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Kuroko No Basket And Zitate

GeschichteAllgemein / P16
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi
27.06.2020
01.07.2020
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27.06.2020 1.133
 
Sometimes you will never know the value of a moment until it becomes a memory – Dr Suess

                                                                                                                           -,-

Erinnerungen. Erinnerungen sind etwas, was man festhalten sollte und fest einspeichern sollte. Es sind psychologische Kräfte. Doch am schönsten sind die Erinnerungen eines Moments, der nicht mehr oft vorkommt. Denn erst dann erkennt man den eigentlichen Wert der Erinnerung.

Sie saß auf einer Bank und schaute dem Treiben, was sich vor ihren Augen abspielte, mit Tränen in den Augen zu. Zwar hatte Tetsu-kun Geburtstag, doch auch für die Pinkhaarige war es ein Geschenk. Ein Geschenk, was sie glaubte, nie wieder zu sehen.
Vor ihr, auf dem Basketballfeld, spielten ihre sechs Lieblinge ein Drei gegen Drei gegeneinander. Im Moment, waren Dai-chan, Tetsu-kun und Akashi-kun im gelben Team und die anderen drei im Bunten.
Am Anfang hatte sie noch gedacht, dass die ersten Minuten ein wenig peinlich für alle wären – sie hatten sich seit einem Jahr nicht mehr richtig unterhalten, geschweige denn vernünftig unterhalten – und sind nicht auf Befehl von Akashi hergekommen – na ja Mukkun mal ein wenig ausgeschlossen, denn er kam erst her, als Akashi ein Trainingsspiel mit Yosen festlegte.

Aber wenn sie nun so zu den Sechs sieht, konnte sie keine Peinlichkeit und kein unwohles Gefühl erkennen. Sie spielten, als wäre nie etwas zwischen ihnen gestanden, als wären sie immer noch dieselben Teiko-Spieler die sie vor zwei Jahren waren. Die, die Freude daran hatten, was sie taten. Basketball spielen und das einfach aus der Laune heraus, ohne das es irgendeinen Wettkampf zwischen ihnen gab. Vor allem aber konnte sie noch etwas ganz anderes erkennen – etwas was sie nur in den ersten beiden Teiko-Jahren bei ihnen gesehen hatte – bei allen von ihnen.

Ein Lächeln.

Genau das war es, dass sie so zum Tränen vergießen gebracht hatte. Jeder von ihnen, hatte ein Lächeln auf dem Gesicht.

Auch wenn man es bei Midorin nicht sehen konnte, weil er immer seine Hand auf die Brille legte, und die – eigentlich perfekt – sitzende Brille weiter auf die Nase schob, sah sie das seine Mundwinkel sich stetig nach oben zogen.

Bei Mukkun war es dasselbe. Auch wenn dieser immer wieder sagt, dass er es lästig findet und nicht mit Midorima in einem Team spielen will – sah man auch bei dem großgewachsenen Center ein kleines Lächeln. Was er wiederum nur zeigte, wenn man genau hinsah, wenn er zum Dunk ausholte oder wenn amn in seine Augen sah – die ein Glitzern innehatten.

Ki-chan hatte zwar fast immer ein breites Lächeln auf dem Gesicht, doch die meisten dieses Lächeln, waren Fake-Lächeln. Doch hier, in diesem Moment, sah sie diese Rarität. Ein richtiges, echtes Lächeln von Kise. Egal ob er gerade einen Korb gemacht, sich mal wieder Aufmerksamkeit von Tetsu-kun holen wollte oder sich mit Dai-chan herum zänkerte. Immer war ein Lächeln auf dem Gesicht.

Und dann kam sie zu den drei wichtigsten Personen. Zwei von ihnen – hatte sie noch mehr in ihr Herz geschlossen, als die anderen Vier.

