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Waffenbrüder Staffel 1 - 6. Ein und Dieselbe

KurzgeschichteFreundschaft / P12 / MaleSlash
Aramis Athos D'Artagnan Porthos
26.06.2020
26.06.2020
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26.06.2020

Hallo, liebe Leser!

Eine weitere Geschichte aus der Waffenbrüder-Reihe. Wie immer kann sie für sich gelesen werden, gehört aber in die große Reihe der anderen Stories um die vier Unzertrennlichen.

Inhaltlich spielt diese Geschichte nach der Folge 1x09 „Anschlag auf die Königin“, sozusagen als Ergänzung. Für die, die die Serie nicht kennen, hier eine Kurz-Zusammenfassung der Ereignisse der Folge, die für die Waffenbrüder-Reihe von Bedeutung sind:

 

König Louis XIII. lässt gegenüber Kardinal Richelieu in einem sehr unbedachten, frustrierten Moment den spontanen Gedanken fallen: Wäre Königin Anne tot, könnte er eine andere heiraten, die ihm Kinder schenken würde. Der Kardinal sieht das offenbar als indirekte Aufforderung zum Handeln und beauftragt seine Spionin Milady de Winter, dafür Sorge zu tragen, dass die Königin stirbt. Milady engagiert einen Söldner namens Gallagher, dessen Attentatsversuch während einer Reise der Königin allerdings vom Zufall und den vier Unzertrennlichen vereitelt wird. Sie sind weit weg von Paris und fliehen mit Königin Anne, hart verfolgt von Gallagher und dessen Leuten. Ihnen bleibt nichts, als sich zu trennen. Während Athos und Aramis mit der Königin Zuflucht in einem Kloster suchen und sich dort verschanzen, reiten Porthos und d’Artagnan nach Paris, um Unterstützung zu holen.

Als Louis XIII. vom Attentat auf seine Frau erfährt, ist er entsetzt und fürchtet um ihr Leben. Und der Kardinal muss nicht minder entsetzt feststellen, dass er wohl einen Kardinalsfehler begangen hat (man verzeihe mir das Wortspiel ;-).

Über Nacht geschieht im Kloster etwas, das für die Serie und für Frankreich weitreichende Folgen haben wird.

Zusammen mit Tréville und einem kläglichen Rest-Trupp aus Kadetten und dem alten Serge gelingt es Porthos und d‘Artagnan in letzter Sekunde, die Königin und ihre Freunde zu retten. Gallagher stirbt, und in seinen Satteltaschen finden die Musketiere den Hinweis auf den Auftraggeber des Attentats...

Hier setzt die Geschichte ein :-).

 

Passend zum Wetter gibt es Vanilleeis mit Erdbeeren und Kaffee oder (Eis-)Tee nach Wunsch.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Ann



Waffenbrüder

Ein und dieselbe

geschrieben am 27.11.2019


Sie hatten die Königin gerettet und in den Satteltaschen des toten Attentäters Gallagher das Holzkästchen mit dem getrockneten Vergissmeinnicht gefunden.

Und Athos hatte sein Schweigen gebrochen. Zum ersten Mal seit über fünf Jahren vertraute er Aramis, Porthos und Hauptmann Tréville sein dunkles Geheimnis an. Sprach in knappen, kalten Worten über die Frau, deren Markenzeichen die Vergissmeinnicht waren. Seine totgeglaubte und wiedererstandene Ehefrau Anne de la Fère. Die im Dienst des Kardinals stand - und nach Athos‘ Aussage einer der gefährlichsten Menschen war, die er je kennen gelernt hatte.

D’Artagnan kannte die grausame Geschichte der Mörderin schon länger. Seit er Athos aus dem brennenden Château gezogen hatte, in dem seine Frau ihn zum Sterben zurück gelassen hatte.

Doch was er bisher nicht gewusst hatte war, dass Athos‘ Frau und seine geheimnisvolle Gönnerin – Milady de Winter, die Frau mit den Vergissmeinnicht - ein und dieselbe Person waren.

Es verschlug ihm den Atem...

