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Echt jetzt?! - Ende Vol. 4

von Cowboy93
OneshotFamilie, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld OC (Own Character) Tobias Ehrlinger / Saalfeld
26.06.2020
21.11.2020
3
10.275
8
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7 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
03.11.2020 3.006
 
Nik
Samstag, 19 Uhr.
Abendessen bei uns? ;-)


Wieder und wieder las Tim die Nachricht, die Nik ihm am Nachmittag geschickt hatte. An Schlaf war nicht zu denken. Zwei Wochen waren seit ihrem ersten Aufeinandertreffen vergangen. Zwei Wochen, in denen er nichts von sich hatte hören lassen. Und die beiden auch nicht. Nach diesem absolut zur Nacht passenden Morgen und einem ausgiebigen Frühstück hatte er sich von Anna und Nik verabschiedet. Sie hatten Nummern ausgetauscht, aber sowohl er als auch die beiden hatten sich nicht gemeldet. Das tat er normalerweise auch nicht bei One Night Stands. Die sollten das bleiben, was sie waren. Was einmaliges. Für eine Nacht. Na gut, die eine oder andere Ausnahme hatte es gegeben – wenn die Nacht zu gut gewesen war, um auf eine weitere zu verzichten. Dass es zu mehr geführt hatte, hatte er seit rund eineinhalb Jahren, seit er sich seiner Bisexualität bewusst war, allerdings zu vermeiden gewusst. Er konnte sich nicht vorstellen, dass aus einer Sexbekanntschaft etwas Ernstes werden konnte und wollte nicht Gefahr laufen, zu viel zu investieren in etwas, das eine derart unsichere Zukunft zu haben schien. Er wusste noch, wie das mit Tobi gelaufen war. Nicht dieser ganze Mist am Schluss, der ihm ziemlich lange in den Knochen gesteckt hatte, sondern dieses Gefühl dabei. So ziemlich vom ersten Moment an – das Gefühl, jemand Besonderem begegnet zu sein. Das wollte und brauchte er, um sich voll und ganz auf jemanden einlassen zu können, zumindest so viel war ihm inzwischen klar.

Und das war wohl mit ein Grund, weshalb er sich nicht mehr bei Nik und Anna gemeldet hatte und nun auch nicht wusste, ob er die Einladung zum Abendessen annehmen sollte oder nicht. Denn die beiden waren etwas Besonderes. Vielleicht hatte es damals mit Nik an der Bar zunächst nach einem ganz normalen – und ziemlich heißen – One Night Stand ausgesehen, aber je mehr Zeit er mit ihm und dann auch mit Anna verbracht hatte, desto deutlicher hatte er gemerkt, dass sie etwas in ihm auslösten. Etwas, das nicht zu einer einmaligen Sache ohne Gefühle gehörte. Das hatte schon in der Bar in der Luft gelegen und sich in der Nacht nur noch weiter verstärkt. Gott, diese Nacht... Er erinnerte sich noch so klar an jeden einzelnen Moment, als wäre sie nicht bereits Wochen her. Er ließ sich tiefer in die Kissen sinken, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, als die Bilder wieder da waren.

