machen. Schließlich kennst du dich ja seit neustem bestens mit Alkohol und Drogen aus“, prangerte Kari die schwarzhaarige an. Sora wusste sofort auf was die kleine  Schwester von Tai hinaus wollte. Und gerade weil es eben Kari war, jene Schwester ihres ehemaligen besten Freundes, mit welchem sie durch dick und dünn gegangen war, fühlte sich Sora in diesem Moment irgendwie für die junge Yagami verantwortlich. Sora hatte das Gefühl, dass sie auf Kari aufpassen musste, dass sie an diesem Abend nichts dummes tun würde, da sie ihr von allen Geschehnissen der letzten Stunden berichtet hatte. Für Sora sah es so aus, dass Kari wohl gedacht haben muss, dass sich alle gegen sie verschworen haben mussten. An aller erster Stelle natürlich ihr Vater, Susumo welcher natürlich neben Aio Mochizuki der Hauptschuldige war. Tai hatte sich Kari’s Erzählung nach auch nicht mit Ruhm bekleckert. Die 15 jährige war sogar der Meinung, dass ihr Bruder es wohl schon gewusst hatte. Natürlich gab Kari auch Meiko eine Mitschuld, da die 17 jährige die Tochter von Aio war. Natürlich hatte die schwarzhaarige rein gar nichts mit de ganzen Sache zu tun. Und dann war da nich Kari’s beste Freundin und ihr fester Freund. Die beiden hatten sich laut Kari wohl auch gegen die braunhaarige gestellt, indem sie Meiko verteidigt hatten. Allerdings hatte der edle Ritter Takeru dann eingegriffen und Yolei, Meiko, sowie Davis aus Kari’s Umfeld entsorgt.
All diese Informationen hatte Kari, Sora mit immer mehr Alkoholkonsum offenbart. Natürlich wusste die 17 jährige, dass dies nur die Version von Kari war und nicht von Susumo, Aio, Meiko, Yolei, Davis oder Tai.
Und trotzdem wurden die Sorgen Sora‘s, um Kari, nicht geringer, da die 15 jährige sich einen Drink nach dem anderen bestellte. Sora wusste nicht warum, aber sie war es Tai aus irgendeinen unerklärlichen Grund schuldig, sich um Kari kümmern zu müssen. Schließlich hatte die Takenouchi schon Probleme, von welchen Kari bestenfalls in ihrem Leben verschont belieben sollte.
„Nimm mich dir nicht als Vorbild, ich bin nicht mehr die, welche ich damals war“. Sora blickte entschuldigend zu der Yagami. „Schon komisch, dass du einen Zeitraum von 9 Monaten mit damals betitelst“. Kari blickte zu Sora und verdrehte die Augen.
„Ich nehme dann noch einen“, meinte Kari zu dem Barkeeper, welcher die junge Japanerin schon skeptisch beäugte.
„Nein, jetzt ist Schluss“! Sora schlug mit der flachen Hand auf den Tresen. „Wir zahlen dann, signalisierte die Takenouchi dem Barkeeper, welcher nickte.
„Stimmt so, danke“. Sora hinterließ ein ordentliches Trinkgeld, über welches sie der Barkeeper freute.
„Los komm jetzt“! Sora henkelte sich bei Kari ein und schleifte die 15 jährige mit aus der Bar. „Aber, aber..“, protestierte die Yagami. „Kein aber“! Sora blieb konsequent und erst außerhalb der Bar ließ die schwarzhaarige von Kari ab.  Sora zündete sich eine Zigarette an. „Gib mir auch mal eine“?, forderte die braunhaarige. Sora beäugte Kari skeptisch. „Nein, du rauchst nicht und du fängst auch nicht damit an. Tai würde mich umbringen wen er das erfährt und das weist du“! Sora lehnte Kari’s Aufforderung ab.
„Sag mal, warum hasst du eigentlich so eine Angst vor meinen Bruder“? „Das ist keine Angst“. Sora schüttelte mit dem Kopf. „Sondern“? „Respekt und die Hoffnung das ich irgendwann meinen besten Freund zurück bekomme“, erklärte Sora auf ihre alte ehrlich Art und Weise.
„Wir haben es beide momentan nicht so leicht“, seufzte Kari. „Scheint so“, überlegte Sora.
„Weißt du, ich habe eigentlich gar keine Lust mehr auf das Konzert“, sprach Kari, welcher durch den Alkohol das sprechen immer schwerer fiel. „Das merke ich“. Sora war besorgt über den Zustand der 15 jährigen, welche immer mehr lallte und immer weniger klare Worte von sich gab. Der Alkohol bahnte sich immer mehr seinen Weg durch Kari’s Blutbahnen und die junge Japanerin begann schon zu wanken.
„Oh, da scheint aber jemand schon zu diesem frühen Zeitpunkt des Abends zu tief ins Glas geschaut zu haben“. „Was“?, frug Sora, welche die Stimme kannte, sie aber gerade nicht zuordnen konnte. Die Takenouchi drehte sich um. „Brenda“?! Auf Sora’s Lippen bildete sich ein Lächeln, als sie ihre Lehrerin erblickte. Die 26 jährige stand perfekt durchgestylt vor ihrer Halbschwester.
