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Die neue Welt

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
30.06.2020
01.10.2020
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Kapitel 2: Dresden und der geheimnisvolle Fremde

Sonntag - 21. Juli 2013



Wir haben heute den 21. Juli 2013, die Sommerferien sind schon seit einigen Wochen angelaufen und der Dresdner Flughafen ist voller Arbeitswütiger und Urlauber.

Mit meiner schwarzen Schürze, der goldenen Tasse auf der Schürze gestickt und meiner Bluejeans, sah ich aus wie an jedem Arbeitstag. Nur das sich mein Schicksalsrad in eine vollkommen neue Richtung drehte und ich nichts davon wusste.

Ein älterer Herr kam zu uns und verlangte einen kleinen Kaffee. Er hatte zu ihm passenden geschneiderten Business Anzug in braun und sehr gepflegte grau kurz geschnittene Haare. Eigentlich so wie jeder der zu uns kam, rundherum perfekt gestylt um auf eine Geschäftsreise zu gehen. Er sah ziemlich traurig aus. Und keine Ahnung wieso aber ich setzte mich zu ihm und fragte ihn, warum er das sei.

"Wissen sie junge Dame," in seinen Augen musste ich Blutjung sein und nahm es als Kompliment hin. Obwohl ich es hasste, als Jung bezeichnet zu werden, da ich sehr klein für mein Alter war. "Mein ganzes Leben habe ich damit verbracht Geld zu verdienen und es zu sparen, damit ich irgendwann mal meiner Frau ihren größten Wunsch erfüllen könnte. Sie wollte einmal in ihrem Leben nach New York und nun zu unserer Goldenen Hochzeit wollte ich ihr gerne diesen Wunsch erfüllen." Er schaute mich kurz mit seinen dunkel braunen - traurigen Augen an und senkte danach wieder den Blick. Und bei mir fing es an zu klicken. Er wollte ihr diesen Wunsch erfüllen, entweder war mit ihr etwas passiert oder ihr Konto wurde geräumt oder irgend so etwas. Aber ich Tippte eher auf das Erste. Er war zu gepflegt um kein Geld mehr zu haben so wie ich, die es jeden Tag zählen musste um über die Runden zu kommen. Ich blickte ihn fragend an und er schien das so zu verstehen, dass er weitererzählen sollte. Er starte seine Kaffeetasse an, ohne weiter auf mich zu achten und fing seine Erzählung an.

"Nun wissen sie junges Fräulein. Meine Frau erkrankte vor 10 Jahren an einen Brusttumor. Alles verlief so gut mit ihrer Krankheit, sie wurde operiert und es stellte sich heraus es war ein gutartiger Tumor. Was ich aber alles nicht für voll nahm, denn ich plante ja schon seit längerem sie mit unserem rundem Hochzeitstag nach New York zu fliegen." Er musste schwer schlucken, als ob ihm ein Kloß im Hals stecken geblieben wäre. Nach ein paar Sekunde des Zögerns erzählte er weiter, auch wenn ihm es schwer zu fallen schien.

"Im Nachhinein überlege ich warum ich es nicht eher getan habe oder ihr an dem Tag gesagt habe, dass ich die Tickets bereit wäre zu kaufen. Oder es schon seit Jahren plante. Es sollte schließlich alles perfekt werden.

Nun ja, nachher ist man immer schlauer.

Jedenfalls meine Frau entwickelte vor 5 Jahren in der Gebärmutter ebenfalls einen Tumor, der aber wie sich heraus stellte nicht gutartig war. Sie bildete überall Metastasen. Gestern ist sie im Krankenhaus verstorben."

Ich überlegte, ob ich ihn auf irgendeine weiße trösten könnte, doch wiederum ging mir nur ein Bingo durch den Kopf, meine Vermutung war also Richtig. "Ich glaube es tut mir leid, wäre nicht das richtige Wort, um es auszudrücken." Sagte ich zu ihm, um ihn nicht weiter zu kränken.

