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Vier, Vier , Vier, am Chaeron siegten wir!

von Nakago
KurzgeschichteDrama, Sci-Fi / P16
OC (Own Character)
28.06.2020
28.06.2020
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Vier, Vier , Vier, am Chaeron siegten wir!


Schritt, ein Schritt, noch ein Schritt. Zwölftöter setzte einen Fuß vor den anderen. Vor Millennia hatte er noch gute Schnürstiefel gehabt. Militärqualität, aber die Fluten des Chaeron hatten sie angefressen und inzwischen waren sie von seinen Füßen gefallen. Seitdem hatte er mehrere andere Stiefel getragen, von den Toten abgezogen, die keine Verwendung mehr dafür hatten, aber die waren nun auch durchgelaufen. Es gab keine guten Schuhe mehr, jedenfalls nicht hier. Seine Füße steckten nun blutig geschunden in Lumpen.

Er hob den Blick, sah die roten endlosen rotbraunen Weiten der Aschewüste und den schwarzen Wurm, der sich kilometerweit vor im wand, bevor er sich im Staub verlor. Millionen von Menschen bildeten diese Wurm, zerlumpte und mutlose Gestalten. Die Alten, Schwachen, Kranken und Verwundeten waren als erste gestorben. Manche einfach tot umgefallen, andere waren zusammengebrochen und die Henker in Schwarz hatten sie erschossen, wenn sie guter Laune waren. Oder sie mit dem Gewehrkolben erschlagen, mit dem Bajonett erstochen oder einfach mit einem Kettenfahrzeug über sie drüber gefahren. Sparte man sich schon das Begraben. Nicht dass die Mörder das taten, dass machten die Trupps mit den Schaufeln, die einst vor ihnen gelaufen waren, um Gräber neben der Piste auszuheben. Aber die hatten sie schon lange überholt, denn so schnell wie sie hier starben, konnten die gar nicht mehr graben.

"Askalon braucht dich!", hatte mit großen Buchstaben auf dem Plakat gestanden. Der Statthalter war in Uniform abgebildet, strenger Blick, die Hand ausgestreckt auf ihn zeigend. "Wenn du zwischen achtzehn und sechsundreißig Jahren bist, gesund, keine Mutation aufweist und voll Gottimperatorvertrauen bist, dann melde ich beim Rekrutierungsbüro in deinem Viertel." Seine Frau hatte zuerst gedroht, dann getobt und dann gefleht, als er verkündet hatte, sich zur Makropolmiliz zu melden. Er tat das schließlich für sie, seine Familie, seine Kinder, seine Heimat, seinen Glauben, für das Imperium! Aber seine schwangere rothaarige Frau hatte sich an ihn geklammert und ihn angefleht zu bleiben. Er würde nur den Tod finden und sie zur Witwe und die Kinder zu Halbwaisen machen. "Wer dem Imperator vertraut, hat auf Fels gebaut!"

Die Ausbildung war kurz und hart gewesen. Seine Kameraden kamen aus allen Schichten, Makropolganger der untersten Ebenen kämpften gemeinsam mit Schreibern aus den Handelshäusern, neben Lakaien aus Adelsresidenzen, Arbeitern wie ihn von den Docks, vereint durch das Ziel, den Erzfeind von der Oberfläche Armageddons zu tilgen. Jetzt, wo der Großteil der Imperialen Regimenter und der PVS, tot, auf der Flucht, desertiert oder zum Erzfeind übergelaufen war, lag es nun an ihnen, dem 1. Askalon, dem Chaos die Stirn zu bieten.

Die Armeen von Armageddon Secundus sammelten sich im Äquatordschungel und der Große Wolf Logan Grimnar, Anführer der Space Wolves, hielt eine anfeuernde Rede. Verglich seine Armee mit seinen Fingern und wie sie gemeinsam eine Faust ballen würden, welche das Chaos zerschmettern würde. Fünf Millionen Kehlen schworen einen heiligen Eid, lieber zu sterben als auch nur einen Fußbreit zu weichen. Und der große Wolf schwor, sie in den Sieg und in die Unsterblichkeit zu führen. Es war ein großartiger Augenblick gewesen, aus fünf Millionen Individuen wurde ein einziger Wille zum Sieg. Aus einer Hand eine geballte gepanzerte Faust, bereit, den Erzfeind zu zerschlagen. Wo es vorher Zweifel und Angst gegeben hatte, war nun Gewissheit auf den Sieg und der Mut, sich dem unaussprechlichen Schrecken zu stellen.

