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Out of Control

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Jun Motomiya Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Yamato "Matt" Ishida und Gabumon
30.06.2020
14.06.2021
118
144.987
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04.05.2021 1.470
 
„Was ist das“? Lin und Rika standen die Münder offen. „Das meine Damen ist der Tokioer Drift Underground“, grinste Ren. Die Gruppe hatte ein stillgelegtes Parkhaus in einem alten Gewerbegebiet aufgesucht, in welchen sprichwörtlichen die Party abging. Musik dröhnte aus allen Ecken und enden, Feuer brannte in Tonnen und unzählige hochgetunte Autos standen in dem alten Parkhaus.
„Drift Underground“?, frug Rika nochmals. „Mit diesen Auto‘s“? Lin‘s Augen begannen zu leuchten. „Das ist zum Beispiel meiner“, zeigte Bao auf einen Mercedes AMG GT Coupé.
„Wo hast du das Geld für dieses Auto her“?, frug Rika erschrocken. „Er hat es gewonnen“, übernahm Ren die Antwort für seinen älteren Bruder. „Gewonnen“? Lin runzelte ihrer Stirn . Wir fahren Driftrennen im Duell 1 gegen 1 und manchmal kommt es vor das als Einsatz auch der Wagen des jeweils anderen auf dem Spiel steht. Und wenn du gewinnst hast du Glück und bekommst ein zusätzliches Auto. Hast du Pech und verlierst, kann es passieren, dass du dann schlechtesten falls zu Fuß nach Hause gehen musst“, erklärte Melina.
„Das ist zum Beispiel meiner“. „In Mädchenfarben“, grinste Shisuku zu Melina. Die Blondine konnte einen Lilafarbenen Nissan Skyline GTR R35 ihr eigen nennen.
„Hey Ishida, hat euch die Polizei wieder raus gelassen“? „Hey Hinata, ihr wisst es also schon“? „Ja, ich war ja anwesend“. „Lia, du auch hier“?, stellte Lin fest. „Logisch, schließlich ist sie meine Freundin“. Hinata, welcher Frontmann der Tokio Rebels war, jener Band welcher Jason Fujieda angehört hatte, legte seinen Arm um die angehende Krankenschwester. „Sie haben uns noch garnicht vernommen. Wahrscheinlich wird das die nächsten Tage der Fall sein“, erklärte Bao. „Sehr wahrscheinlich sind wir bald Bandkollegen, bzw. wir übernehmen eure Band und integrieren sie mit in die Teenage Wolves, oder Bao“? Matt schlug seinen Kumpel schwungvoll auf den Rücken.
„Ja, klar“, seufzte Ren‘s Bruder. „Mit unserer neuen Besetzung auf jeden Fall“, meinte Ren und zwinkerte Lin zu. „Naja, eigentlich wollte ja Yolei ursprünglich mit Tai an dem Wettbewerb teilnehmen“.
„Und für wen wird sich unsere Barbiepuppe nun entscheiden? Wird sie ihre eigene Chance nutzen oder wird sie ihr eigenes Ding durchziehen“?
„Ihr habt uns hier noch gefehlt. Und wer hat dich eigentlich nach deiner Meinung gefragt Mimi“? Auch Kari und Mimi hatten den Weg in das alte Parkhaus gefunden.
„Was ist eigentlich dein Problem Mimi“? Ren war sichtlich von dem erscheinen seiner Exfreundin genervt. „Ihr Problem ist das sie lieber an Tai‘s Seite wäre. Aber zu deinem Pech ist dir meine beste Freundin zuvor gekommen. Also halt die Klappe und verschwinde“! „Oder was? Du hast mir garnicht‘s zu sagen, schließlich hast du hinter meinem Rücken mit meinem Freund gevögelt“, keifet die Tachikawa in Richtung Rika.
Die beiden Mädels gingen aufeinander los. Die Jungs schritten sofort ein und versuchten die Streithähne voneinander zu trennen.  „Lass sie in Ruhe“! Jun verpasste Mimi eine Ohrfeige und half ihrer Freundin. „Hey, Mimi hat mir vorhin gesagt, dass sie auch ein Auto hat. Also fahrt doch einfach ein Rennen und der Verlierer muss den Gewinner in Ruhe lassen, sonst endet dieses Theater ja niemals mehr“, schlug Kari vor.
„Ich will dich nur daran erinnern, dass ihr dieses Theater begonnen habt u d es tagtäglich fortführt“, erinnerte T.K. Kari. „Ja und das ist alles wegen ihr“? Die Yagami zeigte auf die Freundin ihres Bruders.
„Komischerweise hattest du kein Problem mit Lin, bis du von der Sache zwischen deinem Vater und Meiko‘s Mutter erfahren hast. Also hör auf so einen Mist zu erzählen! Und wie stellst du dir das eigentlich vor? Mimi ist gerade mal 17 Jahre alt und hat noch keinen Führerschein, also ist es illegal. Da macht keiner von uns mit“, wütete Rika in  Richtung der 15 jährigen.
„Das mit den Führerschein interessiert hier aber keinen Schätzchen. Also was ist, ihr möchte gern Yagami Groupies. Welche von euch dreien tritt gegen mich an und darf gegen mich verlieren“, kicherte die Lilahaarige.
„Keine von ihnen, ich mache es“! „Yoshino“, kam es im Chor. „Du? Du stehst doch noch unter Schock, durch den Fund deines Bruders“, seufzte Mimi.
„Genau deswegen trete ich gegen dich an. Ich brauche Ablenkung von den Ereignissen des  Abends. Und ganz ehrlich gesagt, gehst du mir mit deinem ständigen Shitstorm, gegen Tai und Lin gewaltig auf die Nerven. Lass uns dem ein für alle mal ein Ende bereiten“!
Yoshino torkelte zu ihrem Auto, welches sich ebenfalls in dem Parkhaus befand. „Yoshi lass das! Du bist ja komplett betrunken. Schau mir in die Augen! Du hasst doch noch etwas anderes genommen“?, stellte Lia fest.
„Und wenn schon, dass geht dir einen scheiss Dreck an“! Yoshino wurde zornig und stieß Lea unsanft zu Boden. „Jason ist tot“! Die Fujieda schrie es heraus, bevor sie auf die Knien sackte und hemmungslos zu weinen begann. „Sch, ist ja gut. Ist gut Yoshi, lass einfach alles raus“. Lea‘s Worte wahren sanft und einfühlsam.
„Sind wir dann fertig mit dem Theater und können endlich zum wesentlichen kommen, schließlich haben Kari und ich heute noch etwas anders zu tun“, meckerte Mimi.
„Yoshi fährt definitiv nicht“!, mahnte Hinata. „Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn ich nach ihrem Bruder sie auch noch verlieren würde“, sprach der Frontmann der Tokio Rebels weiter.
„Ich fahre“! „Du? Das ich nicht lache“. Mimi begann lauthals zu lachen, als Lin meinte, dass sie gegen Mimi antreten würde.
„Bist du dir sicher“?, frug Ren die Miriwa. „Ja, definitiv! Irgendjemand muss ihr ja mal das Maul stopfen“, antwortete die Blondine und blickte zu Mimi.
„Ich begleite dich natürlich“, meinte Rika. „Nehmt mein Auto“. Ren warf Lin den Schlüssel seines Autos zu. „Der schwarze Audi TT“, zeigte der Musiker.
„Ok und was muss ich nochmal genau beim driften beachten“?, wollte Lin nochmal mit einem leichten verlegenen Lächeln wissen. „Auf jeden Fall solltest du das Auto nicht in einem der Stahlbetonpfosten versenken und bestenfalls gewinnen“!, sprach Rikuyo.
„Driften tust du am besten mit der Handbremse. Die Fußbremse ist bei dieser Art von Rennfahren fehl am Platz“, erklärte Ren.
„Wir schaffen das schon“, lächelte Rika und nahm in Ren‘s Audi platz. „Glaubst du“?, frug Lin, als sie neben ihrer besten Freundin Platz genommen hatte. „Nicht wirklich. Du hast den Mund mal wieder eindeutig zu voll genommen“. Rika und Lin blickten sich in die Augen und mussten beide lauthals lachen. „Mach sie fertig, diese dreckige Bitch“, sagte Rika mit knirschenden Zähnen. Lin startete den Motor und begab sich zur Startlinie.

