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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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24.08.2020 1.107
 
„Hm“, seufzte Tai und blickte von seiner Freundin zu seiner Schwester. „An mir soll es nicht liegen“, sprach Lin. „Dann kommt mit“, meinte Kari und ging mit Lin und ihrem Bruder durch den Gartenausgang, nach draußen, vor das Haus von Brenda.
„Ich muss sagen, dass ich überreagiert habe und nicht fair zu euch war, speziell zu dir Lin. Es tut mir leid“. „Schon vergessen, deine Nerven lagen einfach blank, aufgrund der Situation mit deinen Eltern“. Lin stimmte einen versöhnlichen Ton an, da sie wirklich nicht vor hatte, sich mit der Schwester  ihres Freundes zu streiten. „Lin hat Recht. Es tut mir übrigens auch voll leid. Ich wollte meiner besten Freundin unter Garantie keine Ohrfeige verlassen“. Yolei gesellte sich nun auch zu dem Trio und bat Kari um Entschuldigung.
„Ich weiß, dass du es nicht böse gemeint hasst. Du wolltest ja nur Lin vor mir schützen. Also ja, ich verzeihe dir“, bekräftigte Kari.  Die beiden  besten Freundinnen lagen sich in den Armen.
„Aber Tai, versteh mich doch bitte. Warum gibst du unsere Eltern, speziell Mum so schnell auf“? Fragend schaute die junge Yagami zu ihren älteren Bruder. „Weil es eigentlich nur eine Möglichkeit gibt Dad‘s Firma zu retten. Und das geht nur mit dem Geld von Meiko’s Mutter. Aber bekanntlich will unsere Mutter diese Variante nicht, womit wir uns weiter im Kreis drehen“.
„Warum eigentlich“?, überlegte Yolei. Jetzt waren sie an der Frage angelangt, bei welcher es für Tai kein Zurück mehr gab, jetzt musste er die Karten auf den Tisch legen.  
„Unser Vater hatte vor 10 Jahren, bei einem Klassentreffen Sex mit Meiko‘s Mutter“, berichtete de Fußballer
„Was“?, stieß Kari eine Schrei aus, welchen auch die anderen am Pool hörten. „Tut mir leid, wir wollten dich eigentlich vor dieser Information schützen“, beteuerte Tai.
„Wir“? Man hörte den Zorn in der Stimme der Brünetten. „Dad meinte, dass ich es dir nicht sagen sollte, zumindest zu damaligen Zeitpunkt nich nicht“. „Damaliger Zeitpunkt? Wie lange weist du schon davon“?, frug Kari entgeistert. „Ich weis es seit 10 Jahren, da ich den Streit unsere Eltern, danach mitbekommen habe. Ich hatte Dad dann darauf angesprochen und er meinte, das unsere Eltern das wieder hinbekommen würden und ich dicht halten sollte, dass ich es wusste, gegenüber dir und Mum“. „Und jetzt ist Frau Mochizuki auf der Baustelle aufgetaucht und ist wieder in das Leben eurer Eltern getreten“, stellte Lin fest. „Anscheinend“, überlegte Tai.
„Weis, weis es Meiko“?, frug Kari. Tränen liefen der 15 jährigen über ihr Gesicht. Tai kümmerte sich um seine Schwester und nahm sie in seine Arme.
„Es tut mir leid Kari“, flüsterte der ältere in das Ohr seiner Schwester.
„Ich glaube wir sollten die beiden mal alleine lassen“, sprach Yolei zu Lin und die beiden ließen das Geschwisterpaar zurück.
Tai und Kari verharrten einige Minuten so. „Geht es wieder“? „Hm“, nickte Kari zögerlich.
„Ich glaube nicht, dass Meiko es weis. Izzy hat mir gegenüber auch nie irgendetwas erwähnt“, grübelte der 18 jährige. „Aber ich dachte immer, dass sich unsere Eltern lieben“?
„Wahrscheinlich tun sie das auch, aber unsere Mutter scheint daran zu zweifeln“. „Tai, wir müssen mit Mum reden, morgen“! Tai war garnicht begeistert von der Idee seiner Schwester. „Wenn du willst, kannst du das morgen gerne tun. Aber ich muss noch lernen und Sozialarbeit steht auch noch an, da fehlt mir einfach die Zeit“, beteuerte der Yagami.
„Hm. Und wenn ich Lin und Yolei frage, ob sie mitkommen“? „Diese Idee wäre garnicht so verkehrt“, stimmte Tai seiner Schwester zu. „Na los, lass uns noch mala zu den anderen gucken und dann gehen wir nach Hause“, fuhr Tai fort und ging mit Kari zurück an den Pool, wo die anderen mit Frau Grandi redeten.
„Und, habt ihr alles geklärt“?, frug Brenda. „Ja“, antwortete Tai knapp und blickte in die Augen der schwarzhaarigen. Zu gerne hätte der Fußballer seine Lehrerin zur Rede gestellt, doch dafür waren zu viele andere anwesend, allen voran Lin.
„Es ist spät und es war ein ereignisreicher Tag, wir machen uns nach Hause“, erklärte Tai.
Die Freunde verabschiedeten sich von der Lehrerin und traten den Heimweg an.

