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500 Years later...

GeschichteAllgemein / P18
Inu-Yasha Kagome
26.06.2020
15.01.2021
33
124.445
12
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16.10.2020 2.460
 
19.Kapitel: Alpträume





Ein schmerzhafter Ruck ging durch ihren Körper, als er diesen über die Seile und die Vorrichtung, nach oben zog. Seine Hände spürte sie an ihrem Körper. Wie sie sie überall berührten. Der Ausdruck in seinen Augen brannte sich auf ihre Netzhaut. Sie roch seinen Atmen und versuchte sich zu wehren. Dann spürte sie seine Hand auch noch an ihrer Brust und wie er diese zu kneten begann. Wie sie die, in ihr aufwallende Übelkeit, zurückzuhalten versuchte.
Dann berührte er ihre Wange und strich über diese...


Kagome schreckte aus ihrem Schlaf hoch. Ihre Atmung ging schnell und flach. Sie spürte ihr Herz rasen. Ihr Körper fühlte sich verschwitzt an und an ihrem Bett sah sie, wie unruhig sie sich in diesem hin und her gewälzt haben musste.
Sicher schlug und strampelte sie im Schlaf genau so um sich, wie in diesem Moment, als dieser Typ sie...
Kagome musste schlucken, um die aufkommende Übelkeit zu unterdrücken, die sie immer überkam, wenn sie daran dachte. Dass sie sich in ihrem alten Zimmer befand, im Haus ihrer Mutter, beruhigte sie ungemein, als sie sich umsah.
Ihr Herzschlag beruhigte sich wieder. Ebenso ihre Atmung. Aber an Schlaf war jetzt eh nicht mehr zu denken, stellte sie fest, als sie auf den Wecker sah.
Weshalb sie auch aufstand, um ins Bad zu gehen. Wo sie sich ein Bad einließ.
Und während das Wasser in die Wanne lief, stellte sie sich vor den Spiegel, der an der Badezimmertür hing und zog ihre Schlafsachen aus.
Ihr kamen die Tränen, als sie die vielen Hämatome und Blessuren, die Kratzer, an ihrem Körper sah. Von denen nicht wenige noch wehtaten, wenn sie sie berührte. Doch am meisten Übelkeit verursachten ihr die dunklen Handabdrücke an ihren Oberarmen und...an ihrem Oberkörper.
Auch ihr Kopf schmerzte noch leicht. Folgen der Gehirnerschütterung, die sie auch dadurch bekam, weil man ihr eine überzog, um sie zu entführen.
Ihre Augen fuhren über ihren ganzen Körper, musterten ihn. Es fühlte sich nicht mehr so an, als wäre es noch ihr Körper.

Das Wasser in der Wanne lief fast über, weil Kagome, beim Anblick ihres Körpers, lange in Gedanken und einer Starre war, der sie noch keinen Namen geben konnte.
Sie blieb lange in der Wanne sitzen, wusch sich auch länger als früher. Das tat sie öfter...seit sie wieder zu Hause war.
Auch vor ihrem Kleiderschrank blieb sie länger stehen, wühlte sich durch ihre Sachen. Und nichts davon sprach sie an. Alles fühlte sich falsch an. Als sie es ansah, als sie es anfasste, sie sich darin vorstellte.
Kagome's Griff um ihre Sachen wurde fester, ihre Finger krallten sich in deren Stoffe. Ihr kamen die Tränen.
Sie wollte ihr altes Leben wieder haben...

„Du hast heute deinen ersten Termin, Nee-chan?“ fragte Sōta seine Schwester beim Frühstück. Da sie schon früh wach war, bereitete sie das Frühstück vor. Das fertig war, als ihre Mutter und ihr Bruder in die Küche kamen.
„Mh.“ Sie nickte nur und sah gedankenverloren auf ihr Essen, was sie nur langsam aß.
„Hast du danach schon was vor, Kagome?“ wollte ihre Mutter wissen. Wie immer war sie die Ruhe in Person. Dennoch sah man auch die Sorge um ihre Tochter in ihren Augen.
„Ich treffe mich...danach mit Eri-chan und Yuka-chan.“ Sie führte sich noch einen kleinen Happs Reis zum Mund.
„Und Ayumi?“ Kagome's Blick senkte sich gen Tischplatte. Dann schüttelte sie mit dem Kopf.
„Wir fragten sie, aber.... Ayumi-chan geht zur Zeit nicht so viel vor die Tür, wenn sie nicht muss. Eigentlich nur zu ihren Arztterminen.“
Als sie sich satt fühlte stellte sie noch alles in die Spüle und verließ dann das Haus, um zum Sōgō Krankenhaus zu fahren.
Zu ihrem ersten Termin mit ihrem Psychologen...

