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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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30.08.2020 1.266
 
„Mach’s gut mein Schatz. Pass auf dich auf, ich liebe dich“. Lin küsste Tai, nach der letzten Schulstunde, dieses Freitags  zum Abschied, da dieser mit Tsubasa auf den Sprung war zu. Flughafen. „Hm, wir müssen dann Tai“, räusperte sich der Schwarzhaarige und erinnerte seinen besten Freund, das sie los mussten, wenn sie ihren Flug noch rechtzeitig bekommen wollen. „Ja, ich komme ja schon“, meinte Tai genervt und küsste seine Freundin nochmals. „Pass du auch gut auf dich auf“, meinte Lin zu Tsubasa.
„Klar mache ich“, entgegnete der Freund, von Lin‘s bester Freundin. „Ach Lin, sag Rika, dass ich mich bei ihr melde, wenn wir im Hotel sind. „Alles klar“, nickte die Blondine. Tsubasa und Tai verließen das Schulgebäude und fuhren zum Flughafen.
„Sind sie schon weg“? Rika kam um die Ecke gestürmt und hatte gehofft, dass sie Tsubasa noch erwischen würde. „Ja, sie hatten keine Zeit mehr. Aber wo warst du eigentlich so lange“? „Ich war noch im Lehrerzimmer“, antwortete Rika. Allerdings wussten nur die blauhaarige und Ren, dass diese Aussage eine Lüge war, da Rika bereits auf den Weg zu Tai und Tsubasa war, doch Ren hatte sie abgefangen und wieder in den Abstellraum gezogen, wo beide schnellen Spaß hatten. Allerdings war der Spaß dann doch nicht schnell genug, um sich noch von Tsubasa und Tai verabschieden zu können.
„Tsubasa meldet sich bei dir, wenn’s beiden dann im Hotel sind“, berichtete Rika’s beste Freundin.
„Alles klar“, nickte Rika. Jedoch machte die 18 jährige auf die Miriwa einen niedergeschlagenen Eindruck. „Hey Süße, wo bist du denn mit deinen Gedanken, du guckst so niedergeschlagen“?, stellte Lin fest. „Ach es ist nicht‘s, winkte die blauhaarige ab“.
„Es ist nicht‘s? Ganz sicher? Ich kenne dich besser als du denkst Rika. Wir sind immer durch dick und dünn gegangen, mir kannst du vertrauen und auch alles anvertrauen“! Lin umarmte ihre beste Freundin.
„Du bist ein Schatz“, sprach Rika leise zu Lin und kam sich dabei schlecht vor, da sie sich doch so sehr gewünscht hatte, dass Tai sich für sie entschieden hätte und nicht für ihre beste Freundin.
„Ach es ist wegen Tsubasa, er war heute den ganzen Tag so komisch. So kenne ich ihn garnicht“, erklärte Rika. „Hm, das war mir garnicht aufgefallen“, überlegte Lin.
„Wahrscheinlich war er nur angespannt, weil er es jetzt in die erste Mannschaft geschafft hat“, redete die Blondine weiter. „Wahrscheinlich hast du recht“.
„Natürlich habe ich recht! Wir zwei hübschen gehen jetzt zu Cheerleadertraining und dann machen wir uns 2 schöne Mädelstage, mit Kari, Meiko,  Jun und Yolei. Morgen gucken wir den ganze Nachmittag Filme, dann machen wir uns schön zurecht und gehen Party machen. Und vielleicht schaffen wir es sogar für Yolei und Jun ein Paar Jungs aufzureißen“, grinste Lin und verkündete ihrer besten Freundin, den Plan für das anstehende Wochenende.
„Klingt nach einem lustigen Wochenende“, lächelte Rika. „Das auf jeden Fall meine Liebe“.
Lin hakte sich bei Rika ein und die beiden Freundinnen gingen in Richtung Turnhalle.