„Das war doch ein gelungener Abend, oder Susumo“, grinste Aio, welche sich bei dem Familienoberhaupt der Yagami’s eingehenkelt hatte und gerade die Haustür ihrer Wohnung erreichte. „Ja in der Tat, es war schön mal wieder unbeschwert über die alten Zeiten reden zu können“, meinte Susumo. „Also dann, ich werde mal  rein gehen, Meiko fragt  sich mit Sicherheit schon wo ich bleibe“. „Alles klar, schlaf gut“, meinte Herr Yagami verlegen und drehte sich zum gehen um. „Ah, Susuomo, du weißt, dass das Angebot von mir noch steht“? Angesprochene drehte sich nochmals zu Aio um und blickte der 41 jährigen in die Augen. „Sicher“, meinte der Yagami und nährte sich mit seinen Lippen denen der Mochizuki. Beide trafen sich und begannen sich leidenschaftlich zu küssen.

„Kommst du ins Bett Tai“? Lin stand an der Balkontür und wartete auf ihren Freund. „Ich komme gleich, ich will nur noch kurz mit Izzy sprechen“, antwortete der 18 jährige und signalisierte der  Blondine, dass sie in seinem Zimmer auf ihn warten sollte.
„Jetzt geh schon endlich ran“!, fauchte Tai in sein Smartphone. „Ja, Tai“?, ertönte Brendas Stimme. „Sag mal, bist du eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Warum küsst du mich einfach ohne Vorwarnung“? Tai regte sich flüsternd am Telefon auf.
„Tut mir leid, dass ist einfach so über mich gekommen, dass war nicht meine Absicht, dass musst du mir glauben“! „Ah und das du mit Bao Legawa am Pool, sitzt, war auch keine Absicht“? Tai hörte sich recht aufgebracht an. „Beruhig dich mal, schließlich ist es immer noch mein Anwesen und ich muss mit Sicherheit nicht Taichi Yagami um Erlaubnis fragen, wann ich wen zu mir einlade“! „Das musst du wahrlich nicht. Aber ich will nur dein Gedächtnis auf die Sprünge bringen, dass dieser Ekelbatzen, Yolei einfach so geküsst hat“. „Daran musst du mich nicht erinnern, dass weis ich noch sehr gut“. „Deswegen frage ich dich: Warum“? „Der kleine steht auf mich“, grinste die Lehrerin.
„Ah, verstehe, dich turnt es an, dass jemand jüngeres auf dich steht. Hab ich recht“? „Vielleicht“, grinste die schwarzhaarige in ihre Smartphone. „Pass nur auf was du tust, nicht das du wegen sowas von der Schule fliegst“! „Keine Angst kleiner“. „Nen mich nicht kleiner“! „Ok, ok, reg dich nicht auf“. „Wie auch immer, Lin wartet. Bis nächste Woche“. „Ok, gute Nacht“, verabschiedete sich Brenda von Tai und legte auf. Nach dem Telefonat musste die schwarzhaarige erst mal tief durchatmen.

Als Tai sein Zimmer betrat, stellte er fest, dass seine Freundin schon tief und fest schlief.

Fortsetzung folgt!
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