Eine bedrückende Stimmung legte sich über den Tisch der drei jungen Frauen, die sich in ihrer Stammfiliale von Wacdnalds trafen.
Zwar bestellte sich jede von ihnen etwas. Doch so richtig Hunger spürten sie gerade nicht.
„Willst du eigentlich wieder arbeiten gehen, Kagome-chan?“ fragte Eri leise und vorsichtig. Sie griff nach einem einzigen Pommes, das sie sich in den Mund steckte und ein wenig daran herum kaute.
„Hai.“ Sie nickte nur kurz und zwang sich einen Schluck ihres Softdrinks rein. „Aber...noch nicht jetzt.“
Sie spürte die Hände ihrer Freundinnen, zwischen denen sie saß, auf ihren und sah zu ihnen.
„Lass dir Zeit, Kagome-chan.“ kam es unterstützend von Eri.
„Du kannst ja vielleicht auch eher in der Geschichtsforschung arbeiten, in ruhigen Bibliotheken?“ schlug Yuka vor, sah sie aufmunternd an.
Kagome nickte nur und zwang sich noch einen Schluck rein. Sie wusste nicht, ob es richtig oder gut für sie wäre, wieder als Archäologin zu arbeiten, zu Ausgrabungen ins Ausland zu fahren. Nach dieser Sache. Sie wusste nur, dass der Gedanke, nur noch zu forschen und zwischen Bücherregalen zu sitzen, sich irgendwie falsch anfühlte...


Sie spürte sie. Sie spürte sie auf ihrer Haut. Diese schwere feuchtwarme und schwüle Luft.
Außerdem fühlte sie sich so unglaublich müde.
Doch schon in der nächsten Sekunde, gerade, als sie kurz vorm einschlafen war, weckte sie ein eiskalter Schwall Wasser. Sie schreckte auf, sah in das finstere Gesicht eines fremden Mannes, der vor ihr stand.
„Ich denke, wir werden dich heute töten.“ drohte er ihr, breit grinsend. Dann verließ er wieder ihr kleines Zimmer, das mehr einer Zelle glich.
Wieder ein Tag, den sie in dieser Befürchtung verbringen musste.
Weshalb sie auch bei jedem Geräusch, das dem Öffnen ihrer Tür ähnlich war und allen Schritten, die sich dem Raum näherten, kurz ängstlich zusammenzuckte...


An ihrem Bett merkte sie, dass das Gefühl der Feuchtigkeit in ihrem Traum, vom Nachtschweiß herrührte, der mit ihren Alpträumen einherging.
Sich völlig kraftlos fühlend, da der Schlaf ihr keine Erholung gab, ging sie ins Bad. Besah sich dort, wie jeden Tag, im Spiegel.
Ihre Kopfschmerzen ließen langsam nach. Mit jedem Tag wurden sie schwächer. Sie spürte sie kaum noch.
Doch auch, wenn die Hämatome an ihrem Körper langsam heilten und zu verblassen begannen, waren sie doch noch deutlich zu sehen.
Weshalb sie auch an diesem Tag wieder mit ihrem Kleiderschrank und dessen Inhalt zu kämpfen hatte...

