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500 Years later...

GeschichteAllgemein / P18
Inu-Yasha Kagome
26.06.2020
15.01.2021
33
124.445
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26.06.2020 2.844
 
Alle Vergangenheit ist nur ein Prolog

-William Shakespeare-





1.Kapitel: 3 Jahre später – Stipendium





Oberstufe Abschlussfeier stand auf einem, mit Papierblüten, geschmückten Schild, das neben dem Tor der Oberschule angebracht war, an der diese Feier stattfand.
´´Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss.`` war aus den Lautsprechern des Gebäudes überall auf dem Gelände zu hören. Über das Gelände verteilt standen die vielen Schüler der Abschlussklasse, die dieses heute zum letzten Mal verlassen würden.
Mit ihren Abschlüssen in den Händen.
Mädchen weinten oder machten Fotos mit ihren Smartphones, von sich, ihren Freunden und den Rollen, auf denen ihre Abschlüsse dokumentiert waren.
Für sie würde mit dem Studium bald ein neuer, bedeutender Lebensabschnitt beginnen.

´´Kagome-chan!`` Die 19-Jährige mit dem schwarzblauen Haar drehte sich zu ihrer Freundin um, die sie rief.
Ihre großen braunen Augen glänzten.
„Konnichiwa, oba-sama.“ begrüßte Yuka die Mutter ihrer Freundin.
Und die für diesen besonderen Tag einen Kimono trug. Auch ihr Schwiegervater trug traditionelle japanische Kleidung.
„Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss.“ gratulierte sie den Freundinnen ihrer Tochter.
„Alle sind an der Universität aufgenommen.“ Kagome freute sich für ihre Freundinnen, die genau wussten, wie es für sie nun weiter gehen sollte.
„Das ist ja großartig.“ freute sich auch ihre Mutter für die Mädchen, die sie seit ihrer Kindheit kannte und die nun junge Frauen wurden.
„Ich werde Dolmetscherin.“ kam es überzeugt von Ayumi, die schon immer die akademisch Veranlagte der vier Mädchen war.
„Ich werde Bogenschützin.“ eröffnete Yuka ihren Berufswunsch, der die letzten 3 Jahre intensiv in ihr heran reifte. Sie war schon immer die Sportlichste von ihnen.
„Zuerst wirst du mal Miss Campus.“ kam es von Eri, die schon immer recht direkt und extrovertiert war.
Kagome lächelte, auch wenn es ihre Augen nicht ganz erreichte und von einer leichten Wehmut ihrerseits begleitet wurde.
War sie sich doch, im Gegensatz zu ihren Freundinnen, noch immer nicht sicher, was sie nun mit sich anfangen sollte.
Ihr Blick ging gen Himmel. Vor dessen hellem Blau einige weiße Wolken vorbei zogen. Sie hing ihren Gedanken nach, rekapitulierte noch einmal den wichtigsten Augenblick in ihrem Leben...

//Es ist jetzt 3 Jahre her//
Vor ihrem inneren Auge kam die Erinnerung wieder hoch.


Wie das Licht, das an der Stelle auftrat, an dem zuvor der Brunnen verschwand, das kleine Gebäude um diesen herum erleuchtete, als er an dieser Stelle wieder auftauchte.
In dieser Säule aus hellem Licht erschienen InuYasha und sie, gemeinsam saßen sie auf dem Rand des wieder erscheinenden Brunnens.


//3 Tage nachdem der Brunnen auf dieser Seite verschwand, erschien er wieder in einem Lichtstrahl und ich kehrte mit InuYasha zurück//
Sie erinnerte sich, wie erleichtert und aufgebracht zugleich Sōta in ihre Richtung lief.