„Mal gucken, was es schönes zu essen gibt“, überlegte Tai, als er sich auf seinen Platz im Flugzeug setzte. „Wahrscheinlich gar keins, da wir einen Inlandsflug haben, welcher nur 95 Minuten dauert. Du bist anscheinend noch nicht so oft geflogen“? Tsubasa konnte über Tai’s Unwissenheit und Naivität nur den Kopf schütteln.
„Naja, die 4 Flüge, von Tokio, über Dubai nach Paris und wieder zurück. Und da gab es jedes mal fett essen. „Darauf musst du jetzt leider verzichten“, schmunzelte Tsubasa.
„Aber es ist doch schon mal schön, dass du heute wenigstens noch einmal lachen kannst, da du den ganzen Tag über so grimmig geschaut hasst. Ist bei dir und Rika alles in Ordnung“? „Was habe ich“? „Grimmig gekuckt“!, wiederholte Tai nochmals. „Das ist mir garnicht aufgefallen“. „Wahrscheinlich schaust du zu selten in den Spiegel. Aber, um jetzt noch einmal auf Rika zurück zu kommen. Es ist doch irgendwas? Schließlich hast du sie heute wie Luft behandelt“.
„Das ist nicht so einfach Tai“. Tsubasa fuhr sich mit seiner Hand durch die Haare.
„Wir sind immer noch auf der Startbahn und haben immer noch 95 Minuten Flug vor uns. Ich habe Zeit“!, meinte Tai und verschränke die Arme vor seiner Brust. „Ich denke ich bin dein bester Freund“?
Tsubasa konnte Tai sowieso jetzt nicht ausweichen und er wusste, dass der braunhaarige weiter nachbohren würde. Was sollte Tsubasa sonst machen? Sich etwa 95 Minuten auf der Toilette einschließen? Der schwarzhaarige wusste das er Tai die Wahrheit sagen musste.
Der 18 jährige holte nochmals kurz Luft, bevor er sich an Tai wandte. „Es ist so Tai. Ich habe gestern deine Schwester zu T.K. nach Hause begleitet, da sie mit eurer Mutter reden wollte. Doch deine Mum war nicht anwesend. Wir trafen lediglich auf T.K. und Meiko, welche ihre Sozialarbeit zu T.K. verlegt hatten“. „Warum dass“?, frug Tai dazwischen.
„Zu schlechtes Internet in der Schule. Ist ja aber auch egal. Jedenfalls haben die beiden, mit Izzy‘s Hilfe, im Schularchiv bei Jason Fujieda‘s Akten, ein Gesicht gefunden, welches eine weibliche Person an Jason geschrieben hatte. Und aus diesen Gedicht haben wir herauslesen können, dass diese Person, welche ihm das Gedicht geschrieben hat, in ihm verliebt war. Es stand sogar etwas von gemeinsamer Zweisamkeit drinnen Tai“. „Und was ist dein Problem dabei“? Anfangs wusste der Yagami noch nicht, auf was sein Kumpel hinaus wollte.
„Tai, die Handschrift, welche auf dem Papier war, war identisch mit Rika’s Handschrift“.
„Was“?, schrie Tai erschrocken und alle anderen Menschen im Flugzeug drehten sich zu Tai und Tsubasa um.
„Haben die jungen Herren irgendein Problem“? Eine Stewardess wandte sich nun an Tai und Tsubasa. „Nein, wie kommen sie den darauf. Mein Kumpel hier, hat einfach seine Tabletten vergessen“, winkte Tai ab.
„Moment mal. Ähm sind sie, bist du nicht Taichi Yagami“?, frug nun die Stewardess, welche Mitte 20 zu sein schien. „Ähm ja“, meinte Tai, welcher immer noch nicht wusste, wie er mit solchen Fan Reaktionen umzugehen hatte, verlegen.
„Wir haben Taichi Yagami an Bord“, schrie nun die Stewardess. „Schreibst du mit ein Autogramm auf meinen Arm“? „Auf deinen Arm“?, frug Tai skeptisch und hob die Augenbraue. „Ja“, nickte die Stewardess eifrig. Auch etliche andere Passagiere begannen nun Tai und Tsubasa Zu belagern.
„Hey Leute, ich gebe euch nachher Autogramme, wenn wir gelandet sind. Doch lasst uns jetzt mal bitte in Ruhe, so lange wir in der Luft sind“! Tai stand auf und wandte sich an die Passagiere.
„Wahrscheinlich wäscht sie sich den Arm jetzt nie mehr“, grinste Tsubasa, als sich Tai wieder hingesetzt hatte. „Wahrscheinlich“, sag Tai nachdenklich. „Und du glaubst, dass dich Rika mit Jason betrogen hat“?, frug der Yagami weiter.
„Es war definitiv ihre Handschrift Tai. Mag sein, dass sie mich eventuell betrogen hat. Aber jetzt denk mal noch ein bisschen weiter. Vielleicht ist Rika sogar für Jason‘s verschwinden verantwortlich“? „Das würdest du deiner Freundin zutrauen? Das darfst du noch nicht einmal denken“, meinte Tai zu dem 18 jährigen. „Ganz ehrlich Tai, ich weiß momentan, seit gestern garnicht, was ich denken soll“.
„Ich kann es mir nur schwer vorstellen. Am besten, wir sprechen mit Lin, wenn wir Sonntag zurück sind. Auch wenn es dir nicht leicht fällt, Versuch die Sache mit Rika, zumindest vorübergehend zu vergessen und lege deinen Fokus voll auf morgen, denn das kann dein Sportlicher Durchbruch sein. Rika hin oder her“!
Tsubasa schaute nach der Ansprache seines besten Freundes aus dem Fenster und überlegte. „Weißt du was? Du hasst recht Tai! Danke Mann“!
Tsubasa schlug mit seinem besten Freund ein und das Flugzeug der beiden, setzte seinen Flug nach Sapporo fort.

Fortsetzung folgt!
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