„Wieviel Alkohol hat sie schon in sich“?, frug die Lehrerin und begnügte Tai’s kleine Schwester besorgt. „8 Vodka Cola“, antwortete Sora. „Was 8“? Brenda traute ihren Ohren nicht. „So viel ist das nicht“, lallte Kari. „Sicher“. Sora schüttelte den Kopf.
„Na komm, wir bringen sie nach Hause“, meinte Brenda zu Sora. „Nein, da gehe ich nicht mehr hin. Ich gehe nicht mehr nach Hause“, protestierte Kari lauthals, so das sie andere Passanten und Fans der Teenage Wolves, sich schon zu den drei jungen Japanerinnen umdrehten. „Ok“. Meinte Brend schulterzuckend.
„Ja, dass könnte sich tatsächlich etwas schwieriger darstellen, da sie sich mit ihren Vater gestritten hat, da dieser Fremdgegangen ist“, erklärte Sora.
„Ach so, verstehe“, nickte die 26 jährige. „Und ihre Mutter“? „Die ist bei T.K.‘s Eltern untergekommen und ich glaube kaum das die auch über noch einen Schlafgast freuen. Und selbst wenn, will ich sie nicht so betrunken ihrer Mutter vorführen. Wahrscheinlich würde Kari dann lebenslang Hausarrest bekommen“, gab Sora zu bedenken.
„Natürlich, da hasst du vollkommen recht“, stimmte Brenda der Takenouchi zu.
„Und was machen wir dann jetzt mit ihr“?, grübelte Sora. „Wir bringen sie zu mir“, da stört sie niemand und kann bleiben, bis sie wieder klar im Kopf ist. Und wir zwei machen danach noch Party“, grinste Brenda in Richtung der 17 jährigen. „Warum nicht“, nickte Sora . Brenda und Sora henkelten Kari links und rechts ein und brachten sie zu Brendas Auto.

„Die berühmte Zigarette danach“, lächelte Miki, welche nackt neben Tai auf einem Sofa im Wartezimmer der Skisprungschanze lag und ihre Zigarette nach dem Sex mit Tai genoss.
„Hm“, meinte der Yagami kleinlaut und setzte sich auf den Rand der Couch. Der Fußballer vergrub seine Gesicht in seinen Händen. *Scheisse, was habe ich getan? Ich habe Lin betrogen*! Sofort nach dem Schäferstündchen mit Miki, wurde Tai bewusste was er getan hatte. Lin begutachtete Tai mit kritischen Blick. Tai seufzte nochmal kurz, aber stand dann doch letztendlich auf und zog sich seine Sachen wieder an. „Ich sage doch, dass wir ein Powercouple sind“, grinste die 24 jährige, welche aufgestanden war und Tai einen Kuss gab. „Miki, bitte“! Der braunhaarige wollte den Kuss nicht erwidern und zog sein Gesicht weg.
„Was ist los“? „Was los ist? Du fragst mich allen Ernstes was los ist? Ich habe gerade Lin betrogen, dass ist los“! Der Yagami wurde mit jedem Wort lauter.
„Kein Grund so aus der Haut zu fahren, schließlich hasst du ja alles aus freien Stücken gemacht. Keiner hat dich gezwungen mit mir zu schlafen. Du bist nur meinem Charme erlegen“, grinste die schwarzhaarige.
„Und das wusstest du. Du hasst deine Vorteile brutal gegen mich ausgespielt“.
„Belüg dich nicht selber Tai. Du wolltest es doch auch“! Tai blickte nachdenklich zu Miki.
„Siehst du, mit Sicherheit wolltest du es, sonnst hättest du dagegen gesprochen und hättest nicht, nichts gesagt“, kicherte die Managerin.
„Wie auch immer, ich brauche jetzt einfach einen kühlen Drink. Lass uns einfach nur noch ins Hotel zu den anderen fahren“, forderte Tai. „Sehr gerne, dein Wunsch ist mir Befehl, mein Champion“, grinste Miki. „Danke. Und nenn mich bitte nicht Mein Champion“, bat Tai und stieg in Miki‘s Porsche.
In der Türablage, lag Tai’s Handy, auf welches der 18 jährige erst einmal blickte. „15 Nachrichten und Anrufe in Abwesenheit“, laß Tai eigentlich mehr sich selbst klaut vor und staunte. Von Lin, von seinem Vater, Davis, Kari, Sora und Brenda. Nach und nach hörte sich Tai die Sprachnachrichten an oder las sich die geschrieben durch.
Miki bemerkte, wie sich Stück  für Stück Tai’s Mine veränderte. Von erstaunt, über erschrocken und nachdenklich, bis hin zu wütend und besorgt.
„Was ist passiert“?, frug Miki vorsichtig. „Fahr mich bitte sofort zum Flughafen. Ich muss mich um meine Schwester kümmern“!
In diesem Moment wusste Miki aus unerklärlichem Grund, dass der braunhaarige es tot ernst meinte und Diskussionen in diesem Moment völlig zwecklos waren. Die 24 jährige beschleunigte nochmals ihren Porsche und fuhr ohne Umwege Richtung Flughafen.


Fortsetzung folgt!
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