„Nee-chan!“ rief er erleichtert aus.
Auch ihrer Mutter und ihrem Großvater sah man eine unglaubliche Angst und Sorge, aber auch Erleichterung an, wie sie sie nicht von ihnen kannte.
„Kagome!“
„Kagome!“
Sofort sprang sie vom Rand des Brunnens, stürzte sich ebenso erleichtert und glücklich darüber, ihre Familie wieder zu sehen, in die Arme ihrer Mutter.
„Mama!“
Tränen des Glücks und der Erleichterung standen in den Augen ihres Großvaters.
„Ich machte mir solche Sorgen um dich!“ sprach ihre Mutter, unter Tränen, aus, was Kagome in ihrem Gesicht sah.
„InuYasha rettete mich.“ erzählte sie ihrer Mutter.
Beide sahen zu dem Han'yō. Kagome lächelte vor Freude, in ihren Augen standen Tränen.
„InuYasha, ich danke dir.“ Die Worte blieben ihr im Hals stecken, als der Han'yō von demselben hellen Licht in den Brunnen gezogen wurde, ohne sich dagegen wehren zu können.
Erst wurde seine Erscheinung durchlässig, dann verschwand er vollkommen.
Sofort löste sie sich aus den Armen ihrer Mutter, stürzte zum Brunnen und sah in dessen dunklen Schacht.
„InuYasha!“ rief sie nach ihm. Doch von ihm war keine Spur zu sehen.


//Und somit waren die Brunnen nicht mehr miteinander verbunden//
Mittlerweile war Familie Higurashi, bis auf Sōta, der selber noch Schule hatte, wieder auf dem Weg nach Hause. Nur noch wenige Meter von der Treppe ihres Schreins entfernt, die Kagome in ihren Gedanken verbrachte.
//Ich kann InuYasha nie mehr wiedersehen//
Unzählige Male musste sich Kagome diesen Fakt in den letzten Jahren bewusst machen. Viel zu oft träumte sie nachts von der gemeinsamen Zeit mit ihren Freunden in der Sengoku. Auch Alpträume, in denen sie InuYasha verlor oder eine alte Frau wurde, ohne ihn jemals wieder gesehen zu haben, begleiteten sie oft....

Ein leichter und warmer Wind wehte am nächsten Tag über das Gelände des Schreins. Die warme Brise lies das Shimenawa, das um den Goshinboku gebunden war, leicht wehen.
Es war ein sonniger und angenehm warmer Frühlingstag. Mit leichten und angenehm kühlen Brisen.
Ein Wetter, das nicht zu der Gefühlswelt einer jungen Frau passen wollte, die an diesem Tag noch einmal zum Brunnen ging.
Zum letzten Mal wollte sie es an diesem Tag versuchen.
Ihr gingen langsam die emotionalen Kräfte aus, diesen Versuch immer und immer wieder zu unternehmen – immer mit demselben niederschmetternden Ergebnis.
In ihrem Outfit, das aus einem weinroten Top und einer rosaroten, dünnen Strickjacke, die sie darüber trug bestand, zu denen sie einen hellblauen Minirock mit weißem Muster am Saum und weinrote Ballerinas trug, stellte sie sich vor den Brunnen aus altem Holz, von dem ein feuchter und modriger Geruch ausging.
Die Hände missmutig ineinander gelegt, der Blick traurig und schwer.
//Ich frage mich, ob die Brunnen wegen meiner Gefühle nicht mehr miteinander verbunden sind//
Vor ihrem inneren Auge lebten die Erinnerungen an diese Zeit wieder auf, die sie als die schlimmste in ihrem Leben bezeichnete – gleich hinter den ersten Tagen in ihrer Zeit die sie brauchte, um zu verarbeiten, den Mann, den sie liebte, nie wieder zu sehen.


Aus der Illusion, die Oberschule zu besuchen, kehrte sie in die nicht enden wollende Dunkelheit des Shikon no Tama zurück.


//Als der Knochenfresserbrunnen verschwand und ich in die Finsternis geworfen wurde, war ich zutiefst verängstigt und traurig//


Sie war ganz allein, hatte panische Angst. Sie schrie nach ihrer Familie. Ihren Freunden. InuYasha.
Sie weinte und ihr Körper zitterte.


//Aber ich wusste nicht, dass ich 3 ganze Tage in der Finsternis verbrachte//


In der nächsten Sekunde lag sie ihrer Mutter in den Armen.


