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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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27.08.2020 1.528
 
„Tut mir leid Kari, aber wir sollen heute pünktlich sein und das Opa- und Omafest mit vorbereiten, welches Morgen im Kindergarten stattfindet“, meinte Yolei und blickte entschuldigend zu ihrer besten Freundin, welche die Lillahaarige und Lin gefragt hatte, ob sie sie Yagami zu ihrer Mutter begleiten. „Schon ok, kann man halt nichts machen. Wir sehen uns dann morgen“, meinte die 15 jährige und verabschiedete sich von Yolei und Lin.
„Hey Kari warte“! Tsubasa’s Stimme ertönte und die angesprochen blickte zu ihrem Sozialpartner. „Ich kann dich doch begleiten“, schlug der schwarzhaarige vor. „Siehst du und schon hast du jemanden gefunden,  lächelte Lin und verließ mit Yolei den Schulhof.
„Das würdest du für mich tun“? „Klar, ich bin dir schließlich noch etwas wegen vorhin schuldig“! „Vorhin“? Kari wusste gerade nicht auf was Tsubasa hinaus wollte.
„Na, du hasst mich zurück gehalten, sonnst hätte ich gegen Bao und Rikuyo noch etwas dummes getan“, erklärte der Karisawa. „Trotzdem danke, du bist ein Schatz“, grinste Kari und gab Tsubasa einen Kuss auf die Wange. Die beiden machten sich um den Weg zu T.K.‘s Eltern, wo Tai’s und Kari’s Mutter Unterschlupf bezogen hatte.

Zwischen Tai und Sora herrschte im Krankenhaus absolute Funkstille, was auch wieder Lea bemerkte. *Naja, wenigstens streiten sie nicht mehr, auch wenn das ebenfalls kein Dauerzustand sein kann*, dachte die Brünette. „Und bei euch alles Ok“?, frug die Auszubildende, welche mit Tai und Sora gerade ein Zimmer für neue Patienten vorbereitete. „Alles super“, antwortete Tai knapp und hoffte das ihn die 21 jährige dann in Ruhe lassen würde. „Warum glaube ich dir das nicht? Was hast du eigentlich an deiner Lippe gemacht, dass du da ein Pflaster trägst“? Doch das Gegenteil war der Fall und Lea frug weiter nach. „Nicht‘s, ich bin gegen einen Türrahmen gelaufen“, log der Yagami.
„Als ob! Bao hat dich geschlagen“. „Bao“?, frug Lea erstaunt, da sie den Musiker ebenfalls kannte. „Quatsch“. Tai schüttelte den Kopf. „Lüg nicht Tai“! Sora blickte mit grimmigen Blick zu ihren ehemaligen besten Freund. „Komm mit in mein Behandlungszimmer, ich schaue mir das mal näher an“! „Aber das musst du nicht, Lea“. Tai hatte keine Lust auf eine Untersuchung der Sato. „Keine Wiederrede“, sprach Lea und henkelte sich bei Tai ein.
„Danke Lea“, meinte Sora und schaute den beiden hinterher, wie sie das Zimmer verließen.

