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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
30.11.2020
85
101.230
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18.08.2020 1.259
 
„Bis nachher“.  Tai gab Lin zum Abschied einen Kuss, bevor diese das Schulgebäude verließ. Der braunhaarige wartete im Flur noch auf Sora, mit welcher er gleich zur Sozialarbeit aufbrechen würde. Die schwarzhaarige kam mit ihrer Gruppe aus dem Klassenraum und stoppte bei dem Yagami. „Gehen, wir“?, frug der 18 jährige und seine ehemalige beste Freundin nickte ihm zu. „Lass deine Finger ja bei dir Yagami“, ermahnt Matt den Fußballer und sah ihn zornig an. „Keine Angst, es wird nichts passieren“, meinte Tai zu dem blonden und verließ das Schulgebäude. Der Sänger küsste Sora nochmals und machte sich dann auf den Weg zu Jun.

„Hey Rika“. „Was“? Die blauhaarige hörte ihren nahmen und drehte sich erschrocken um. Die 18 jährige erblickte Miss Grandi, welche lässig an der Tür zu ihrem Musikraum stand. „Ich glaube, wir müssen reden“. Brenda hatte sich von der Tür abgestoßen und ging durch selbige. Rika folgte ihr. „Also, ich höre“? Die schwarzhaarige blieb stehen und schaute erwartungsvoll in Richtung der Schülerin. „Was“?, frug Rika. „Jetzt tu nicht so, du weißt genau um was es geht“, sprach Brenda genervt. *Die Pistole*, schoss es Rika durch den Kopf. „Es geht um die Waffe“?, frug die blauhaarige vorsichtig. „Von wem hattest du die Pistole? Du brauchst keine Angst haben, ich werde dich nicht verraten“. „Warum wollen sie es dann wissen“?, frug Rika schnippisch. „Weil ich nicht will, dass du dir deine Zukunft Mut so einem Mist zerstörst“, sprach Brenda. „Ok, sie gehört meinem Vater, aber bitte verraten sie es ihm nicht“, flehte die blauhaarige. „Deinem Vater also“? Frau Grandi war von dem Geständnis der 18 jährigen nicht so überzeugt. „Ja, sagte ich doch“. Rika wirkte sichtlich genervt. „Also darf ich“? Rika forderte die Pistole, welche Brenda währenddessen in ihre Hände genommen hatte und sie genauer betrachtete.
„Wir werden weiterhin bei der Variante bleiben, dass du die Pistole von mir bekommen hast. Außerdem sagen wir die anderen, dass ich dich und Yolei in Selbstverteidigung unterrichte“. Rika nickte nach der Erklärung der 26 jährigen. „Ich bin mir nicht sicher ob du mir die Wahrheit gesagt hasst, aber ich hoffe es für dich. Deinen Vater werde ich bestimmt nicht fragen, ob es seine Waffe war“, erklärte die schwarzhaarige und reichte die Pistole der Schülerin. „Danke, bis später“, meinte Rika und verließ den Musikraum.

Auf den gesamten Weg,  zum Kindergarten, hatten Yolei und Lin kein Wort gesagt. Vor der Eingangstür blieb die 16 jährige stehen und schaute zu der Blondine. „Mach dir keine Gedanken über Kari, die kriegt sich schon wieder ein“, seufzte Yolei. „Vielleicht, aber es geht mir eigentlich nicht hauptsächlich um Kari, sondern mehr um dich. Es tut mir leid Yolei, ich wollte mich nicht zwischen dich und deine beste Freundin drängen“, beteuerte Lin.  „Ja, dass weis ich doch“, lächelte die Inoue matt und umarmte ihre Freundin.

„Ist eigentlich alles ok bei dir“?, frug Sora, welche gerade mit Tai vor dem Eingang des Krankenhaus stand und sich eine Zigarette anzündete, da die beiden zu früh da waren.
„Alles gut“, log Tai und vermied zu seiner ehemals besten Freundin zu schauen. „Du weist genau, das du gerade nicht nur mich, sondern auch dich belügst“? „Und wenn schon, tu doch nicht so, als ob du dich für mich und mein Leben interessieren würdest. Das hast du vielleicht mal, als wir noch beste Freunde waren. Aber jetzt..“. Tai schüttelte den Kopf.
„Ich würde mich also nicht für dich interessieren? Komm mal runter von deinem hohen Ross. Ich habe dich ehrlich gefragt, wie es dir verdankt nochmal geht und ob alles ok ist, aber du selbstverliebter Arsch checkst ja mal rein gar nichts“. Sora knallte Tai ihre Meinung an den Kopf. „Selbstverliebter Arsch? Ein selbstverliebter Arsch bin ich also? Weißt du was, Leck mich“! Tai platzte Sora gegenüber die Hutschnur und der braunhaarige ging wutentbrannt in das Krankenhaus. Sora holte nochmal tief Luft und ging Tai dann nach.