„Wie geht es dir heute?“ fragte Hōjō sie, als sie zu einem ihrer Untersuchungstermine zu ihm kam.
Vor der Tür seines Untersuchungszimmers saß ihre Mutter und wartete. Kagome fiel es noch ziemlich schwer, alleine unter Menschen zu gehen. Unter die vielen Menschen, die sie in dieser Global City umgaben.
Sie zuckte nur kurz mit den Schultern. „Kommt ganz darauf an, was du darunter verstehen würdest, dass es mir besser gehen soll.“
„Hast du noch irgendwelche körperlichen Beschwerden?“ Eine Frage, die er sich eigentlich sparen wollte, aber stellen musste.
„Also meine Kopfschmerzen verschwinden langsam. Und die...Hämatome heilen langsam. Sie werden heller.“
„Gut, das bedeutet, der Körper trägt das Blut allmählich ab.“ notierte er in Kagome's Patientenakte. „Wie war dein erster Termin?“ wollte er sich auch nach ihrem psychischen Zustand erkundigen.
Kagome atmete einmal tief durch. Sie wollte ihr rasendes Herz beruhigen. Es fiel ihr noch recht schwer, darüber zu reden.
„Es lief eigentlich ganz gut.“
„Setz dich nicht unter Druck. Erwarte nicht zu schnell, zu viel.“ riet er ihr, Kagome nickte. „Du wirst einige Zeit brauchen, um....alles zu verarbeiten. Wichtig ist, dass du nicht alleine bist. Dass du ein sicheres Umfeld hast.“
„Ich...“ Ihre Finger krallten sich in ihre grüne Dreiviertelhose, was Hōjō auffiel, die sie zu ihrer langärmligen, weißen Bluse trug. Dazu braune Ballerinas. Ihre dunklen Haare hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten, der ihr über der Schulter lag. Sie verzichtete auch auf jede Art von Make-Up.
Auch ihm fiel auf, dass vor ihm eine vollkommen andere Frau als vorher saß.
„..wohne zur Zeit wieder zu Hause, bei Mama und Sōta. In meinem alten Zimmer. Das hilft.“
„Und was...“ Er notierte wieder etwas in ihrer Patientenakte. „..ist mit deinem Kollegen?“
„Mein Kollege?“ fragend sah sie ihn an.
„Den wir bei deiner Einweihungsparty trafen. Der mit den langen schwarzen Haaren. Dai Takahashi, wenn ich mich nicht irre. Er war in Begleitung von...“ kurz musste der junge Arzt über den Namen nachdenken. „...Kōga hier, als ich...deine Untersuchungsberichte mit ihm besprach.“
//InuYasha...//
Kagome sah auf ihren Schoß, in dem ihre Hände lagen. Kurz stolperte ihr Herz, aber es fühlte sich angenehm an. Ihre Finger lockerten sich wieder.
„Du scheinst ihm sehr, sehr wichtig zu sein.“ Sie horchte auf, sah ihren ehemaligen Mitschüler an. „Ich schwöre, ich konnte an seinen Augen erkennen, wie er Mordpläne für die Männer schmiedete, die dich....und Ayumi entführten.“
Ja, das klang nach InuYasha.
Sie wollte lächeln, aber ihr Körper lies es noch nicht zu.
„Wir haben uns...seitdem...noch nicht wieder gesehen.“
Angerufen hatte sie ihn auch noch nicht. Aber er sie auch nicht...


„Kōga-kun!“ rief Kagome nach dem Yōrōzoku, als sie sah, wie er von mehreren Männern angegriffen wurde. Und immerhin konnte er sich ja nicht verwandeln. „Hilfe, Kōga-kun!“
Sie strampelte, schlug um sich. Wollte einfach nur versuchen, den festen Griffen zu entkommen, die versuchten, sie festzuhalten und wegzuzerren.
„Kagome!“ rief er nach ihr, während ihn seine Angreifer beschäftigten, gegen die er sich verteidigen musste. „Lasst sie los, ihr Dreckskerle!“
„Kōga-kun, Hilfe!“ Sie spürte, wie man sie fesselte. Sie sah, wie sie auch Ayumi packten und fesselten.
Sie hörte, wie sie nach Ginta und auch nach Hakkaku rief. Dann auch nach Kōga. Auch sie versuchte sich zu wehren, war doch aber noch viel erfolgloser als sie selbst.
Ein Schuss schreckte die beiden Frauen auf und sie sah, wie Kōga, getroffen, zu Boden ging.
Ihre Augen weiteten sich und sie spürte, wie ihr Puls stieg und ihr Blut in ihren Ohren zu rauschen begann. Sie spürte Angst. Aber die durfte sie sich nicht anmerken lassen.
Weshalb sie sich erneut versuchte zu wehren – bis sie einen dumpfen Schlag auf ihrem Hinterkopf spürte und alles schwarz um sie wurde...


„Wie lange wirst du noch zu Hause wohnen, Kagome-chan?“ Mit Eri und Yuka war sie an diesem Tag in der Stadt.
Nicht nur, weil ihr Psychologe ihr dazu riet. Sondern auch, weil sie selbst spürte, dass sie mal wieder etwas weiter vor die Tür musste, als nur zu ihren Untersuchungen und Therapiestunden.
„Ich weiß noch nicht.“ Sie war den beiden auch dankbar, dass sie sich Zeit für sie nahmen. Zeit, die sie heute zum shoppen nutzte.
Die Zwei hatten das eh vor und sie gefragt, ob sie mitkommen wollte. Kagome musste sich zwar, nach einigem hin und her überlegen, dazu überwinden, aber sie wollte den Nachmittag auch nutzen. Dazu, sich neue Sachen zu kaufen, die ihrem momentanen Körpergefühl eher zusagten.
„Hat ja auch keine Eile, dass du wieder in deine Wohnung zurückziehst. So lange es dir gut tut, in einem vertrauten Umfeld zu sein.“
„Ihr habt wohl mit Hōjō-kun gesprochen.“ Wieder wollte sie lächeln, doch weder ihre Seele noch ihr Körper ließen das schon zu.
Der Rat mit dem vertrauten Umfeld und auch der Wunsch nach diesem, war auch der Grund dafür, warum sie mit ihren beiden Schulfreundinnen und nicht mit Anzu und Ayame in die Stadt ging. Sie brauchte im Moment einfach Abstand von allem und jedem, der mit der Mirai Corporation zu tun hatte.
Zumindest physisch.
Weshalb sie auch nur mit den beiden Frauen schrieb, die das verstanden. Sich aber trotzdem immer wieder nach ihr erkundigten. Was ihr gut tat, das spürte sie.
Die Sache mit InuYasha allerdings, war.…