Akashi-kun. Der große Emperor, der er schon immer war – auch ohne zweite Persönlichkeit. Und sie hoffte das er irgendwann selbst merkte, dass er diese gar nicht brauchte, sondern einfach nur er selber sein muss.
Auf jeden Fall, sah sie es auch bei ihm. Das Lächeln. Zwar war es nicht so breit wie Kises oder so schmallippig wie das von Midorima, doch man sah es. Seine Mndwinkel waren nach oben gezogen, er machte Komplimente über viele Spielzüge und ließ damit auch die anderen lächeln. Er war wieder so, wie sie ihn einmal kannte – und das war fast das größte Geschenk, denn er hatte sich am zweitmeisten verändert – damals in der Mittelschule.

Doch dann sah sie zu ihren beiden engsten Personen. Die, die eine Verbindung miteinander hatten, wie keiner aus der Gruppe.
Tetsu-kun und Dai-chan.
Als sie diese beiden beobachtete, konnte sie ihre Tränen nicht mehr für sich behalten. Sie bahnten sich einen Weg über ihre Wangen.
Die beiden Blauhaarigen lächelten nicht nur, nein, sie grinsten sich an, tauschten Fist-Bumps aus und umarmten sich.
Zwar hatte sie nie an ihrem geliebten Tetsu-kun gezweifelt, aber als er ihr sagte, dass er Aomine wieder zurückholen würde – konnte sie es nicht richtig glauben. Ihr Kindheitsfreund hatte sich am stärksten von allen verändert. Vom liebevollen Basketball-Trottel zum perversen, faulenzenden Idioten.
Doch Tetsu-kun hatte es geschafft – mit seinem ganzen Willen, seinen besten Freund wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Und wenn sie ihn nun so ansah, dann sah sie pure Erleichterung und Freude. Freude, weil seine Freunde wieder sie selber waren und die, die er selber als seine Freunde bezeichnete.
Tetsu-kuns Lächeln konnte einen ganzen Raum erstrahlen lassen.

Und wenn sie nun so nachdachte, kamen ihr einige Bilder in den Kopf. Bilder die sie für immer als Erinnerungen eingespeichert hatte. Erinnerungen aus den beiden ersten Teiko-Jahren, als sie alle ein vollkommenes Team waren und viel miteinander unternommen haben.
Diese Damaligen vergleichte sie mit den jetzigen Momenten. Zwar war ein Unterschied zu erkennen – vor allem waren sie alle größer geworden und auch ihr Verhalten war ein wenig erwachsener geworden, jedoch waren sie immer noch die basketballspielenden Idioten, die sie in der Mittelschule kennengelernt hatte.

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen als plötzlich ein Basketball in ihre Richtung rollte und eine Stimme sie ansprach. Vor ihr stand kein geringere als Akashi. Er forderte sie auf – auf eine wirklich sehr höfliche und freundliche Weise – mitzuspielen, denn die anderen warteten schon auf sie.
Satsuki wischte sich schnell über die Augen und rannte auf die fünf wartenden Spieler zu. In ihrem Rücken konnte sie erkennen, wie sich auf Akashis Gesicht ein kleines Lächeln abbildete und auch auf den Gesichtern der anderen stand das Lächeln, als sie auf sie zulief.

Oh ja, sie war wirklich froh und überglücklich wie sich alles wieder zusammengefügt hatte und das die anderen Sechs die gleichen Erinnerungen teilten wie sie, machte die pinkhaarige Managerin noch glücklicher.
Sie wusste, was es bedeutete diesen Moment einzufangen, der nicht mehr so oft vorkommen wird, weil alle an verschiedenen Schulen sind, doch sie kann den Wert des Moments einfangen.

Für sie alle. Für die engsten Personen.

Und genau deswegen wartete in ihrer Tasche auch eine Digitalkamera, denn den Wert dieses Moments musste sie zu ihren Erinnerungen packen. Und das nicht nur im Kopf sondern auch als Bild, denn es zeigt gleichzeitig nicht nur Erinnerungen sondern auch einen Neuanfang.

Und diesen schätzte sie mehr als alles andere.
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