„So, da haben wir es. Sieht doch authentisch aus“? „Ich bin beeindruckt, was du mit der heutigen Technik alles machen kannst“, staunte Yukuo über Hiroaki‘s Arbeit. Der TV Produzent hatte der Brünetten dabei geholfen ein Authentisches Video zu erstellen, welches Ricardo und Lin Miriwa, sowie Sila Shirakawa abbildete, wie sie  das Feuer auf der Baustelle gelegt hatte. Yukuo hatte sich Ricardo, dessen Tochter und seine Lebensgefährtin als Sündenböcke ausgesucht.
„Und du willst das wirklich durchziehen“? „Ich bitte dich Hiroaki, was soll diese Frage? Natürlich werde ich das durchziehen und keine Angst, dein Name wird nirgendwo auftauchen. Es wird sich um Bilder handeln, welche von den Überwachungssystemen, der Baustelle aufgezeichnet wurden. Und diese wird ein anonymer Absender der Polizei zukommen lassen“. „Aber trotzdem wurden die Bänder doch schon beschlagnahmt“, stellte Takeru’s Vater fest. „Dann wurden sie halt ausgetauscht. Fakt ist, dass wir die Aufnahmen mit einer Tageszeit versehen haben, zu welcher noch nicht mal Lin ein Alibi hat, da sie erst später zu Rika’s Geburtstag war“, grinste Tai’s Mutter.
„Deswegen auch die Nummer mit den Kerzen und dem Benzin“? „Genau, so konnte das Feuer erst ausbrechen, nachdem die Kerzen das Benzin erreicht hatten“. Yukuo begann zu lachen und zündete sich eine Zigarette an.
„Erzähl bloß nicht’s Nancy davon, sonst schickt sie mich in die Wüste“. „Auf keinen Fall, von mir wird sie nichts erfahren“, schwöret die 41 jährige. „Danke Yukuo“.
„Nicht dafür. Du Bistümer einzigste der mir richtig zu hört und zu mir steht, Hiroaki. Dafür muss ich dir danken.
Frau Yagami gab dem Mann ihrer besten Freundin einen Kuss auf die Wange.
„Ich wüsste eine Möglichkeit, wie du dich bedanken könntest“. Hiroaki‘s Lippen suchten nun den Weg zu denen von Yukuo und beide trafen sich.
„Hiroaki“! Yukuo erschrak sich so, das sie Herr Ishida eine Ohrfeige verpasste. Kurz blickte Tai’s Mutter in die Augen des 43 jährigen. „Andererseits“, sagte die Brünette und vergaß alle ihre Zweifel und begann nun selber Hiroaki zu küssen.
Beide begannen sich immer wilder zu küssen. „Nimm mich Hiroaki“, forderte Yukuo.
Matt‘s Vater stoppte. „Warte kurz“, meinte Hiroaki zu der Brünetten und schloss die Tür seines Büros ab. Anschließend verdunkelte der TV Produzent noch die Fenster.
Nach diesen Sicherungsmaßnahmen fielen Yukuo und Hiroaki übereinander her.
Erneut wurde Hiroaki Ishida, Nancy Takashi untreu.

„Wirklich Lea, das tut doch keine Not“, wiegelte Tai ab, da er noch immer nicht von der Brünetten untersucht werden wollte. „Schluss jetzt, keine Wiederrede“!, mahnte die angehende Ärztin mit erhobener Stimme, was Tai verstummen ließ. Die Sato konnte ziemlich überzeugend wirken, was dazu führte das Tai keine Wiederrede mehr hatte und die Untersuchung über sich ergehen ließ.
Vorsichtig entfernte Lea das Pflaster von Tai’s Lippe. Als dies erledigt war, begann auch schon erneut das Blut zu fließen.
„Oh, das sieht böse aus, dass muss genäht werden“, meinte Lea, als sie die Wunde betrachtete.
„Wiederrede ist zwecklos, oder“? „Du hasst endlich erkannt, wie der Hase läuft“, kicherte die Auszubildende.
„Das geht ganz schnell und tut garnicht weh“, versicherte Lea, während sie die zu behandelnde stelle desinfizierte. *Dafür wirst du büßen Bao*, dachte sich die 21 jährige und begann Tai zu nähen.