******

„Herzlich willkommen“, sagte Anna und stieß die Tür weit auf. Tim blieb an der Schwelle stehen und spürte plötzlich, dass er leicht unsicher war. Oder war das bloß die Aufregung? „Na los, trau dich“, murmelte Nik in seinem Rücken und verpasste ihm einen sanften Stoß, so dass Tim gar nicht anders konnte, als hinter Anna die Wohnung zu betreten. Nik grinste ihn an und nahm ihm die Jacke ab. „Das Wohnzimmer ist gleich da links. Willst du ein Bier?“ Tim nickte und spähte dann um die Ecke in besagtes Wohnzimmer. Anna hatte bereits das Licht eingeschaltet und war hinter einer weiteren Tür verschwunden. Tim trat an die große Fensterfront, die den Raum auf der Längsseite zierte und starrte in die Dunkelheit. Die Wohnung lag im vierten Stock – wenn er richtig gezählt hatte – und bot tagsüber wohl einen ganz netten Ausblick. Zurzeit hatte er allerdings anderes im Kopf als die Aussicht vom Balkon, der sich auf der anderen Seite der Fenster vor ihm erstreckte. Er spürte Nik neben sich treten, ohne ihn bewusst gehört zu haben. Mit großen Schlucken trank er vom Bier, das Nik ihm reichte, was die kribbelnde Aufregung allerdings nicht milderte. „Wir wollten die Wohnung nur wegen des Balkons“, begann Nik von ihrer Wohnungssuche zu erzählen und Tim ließ den beruhigenden Klang seiner Stimme auf sich wirken. Er entspannte sich zusehends und der Eindruck aus der Bar verstärkte sich: Nik war ein toller Gesprächspartner. Es war einfach sich mit ihm zu unterhalten – er wirkte ehrlich interessiert an seinem Gegenüber, hörte zu und fragte nach und schon wieder hatte Tim komplett die Zeit vergessen, als sich von hinten zwei Arme um ihn schlangen und ein warmer Körper sich an seinen Rücken drückte. „Wollt ihr, dass ich einschlafe?“ Anna klang beinahe empört. „Ich dachte, ich warte im Bett auf euch, aber wenn ihr lieber hier quatscht...“ Sie ließ den Satz so stehen und war im Begriff, Tim wieder loszulassen, als der sich in ihren Armen umdrehte und sie an sich zog. Er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als er ihren gespielt anklagenden Blick bemerkte. Die beiden machten es ihm leicht.

„Wenn ich gewusst hätte, dass du im Bett wartest...“, ließ nun auch Tim einen Satz unvollendet und sie zog eine Augenbraue in die Höhe. „Dann...?“, fragte sie und er antwortete ihr mit einem Kuss. Harmlos angedacht zunächst, vertiefte sie ihn innert Sekundenbruchteilen, presste sich an ihn und mit einem Mal waren Unsicherheit, Aufregung und alle weiteren störenden Gedanken wie weggefegt. Das sehnsüchtige Ziehen in Tims Bauch breitete sich rasend schnell aus, überrollte ihn vollends und ließ nur mehr Lust und Begehren übrig. Anna löste sich nur kurz von seinen Lippen, um ihm Pulli und T-Shirt in einem über den Kopf zu ziehen und dirigierte ihn dann küssend ins Schlafzimmer. Er schenkte der Einrichtung keine große Beachtung, während er sich mit Anna in seinen Armen drehte und sie vorsichtig aufs Bett sinken ließ. Seine Atmung beschleunigte sich, als sie sich das dünne Nachthemd über den Kopf zog und anschließend auf dem Bett weiter nach oben krabbelte. Das warme Licht im Zimmer schimmerte golden auf ihrer Haut und das drängende Verlangen wuchs, als sie sich über die Lippen leckte und ihren Blick gleichzeitig nach rechts richtete. Schon spürte Tim eine Hand auf seinem Hintern. Und die Hand wusste, was sie tat. Er atmete scharf ein, als Nik neben ihn trat – nur noch in Shorts, die mehr enthüllten als sie verbargen. Auch er schien rein gar nichts gegen die plötzliche Verlagerung ihrer „Unterhaltung“ ins Schlafzimmer zu haben. Ganz im Gegenteil. Das Kribbeln, das zuvor schon in der Luft gelegen hatte, war zurück. Und erwischte sie alle drei mit voller Wucht. „Du hast noch zu viel an“, sagte Nik leise und Tims Finger wanderten automatisch zum Knopf seiner Jeans. „Lass mich“, murmelte Nik und seine ohnehin schon tiefe Stimme klang nun noch rauer. Eine Gänsehaut überzog Tims Körper, als Niks Hände sich über seine legten und sich an seiner Hose zu schaffen machten, die in den letzten Minuten eindeutig zu eng geworden war. Er löste den Blick von Niks Händen und traf geradewegs auf nun noch dunklere, blaue Augen, die zu funkeln schienen. Niks Blick richtete sich auf Tims Mund und im nächsten Augenblick presste Tim seine Lippen auf Niks. Er verschluckte dessen leises Keuchen und liess gleich darauf einen ähnlichen Laut hören, als Nik seine Hände in die geöffnete Hose schob und ihn mit festem Griff am Hintern an sich zog. Tim strampelte sich die Jeans von den Beinen, ohne ihren Kuss auch nur eine Sekunde zu unterbrechen. Niks Zunge plünderte seinen Mund und er küsste genauso zurück. Hungrig und hart.