Ihr Griff, nach einer der langärmligen Blusen vor sich, wurde, bei dem Gedanken an den Han'yō, etwas unsicherer und ihre Finger zitterten, fühlten sich krampfig an.
„Die Mirai Corporation zahlt dir dein Gehalt weiter, oder?“ fragte Yuka nach und riss sie so aus ihren Gedanken.
„Hai, das volle Gehalt.“
„Dann musst du dir, zumindest darum, keine Gedanken machen.“
Kagome nickte nur und stand dabei gedankenverloren vor den Kleiderständern im Geschäft. Es war fast so, als würde sich nichts davon, für sie richtig anfühlen. Alles davon fühlte sich fremd an.
„Gehört zur Firmenpolitik.“ ergänzte sie, nahezu tonlos.
Wie ihr Leben, das sie momentan führte. Welches sich wie eine leere Illusion anfühlte, in der etwas wichtiges fehlte, etwas falsch war. Aber ihr fiel einfach nicht ein, was.
Sie selbst dagegen, kam sich unglaublich langsam und schwerfällig vor.
„Die Zwei haben jetzt übrigens einen Termin für die Hochzeit.“ versuchte Eri die schwere Stimmung etwas aufzulockern, in dem sie von ihrem gemeinsamen Schulfreund und dessen Verlobter sprach.
„Wolltet ihr deshalb shoppen gehen?“ Sie hatte das Gefühl, zumindest innerlich zu lächeln.
„Auch.“ antwortete Eri, die sich gerade einige kurze, aber schicke Kleider ansah.
Kleider, auf die Kagome's Blick fiel. Die von jungen Frauen ihres Alters gerne getragen wurden. Und von denen sich Kagome wünschte, sie auch wieder mit gutem Gefühl tragen zu können. Sich darin wohlfühlen zu können.
„Wir wollten aber auch, dass du auch mal wieder ein bisschen raus kommst. Außer, um zu deinen Terminen zu gehen.“ ergänzte Yuka, die eher weniger der Typ für Kleider war. „Hōjō-kun meinte, das könnte dir helfen.“


Sie wusste nicht, wo sie war. Sie konnte nur aus einem kleinen quadratischen Fenster sehen, vor dem ein schiefes Rollo hing und sah nicht mehr, als unendlich scheinendes, dichtes und undurchdringliches Grün.
In welchem sie schnell die Orientierung verlieren würde. Und wahrscheinlich würden sie sie eh finden und umbringen, bevor sie auch nur in der Nähe einer Stadt war. Falls es überhaupt eine im näheren Umkreis gab.
Sie wusste nicht, wo ihre Freundin Ayumi war. Wie es ihr ging. Ob sie noch lebte.
Sie wusste auch nicht, wie viel Zeit bereits vergangen war. Wie viele Tage. Was die Männer vorhatten. Mit ihr vorhatten. Sie hatte nur das Gefühl, dass sie das lieber nicht wissen wollte.
Sie wusste auch nicht, wieso gerade sie.
Was sie wusste, war, dass sie entführt und gefesselt war, im Unterschlupf einer Gang. Und dass sie nicht mal mehr in Mexiko, sondern irgendwo im tiefsten Guatemala war.
Sie wusste auch nicht, ob sie ihre Familie je wieder sehen würde. Ob die schon von ihrem Verschwinden wussten? Ihrer Mutter würde es das Herz zerreißen, das wusste sie.
Sie überlebte all diese Dinge in der Sengoku, einer so viel gefährlicheren Zeit als ihrer. Und nun wurde sie in dieser entführt und eingesperrt. War spurlos verschwunden.
Sie lehnte sich an die Wand neben ihr. Sie fühlte sich nicht nur unglaublich erschöpft, sondern auch unglaublich verloren, allein und...hilflos.
Ganz so wie damals, als sie im Shikon gefangen war.
//InuYasha...//
Etwas in ihr regte sich. Ein Gefühl...von Trotz. Von Sicherheit.
Sicherheit darüber, dass er alles in seiner Macht stehende tun würde, um sie zu finden.
„InuYasha...“

„Inu...Yasha...“




Kagome wahrt also erst mal etwas Distanz. Die wird ihr sicher eine Weile gut tun. Aber wieso eigentlich gerade sie?
Wer hat schuld an diesem ganzen Dilemma?
Bis nächste Woche zum Lesen^.<
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