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Starboy

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
Jay & Arya Julien Bam rezo Simon Will
27.06.2020
29.11.2020
25
28.228
1
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22.11.2020 1.696
 
Pov: Zeo
„Moment mal. Du hast einen Plan, mit den wir die Anderen retten können? „

Ein Nicken war die Antwort.

„Und den Plan kann man auch möglichst sicher und Unverletzt mit einem geringen Risiko zum versagen in die Tat umsetzen„

Jetzt bekommt er doch Zweifel und fängt an den Kopf unsicher hin und her zu wiegen.

„Naja also so ganz erfüllt er diese Angaben jetzt nicht. „

Skeptisch schaue ich Passi ins Gesicht. Als diese dunklen Magier vor ein paar Minuten verschwunden sind, fing dieser  an leise mit Marius zu tuscheln. Wie er uns dann schließlich vorhin erzählt hat, ging es dabei um einen Plan, wobei der Ältere, der beiden einfach nur wissen wollte, was der Blonde davon hält. Marius hat anfangs seinen besten Freund angestarrt als hätte er sie nicht mehr alle, doch schließlich schien Passi den Grünäugigen, dann doch noch umstimmen zu können und ganz ehrlich seine Taktik würde ich mal gerne wissen wollen, denn umso länger ich die Reaktionen der Beiden auf meinen Fragen sehe, so merke ich immer mehr, dass das wahrscheinlich kein Plan ist, sondern eher ein Wettstreit darum, wer von uns mit der dümmsten Aktion so schnell wie möglich ins verderben rennt. Und das schien auch Rezo zu denken, denn dieser schaut die beiden zweifelnd an, doch in seinen Blick scheint auch ein wenig Neugier zu liegen. Generell wird er wahrscheinlich nichts dagegen sagen, bevor er den Plan nicht gehört hat.

„Man Zeo, jetzt lass den doch erstmal den Plan erklären, ich bin mir sicher, dass sie sich schon Gedanken darüber gemacht haben. „

Diese Aufforderung kommt von Julien, in dessen Gesicht, bis jetzt noch keine Zweifel zu lesen sind, anscheinend hat er die größte Offenheit von uns drei, zu mindestens was die Ideen der Beiden hier angeht. Ich gebe mich nun geschlagen und sage nichts mehr dazu, sondern lehne mich an der kalten Gesteinswand an und Spitze die Ohren. Rezo scheint meine Signale richtig zu deuten und auch wenn man deutlich merkt dass er noch nicht überzeugt ist, gibt er das Startsignal.

„Ja dann schießt mal los. „

Ein paar Minuten später…„

"Wer noch Fragen oder Einwände hat kann es jetzt sagen oder für immer schweigen."

Ungläubig sehen wir die beiden Männer an. Nach nicht mal der Hälfte war auch die Offenheit aus Juliens Blick verschwunden und hat sich in einen Blick verwandelt der soviel sagt wie

„Habt ihr euren Verstand verloren?! „

Und diese Frage würde ich glatt mit Ja beantworten.

„Ich fange dann mal an. Ich habe sehr viele Kritikpunkte, also pass lieber mal gut auf. Dieser Plan ist lebensmüde, geisteskrank, Risikoreich, diesen Plan kann man schon gar nicht mehr Plan nennen sondern, einfach nur eine Zusammenfügung aus unwahrscheinlicher Ereignissen die zu 0,000001% genauso zutreffen werden!"

Bei der Rede des Asiaten, zuckte ich erstmal stark zusammen. Der Älteste hat sich richtig in Rage geredet, während der erste Satz noch ganz normal war, würde er zum Ende hin immer lauter und schneller. Ich kenne Julien noch nicht so gut, aber ich hätte niemals gedacht, dass er mal so ausrasten kann, auf mich machte er eher den Eindruck, als wäre er immer die Ruhe in Person, aber ich schein nicht der Einzige zu sein, der den Braunäugigen nicht mehr wiedererkennt denn Rezo, weiß anscheinend auch nicht so recht, wie er damit umgehen soll.