Zarte Hände brachten ihn kurzzeitig aus dem Konzept. Hände, die sich zwischen sie drängten und ohne zu zögern in seine Shorts wanderten, um seinen harten Schwanz zu umfassen. Diesmal konnte er ein hörbares Stöhnen nicht unterdrücken – genauso wenig wie Nik, der von seinen Lippen abließ und seine Stirn gegen Tims lehnte. Anna umfasste sie beide, brachte ihre Mitten näher zueinander und ließ ihre Erektionen damit gegeneinander reiben. Tim keuchte erneut. Dieses Gefühl hatte ihn bereits beim ersten Mal mit einem Mann beinahe um den Verstand gebracht. Anna ließ ihn sich allerdings nicht ganz vergessen und löste ihre Hände bald, um seine Shorts ganz nach unten zu schieben. Tim trat sie sich von den Füßen – den Blick ständig auf Anna und Nik gerichtet, die es sich nun nackt nebeneinander liegend auf dem Bett gemütlich machten. Nik küsste Anna – zärtlicher, weicher als Tim – und ließ seine Finger über ihren Bauch wandern. Sie hielt Tim auffordernd die Hand hin und er legte sich neben sie – ihren Anblick in sich aufsaugend, während seine Hand sich zu Niks auf ihrem Bauch gesellte. Die beiden küssten sich erneut und nicht zum ersten Mal dachte Tim, wie gut sie zusammen aussahen. In ebendiesem Augenblick allerdings vor allem heiß. Unheimlich heiß. Er ließ seine Hand höher zu Annas Brüsten wandern und sah, wie sie erschauerte. Ihre Brustwarzen glichen kleinen, harten Kieseln und Tim beugte sich über sie und setzte sanfte Küsse darauf, bevor er sie mit dem Mund umschloss. Mit einem Seufzen, das in seinem Unterleib nachhallte, bog Anna sich ihm entgegen und Tim intensivierte seine Bemühungen, ließ Zunge und Lippen von der einen zur anderen Brust wandern und entlockte ihr damit immer neue, leise Laute, die seine Lust weiter anfachten. Als sie ein lautes Stöhnen hören ließ, bemerkte Tim, dass Niks Kopf auf Höhe ihrer Mitte angekommen war und er sie nun mit dem Mund verwöhnte. Anna bebte unter ihnen und Tim fing ihre Lippen zu einem tiefen Kuss ein. Seine Finger streichelten weiter über ihre Brüste, die so perfekt in seine Hand passten und sie drückte den Rücken durch – ließ ihn spüren, was Nik weiter südlich mit ihr anstellte.

Plötzlich legte sich eine große Hand über seine eigene auf Annas Brust. Tim löste sich von Annas Mund und begegnete Niks Blick, der auf ihm ruhte. Noch immer lag er zwischen Annas Beinen, richtete sich nun allerdings auf und Tim tat es ihm gleich, um ihn sofort verlangend an sich zu ziehen. Er schmeckte Anna – und Nik. Von diesen Küssen, vom Wechsel von weich zu hart, bekam er nicht genug. Würde er wohl nie. Er spürte, wie sich Anna unter ihnen bewegte. Eine feuchte, warme Zunge fuhr seinen Schaft entlang und er keuchte in Niks Mund – stärker noch, als Anna ihn mit den Lippen umschloss. Sie spielte mit seiner Erregung und nahm ihn immer wieder tief in sich auf, während Tim haltsuchend nach Niks Arm griff. Der löste seine Hand allerdings sanft von seinem Arm und führte sie zwischen seine Beine. „Halt dich hier fest“, raunte er an Tims Lippen und der hörte das Schmunzeln in seiner Stimme. Wann war ein One Night Stand schon je so gewesen – so selbstverständlich, humorvoll, sich so absolut richtig anfühlend. Mit einem Lächeln, von dem er wusste, dass Nik es ebenfalls spüren musste, setzte er dessen Vorschlag in die Tat um. Als er sich kurz von Niks Mund löste und die Augen öffnete, sah er wie Niks im selben Moment zufielen und er scharf die Luft einsog. Er betrachtete den entrückten Ausdruck auf Niks Gesicht, als er dessen Schwanz mit seiner Faust umschloss und zu pumpen begann. Er gab Annas Rhythmus an seiner Mitte an Nik weiter, konzentrierte sich auf die vielen verschiedenen Eindrücke, die leisen Geräusche und ihre schnellen Atemzüge, die sie vollends einhüllten. Er hätte diesen Moment einfrieren mögen. Auch wenn er so wohl nicht mehr allzu lange würde durchhalten können.

