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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
14.06.2021
118
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Dieses Kapitel
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17.05.2021 1.277
 
7:00 Uhr am Sonntag morgen riss der Wecker, Sora und Izzy, aus ihrem Schlaf. „Was, was ist denn los“, murmelte der rothaarige, welcher seinen Arm um die schwarzhaarige gelegt hatte. „Ich muss aufstehen. Meine Mutter hat doch nachher den Brunch mit ihren Freundinnen und Geschäftspartnerinnen“. „Und da musst du wiederanwesend sein“?
„Richtig“, nickte Sora. „Und du solltest jetzt schleunigst verschwinden, nicht das jemand noch mitbekommt, dass du bei mir übernachtet hast“, legte die Takenouchi Izzy nahe.
„Alles klar, ich klettere uns dem Fenster“, meinte der Izumi, welcher gerade dabei war seine Hose anzuziehen.
„Wir sehen uns später beim Finale“, meinte Sora und gab Izzy einen langen Kuss, welchen dieser wohlwollend erwiderte, bevor er aus dem Fenster verschwand.
Sora hatte auch an diesem Morgen wieder starke Schmerzen. Aio hatte ihr ein bescheinigtes Schmerzmittel beschafft, bei dessen Einnahme die schwarzhaarige auch nicht gegen die Dopingregeln der WTA Tennisorganisation verstoßen würde.
Ohne der Tablette gleich am Morgen würde Sora wohl den Tag nicht überstehen, da sie auch so die ganze Woche keine andere Substanzen zu sich nahm, welche sie sonst fast schon täglich konsumiert, um eben halt nicht durch den Dopingtest zu fliegen.

„Ich bin immer noch Sprachlos, dass Jason’s Leiche zum Vorschein gekommen ist“. „Nicht nur du“, meinte Susumo zu Aio. „Ich werde mal Tai anrufen“, sprach der Bauunternehmer weiter. „Das würde ich nicht tun, schließlich haben wir hier in Tokio es 8:00 Uhr, dass heißt, das es in Leipzig 2:00 Uhr in der Nacht. Von daher ist es nicht so Sinnvoll Tai anzurufen“, meinte eine gähnende Rika, welche im Türrahmen des Wohnzimmer‘s stand.
Aio und Susumo schauten sich verdutzt an.
„Ach übrigens, es ist letzte Nacht spät geworden, deswegen habe ich bei Lin übernachtet. Sie schläft noch. Und ich will eigentlich nur mal kurz auf die Toilette und dann auch noch ein bisschen weiter schlafen. Ach und: Guten Appetit“, lächelte Rika und setzte ihren Weg in Richtung Badezimmer fort.
„Ah Ja, klar. Die Jugend von heute“. Lächelnd schüttelte Susumo den Kopf. „Aber was die Zeitverschiebung angeht, hat Rika immerhin recht“, grinste Aio und genoss ihren morgendlichen Kaffee.

„Morgen T.K.“, meinte Namcy zu ihrem Sohn, welcher die Terrasse betrat, auf welcher Hiroaki und Yukuo ebenfalls saßen und frühstückten. „Hey“, antwortete der 15 jährige einsilbig und verschlafen. „Es ist wohl gestern später geworden“?, frug Takeru’s Vater.
„Nach allem was vorgefallen ist mussten wir einfach noch ein bisschen auf andere Gedanken kommen“, meinte der 15 jährige. „Absolut verständlich“, nickte der neue Chef von Fuji TV.
„Was war eigentlich mit Kari und Mimi los? Wieso sind sie nicht mehr in der Band und was haben Lin und Yolei an deren Stelle verloren“? Yukuo‘s Zorn auf Yolei und Lin, war aus ihrer Stimme zu hören.
„Mimi und Kari haben sich einfach daneben benommen. Der springende Punkt war, dass Mimi sich am Knöchel verletzt hatte und nicht auftreten konnte, sprichwörtlich“, grinste der Takashi matt. „Rika hatte dann den Vorschlag gemacht, dass die Band doch Lin und Yolei fragen könnte, da die beiden sowieso mit Tai beim Wettbewerb, zum Gedenken an Jason Fujieda, teilnehmen wollten und beide echt gut singen können. Es sollte ja auch nur für diesen Abend sein. Als Yolei und Lin dann auf Mimi und Kari trafen eskalierte die Situation. Bao hat dann ein Machtwort gesprochen und die beiden aus der Band geworfen“, berichtete T.K.
„Na das letzte Wort ist da aber noch nicht gesprochen“, meinte Yukuo. „Und wo ist Kari jetzt eigentlich“?, wollte Frau Yagami weiter wissen.
„Keine Ahnung, wir haben uns gestritten. Wahrscheinlich ist sie bei Mimi“, antwortete der Blonde.