„Ok, Julien beruhige dich jetzt erstmal. Ich weiß die letzten Tagen waren sehr hart, aber was du da machst ist keine konstruktive Kritik an die beiden weitergeben, sondern deine Bauchgefühle den entgegen pfeffern und damit können die nichts anfangen. „

Die Rede des Blauhaarigen scheint Wirkung zu zeigen, denn der Asiaten gibt seine inzwischen angespannte Stellung auf und lässt sich kraftlos an der Wand hinunter gleiten. Mit verschränkt Armen und den Blick nach unten gerichtet, versucht er nun seinen Atem und wahrscheinlich auch seine Emotionen wieder in den Griff zu bekommen. Mit tat der Braunäugige einfach nur noch Leid und mit dieser Ansicht war ich auch nicht allein. Rezo setzt sich direkt neben ihn und streicht ihm trösten immer hoch und runter über die Schulter, allerdings merkt er dann doch, dass sein Freund lieber nicht so viel Aufmerksamkeit gerade will, weshalb er sich nun an die andern beiden wendet und dabei ihre Schockstarre ignoriert.

„Also ich versuche mal euch zu erklären, warum euer Plan, nun ja, nicht so der beste ist. „

Sein Kommentar wird von einen unsicheren Lächeln begleitet, als ob er Angst hat irgendetwas falsches gesagt zu haben. Nach ein paar Sekunden scheint er dann auch wieder etwas sicherer zu sein und fängt dann auch direkt an den Plan zu zerstören.

„Also, bei euren Plan werden hin und wieder bestimmte Lücken gelassen, wie wir zum Beispielen an die Kleidung kommen sollen. Dazu kommt noch, dass ihr die Handlungen der Personen mit eingeplant und naja das ist halt nicht so klug, denn wir kennen diese Personen nicht und somit auch ihre Handlungsweisen nicht. Das hier ist halt kein Action-Film wo jeder vorher ein Drehbuch in die Hand bekommen hat, somit läuft es auch nicht wie in einen Action Film. Außerdem es der Plan riskant, wenn etwas nur ein bisschen von Plan abweicht ist der ganze Plan im Eimer weil der Rest nicht funktioniert und dann sind wir ganz schön am Arsch und diese Wahrscheinlichkeit ist halt sehr hoch, durch die Lücken und den eingeplanten Handlungen. Das ist als ob du so eine Schlucht überkehren willst und du hast den Aufbau der Schlucht schon komplett im Kopf, nur ein paar Gebiete kennst du noch nicht und diese hast du dir halt selber dazu gedichtet. Jetzt nehmen wir mal an, du willst zu einer Brücke gehen, die du entdeckt hast und du gehst an dieser Schlucht vorbei bis du zu dem dazu gedichteten Gebiet kommst, das halt dofferweise genau  so aufgebaut ist, dass du nicht mehr weiter kannst, dein Plan die Schlucht zu überkehren ist komplett im Arsch und selbst wenn doch diese Gebiete genau so eintreffen wie du es vorher gesagt hast, auch wenn die Wahrscheinlichkeit höher ist in Lotto zu gewinnen als das eintritt, könnte es auch einfach sein, dass du an der Brücke ankommst und die ist einfach kaputt.
Upsi daisy, das war wohl nichts. Dazu kommt noch, dass wir mit unseren Feinden in Kontakt treten müssen und das ist halt sehr gefährlich. „

Danach herrschte Stille und erstmal sagte keiner was. Passi und Marius schauen auf Boden und sehen schon bald schuldbewusst aus. Würde man an die Wut von Julien noch vor ein paar Minuten denken, könnte man glatt daran glauben, dass dieser den Beiden jetzt nochmal unter die Nase reibt, dass er von Anfang an mit seinen ganzen Beschreibungen recht hatte, doch auch dieser blieb still.

„Und habt ihr vielleicht einen Plan B? „

Durchbricht nach ein paar Minuten Marius etwas kleinlaut, die schon viel zu lang anhaltende Stille.