 

Auf dem Heimritt nach Paris war d’Artagnan ungewöhnlich schweigsam.

Tréville und Aramis wichen nicht von Königin Annes Seite, Porthos und Athos ritten voran, um den Weg zu sichern, und so blieb es an d’Artagnan, die Nachhut zu bilden. Das war ihm nur recht, hatte er so doch Zeit, für sich allein seine verwirrenden Gedanken und Gefühle zu sortieren.

Er sollte wachsam sein - wer wusste schon, ob der Kardinal es noch einmal versuchen würde, an die Königin heran zu kommen, um sie zu töten? Doch seine Gedanken wanderten immer wieder zu dem einen Punkt:

Er hatte mit Athos‘ Frau geschlafen...

Natürlich hatte er es damals nicht gewusst. Er hatte Athos zu diesem Zeitpunkt nicht einmal gekannt. Er war nur der Name des Mannes für ihn gewesen, der seinen Vater ermordet hatte. Und selbstverständlich hatte Milady ihm mit keinem Wort zu verstehen gegeben, wer ihr angeblich so grausamer Gatte sei, als sie ihn in ihr Bett gelockt und verführt hatte, um ihm am nächsten Morgen den Mord an diesem Spanier anzuhängen...

Doch für d’Artagnan zählte das nicht. Tatsache war, dass er sich mit Athos‘ Frau in den Federn vergnügt hatte, dass sie Dinge mit ihm angestellt hatte, von denen er bis dahin in seiner jugendlichen Unschuld nicht einmal hatte träumen können.

Die tiefe Scham und die Reue, diesen ehrenhaften Mann verraten zu haben, der für ihn im Laufe der letzten Monate mehr als ein Freund geworden war, schmerzte den jungen Gascogner heftig. Wäre da nicht die Königin gewesen, die ihrer aller Schutzes bedurfte, hätte er sein Pferd gewendet und wäre davon geritten. Doch so gebot ihm seine Ehre und sein Eid, mit den anderen nach Paris zurückzukehren.

 

Am Abend saßen die vier Musketiere wie so oft gemeinsam in der Taverne. Doch anders als an anderen Abenden wirkte jeder von ihnen auf seine Art nachdenklich und bedrückt.

„Die Gefahr ist noch nicht vorüber“, raunte Porthos, so dass kein Umstehender sie hören konnte und sah dabei Athos fragend an.

Der schüttelte langsam und nachdrücklich den Kopf.

„Der Kardinal wird nicht erbaut über den Fehlschlag sein“, merkte Aramis düster an, „und er ahnt zumindest, dass wir die Wahrheit darüber kennen, wer das Attentat auf die Königin beauftragt hat.“

„Er weiß es“, behauptete Athos mit einer Sicherheit, die die anderen unruhig aufblicken ließ. „Und er wird seine Spionin unter Druck setzen, etwas dagegen zu tun“, erklärte er weiter, nach wie vor in diesem fast unheimlich ausdruckslosen Tonfall. „Das macht sie nur umso gefährlicher...“

„Wir müssen sie aufhalten!“, erwiderte Aramis ungewohnt heftig und erntete damit einen verwunderten Seitenblick von Porthos, den er jedoch bewusst ignorierte und stattdessen Athos fixierte.

„Das werden wir!“, versprach Athos, und mit einem Mal war da eine entschlossene Kälte in seiner Stimme, die d’Artagnan einen Schauder über den Rücken jagte. Hastig nahm er einen Schluck aus seinem Weinbecher, um zu verhindern, dass einem der anderen sein gequälter Gesichtsausdruck auffiel.

Doch Athos, der den Jungen nun bereits seit Monaten im Stillen beobachtete hatte längst erkannt, dass etwas nicht stimmte. Schon auf dem gesamten Heimweg nach Paris war d’Artagnan ungewöhnlich zurückhaltend und schweigsam gewesen. Nun - hier war weder der rechte Ort noch die richtige Gesellschaft, um den jungen Mann darauf anzusprechen. Also entschloss Athos sich, abzuwarten in der Hoffnung, ihre Freundschaft habe inzwischen ein so tiefes Band des Vertrauens geschaffen, dass d’Artagnan ihm zur rechten Zeit von selbst sein Herz ausschütten würde.