Die Bilder verblassten vor seinem inneren Auge. Er stierte auf den Rücken einer ihm fremden schwarzhaarigen Frau, ein kleines hustendes Kind krampfhaft in den Armen tragend, die sich müde vor ihm her schleppte. Er gab ihr keine zwei Stunden mehr und sie würde sich entscheiden müssen, bei ihrem Kind zu sterben oder es zurückzulassen und sich noch etwas weiter zu schleppen. Wie lange hatte er noch? Einst war er kräftig und stark gewesen, deswegen hatten sie ihm im Zug auch den Raketenwerfer anvertraut, weil er das schwere Rohr am besten tragen konnte. Damals war er nur "der Kleine" gewesen, da er jeden um mindestens einen Kopf überragt hatte.

Schon vor Jahrtausenden hatte er aufgegeben, die Schritte zu zählen oder irgendetwas anderes zu fühlen, als den brennenden Schmerz in seinen Füßen, den peinigenden Durst und das trockene Kratzen in den Lungen. Sein Tod war unausweichlich. Morgen? Übermorgen? Es spielte keine Rolle. Er blickte weiter, sah die Schützenpanzer der schwarzen Teufel fahren, den giftigen Staub der Aschewüste aufwirbelnd. Zähnefletschende Cyberbestien tigerten wie Herdenhunde um die Kolonnen der Gefangenen herum, bereit sich jederzeit auf jeden Flüchtenden zu stürzen, der verrückt oder verzweifelt genug war, einen Fluchtversuch zu wagen. Anfangs hatten es einige versucht, einfach einen Ausbruch zu wagen. Manchmal zu Hunderten auf einmal. Der Rekord sollte bei einem halben Kilometer liegen, bevor sie den letzten erschossen hatten.

Seine Gedanken schweiften ab, klammerten sich an das bedeutsamste Ereignis in der Geschichte Armageddons. 444.M41, als der Große Wolf Logan Grimnar den Erzfeind über die Fluten das Chaeron lockte.

"Macht euch bereit, Männer Armageddons!" Leutnant Berger, genannt Locke wegen seiner Halbglatze, lief geduckt die abgehockte Linie entlang und sorgte dafür, dass alle Männer kampfbereit waren. Der Kleine führte seinen dreifach geweihten Aquila aus Messing, den er um seinen Hals trug, zu seinen Lippen und küsste es ehrfürchtig. Ein Geschenk seiner Frau, das ihn beschützen sollte. Das sie ihm nach ihrer letzten gemeinsamen Nacht vor dem Aufbruch in die Kampfzone überreicht hatte. "Wage es ja nicht da draußen zu sterben, oder ich bring dich um!", hatte sie ihm gesagt, sein kleiner wilder Rotschopf mit den blitzenden grünen Augen in dem herzförmigen Gesicht, dass er so liebte, so vermisste; bevor er sie zum letzten Mal küsste.

Seine Hände waren feucht vor Schweiß und es war nicht nur durch die Hitze innerhalb des versteckten Schützengrabens, dass er so schwitzte. Sein Herz raste und er hatte furchtbare Angst. Dann ertönte das durchdringende Heulen des Wolfes. Es ging durch Mark und Bein. Die Welt um ihn herum schien einen kurzen Moment innezuhalten, dann standen sie auf, wie ein Mann, drückten die Verschalung über sich hoch und zeigten sich dem Feind. Der breite Fluss Chaeron war hier sehr seicht, aber mehrere Kilometer breit. Und soweit das Auge reichte, führte der Fluss kein Wasser, sondern eine wogende Masse an Kultisten, Verrätern und Chaos Space Marines in Millionenstärke. Unzählige Panzer wälzten sich zwischen den Horden in Richtung Ufer. Für einen kurzem Moment stockte sein Herzschlag, dann suchte er sich ein Ziel und wuchtete den Raketenwerfer auf seine Schulter.