Er schüttelte nur mit dem Kopf. "Sie können ja nichts dafür." Er musste wieder schwer schlucken und man sah ihm an, dass ihm die Tränen kamen. Er senkte den Kopf und nahm zitternd seinen schwarzen Kaffee in die Hand, um etwas an der Tasse zu nippen.

"Wissen sie junge Dame, heute ist unser Hochzeitstag."

Ich schaute ihn an, oder besser, ich starrte ihn an. O Gott sie ist vor ihrem Hochzeitstag verstorben und hat nie erfahren, dass er ihr ihren Wunsch erfüllen wollte. Meine Gedanken überschlagen sich. Wie schlecht muss er sich nur fühlen.

Er hob seinen Blick und schaute mir tief in die Augen und ich sah seine Antwort darin, ja ich hatte recht, er konnte es ihr nicht mehr sagen.

"Ich war so versessen darauf sie zu beschützen, dass ich ihr selber mehr geschadet habe, als es zu tun. Ich wollte sie ihn dieses Kaffee einladen und ihr diese Karten überreichen." Mit diesen Worten zog er zwei 1.Klasse Tickets aus seiner Jacketttasche 2 Tickets für einen Flug nach New York. Er hielt sie mir vor die Nase. "Doch was soll ich jetzt damit. Ich bin hier, um sie zurück zu geben oder sie irgendeinem Pärchen zu schenken, was mir über den Weg läuft.

Selbst mit diesem Plan hatte ich mich getäuscht. Erst im Nachhinein viel mir ein, dass die Meisten, die hierherkommen entweder schon ein Ticket haben müssten oder hier arbeiten.

Aber wie am Anfang, habe ich auch jetzt nicht zu Ende gedacht. Ich habe ihr nie offen gesagt, wie sehr ich sie liebe und nun tut es mir leid."

Er senkte wieder den Blick nippte kurz an seinem Kaffee und schaute mich wieder mit diesen dunkel braunen freundlichen Augen an.

"Ich möchte sie nicht weiter von ihrer Arbeit abhalten, es tut mir leid. Nicht das sie noch ärger bekommen."

Mit diesen Worten viel mir erst wieder ein wo ich war und ging wieder an meine Arbeit. Natürlich bekam ich ärger, aber nicht, weil ich mich mit ihm unterhalten habe, sondern weil mein Chef dachte ich machte schon meine zweite Pause heute. Ich erzählte ihm natürlich nichts davon.

Als ich weiter die Tische abräumte, kam ich nach einiger Zeit auch den Tisch des älteren Herren. Er war natürlich nicht mehr da und ich wurde etwas traurig, ich hätte ihm gerne noch Lebewohl gesagt.

Als ich seinen Unterteller anhob, lag darunter ein kleiner Zettel mit einem kleinen silbernen Schlüssel und einem gehörigen Trinkgeld. Der Schüssel war klein und zierlich und sah aus wie einer vom Flughafen, die zum Koffer- Schließfach gehörten vorne am Eingang vom Terminal. Wo wartende Gäste ihre Koffer zwischenlagern konnten, bevor sie einen späteren Flieger nahmen.

Ich nahm den gelben Zettel auf, der aussah wie eine unseren Servietten und faltete auseinander. Oben rechts in der Ecke war eine goldene Kaffeetasse aufgedruckt. Es war also doch eine Serviette von uns, ging es mir durch den Kopf. Ich blickte darauf und sah das dort ein Text, wohl in aller Eile darauf gekritzelt, darauf stand. Es war aber dennoch eine sehr feine saubere Handschrift.

Ich beneidete schon damals in der Schule jene, die so sauber, in aller Eile schreiben konnten.

Ich hoffe jetzt wenigstens einmal im Leben etwas richtig zu machen und vielen Dank, sie waren die erste die mir richtig zugehört hat, seit meiner Frau.

Nicht unterschrieben mit Namen oder sonstiges, nur diese kleine Botschaft.