Takeru und Meiko hatten am Vortag, im Archiv, mit Izzy einen interessanten Fund gemacht. Die drei fanden einen Vortrag von Jason, an welchem ein Blatt geheftet war, welches eigentlich dort nicht seine sollte. Auf diesem Blatt stand ein Gedicht, welches an den Verstorbenen gerichtet war.  
„Erwartest du nich jemanden“?, frug Meiko, als es an der Tür klingelte. Die schwarzhaarige und T.K. hatten ihre Sozialarbeit heute zu T.K. nach Hause verlegt, da das Internet, in dem Raum, welcher den beiden zur Verfügung gestellt wurde, nicht das beste war. Und da der Schuldirektor nichts dagegen hatte, betrieben Meiko und T.K. Home Office.
„Nicht das ich wüsste“, antwortete der 15 jährige und ging zur Tür. „Kari, Tsubasa“?
Takeru staunte, dass er die beiden vor seiner Tür stehen sah. „Was, was, führt euch denn hier her“?, stotterte de Takashi. „Ich wollte zu meiner Mum, du hast ja Tai gesagt, dass sie jetzt bei euch nächtigt“.
„Ja, das ist richtig, aber sie ist nicht hier. Keine Ahnung wo sie gerade ist. Ich habe sie heute noch nicht gesehen“, erklärte Takeru.
„Hey Leute“. Meiko gesellte sich nur zu den dreien, die in der Tür standen.
„Was macht ihr zwei eigentlich hier, habt ihr keine Sozialstunden“?, frug Tsubasa.
„Doch, die haben wir. Nur weil so schlechtes Internet in unserem Arbeitsraum, in der Schule ist, dürfen wir von zu Hause aus arbeiten“, erklärte Meiko. „Naja, wir müssen gleich wieder los, in die Großküche“. „Du scheinst ja nicht gerade begeistern“, sprach T.K. zu Kari.
„Es macht schon Spaß, speziell mit dem Chaoten hier. Aber wenn ich bedenke, dass das erst das Ende von Woche 1 ist und uns noch 3 weitere Wochen bevorstehen, dann herzlichen Glückwunsch“. Kari verleierte ihre Augen.
„Wie kommt ihr voran“? „Ganz gut“, antwortete Takeru auf Tsubasa’s Frage.
„Wir wollen Montag die erste Ausgabe raus bringen. Eine Spezialausgabe rund um das verschwinden von Jason Fujieda, mit Interview‘s aller Familienmitgliedern und Freunden. Und heute sind wir auf etwas interessantes gestoßen, kommt dich mal rein, dann können wir es euch zeigen“. Meiko bat die beiden in Takeru’s Wohnung.
Alle 4 gingen zum Küchentisch, wo Meiko und T.K. ihren Arbeitsplatz eingerichtet hatten.
„Und, was habt ihr so interessantes gefunden“?, frug Kari. „Das hier“!
Meiko legte ein Stück beschriebenes Papier, vor Kari und Tsubasa auf den Tisch.
„Für dich lieber Jason“, begann Kari erst laut zu lesen, wechselte dann aber in den stummen Lesemodus. Auch Jason laß sich das Gedicht durch, doch dabei achtete er nicht auf den Inhalt des Gedichtes und dessen Nachricht, sondern auf die Art der Schrift, welche ihm sehr bekannt vorkam. *Das ist doch Rika‘s Schrift*, dachte sich Tsubasa und wirkte sichtlich erschrocken.
„Was ist denn mit dir los, hasst du einen Geist gesehen“? Auch Meiko, welche dem schwarzhaarigen gegenüber saß, hatte dessen Gesichtsausdruck bemerkt. „Nein, nein, alles gut“, log der angehende Fußballer. *Das ist definitiv Rika’s Schrift*! Nachdem Tsubasa noch einen zweiten Blick auf das Papier warf, war er sich relativ sicher, dass seine Freundin Jason dieses Gedicht geschrieben hatte. *Hatte sie etwa ein Verhältnis mit ihm, oder ist sie sogar für seinen tot verantwortlich*? Tausend Gedanken schossen dem 18 jährigen gerade durch den Kopf.
„Da war wohl jemand schwer verliebt in den guten Jason Fujieda“, meinte Kari und schaute Tsubasa an. „Äh was“? Die 15 jährige hatte den Freund ihres Bruders aus dessen Gedanken geholt. „Ja, sieht so aus“, nickte der schwarzhaarige.
Meiko, welche Tsubasa genau beobachtete, bemerkte das es in dem 1 Jahr älteren arbeitete. Irgend etwas muss er gelesen habe, wodurch Tsubasa beunruhigt wirkte.
T.K. hingegen bemerkte dieses Detail, um Tsubasa nicht, da er nur damit beschäftigt war Kari zu beobachten.
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