Hinter ihm brüllten die Motoren unzähliger imperialer Panzer auf, als sie aus ihren Erdlöchern brachen und dann donnerten die ersten Geschütze, Granaten schlugen in die Massierungen der Kultisten und Verräter, und rissen sie in Fetzen. Er visierte den führenden Rhino an, der eindeutig kein Space Wolves Fahrzeug war, sondern eine Abscheulichkeit aus Rot, auf dem Schädel sich stapelten. Das Visier lag nun zentriert auf dem Panzer und er drückte ab. Fauchend verließ die Rakete den Lauf und flog präzise in den Transporter. Er traf ihn mittig auf der Frontpanzerung und einen Sekundenbruchteil später zerbarst der Rhino. Aus den rauchenden Trümmern kletterten Männer in Servorüstungen, welche die Explosion überlebt hatten. Währenddessen hämmerten Millionen von Laserstrahlen in die Reihen der Angreifer, manche wurden von hunderten von Strahlen förmlich verdampft und in Sekundentakt starben tausende Mutanten in den Fluten.

"Sprengrakete!", befahl der Kleine seinem Lader, den sie Mücke nannten. Ein kurzen Moment später spürte er den Schlag auf seinen Kopf, die mit Gebetsbändern umwickelte Waffe war nun wieder feuerbereit.

"Bona puella, ne relinqui me", sprach er die heilige Formel, um den Maschinengeist seines Raketenwerfers milde zu stimmen. Er suchte sich den Chaos Space Marine aus, welcher der Anführer zu sein schien. Zwei Sekunden später wirbelten dessen Arme und Beine durch die Luft und sein brennender Torso versank in den brodelnden Fluten. Innerhalb kürzester Zeit wiederholte er das elf weitere Mal und jeder Schuss, begleitet von Gebeten an den Gottimperator, beendete die unheilige blasphemische Existenz eines roten Chaos Space Marines. Und nach jedem Schuss waren die Riesen aus personifizierten Hass, bewaffnet mit surrenden Kettenäxten und speienden Boltpistolen näher heran. Einige rissen Kultisten an sich und missbrauchten ihre eigenen Anhänger als lebende und dann als tote Ablationspanzerung. Laserstrahlen und Bolter mochten sie so abhalten, aber seine Raketen vernichteten sie trotzdem. Der letzte kam bis auf zehn Meter heran, bevor er ihn tötete.

"Zwölf! Das waren zwölf Stück gewesen!", brüllte Mücke hinter ihm in sein Ohr.

"Gut gemacht! Zwölftöter!" Leutnant Berger zeigte ihm den nach oben ausgestreckten Daumen. Seit diesem Moment war er nicht mehr der Kleine, sondern Zwölftöter. Angriffswelle auf Angriffswelle warf sich in die Fluten und wollte unter den blasphemischen Gesängen an ihre Götter ihre unwürdigen Füße ans Ufer setzten. Mächtige Kriegsmaschinen des Erzfeindes brachen aus dem Dschungel und dünnten die Linien der Verteidiger mit ihren mächtigen Waffen aus. Mehrere Granaten schlugen unmittelbar in seiner Nähe ein, überschütten ihn mit Dreck. Aber das 1. Askalon hielt seine Stellung, denn sie hatten es geschworen. Die Angreifer stürmten mit dem Mut der Verzweiflung über die aufgestauten Leichenberge ihrer glücklosen Kameraden in großer Anzahl an das Ufer. Einigen wenigen gelang es sogar, bis an die Böschung zu kommen, nur um von lauernden Space Wolves niedergemacht zu werden.

Und dann sah er den großen Wolf selbst, der, begleitet von seinen besten Kriegern, einer Massierung von Chaos Space Marines entgegen stürmte, welche nur hundert Meter weiter ans Ufer stampfte. Das Geheul der Wölfe war so erschütternd wie ihr rasender Zorn. Ein kurzen Moment gönnte er sich, um dem Gemetzel zu zusehen. Unheiliger Hass traf auf gerechten Zorn. Kettenaxt gegen Kettenschwert. Aber das Grau zerschmetterte das Rot und das Ufer wurde vom Chaosabschaum gesäubert.