„Nein aber ein Plan C! "

Dadurch das die Stimme außerhalb unseres kleinen Kreises kam, zuckten wir alle erschrocken zusammen, bevor jeder an mir vorbei in den Gang schaute, als ich mich umdrehte kommt ein Mann zu Vorschein, den ich anfing skeptisch zu mustern. Der Körperbau und seine Größe ähnelt  stark der von Marius, sie scheinen beide auch ungefähr in selben Alter zu sein. Seine Haarfarbe ist etwas dunkler als die des  Grünäugigen und sein Gesicht wird von einen drei-Tage Bart geschmückt, in seinen blaugrauen Augen scheint Ehrgeiz und eine Idee zu funkeln. Sein plötzliches Auftreten ist allerdings nicht das einzige, was mich so misstrauisch macht. Er trägt die rot-schwarze Rüstung einer Wache und hat sich den Helm unter den Arm geklemmt. Als sich mein Blick von ihm löst und ich mich den Anderen zuwende, bemerke ich die selben skeptischen Blicke, nur Marius scheint vor Freude gleich an die Decke springen zu wollen.

Pov: Simon will
Jacob kommt wieder aus diesen Gerät raus, erschrocken sehe ich den Kleineren an. Eine bekannte Aura geht von ihm aus. Sein ganzes Verhalten kommt mir ebenfalls sehr bekannt vor. Er steht komplett gerade, sagt nicht ein Wort und auf seinen Gesicht ist nicht eine Emotion zu erkennen, doch was mir die meiste Angst einjagt sind seine Augen. Kennt ihr diese Leute die so einen bernsteinfarbenen Ring in der Iris haben. Den hat Jacob auch, nur das dieser nicht bernsteinfarben ist, sondern leuchtend rot und seine Iris ist in einen tiefen schwarz gefärbt und das war noch lange nicht alles, er scheint mit den Augen auch nichts zu fokussieren, er starrt einfach nur ins Nichts wie ein Toter und ganz im Ernst insgesamt macht er nicht den lebendigsten Eindruck, er ähnelt vom Verhalten her eher einer Maschine.

„Also ihr könnt euch ja schon mal Gedanken machen, wer in ein paar Stunden als Nächstes will. „

Werden meine Gedanken von der kalten Stimme der dunkel gekleideten Gestalt unterbrochen. Zähneknirschend durchbohre ich ihn mit so viel Wut wie ich in meinen Blick nur setzen kann, doch ihm scheint das überhaupt nicht zu interessieren. Auf einmal kommt mir eine Idee, wie ich hier rauskommen kann.

„Ich müsste mal aufs Klo. „

Daraufhin sehen mich die Anderen beiden an, als wäre ich nicht mehr ganz richtig im Kopf und auch mein Gegenüber bricht in schallendes Gelächter aus, während ich nur ahnungslos daneben stehe. Als der Blauäugige sich wieder gefangen hat, schaut er mir direkt in die Augen.

„Das ist eine Fanfiktion man, hier geht nie einer aufs Klo, also glaube ja nicht das du mich mit sowas austricksen kannst.“

In den Moment könnte ich mir selber eine Face Palm geben, wenn ich nicht gefesselt wäre.

"Man, bin ich blöd."

Doch lange darüber nachdenken, konnte ich nicht, denn in den Moment wurden wir schon wieder aus den Raum gezerrt, nur Jacob blieb zurück.

__________________________________________Nachwort: Das wars dann auch schon wieder für diese Woche. Was glaubt ihr wer diese neue Person ist, kleiner Tipp: Sie nimmt in letzter Zeit sehr häufig mit Marius auf. Die richtige Antwort werdet ihr im nächsten Kapitel erfahren, habt also eine Menge Zeit zum grübeln, also ich finde es ist eigentlich ziemlich einfach, aber könnte ja sein, dass ihr das nicht so sieht. Zum Schluss werde ich euch jetzt einfach nochmal die Laune verderben.
Morgen ist Montag. Viel Spaß noch, wir sehen uns nächste Woche.
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