Unterdes leerte Aramis seinen Becher in einem Zug, stand auf und verkündete: „Die Ereignisse der letzten Tage haben mich erschöpft. Ich gehe...“

Er vermied dabei Athos‘ Blick, in dem er seit dem vergangenen Morgen ständig den fassungslosen Vorwurf zu lesen vermeinte, den ihm der Freund im Kloster ins Gesicht geschleudert hatte...

Wirklich, Aramis - du hast mit der Königin geschlafen?

Umso erstaunter war er über den besorgten Tonfall, in dem Athos eindringlich erklärte: „Keiner von uns sollte in den nächsten Tagen allein in den Straßen unterwegs sein, Aramis!“

Porthos blickte mit einem Schlag wachsam auf, nickte dann und erklärte entschieden: „Ich gehe mit dir. Nach zwei Tagen fast ausschließlich im Sattel schreit mein Rücken nach einem weichen Bett.“ Ohne auf eine Antwort zu warten trank auch er aus, griff nach seinem Hut, überließ Athos das Bezahlen und folgte Aramis.

Nachdem die beiden anderen die Taverne verlassen hatten war es kaum zu übersehen, wie unwohl d’Artagnan sich mit einem Mal fühlte. Er rutschte immer wieder auf seinem Stuhl herum, seine Finger drehten den Weinbecher hin und her und sein Blick huschte nervös über die lärmende Menge, wobei er Athos‘ Blick tunlichst vermied.

Der Ältere seufzte unhörbar auf und entschloss sich gerade, seinem Vorsatz untreu zu werden und d’Artagnan doch auf sein seltsames Gebaren anzusprechen, als der Jüngere sich einen Ruck zu geben schien, Athos fest in die Augen sah und allzu förmlich erklärte: „Ich muss mit dir reden, Athos!“

Erleichtert nickte der Ältere und sah d’Artagnan aufmerksam an.

„Nicht hier“, erklärte der Jüngere leise, und so schlug Athos vor: „Wie wäre es mit meinem Quartier in der Garnison?“

D’Artagnan nickte knapp und erhob sich. Athos warf ein paar Münzen auf den Tisch und folgte dem Jüngeren.

Der Rückweg verlief schweigend, und ebenso schweigend stiegen sie die Treppen bis zu Athos‘ Räumlichkeiten unter dem Dach des Haupthauses in der Garnison empor.

D’Artagnan war schon des Öfteren hier gewesen; meist gemeinsam mit Porthos und Aramis, auf einen letzten Schlummertrunk oder wenn die Unzertrennlichen unter sich sein wollten.

Athos‘ Quartier war das größte der vier Freunde, hatte er den Platz unter dem Dach doch für sich allein, aufgeteilt in zwei Kammern, die ihm als Wohn- und Schlafraum dienten. Porthos‘ und Aramis‘ Zimmer lagen ein Stockwerk tiefer, gegenüber von Trévilles Amtsstube und seinem Quartier, wohingegen d’Artagnan sich, seit er zum Musketier ernannt worden war, mangels anderer Räumlichkeiten noch eine Kammer mit einem Kadetten im Nebengebäude teilen musste.

Er mochte Athos‘ Quartier und fühlte sich unter normalen Umständen in dem großen Raum mit dem Kamin und den für einen Musketier ungewöhnlichen Ansammlung an Büchern völlig unbefangen und wohl. Doch nicht heute.

Und so stand er unsicher mitten im Raum, nachdem Athos die Tür hinter ihnen geschlossen hatte und sah stumm zu, wie dieser begann, seinen Waffengurt, den Musketier-Schulterharnisch und die Ledertunika auszuziehen und sorgfältig bei Seite zu legen.

Ganz kurz schoss d’Artagnan durch den Kopf, dass es bei dem, was er zu sagen hatte, vielleicht von Vorteil für ihn war, wenn die Waffen außerhalb Athos’ Reichweite waren. Dann bemerkte er den forschenden Blick seines Freundes.