Weitere Truppen stürmten heran und Zwölftöter musste darauf achten, am Leben zu bleiben. Bald gingen ihm die Raketen aus, seinen Kameraden die Munition.

"Bajonett pflanzt auf!", schrie Locke und zog sein Schwert. Zwölftöter ließ seinen nutzlosen Raketenwerfer fallen und nahm sein Gewehr. Diesen Drill hatten sie oft geübt. Ohne darüber nachdenken zog er sein glänzendes Seitengewehr aus der Scheide und steckte es in die Vorrichtung.
"Imperator steh uns bei! Treibt sie zurück in die Fluten!" Und das 1. Askalon sprang aus den Gräben und stürmte die Böschung herunter in der Gewissheit, dass es heute nur den Sieg geben konnte. 444, das Jahr in dem er den Chaeron rot färbte. Einen kurzen Moment sah er sich als alten Mann im Kreis seiner Enkelkinder sitzen und spannende Geschichten von diesem Tag erzählen. Dieses Bild gab ihm die Kraft, sein Bajonett einem Mutanten in den Leib zu rammen, dessen Arme nur Tentakel mit Knochenspitzen waren. Er stach, hackte und schlug sich durch die Reihen der Feinde. Er watete in den Fluss und die Welt verwandelte sich in einem Strudel aus Wahnsinn. Ihm kam es wie eine Ewigkeit vor, aber später erfuhr er, dass dieses Treffen gerade mal zwei Stunden gedauert hatte und der entscheidende Sieg war errungen.

Danach jagten sie die geschlagene und führerlose Armee, bis sie deren kümmerlichen Reste ins Säuremeer getrieben hatten. Die Siegesfeiern waren ein rauschendes Fest gewesen. Ihm war die Ehre zuteil geworden, mit den Space Wolves in ihrer Halle zu essen. Das war mehr wert als das ganze emaillierte Metall, dass sie ihm an die Brust geknöpft hatten. Solch Getränke und Speisen hatte er noch nie gesehen, geschweige denn zu sich genommen. Die Space Wolves zogen ab und sie blieben zurück.

Neue Truppen erreichten Armageddon, als Verstärkung reichlich spät. Aber ihre Aufgabe war eine andere gewesen. Es fing harmlos an. Zuerst mussten sie ihre schwere Waffen abgeben, dann die leichten. Statt auf Lastwägen transportiert zu werden, marschierten sie in bewachten Kolonnen nach Südosten. Schon bald war klar, dass es nicht nach Hause gehen würde. Gerüchte machten schnell die Runde, dass Truppen, die Kontakt mit dem Chaos hatten, normalerweise liquidiert wurden. Und das war nur zu wahr. Sie marschierten in den Tod und der Weg war das Ziel. Im südlichen Einöden waren Internierungslager errichtet worden, aber die konnten die überlebende Bevölkerung nicht fassen, also wurde selektiert und nichts siebte besser, als ein Marsch durch die toxischen Wüsten Armageddons.

Zwölftöter sah die rothaarige Frau am Straßenrand liegen, ihr Hinterkopf war zertrümmert, Gewehrkolben erkannte er mit Kennerblick. In der Armbeuge lag ein Baby, erschossen, an sie geklammert ein kleines Mädchen, erstochen. Sein Blick wanderte weiter, dann verharrte er. Fluchend lief sein Hintermann auf ihn auf, aber Zwölftöter bemerkte ihn nicht einmal. Er drehte sich um und sah sich die Familie näher an. Die Züge seiner Frau waren verhärmt, eingefallen, vom roten Staub bedeckt. Aber es gab keinen Zweifel. Sie war schwanger gewesen, als er gegangen war, das Baby war sein Kind. Das Mädchen seine Tochter, die immer ganz laut gejauchzt hatte, wenn er sie durch die Luft gewirbelt hatte. Er brach in die Knie und streifte die Maske ab. Der Filter war eh schon seit langem kaum mehr brauchbar. Das Kratzen in seiner Lunge wurde stärker, Tränen brannten in seinen Augen. Mit zitternden Händen berührte er die eingefallenen Wangen des Gesichtes seiner Frau, die sonst immer rot glühend vor Leben gewesen waren. Ihre Leiche war noch sehr warm, wahrscheinlich war sie nur eine Kolonne vor ihm gewesen. Welch Ironie, sie mussten schon seit Tagen nur wenige hundert Meter entfernt marschiert sein und hatten es nicht mitbekommen.

