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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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08.09.2020 1.240
 
Gut gelaunt spazierte Izzy an diesem Sonnabend Vormittag durch den Hibiya Park, als er plötzlich ein leises Schluchzen wahrnahm. Interessiert ging Izzy in Richtung des Geräusches, da er dachte, dass er vielleicht helfen würde müssen. Von hinten nährte der 17 jährige sich einer Person, augenscheinlich eine schwarzhaarige Frau, welche auf einer Bank saß und ihren Kopf in ihren Händen vergraben hatte.
„Ähm, Entschuldigung, kann ich ihnen helfen, junge Frau“.  Der Izumi bot seine Hilfe an und die angesprochene Person hob leicht den Kopf, da sie wusste, dass es die Stimme des Rothaarigen war, welche zu ihr sprach. „Izzy“, sprach Sora leise mit brüchiger Stimme.
„Sora? Bist du es“? Jetzt hob die Angesprochene ihren Kopf komplett und blickt in Izzy‘s Augen. Der Computerfreak erschrak, als die schwarzhaarige ihn anschaute. Ihr Gesicht war komplett blass und verweint. „Herrgott Sora, was ist den mit dir geschehen“?
Die Angesprochene  bemerkte die Sorge in der Stimme des 17 jährigen. Seit ganz langer Zeit spürte Sora das erste mal wieder, dass sich jemand um die Takenouchi sorgte.
„Oh Izzy“. Tai’s ehemalige beste Freundin fiel dem Izumi komplett um den Hals und begann dessen T-Shirt voll zu heulen.
In diesem Moment wusste Izzy, dass jeden weiter Frage momentan zu viel war. Das wichtigste war zu aller erst Sora zu trösten und sie aus diesem Park wegzubekommen.
„Komm mit, wir gehen zu mir nach Hause und trinken einen Tee. Vielleicht geht es dir dann schon ein bisschen besser“, sprach Izzy mit warmer Stimme und half Sora von der Bank hoch.
„Ok“, nickte die Takenouchi leise und ging mit Izzy mit. Etwas anderes blieb ihr auch garnicht übrig, da Izzy sowieso keine Ruhe geben würde. Und außerdem war Sora heilfroh, dass sich endlich jemand um sie kümmerte.

„Das war lecker“. „Oh ja, da gebe ich dir voll recht. Jetzt bin ich aber auch sowas von satt, ich weis nicht ob das nachher noch für Chips und Knabberzeug bei Yolei reicht“, stimmte Lin, Rika zu. „Wollen wir dann los“? „Ja“, antwortete Rika und die beiden Freundinnen riefen die Bedienung zu zahlen.
„Ich gehe nur nochmal kurz zur Toilette“, meinte Lin, nachdem sie bezahlt hatte.
„Gut, ich warte draußen auf dich“, entgegnete Rika und verließ das Restaurant.
„Ah, wen haben wir den da, die Ex-Candybird“! Melina, welche vor dem Restaurant stand und rauchte, erblickte sofort Rika, welche durch die Tür trat.
„Ha, ha, sehr witzig. Lass mich lieber mal ziehen“, forderte Rika und Melina reichte ihr die Zigarette. „Kannst du behalten“, meinte die Blondine.
„Nein, spinnst du? Lin kommt gleich von der Toilette“, schüttelte Rika mit dem Kopf und gab Melina die Zigarette zurück.
„Ach so, stimmt ja, du willst ja weiterhin die beste Freundin spielen, so wie es Lin von dir erwartet, ohne Alkohol, Nikotin und Drogen. Aber glaub mir, lange wirst du dieses Spiel nicht mehr spielen, da du irgendwann unachtsam sein wirst und dann fliegst du auf“.
„Wovon sprichst du überhaupt“? Rika stellte sich dumm.
„Jetzt tu nicht so. Ich habe euch gesehen, wie ihr beide auf dem Männer WC wart und dass bin ich spaßeshalber mal hinterher gegangen. Und ich musste garnicht nachschauen, dass horchen hat schon gereicht. Ihr hattet Sex“! Melina konfrontierte Rika mit den knallharten Fakten. „Ah..“. Der blauhaarigen stand der Mund sperrangelweit offen.
In diesem Moment kam Lin aus dem Restaurant. „Sieh an, die Barbie ist auch mit an Bord“, meinte Melina und machte eine abfällige Handbewegung.
„Was ist hier los? Hat sie dich beleidigt“?, wollte Lin von ihrer besten Freundin wissen.
„Und wenn schon, ihre pure Anwesenheit stellt für mich eine Beleidigung dar. Komm lass uns gehen“!, meinte Rika und setzte sich in Bewegung.
„Los Barbie, Folge schnell Wonderwoman, nicht das dir noch etwas zustößt“, kicherte Melina.
Lin und Rika reagierten garnicht mehr auf die Beleidigungen der 19 jährigen und traten ihren Weg zu Yolei an.