„Nun, d’Artagnan - was bedrückt dich?“

Das ruhige, freundschaftliche Interesse in Athos‘ Stimme schmerzte - und doch gebot die Ehre, aber noch viel mehr der tiefe Respekt und die aufrichtige Zuneigung, die er für Athos empfand, dass er nicht länger schwieg.

Und so drückte er den Rücken durch, zwang sich, dem Älteren fest in die Augen zu blicken, und begann leise, aber voller Entschlossenheit: „Ich muss dir ein Geständnis machen. Du wirst mich danach hassen... Und wenn du es wünschst, werde ich Tréville umgehend um meine Versetzung bitten.“

„Was?“ Die abgrundtiefe Verwirrung stand Athos auf die Stirn geschrieben. „Wovon sprichst du, zur Hölle?“, hakte er nach, mehr verwundert als verärgert, und so holte d’Artagnan einmal tief Luft und stieß hervor: „Meine Gönnerin - die Frau, die mir die dreißig Livre für den Wettkampf geliehen hat und mir bei unserer ersten Begegnung den Mord an diesem spanischen Diplomaten anhängen wollte - sie ist die Frau mit den Vergissmeinnicht...“

Atemlos wartete er auf eine Reaktion seines Freundes, die jedoch nicht kam. Athos stand wie erstarrt da, und schließlich präzisierte d’Artagnan in einer Mischung aus Ungeduld und Schuld: „Milady, die Frau im Dienst des Kardinals, meine Unbekannte - sie ist deine Ehefrau, Athos. Ein und dieselbe Person!“

Athos‘ Miene zog sich düster zusammen, doch noch war seine Stimme ruhig, als er zu wissen forderte: „Und deshalb sollte ich dich hassen?“

D’Artagnan ertrug den stoischen Blick nicht länger; unruhig drehte er sich, lief ein paar Schritte, wendete und fuhr dann fast verzweifelt auf: „Ich habe es dir doch erzählt, Athos: Ich habe mit dieser Frau geschlafen... Mit deiner Frau!“

Nun war es heraus, und d’Artagnan war es selbst nicht bewusst, wie hart sein Herz plötzlich gegen seine Rippen schlug, während er auf den unausweichlichen Wutausbruch seines Freundes wartete...

...wenn er Athos überhaupt noch Freund nennen durfte...

„Seit wann weißt du es?“ Athos Tonfall war immer noch erschreckend nüchtern, und so stieß d‘Artagnan hastig hervor: „Seit wir in Gallaghers Satteltaschen das Kästchen mit dem getrockneten Vergissmeinnicht gefunden haben und du erklärtest, es sei deine Frau, die dahinter stecke... Sie kam einmal in meiner Abwesenheit zu Bonacieux und hinterließ diese Blumen auf meinem Kopfkissen...“

Es drängte ihn, Athos zu schwören, nichts davon gewusst zu haben, dass sie seine Ehefrau war; dass er nach dieser einen Nacht - seiner ersten in Paris - nie wieder mit ihr das Bett geteilt hatte. Dass sich Constance vor ihr gefürchtet hatte und er Milady seither immer mit einer gehörigen Portion Vorsicht begegnet war. Doch instinktiv schwieg er. Hatte das Gefühl, jede weitere Erklärung würde lediglich wie eine schlechte Ausreden klingen, die die Tatsache nicht ändern konnte, dass er seinen Freund hintergangen hatte...

Nur sein heftiger Atem verriet, dass Athos mit der Beherrschung kämpfte - sein Gesicht dagegen blieb regungslos.