Ich starte die Serviette an. Aber bevor ich jetzt los rannte um meine Neugierde zu befriedigen, weil ich wissen wollte, wozu dieser Schlüssel wohl gehörte, schaltete sich mein Gehirn aus und ich arbeitete meine 3h noch fertig.

Als meine Arbeit getan war, ging ich wie immer zum selben Flughafenausgang, der an den Schließfächern vorbeiführte. Wie zufällig nahm ich die Schüssel in die Hand, der mir noch immer in derselben Tasche steckte, wo ich ihn in aller Eile verstaut hatte. Schaute auf der Schüssel, dort stand die Nummer 50. Ich vermute, dass sollte eine Anspielung darauf sein, dass sie 50ig Jahre verheiratet waren.

Durfte ich einfach so diesen Schlüssel benutzen? Würde das nicht eigentlich Diebstahl sein?

Meine Beine trugen mich automatisch Richtung Schließfach. Ich steckte die Schüssel ins Schloss und er passte wirklich, als ich ihn drehte, spürte ich meinen Herzschlag bis zur Halskrause. Mit einem Ruck öffnete ich das Fach und spähte hinein.

Dort lag eine kleine schwarz – dunkelblaue Reisetasche und darauf ein weißer Brief aus teurem Papier. So etwas, was ich mir nie leisten könnte, ohne irgendeine Beschriftung Ich nahm ihn zur Hand und machte ihn auf.

Liebe Elliot,

Das ist bestimmt seine Frau, geht es mit durch den Kopf. Elliot ein hübscher Name für eine wunderschöne Frau.

wir sind nun seit 50 Jahren verheirate und ich habe in meinem Leben keine bessere kennen gelernt. Du bist immer noch die einzig wahre Frau die ich lieben und kennen gelernt habe. Diese Tasche enthält für dich 50 Überraschungen, die in jeweils einem Brief versteckt sind.

Jeder wurde mit einer Nummer beschriftet. Doch falls es Fragen gibt, bin ich immer für dich da.

Die erste Überraschung wird dir an unserem Hochzeitstag um 15°°Uhr an diesem Schließfach erreichen.

Dein dich liebender Augustin



Ich schaute unwillkürlich auf die Uhr. Es war 14.30Uhr. Mein normales Schichtende, wie an jedem langweiligen Tag.

Ich starte das Schließfach an.

Sollte ich das Angebot diesen älteren Herren annehmen und sein Geschenk, was ja eigentlich für seine Frau gedacht war, einfach so annehmen?

Ich schluckte. Dann starte ich die Tasche wieder an, ergriff sie und setzte mich auf eine der Holzbänke gegenüber dem Schließfache und wartete.

Was würde nur passieren?

Pünktlich 15°°Uhr kam ein junger blonder Mitarbeiter der Flughafeninformation und ging auf das Schließfach zu. Ich vermutete das es einer der Praktikanten war, die jedes Jahr von der Schule kamen. Er schaute sich um, als ob er etwas suchen würde.

Jetzt oder nie dachte ich, stand auf und ging auf ihn zu.

"Entschuldigung... warten sie auf mich?" fragte ich zögernd und dann dachte ich, du dummer Kuh er weiß doch gar nicht wer du bist.

Er musterte mein Aussehen von oben bis unten an. Dann verzog er leicht angewidert das Gesicht, als ob er nicht zufrieden wäre, mit dem was er sah.

"Kommt drauf an", sagte er in einem schneidenden Ton. "Sind sie in Besitz eines Schlüssels für das Schließfach Nummer 50ig, ich glaube nicht." Ich ignorierte seine zweite Aussage und nickte leicht. Er fing an mich anzulächeln, aber auf eine Weise, die mit sagte, vergiss es. Was für ein Stimmungswechsel, dachte ich, von einem Schlag auf den nächsten. "Sehr schön sprach er weiter, dann folgen sie mir bitte."

Ich ging ihm in den langsamen dribbelnden Schritten hinter her. Er lief Richtung Information.

