Der Steinreis

KurzgeschichteRomanze, Familie / P12
Brianna "Bree" Randall/MacKenzie Fraser Claire Beauchamp Randall/Fraser Frank Randall James "Jamie" MacKenzie Fraser
30.06.2020
30.06.2020
1
986
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
30.06.2020 986
 
Der Steinkreis


Ich saß hier im Steinkreis. Mir war schlecht. Ich wollte sitzen bleiben, doch ich wusste, dass ich aufstehen muss, denn es gab einen Plan und diesen Plan musste ich durchführen, um das zu bekommen was ich wollte. Und ich wollte wirklich an meinem Ziel ankommen, denn das war nicht nur meine Frau, sondern auch mein Kind.

Ich stand auf, ging vier Schritte nach links und dann fünf nach vorne und kam bei dem nächsten Stein raus. In diesem Stein war ein kleiner Spalt, den gab es schon zu meiner Zeit und darin steckte ein wenig versteckt ein kleiner Beutel. In diesem Beutel war noch ein Beutel und ein Zettel. Auf dem Zettel stand:

Wenn du das hier liest hast du es tatsächlich geschafft. Mir geht es gut und dem Kind auch. Leider wird es ab jetzt komplizierter, denn wir mussten nach Boston umziehen. Das liegt in Amerika im Staat Massachusetts. In dem zweiten Beutel ist etwas Geld, soviel wie ich nehmen konnte, ohne dass es auffiel. Es ist nicht viel, sollte aber reichen, um dir etwas zum Anziehen zu kaufen und eine Unterkunft zu finden. Ich habe mich schlau gemacht, in der Nähe von Inverness sind mehrere kleine Farmen, auf denen du arbeiten könntest, um mehr Geld zu bekommen, um zu uns zu kommen. Es tut mir leid, dass ich nicht mehr machen konnte.

Bis hoffentlich bald

C.

Ich nahm den zweiten Beutel und darin war wirklich Geld. Gels, welches ich nicht kannte. Ich befolgte ihre Anweisungen und ging in die Richtung, in der schon zu meiner Zeit Inverness lag, mit der Hoffnung das es dort immer noch liegen würde. Tatsächlich lag es auch noch dort nur fing schon viel früher an, weil es deutlich größer war. Als ich in das Dorf hineinging schauten mich viele Leute an, denn ich unterschied mich vom Aussehen von ihnen. Ich sah ein Geschäft, in dem es Kleidung gab und wollte schon über die Straße gehen, als ein lautes Geräusch auf mich zu kam. Ich sprang schnell zur Seite und der Mensch, der darinsaß, blickte mich böse an. Das war wohl ein Auto.

Ich ging in das Geschäft hinein und sah nur Klamotten, mit denen ich nichts anfangen konnte. Da kam schon eine Frau auf mich zu und fragte was ich haben wollte, ich antwortete: „Alles was ich brauche!“, und sie eilte los suchte ein paar Dinge zusammen und schob mich in einen Raum und meinte ich solle mich dort umziehen. Tatsächlich hatte die Frau ein gutes Augenmaß, denn alles passte. Ich bezahlte die Klamotten, auch wenn dass länger dauerte, weil ich mit dem Geld nicht zurechtkam und ging hinaus. Vorher hatte ich die Frau noch gefragt, ob sie wüsste ob irgendwo in der Nähe so etwas wie ein Bauernhof wäre. Sie sagte mir die Richtung und ging dort hin.

Als ich beim ersten Bauernhof ankam klopfte ich an die Tür. Es war schwer den Bauern davon zu überzeugen, dass ich dort arbeiten kann, doch schließlich gab er nach. Ich konnte dort arbeiten, wohnen in einer kleinen Kammer und bekam auch etwas zu essen. Es war anstrengend, denn am Anfang musste ich mir auch erst noch die ganzen Modernen Methoden aneignen und so dauerte es, bis ich wirklich dort ankam und auch etwas schaffte, doch es erinnerte mich an zu Hause und das war ein schönes Gefühl denn hier hatte ich niemanden, ich kannte niemanden und war eigentlich einsam, doch die Arbeit erfüllte mich und gab mir Geborgenheit. Ich arbeitete mehrere Jahre dort, bis ich genug Geld hatte, um nach Amerika zu kommen und um mir dort eine Existenz aufbauen zu können. Ersteres ging schnell doch das zweite nicht. Es war drei Jahre nach meinem Herkommen, dass ich ging. Ich ging zum Flughafen, kaufte mir dort ein Ticket und flog nach Amerika. Und ich dachte die Umgewöhnung in Schottland hätte gereicht und ich wäre an das Leben in dieser Zeit gewöhnt, doch in Amerika war es noch mal anders.

In Massachusetts wusste ich erst nicht wohin mit mir. Ich hatte einen groben Plan was ich machen wollte, doch ihn umzusetzen war gar nicht so leicht. Ich schaute mir mehrere alte Farmen an und wollte diese wieder benutzbar machen, doch das war gar nicht so leicht, denn die heruntergekommenen Farmen waren wirklich heruntergekommen. Außerdem wollte ich mich auf die Suche nach Claire machen und nach unserem Kind, wobei es eigentlich Frank Randalls Kind war, denn ich sollte ja eigentlich gar nicht hier sein. Um sie zu finden hatte ich ebenfalls einen Plan geschmiedet und den führte ich immer samstags aus. Ich wusste von Claire, dass Frank Historiker an Universitäten war und so versuchte ich sie zu finden. Ich ging immer, wenn es historische Veranstaltungen an Harvard gab hin und eines Tages hatte ich Glück.

Es war bestimmt schon die zehnte Veranstaltung, wo ich war und ich wollte schon aufgeben, denn das einzige was ich dort konnte war, mich zu langweilen. Doch an diesem einen Tag wendete sich das Blatt. Ich wollte gerade gehen, als mich jemand in den Ellbogen pikste, ich drehte mich um und sah ein kleines Mädchen, das Tränen in den Augen hatte. Ich ging vor in die Knie und fragte sie was los sei und sie antwortete, das sie ihre Eltern verloren hätte. Ich sagte zu ihr, dass sie nicht weinen brauchte und das wir sie gemeinsam suchen gehen werden. Sie nahm meine Hand und wir gingen durch den Raum und plötzlich lief sie auf einen Mann los, und ich erkannte ihn. Der Mann sah aus wie Jack Randall und wir wurde einiges klar. Das kleine Mädchen musste meine Tochter sein. Der Mann musste Frank Randall sein und er mussste wissen wo Claire war. Und genau in dem Moment drehte sich Frank Randall um und winkte einer Frau. Die Frau kam auf das kleine Mädchen zugestürmt und zog sie in ihre Arme. Dann stand ssie auf und schaute mir ins Gesicht. Es war Claire.
Review schreiben