„So ein ausgiebiger Morgenspaziergang ist doch mal etwas genaues“, meinte Davis.
„Da hasst du definitiv recht“, lächelte Kari und küsste ihren Freund. „Eigentlich schade, dass wir nicht noch den Rest des Tages verbringen können und ich dich jetzt mit den Mädels teilen muss“, schmollte der braunhaarige.
„Oh, mein armer, kleiner Davi, morgen hasst du mich dann wieder ganz für dich alleine“, lächelte die Yagami und küsste ihren Freund erneut. Seit einiger Zeit nennt Kari den 15 jährigen nur noch Davi.
„Und gleich noch auf den Weg von ihr, bis zu Yolei“, grinste der Motomiya. „Genau, dass auch. Ich hole Not schnell meine Schminktasche“, meinte Kari und steckte den Schlüssel in das Schloss, um  das Haus zu betreten.
Kari wollte gerade Wegs ins Bad, doch die Tür war verschlossen. In diesem Moment dachte die braunhaarige, dass es ihr Vater wäre, welcher im Bad verweilte.
Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür und Kari traute ihren Augen nicht, was sie da direkt vor sich sah. Eine schwarzhaarige gutaussehend Frau kam nackt, nur mit einem Handtuch umwickelt aus dem Bad der Yagami’s.
„Ah“, schrie Kari. „Ah“. Aio tat es der 15 jährigen gleich.
„Was ist los“? Susumo hörte das Geschreie der beiden Frauen und trat nur mit einer kurzen Hose bekleidet aus dem Schlafzimmer. „Kari“? Susumo erkannte seine Tochter und Aio welche sich auf dem Flur begegnet waren.
„Wer ist das“? Kari’s Stimme klang kühl und verachtend. „Kari bitte..“. „Wer ist das“? Die junge Yagami lies ihren Vater garnicht aussprechen. „Kari bitte, ich kann das erklären“, bat das Familienoberhaupt der Yagami’s.
Aio war währenddessen an Susumo vorbei, ins Schlafzimmer gegangen, um sich etwas anzuziehen.
„Erklären? Was um Himmelswillen willst du den hier noch erklären? Du hasst unsere Familie zerstört“! Kari schreite ihren Vater hysterisch an und begann zu weinen. Von Wut erfüllt, spürte die braunhaarige nur noch Leere und in diesem Moment wollte Kari nur noch aus der Wohnung. Die 15 jährige drehte sich um und wollte aus der Wohnung rennen, doch Kari rannte direkt in Davis, welcher mittlerweile, nach den Schreien seiner Freundin, aus Sorge um sie, die Wohnung betreten hatte. Davis versuchte Kari fest zu halten und zu beruhigen, doch diese entwickelte durch ihre Wut eine enorme Kraft, dass die Yagami sich garnicht festhalten lassen wollte. Kari wirbelte und zerrte, bis sie sich aus Davis Griff befreien konnte.
„Lass mich“! Kari schubste Davis bei Seite und rannte aus der Wohnung. Aio, welche sich mittlerweile etwas angezogen hatte, hatte neben Susumo Aufstellung genommen. Die schwarzhaarige und Kari’s Vater blickten zu Davis, welcher nur mit dem Kopf schüttelte.
„Ich gehe ihr nach“, meinte der Motomiya leise und begann seine Freundin zu verfolgen.
„So sollte das aber nicht ablaufen“, meinte ein resignierter Susumo und lies sich auf das Sofa fallen.
„Wir hätten einfach vorsichtiger sein müssen“, seufzte Aio. „Kann ich denn wissen, dass sie sich her kommt? Sie meinte gestern, dass sie das gesamte Wochenende bei Davis wäre“, rechtfertigte sich der 43 jährige.  „Sollte ich ihr nach gehen“?, frug Susumo.
„Ich glaube das wäre keine so gute Idee, so aufgebracht wie Kari gerade ist. Am ehesten kann wohl Davis zu ihr durchdringen“, mutmaßte Meiko‘s Mutter.
„Oder Tai“, überlegte Herr Yagami. „Nur leider ist dein Sohn ein paar hundert Kilometer weg“, gab Aio zu bedenken. „Ja, leider“, seufzte der Bauunternehmer.
„Na komm, lass uns ein bisschen an den Strand gehen, da kommst du vielleicht auf andere Gedanken“, schlug die 41 jährige vor.
„Meinetwegen“, murmelte Susumo. „Dann pack deine Badehose ein und komm“!
Susumo kam der Aufforderung von Aio nach und ging mit dieser an den Strand.

Fortsetzung folgt!
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