Von Herrlichkeiten und Dämlichkeiten

LiedtextHumor / P16
30.06.2020
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1. STROPHE:

Der Eine hat nichts und ist arm;
Der Andere lebt in Saus und Braus.
Am Äquator ist's überall warm
Und du findest nicht mehr nach Haus.



2. STROPHE:

Der Eine ist ganz unsagbar dämlich;
Der And're auch, dabei hat er was gelernt.
In seiner Ausbildung blieb er nämlich
Von der Wahrheit weitestgehend entfernt.



3. STROPHE:

Weil er sich, falls ihn mal einer killt,
Nicht ein Leben lang geirrt haben mag,
Wechselt er sein Weltanschauungsbild
Zur Sicherheit lieber von Tag zu Tag.



4. STROPHE:

Sagtest du nicht früher einmal,
Das Leben sei Wahnsinn und herrlich?
Dein heutiges Hoffnungspotential
Ist eher erbärmlich und spärlich.



        REFRAIN:

        Gibt es denn gar nichts, wovor es sich lohnt, Angst zu haben
        Bei all diesen wunderbaren Herrlichkeiten auf Erden?
        Kann es nicht passieren, dass wir, wenn wir vergraben,
        Als dämliche Schlafschafe wiedergeboren werden?




5. STROPHE:

Wo du stehst, da ist immer unten
Und über dir, da thront der Mond.
Der hat nicht das Leben erfunden
Und darum ist er unbewohnt.



6. STROPHE:

Auf der Kugel ist überall oben,
Doch keiner kommt ganz hoch hinaus.
Im All hat sich alles verschoben
Und du findest nicht mehr nach Haus.



7. STROPHE:

Die Sonne fragt sich, wo sie hin soll,
Wenn sie sich eines Tages aufbläht.
Den Globus zu verbrennen wär' sinnvoll,
Weil nach ihm ja doch kein Hahn mehr kräht.



        nochmal REFRAIN:

        Gibt es denn gar nichts, wovor es sich lohnt, Angst zu haben
        Bei all diesen wunderbaren Herrlichkeiten auf Erden?
        Kann es nicht passieren, dass wir, wenn wir vergraben,
        Als dämliche Schlafschafe wiedergeboren werden?
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