Die Stimmung zwischen Kari und Tsubasa war sichtlich angespannt. „Hier“! Tsubasa knallte einen Teller mit Reis förmlich auf den Tisch vor Tai’s Schwester. „Das geht auch etwas sachter, oder hast du Lust denen hier noch das Geschirr zu bezahlen“?, murrte die Yagami.
„Als ob dich das Geschirr interessiert? Lin und ich sind dir doch auch egal, Hauptsache du, Hauptsache Kari Yagami“. „Red nicht so einen Quatsch Tsubasa“, meinte Kari.
„Ich weiß, dass ich überreagiert habe“, fuhr die 15 jährige fort und versöhnliche Töne erklangen nun aus dem Mund der Brünetten. „Und warum“?, wollte der schwarzhaarige wissen. „Das hat weder etwas mit dir zu tun, noch mit Lin. Ich habe eindeutig überreagiert.
Viel mehr geht es um unsere Eltern. Sie haben sich gestritten und sie ist wohl bei ihrer Freundin eingezogen, T.K.‘s Mutter. Und Tai tut es so ab, als ob das völlig normal wäre. Er hat sie bereits aufgegeben und geht davon aus, dass unsere Eltern sich scheiden lassen. Das kann doch nicht sein erst sein“. Kari brach, während sie mit Tsubasa redete in Tränen aus. „Hey, hey, nicht weinen kleine“. Anfangs wirkte der 18 jährige komplett überfordert mit der Situation, dich dann umarmte er die jüngere Schwester seines besten Freundes.
Diese Szene dauerte einige Minuten an.
„Alles wieder ok“?, frug Tsubasa und reicht Kari ein Taschentuch. „Hm“, nickte die angesprochene zaghaft. „Weist du, Tai sieht das ganze vielleicht, aufgrund seiner drei Jahre längeren Lebenserfahrung, schon etwas realistischer“, begann Tsubasa zu reden. „Wahrscheinlich hätte ich ihn nicht so anschreien dürfen“, mutmaßte Kari. „Rede dich einfach heute Abend noch einmal sachlich mit deinem Bruder. Keine Angst, er wird dir schon zuhören und dir verzeihen. Dir gegenüber ist er bestimmt nicht nachtragend. Dafür ist Taichi Yagami viel zu faul“. Tsubasa selbst, als  auch Kari, mussten nach der Ausführung  des schwarzhaarigen beginnen zu lachen.

„Nothing Else Matters...“. Matt war dabei den Wischmop als Mikrofon umzufunktionieren und unterhielt Jun, welche aus dem kichern garnicht mehr raus kam. „Ha, ha, ist gut jetzt“, lachte die 19 jährige, welche gerade mit Matt den Physikraum wischte, oder es zumindest probierte. „So gefällst du mir doch schon viel besser“, grinste der Ishida. „Danke. Aber so dumme Kommentare, wie heute auf dem Schulhof kannst du dir trotzdem sparen“, ermahnte sie Motomiya den jüngeren. „Ich weiß“. Der angesprochene gab Jun kleinlaut recht. „Es tut mir übrigens leid, wie das mit deinem Bruder gelaufen ist“. „Schon gut“, wiegelte die rothaarige ab. „Nein, nichts ist gut. Ich werde mich auch selber noch bei deinem Bruder entschuldigen“. „Das ist nett. Sag mal Matt, ich würde gerne auf dein Angebot, von Montag, zurück kommen und etwas mit dir nach der Arbeit trinken. Wäre das ok für dich“?, frug Jun und auf Matts Lippen bildete sich ein grinsen.

„Feuer“? „Hm“, nickte Frau Grandi, welche gerade an ihrem Auto stand und sich eine Zigarette anzünden wollte, doch ihr Feuerzeug ging nicht. In diesem Moment kam Bao um die Ecke und bat der 26 jährigen Feuer an. „Danke“, nickte die 26 jährige. „Sie sind dieserart Lehrerin, welche ich Rauchen sehe“, grinste Bao und zündete sich auch eine an. „Feierabend“?, frug der 19 jährige. „Ja, zum Glück“, lächelte die Lehrerin. „Ich habe übrigens mal eine CD von unsere Band, den Teanage Wolves mitgebracht“. Bao reichte der schwarzhaarige die CD. „Danke, die höre ich mir nachher im Auto gleich an“, erklärte Brenda. „Also, wenn sie mich mitnehmen, könnten wir sie uns auch zusammen anhören“, schlug Ren‘s Bruder vor. „Warum nicht“, überlegte die 26 jährige und öffnete dem schwarzhaarigen die Tür. Mit einem breiten grinsen auf den Lippen stieg Bao in das Auto der Musiklehrerin, welche kurze Zeit später neben dem Musiker Platz nahm.

Fortsetzung folgt!
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