Als er dort angekommen war, schaute er sich zu mir um und fragte in einem zuckersüßen Ton. "Dürfte ich bitte den Schlüssel bekommen?" "Ja... ja, natürlich." Fing ich an zu stottern. Seit wann stottere ich, lag es daran, dass ich nicht wusste wie es weiter gehen sollte? Ich hatte keine Ahnung.

Ich überreiche ihm zitternd den Schlüssel, er nahm ihn an sich ohne groß auf meine Hände zu achten und ging damit ins Hinterzimmer. Wo ich genau wusste, dass sich dort die Safes für die Steinreichen befanden.

Er kam mit einem größeren Päckchen wieder, drückt es mir in die Hand und gab mir auch den Schlüssel zurück. Ich betrachte es, es war sehr leicht... aber ich traue mich nicht es zu schütteln. Dies tat ich normalerweise mit meinen Geburtstagsgeschenken.

Als er mich wieder anspricht blicke ich ihn an. "Den Schlüssel bitte nicht verlieren, dies ist eine Spezial Anfertigung und wird sie auf die verschiedenen Wegpunkte begleiten." Ich nicke, dass ich es verstanden hatte und zog mich in die Informationsecke zurück, wo ein einzelner Tisch stand.

Ich nahm das Paket und öffne es vorsichtig, weil ich Angst hatte, etwas zu beschädigen.

Es waren mehrere Sachen, zum einen etwas größeres unten im Karton mit dünnem Papier eingehüllt und oben darauf ein dicker Umschlag.

Immer noch zitternd nahm ich ihn in die Hand und überlegte, ob ich ihn öffnen sollte oder nicht.

Ich sagte mir immer wieder im Kopf, jetzt oder nie, wie mein eigenes Mantra.

Ich öffne ihn und zum Vorschein kommt ein Brief, adressiert an seine Frau.

Meine Elliot,

meine geliebte Frau. Die ganzen Jahre hast du mich damit genervt das du einen Traum hast. Und ich wusste es, du dachtest bestimmt, ich würde nur mein Geld lieben und nicht mehr dich.

Nun dieses Geld war einzig allein für dich gedacht.


Mir vielen die Worte wieder ein, die er zu mir am Café sagte., Ich habe ihr nie öffentlich gesagt, wie sehr ich sie liebe`. Mir kamen die Tränen hoch und ich musste mich zusammen reißen nicht hier und jetzt los zu heulen.

Ich wollte dir diesen Traum und natürlich viel mehr damit erfüllen. Heute an unserem Hochzeitstag möchte ich alles wieder gut machen.

Du weißt ich konnte mich noch die gut mit Worten ausdrücken, aber fangen wir damit an, dass wir zwei nach Hause fahren und wir unsere Taschen packen. In zwei Tagen fliegen wir zusammen nach New York für eine lange Zeit.

Einen Reisepass für dich und für mich, sowie sämtliche Versicherungen und alle wichtigen Kleinigkeiten habe ich bereits über die Jahre erledigt, du brauchst dich um diese Dinge nicht kümmern. Wir können solange verreisen wie du möchtest.


Ich schaute auf. In zwei Tagen verreisen, so lange wie ich will?? Da klingt eher wie ein Märchen.

In diesem Augenblick trat der freundliche Flughafenangestellte hinter mich und räuspert sich. "Entschuldigen sie bitte." Ich drehte mich um und sah ihn von meinem niedrigen Stuhl aus an, mit vermutlich roten Augen und einer dicken Träne auf der Wange.