Der Wurm aus aufrechten und ehrlichen Menschen zog stetig an ihm vorbei, dann kam das Fahrzeug mit den Bestien. Wenn er weiter leben wollte, muss er aufstehen. Aber für was? Zwölf Chaos Space Marines hatte er getötet und der Dank dafür war, dass diejenigen seine Familie getötet hatten, für die er gekämpft hatte.

"He, Schwächling! Steh auf und geh weiter oder stirb!", rief eine Stimme aus einer offenen Luke über den Lärm des Motors der Chimäre hinweg. Er blinzelte, sah das Zeichen seiner Henker, eine Säule mit der Faust, die eine Waage mit einer schwarzen und weißen Schale hing. Adeptus Arbites, die imperiale Gerechtigkeit. Welch Hohn. Er sammelte den letzten Speichel und spuckte vor ihnen aus.

"Vier, Vier, Vier! Das Jahr wo das Chaos besiegt wurde! Ewigen Ruhm versprach Eidbrecher Logan Grimnar uns! Noch in tausend Generationen würden sie unseren Sieg feiern! Mit dieser Generation wird aber alles enden. Das kann nicht der Wille des Imperators sein, denn der Imperator beschützt!", brüllte er ihnen mit geballten Fäusten entgegen und zwang sich aufzustehen. Er hatte noch die Kraft, weiter zu gehen, aber er wollte nicht. Sein Leben lag zu seinen Füßen, weiter zu marschieren war sinnlos geworden. Alles für was er gekämpft hatte, war nun Staub. Sein Vertrauen in das Imperium war erloschen. Alles war nur eine einzige Lüge gewesen. Chaos oder Imperium, es spielte keine Rolle, beide kannten nur den Tod für den einfachen Menschen, das erkannte er nun in den letzten Augenblicken seiner Existenz.

"Dann krepier halt, du Stück nutzlose Scheiße!" Der Mann des Adeptus Arbites richtete seine Schrotflinte auf ihn und Zwölftöter sah die Mündung überdeutlich. Er sah noch das Mündungsfeuer und wusste, dass dies sein Ende war und es war ihm nun Egal. Dann prasselten die zwölf Schrotkugeln in seinen Leib, rissen ihn von den Beinen und er fiel tot auf seine geliebte Familie.
Geschichte von Armageddon Band XXXVI

Im Jahr 444.M41 wütete auf Armageddon eine große Seuche, welche dem Großteil der Bevölkerung zum Opfer fiel. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen des Adeptus Ministorum konnte die Bevölkerung von Secundus gerettet werden. Leider mussten diese Bürger sich in Quarantänestationen in toten Einöden begeben, wo sie jedoch einen komfortablen und umsorgten Lebensabend verbrachten.

Nakagos wirre Gedanken

Das war mal vor langer Zeit mein Beitrag zu einem Geschichtswettbewerb. Kam leider nicht so gut an. Aber mir gefällt diese traurige Geschichte über ein sehr dunkles Kapitel der imperialen Wirklichkeit des Vierzigsten Jahrtausends und ich dachte, veröffentliche ich sie einfach hier auf der Plattform noch einmal. Die Story basiert auf Ereignisse des ersten Krieges von Armageddon, wo nach dem Sieg über das Chaos die überlebende Bevölkerung fast zur Gänze ausgelöscht wurde. Dazu nahm man den altbewährten Todesmarsch in Vernichtungslager zu Hilfe. Die beschriebenen Ereignisse waren mal Teil des Hintergrundes der zweite und dritten Edition. Freue mich über jedes Review, Kritik, Anmerkungen, Empfehlung und Favo.
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