Langsam öffnete Kari ihre Augen. Der Kopf der 15 jährigen dröhnte, als die Sonnenstrahlen in Mimi‘s Zimmer hinein blinzelten. Gedankenverloren schaute die braunhaarige auf ihr Handy und erschrak dabei. „Was, schon 8:30 Uhr? Scheiße ich muss doch mit Mutti zu dem Brunch“!, rief die Yagami lauthals. „Was? Was ist denn? Jetzt schrei doch mal hier nicht so rum, mir platzt ja gleich der Schädel“, murmelte Mimi und zog die Bettdecke über ihren Kopf. „Ich muss schnell los“!, rief Kari und zog die Decke von Mimi runter. „Jetzt mach mal keinen Stress, wir gehen doch auch da hin. Sag einfach deiner Mutter Bescheid, dass du mit uns mitkommst und ihr euch dann bei Sora trefft“, sprach Mimi, welche einen leeren Blick in ihren Augen hatte.
„Ist alles ok? Du siehst so abwesend aus“. Kari beobachtete die Tachikawa genauestens.
„Nicht‘s ist ok, ich habe mein Auto an die Bitch deines Bruders verloren“! Mimi fuhr Kari regelrecht an. „Und nicht nur das, durch deine blöde Idee sind wir jetzt auch bei den Teenage Wolves raus“! Die 17 jährige ließ ihren Frust freien Lauf.
„Ich glaube wohl es hackt bei dir, wenn du nicht fahren kannst ist das nicht mein Problem“.   Wutentbrannt packte Kari ihre Sachen und wollte Mimi‘s Zimmer verlassen. „Halt! Wo willst du hin“? *Nein, sie darf nicht auch noch gehen! Sonst behält Sora mit Ihre Aussage recht, dass ich dann ganz alleine bin*, dachte sich die Tachikawa. Mimi griff den Arm der Yagami und hielt diesen fest.  „Leck mich, ich gehe nach Hause“! „Nein, nein! Sorry Süße, dass war doch nicht so gemeint“. Mimi versuchte die Situation zu beschwichtigen, um Kari so an sich halten zu können. „Es ist nur so, wenn ich Morgens wach werden, nachdem ich am Vorabend gekokst habe, sind meine Stimmungsschwankungen immer extrem hoch. Und da hilft bei mir eigentlich nur das“! Mimi stand auf und ging zu ihrer Handtasche, aus welcher sie ein kleines Beutelchen mit weißem Pulver, als Inhalt herausnahm.
„Der beste Bekämpfung eines Drogenkaters sind Drogen“, lächelte Mimi und zog auf ihren Nachttisch eine Line. „Hier“. Mimi gab Kari das Röhrchen und die Yagami tat es ihrer Freundin gleich. „Und schon kann der Tag gut starten. Und jetzt lass uns den Streit vergessen. Wir zwei rocken jetzt den Brunch bei den Takenouchi’s“! Als ob bei Mimi ein Schalter umgelegt wurde, war die Lilahaarige auf einmal von der bockigen Göre am Morgen, zu einer absoluten Frohnatur mutiert. Kari vollzog eine ähnliche Verwandlung.

„Guten Morgen meine Schöne“. „Morgen Nolan“, meinte die 26 jährige zu dem Hacker.
„Ich habe letzte Nacht noch etwas mit Hisaschi getrunken“, berichtete die Lehrerin weiter.
„Und, ist er der Köder mit welchen du an Toshiko und Haruhiko ran kommst“?, grinste Nolan. „Auf jeden Fall ist das einen denkbare Alternative, da die Karte Tai wohl doch nicht so sticht, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir verlieren er eu4 eine ganze Woche, da er erst am Sonntag aus Europa zurück kehrt. Das ist wertvolle Zeit“. „In welcher du dich Hisaschi zuwendest. Aber keine Angst, dadurch da du verkabelt bist, bin ich ja über jeden deiner Schritte bestens informiert“. „Das auf jeden Fall Nolan. Wir sehen uns dann nachher beim Tennis“, meinte Branda und verließ ihr neues Haus in Richtung des Anwesens der Takenouchi‘s, nebenan.
„Natürlich“, sagte Nolan mehr zu sich selbst.

„Dann lasst uns mal losfahren, schließlich ist das ein wichtiger Tag für unsere Kooperation mit Takenouchi Global“, meinte Takega zu seiner Frau und zu seiner Tochter, sowie zu Tsubasa, welcher bei Yoshino genächtigt hatte, nachdem er sie von dem Parkhaus nach Hause gebracht hatte. „Das ist wieder typisch, Hauptsache das Geschäft. Jason‘s Leichnam wurde gefunden, was interessiert mich dieser scheiss Brunch“, meinte Yoshi, während ihr Vater und ihre Mutter bereits in der Hauseignen Limousine Platz genommen hatten.
„Ich verstehe dich. Es tut mir so unendlich leid“. Tsubasa drückte die rothaarige fest an sich und spendete der Fujieda Trost.
„Aber uns bleibt leider nichts anderes übrig. Also komm“, flüsterte die 19 jährige zu dem schwarzhaarigen und beide stiegen ebenfalls in die Limousine.


Fortsetzung folgt!
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