Er lief rot an und blickte zur Seite. "Es wurde noch etwas für sie abgegeben, vor ein paar Minuten von einem älteren Herrn." "Ist er noch da?", frage ich ihn hoffungsvoll und dennoch mit flüsternder Stimme. Er schüttelnd den Kopf. "Er ist vor ca. zwei Minuten gegangen, während sie das Paket angeschaut haben." Ich versuchte die hochkommende Träne weg zu blinzeln und nuschle ihm nur ein kleines "danke" hin. Er stellt einen Aktenkoffer neben mich und legte ein Ticket auf den Tisch, was er zuvor noch in der Hand hielt. Es war ein Ticket, für einen Flug nach Amerika erster Klasse, in nur 2 Tagen. Ich schlucke erneut. Wow… wow… wow... Geht es mir nur durch den Kopf. Ich nehme den Aktenkoffer, mache ihn auf und erschrak und klappe ihn ganz schnell wieder zu. Der Komplette Koffer war voller Geld. In den wenigen Augenblick, die der Koffer geöffnet war, erkannte ich, wenn auch nur bekannt durch Bilder, mehrere 500Euro- Scheinen und oben darauf lag erneut ein Brief. Ich machte den Deckel nur einen kleinen Spalt weit auf und zog den Brief heraus.



Liebes Fräulein,

ich habe gesehen, dass sie mein Geschenk angenommen habe und möchte ihnen dafür danken. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht dieses Geschenk an meine Frau verfallen zu lassen.

Da ich nicht weiß was sie verdienen, da sie in diesem kleinen Café arbeiten, habe ich ihnen das komplette Geld meiner Frau in diesen Koffer hinterlassen. Sie können es ruhig übernehmen. Ich habe ihnen auch eine Bevollmächtigung dazu gelegt, von meinem Anwalt unterschrieben, damit sie keine Probleme bekommen, wenn sie mit so viel Geld umherlaufen.


Ich schlucke, das hat er das alles in nicht einmal 3 Stunden erledigt. Wow

Bitte überweisen sie es auf ihr Konto, nicht das sie damit überfallen werden.

Es sind etwas über 100 Millionen Euro.
Heilige Scheiße geht es mir durch den Kopf. Falls sie länger in Amerika bleiben wollen und das Geld nicht reicht, wenden sie sich bitte an meinen Anwalt. Ich habe ihnen ein Handy in den Koffer gelegt, seine Nummer ist darin eingespeichert unter Ralf Steinmüller.

Sie brauchen keine Angst zu haben. Nehmen sie alles an, ich bin reicht genug um ihnen dieses Geld zu geben. Doch alleine möchte ich es nicht mehr verwirklichen. Ich habe keine Kinder, da meine Frau keine bekommen konnte. Sie sind sozusagen der alleine Erbe meines gesamten Vermögens. Alle weiteren schriftlichen Bestätigungen dies bezüglich werde ich ihnen zukommen lassen, wenn sie in zwei Tagen in den Flieger steigen. Somit werde ich auch ihren Familiennamen ändern lassen, damit sie alle Geschenke ohne Probleme nutzen können.

Ich hoffe sie nehmen es an, wenn nein können sie das Geld trotzdem behalten. Ich möchte es nicht mehr.

Wenn sie in 2 Tagen am Flughafen stehen, werden sie automatisch mein Erbe, sobald die die Papiere annehmen.

Vielen Dank noch einmal, für ihre Freundlichkeit.

Ich wünsche ihnen alles Gute.


Augustin Liguinas Maginus




Ich starre den Brief an. Ist das alles wahr oder nur ein schlechter Scherz. Ich drehe mich um. Ist hier irgendwo eine versteckte Kamera oder so?

Ich schüttle den Kopf das kann doch alles nicht wahr sein, ich habe diesem Mann doch nur zugehört und ihm einen Kaffee gebracht. Ich lese die letzten Textpassagen seines Briefes noch einmal, ich werde sein Alleinerbe... Was ist er eigentlich Bänker oder Aktionär. Ich habe keine Ahnung von diesem Mann, ich kenne ihn gar nicht und er schenkt mir einfach mal so ein Ticket nach New York und 100 Millionen Euro. Ich schlucke erneut. Dann zwicke ich mich in den Arm, ist das alles ein schlechter Scherz, träume ich vielleicht noch. Au ... das tat weh, nein ein Traum ist es nicht.

Maginus? Ich habe keine Ahnung, ich habe diesen Namen noch nie gehört.

Oje, was soll ich nur tun?
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