Anna schien das zu spüren und ließ von ihm ab, um sich dann auf den Rücken neben ihn zu legen. Tim tat es ihr gleich, löste seine Hand von Niks Härte, wandte sich Anna zu und merkte, wie Nik sich hinter ihm in Position brachte – nicht ohne sich zuvor Gleitgel und Kondome aus dem Nachttisch zu greifen. Er warf alles aufs Bett und ließ seine Finger dann aufreizend über Tims Hintern und wie beiläufig in die Spalte wandern. Kurz hielt er inne und Tim spürte seinen warmen Atem im Nacken. Er drehte seinen Kopf zu Nik, in dessen Augen eine unausgesprochene Frage stand, während seine Finger damit fortfuhren, prickelnde Signale von Tims Rückseite über seinen ganzen Körper zu senden. Tim nickte kaum merklich. Die Rollenverteilung war ihm bereits klar gewesen, als er sich entschieden hatte, mit den beiden mitzugehen. Er wollte sie beide – gleichzeitig. Nik küsste ihn nochmals, bevor er nach dem Gleitgel griff und es auf einem Finger verteilte. Tim verwickelte Anna in einen leidenschaftlichen Kuss, liebkoste ihren weichen, warmen Körper, während sich seine Hand zu ihrer Mitte vortastete und in feuchte Hitze eintauchte. Sie schien mehr als bereit und drängte sich ihm entgegen, als er gleich zwei Finger in ihr versenkte. Sie stöhnte laut auf und er tat es ihr kurz darauf gleich, als Nik mit einem Finger in ihn eindrang. Himmel... allein der Gedanke, dass das gleich nicht mehr nur Finger sein würden, brachte ihn dem Rand noch ein Stück näher. Sie alle drei schienen ungeduldig zu werden. Anna forderte mehr und er erstickte ihr Keuchen mit einem weiteren atemlosen Kuss, während Nik dem ersten einen zweiten Finger folgen ließ und seine Erektion an Tims Oberschenkel rieb.

Anna tastete neben sich und griff nach einem Kondom, welches sie Tim überstreifte, um ihn dann auf sich zu ziehen. Tim glitt zwischen Annas gespreizte Beine und spürte seinen galoppierenden Herzschlag überdeutlich, als sein Schwanz ihre erhitzte Mitte berührte. Aufreizend strich er mit dem Daumen über die kleine Knospe, die sich ihm entgegenreckte und entlockte Anna damit einen weiteren heiseren Laut. Aus dunklen, fiebrigen Augen traf ihn ihr Blick und er hielt einen Wimpernschlag inne, um sich dieses Bild einzuprägen. Er wollte sie. So sehr. Und sie ihn. Sie hob ihr Becken an und Tim drang langsam in sie ein. Heisse Enge hieß ihn willkommen und er schnappte zeitgleich mit Anna nach Luft, als er sich vollständig in ihr versenkt hatte. In diesem Moment schob Nik einen dritten Finger in ihn und Tim stockte der Atem nun gänzlich. Die Empfindungen waren beinahe zu viel. Schon nur so. „Okay... das reicht... mach schon“, raunte er in Niks Richtung. Der lachte leise und setzte einen Kuss auf seine Schulter. „So ungeduldig? Ich will dir nicht weh tun“, sagte er und Tim schnappte nach seinen Lippen, um ihm einen weiteren harten Kuss aufzudrücken. „Ich bin nicht aus Zucker. Mach.“ Beinahe hätte er noch „Bitte!“ hinzugefügt. Er hatte das Gefühl, nicht mehr lange durchhalten zu können und wollte Nik endlich ganz. In sich. Ja, es war schon eine Weile her und ja, vermutlich würde er ihn morgen noch immer spüren, aber in diesem Augenblick konnte er sich nichts Besseres vorstellen. „Ich würde ja gerne austesten, wie viel es braucht, bis du bettelst, aber gerade...“ Nik holte tief Luft, zog dann seine Finger zurück und streifte sich ein Kondom über, „... gerade will ich euch viel zu sehr.“ Er raubte erst Anna einen Kuss und dann Tim, bevor er nochmals nach dem Gel griff, sich dann hinter Tim platzierte und dieser endlich, endlich seinen Schwanz dort spürte, wo er ihn haben wollte. Er verspannte sich kurz, als Nik den Muskelring überwand und fühlte ein leichtes Ziepen. Den Kopf an Annas Schulter vergraben, spürte er, wie Nik sich weiter vorschob – bemüht langsam, seinem gepressten Atem nach zu urteilen. Mit einem leisen Stöhnen versenkte sich Nik schließlich ganz in ihm und schob ihn damit noch ein Stück tiefer in Anna. Sie keuchten alle drei und Tim spürte den vielen Reizen nach, die ihn überfluteten. Annas Hitze, die ihn umschlungen hielt und Niks Härte, die in ihm pulsierte. Sie begannen sich gleichzeitig zu bewegen und bald wusste Tim nicht mehr, wo oben und wo unten war. Es dauerte eine Weile, bis sie einen gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten, aber dann... war es gut. So viel mehr als das.