„Hey, da seit ihr ja. Kommt, nehmt bei mir Platz“, meinte Miki, als sie Tai und Meiko erkannte, welche das Restaurant des Hotels betraten.
„Wir waren ein bisschen unterwegs, im Zoo“, antwortete Meiko auf die Frage von Tai‘s Managerin.
„Zum Glück habt ihr das heute gemacht, da morgen ja das Abschlusstraining ansteht und am Montag dann das Spiel gegen Deutschland“, erklärte Miki.
„Tai hatte dir gesagt, dass er nicht nach Paris will und jetzt tut dieser Thomas ihn erpressen und meint, dass wenn er nicht mit in Paris anwesend sein würde, dass seine Kariere in der Nationalmannschaft zu Ende wäre“. Meiko hatte ihre Gefühle nicht im Griff und konfrontiert Miki sofort mit den Vorwürfen gegen Thomas.
„Ich weis. Deswegen wollte ich eigentlich auch noch unter 4 Augen mit dir sprechen, aber jetzt weis sie es ja schon“. Die 24 jährige schaute genervt zu der Mochizuki.
„Tai...“. „Ich habe keine Geheimnisse vor meiner Schwester“. Gerade als Meiko kontern wollte, fiel der Yagami der 17 jährigen ins Wort, da er einen Zickenkrieg zwischen den beiden verbinden wollte, da er schlichtweg einfach keine Lust darauf hatte.
„Wir reden später auf meinem Zimmer. Jetzt will ich erst einmal in Ruhe essen“. Tai stand nach seiner Ansage auf und ging in Richtung Buffet. Meiko folgte dem braunhaarigen und Miki blieb, für den Augenblick,  allein am Tisch zurück.

„Möchtest du noch ein Glas“? „Nein, sonst müssen wir ja noch eine neue Flasche öffnen“, antwortete Hisashi, welcher zusammen mit Brenda auf deren Terrasse saß und nach den Geschehnissen vom Abend Wein trank. Die beiden hatten so oder so den gleichen Nachhauseweg und so hatte Brenda Toshiko’s Sohn noch mit zu sich eingeladen.
„Ich sollte dann sowieso mal langsam gehen“, meinte der 25 jährige. „Wir sehen uns ja sowieso in ein paar Stunden, da ich bei deiner Mum zum Brunch eingeladen bin.
„Na dann mein herzliches Beileid. Nimm dich in acht vor ihr, sie kann mitunter giftig sein, speziell gegenüber neuen Nachbarn“. Hisashi warte schon einmal Brenda vorsorglich vor seiner Mutter. *Oh glaub mir, jetzt ist endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem Toshiko erfahren wird, wie giftig ich sein kann und sein werde*, dachte sich die 26 jährige.
„Danke für den Hinweis, aber ich bin mir sicher das es mit deiner Mum nicht so schlimm wird, wie du befürchtest. Wir werden schon auf einen Nenner kommen“, lächelte die Lehrerin matt und verabschiedete Hisashi von ihrer Terrasse.

Fortsetzung folgt!
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