Ergeben senkte d’Artagnan den Blick, während ein völlig unerwarteter Stich sein Herz durchbohrte. Athos‘ Freundschaft und sein Vertrauen auf diese Art zu verlieren schmerzte ihn mehr, als es Constances Zurückweisung vor wenigen Wochen getan hatte. Doch er war zu verwirrt, um sich über diesen seltsamen Vergleich zu wundern. Stattdessen erklärte er leise: „Es tut mir leid, Athos. Ich wünschte...“

Er spürte mehr, als dass er sah, wie der Ältere auf ihn zu trat, und mit einem Mal lag Athos‘ Hand auf seiner Schulter - nicht grob oder um ihm zu schaden, sondern beinahe sanft, beruhigend, und als er erstaunt wagte, Athos wieder anzusehen erkannte er, wie in dessen Miene ein wahrer Sturm tobte - der Blick, der auf ihn gerichtet war am Ende aber nichts als Freundschaft und Wärme enthielt.

Darüber grämst du dich?“, erwiderte Athos endlich mit seltsam heiserer Stimme. „Du denkst, dafür könne ich dich hassen?“

Langsam nickte d’Artagnan, und die Hoffnung loderte auf einmal hell in ihm auf, als Athos entschieden erklärte: „Niemals, d’Artagnan!“ Er drückte die Schulter des jungen Mannes und fügte leiser hinzu: „Ich könnte dich niemals hassen...“

„Aber...“, begann d’Artagnan voller Unsicherheit, „du bist wütend...“

Athos löste seine Hand von d’Artagnans Schulter und wendete sich ab. Schließlich erklärte er rau: „Du hast recht. Ich bin wütend... Aber nicht auf dich...“

Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus, denn Athos hatte nicht die leiseste Ahnung, wie er dem Jungen die kalte Wut erklären sollte, die ihn bei dem Gedanken packte, dass Milady einmal mehr ihre Hände nach einem Menschen ausgestreckt hatte, den er liebte; dass sie beinahe d’Artagnan ins Unglück gestürzt hätte, noch bevor Athos ihn überhaupt hatte kennenlernen können.

Hätte sie in diesem Augenblick vor ihm gestanden, hätte er sie ohne Zögern mit seinen eigenen Händen erwürgt.

Da drang die Stimme des Jungen in seine unseligen Gedanken, leise und doch voller Leidenschaft: „Ich wollte dich niemals hintergehen, Athos, das schwöre ich bei meinem Leben. Deine Freundschaft, dein Vertrauen - es ist das Wertvollste, was ich habe...“

Hastig drehte Athos sich um, sah in diese wundervollen, braunen Augen, die ihn so offen und voller Aufrichtigkeit ansahen - und musste all seine Selbstbeherrschung aufbieten, nicht zu ihm zu treten, ihn an sich zu ziehen und um den Verstand zu küssen.

Das durfte er nicht. Denn damit würde er das Vertrauen und die Freundschaft dieses wunderbaren jungen Mannes missbrauchen - und vielleicht für immer verlieren. Das konnte er nicht riskieren.

Stattdessen nickte er nur knapp, räusperte sich und bemühte sich, in seinem üblichen gelassenen Tonfall zu erwidern: „Zwischen uns ist alles gut, d’Artagnan. Du hast mein blindes Vertrauen - und ich schwöre dir: Gemeinsam werden wir sie aufhalten!“

Und als hätten diese Worte einen Schlüssel umgedreht, wandelte sich der bedrückte Gesichtsausdruck des Jungen in ein strahlendes Lächeln, das Athos‘ Herz erwärmte und ihn unwillkürlich mit lächeln ließ.

Diese Frau hatte ihm so viel genommen in seinem Leben - doch sie würde sich nicht zwischen ihn und d’Artagnan stellen. Sie würde dem Jungen nicht schaden. Das schwor sich Athos in diesem Moment des stillen Einvernehmens...

...und ahnte nicht, dass dieser Schwur ihm schon bald alles abverlangen würde...

 

 

Damit ist diese Kurzgeschichte zu Ende.

Nächste Woche gibt es nochmal eine für sich stehende Kurzgeschichte, bevor dann zwei längere Teile folgen (2 Kapitel, 9 Kapitel). Wenn Ihr wollt, lesen wir uns also nächste Woche wieder mit einer neuen Waffenbrüder-Geschichte!

Habt bis dahin eine gute Zeit!

GLG

Ann
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