Er hätte nicht sagen können, wo er aufhörte und wo Anna oder Nik begannen. Ihre Körper schienen zu verschmelzen, eins zu werden und schlicht perfekt zueinander zu passen. Nik wusste genau, wie er sich bewegen musste, um Tim bei jedem Stoß Sterne sehen zu lassen, traf immer wieder diesen einen Punkt und Tim ergab sich seinem Tempo, das er rasch anzog – während Anna alles nahm, was er ihr gab, jede Bewegung willkommen hieß und ihn auffing. Sie hielt sich an ihm fest und er sich an ihr, während Nik seine linke Hand über Tims schob und ihre Finger verschränkte – haltsuchend. Sie gerieten bald leicht aus dem Takt, das Stöhnen wurde lauter, die Stöße unkoordinierter, drängender und als Tim spürte, das es nur noch Sekunden dauern würde, löste er sich ein winziges Stück von Anna, um eine Hand zwischen sie beide schieben zu können. Mit federleichten Berührungen strich er über die empfindliche Knospe und fühlte Annas Zittern unter sich. Sie bohrte ihre Finger in seine Schultern, drängte sich ihm mit atemlosem Keuchen entgegen und riss ihn mit sich. Tief vergrub er sich in ihr, während sie sich um ihn noch weiter verengte und ihn damit ebenfalls über die Klippe schubste. Er fiel – so lange und laut und schwerelos wie noch selten und spürte gleichzeitig, wie auch Nik sich nicht mehr zurückhielt, noch zwei-, dreimal hart zustieß und während Tim und Anna noch immer bebten mit einem heiseren Laut ebenfalls kam.

Ineinander verschlungen blieben sie liegen. Tim und Nik darauf bedacht, Anna mit ihrem Gewicht nicht zu erdrücken. Sie löste sich als erste und stützte sich auf einen Ellbogen auf, mit breitem Lächeln die beiden Männer betrachtend, die mit geschlossenen Augen neben ihr lagen. „Gehts euch gut?“, fragte sie und lachte leise. Ein „Mmhhh“ bekam sie als Antwort, von dem sie nicht einmal sagen konnte, welcher der beiden den Laut von sich gegeben hatte. Sie streckte sich zum Nachttisch, griff nach Taschentüchern und auch Tim und Nik säuberten sich ein wenig, bevor sie wieder alle Viere von sich streckten. Tim hörte erneut ein leises Glucksen von seiner rechten Seite und blinzelte einmal, um dieses unvergleichliche Lachen nicht zu verpassen. Anna sah ungefähr so zufrieden und befriedigt aus, wie er sich fühlte und küsste ihn sanft, bevor sie sich über seine Brust streckte und auch Nik einen Kuss aufdrückte. „Gute Nacht“, murmelte sie und legte sich ebenfalls wieder hin. Tims Blick schweifte hinüber zu seiner Linken, wo ihn zwei blaue Augen anstrahlten und ihn dazu verleiteten, Nik sein umwerfendes Grinsen von den Lippen zu küssen. Nachdem er sich gründlich davon überzeugt hatte, dass auch der ziemlich mit sich im Reinen wirkte, ließ er sich wieder auf den Rücken fallen und schloss die Augen. Er ahnte, wie er selbst aussehen musste: so verdammt glücklich wie selten.

******

Tim
Passt. Bringe Nachtisch mit. ;-)





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tbc...
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