//Zur selben Zeit machten sich Mama, Jii-chan und Sōta große Sorgen um mich//
Noch heute plagte sie das schlechte Gewissen deswegen. Auch wenn sie wusste, dass nichts daran ihre Schuld war.
//Ich fühlte mich schrecklich//
Wieder kämpfte sie mit den Tränen, die sich in solchen Momenten immer aus ihren Augen kämpften. Auch wenn sie die letzten Jahre immer versuchte, sie zu unterdrücken. Es gelang ihr nie wirklich.
//Ich war so glücklich wieder hier her zurückzukehren//
Noch immer sah sie in das Dunkel des Brunnenschachts, aus der ihr eine feuchte Kühle entgegen kam.
//Und dann schloss sich der Brunnen//
Sie dachte an InuYasha, sein Lächeln.
//InuYasha, seit diesem Tag, dachte ich immer an dich//
Sie erinnerte sich, vor ihrem inneren Auge, wie es war.


In ihrer grün-weißen Mittelschuluniform in den Brunnen zu springen. Als würde sie Wasser umgeben. Und dazu dieses blauschwarze und von hellen Lichtpunkten durchzogene Licht, das sie dabei immer umgab.
Auf das weiße Licht zu, das am Ende des Brunnenschachts und hinter dem die 500 Jahre zurückliegende Vergangenheit, auf sie wartete.


//Der Grund, warum ich in die Sengoku-jidai kam//
Vor ihrem inneren Auge zersplitterte das Shikon noch einmal, nachdem sie sich dies wünschte.
//Der Grund, warum das Shikon no Tama verschwand und die Brunnen nicht mehr miteinander verbunden sind//
Die Sonne schien über ihr Wohnviertel, über dem derselbe hellblaue Himmel wie am Vortag lag, als sie ihren Abschluss bekam.
//Ich erfüllte meine Aufgabe und bin nun für immer in meiner Welt//
Kagome atmete noch einmal tief durch, legte ihre Hand auf den Rand des Brunnens.
//Eine Welt ohne InuYasha//
Auch wenn sie schmerzhaft wusste, wie sich eine solche Welt anfühlte, wollte sie nicht in einer solchen Welt leben.
//Aber InuYasha...//
Wieder musste sie mit den Tränen kämpfen.
Sie schloss ihre Augen.
//Ich...//
Der Griff ihrer Hand um den Balken wurde fester.
//...will bei dir sein!//

Diese Worte hallten in ihrem Kopf wieder. Sie klangen entschlossen. Nichts wünschte sie sich sehnlichster.
Doch als sie ihre Augen nach einem Moment öffnete, brauchte sie einige Momente, um zu realisieren und zu verstehen, was sie sah.
Sie sah...nichts.
Wie jedes Mal, wenn sie es in den letzten 3 Jahren versuchte.
Diesmal verlor sie den Kampf gegen ihre Tränen endgültig. Sie musste sich auf dem Rand des Brunnens abstützten, weil sie sonst auf ihre Knie gesunken wäre. Sie verstand einfach nicht, wieso ihr das Schicksal so etwas antat!
´´Kagome?``

Mit besorgtem Blick sah ihre Mutter, die hinter ihr, an die hölzerne Schiebetür des kleinen Gebäudes lehnend, stand, in dieses hinein. Sah auf den schwarzblauen Hinterkopf ihrer Tochter. Anhand seiner Position wusste sie, dass Kagome es erneut versuchte, wieder in den Brunnen sah.
Und sie wusste, dass sie es heute ein letztes Mal versuchen wollte.
Auch für ihre Mutter war es die letzten Jahre nicht leicht. Ihre Tochter so leiden zu sehen. Wusste sie doch, was diese für den jungen Mann aus der anderen Zeit empfand und das dies auf Gegenseitigkeit beruhte.
„Was ist los?“ stellte sie die Frage, auf die sie die Antwort schon vermutete, während sie die kleine Holztreppe zu ihrer Tochter hinunter stieg.
„Mama...“ Der tränenerstickte Ton ihrer Tochter verriet ihr alles, was sie wissen musste.
Trotzdem, um selber sicher sein zu können, stellte sie sich neben sie, sah in den dunklen Brunnenschacht hinunter.
Sie nahm sie einfach in den Arm.
„Mama, ich...“ Sie fasste ihre Tochter an den Schultern, drehte sie zu sich, sah die Tränen in ihren Augen, gegen die die junge Frau ankämpfte. Und die sie nun bei sich selbst aufkommen spürte.
„Kagome...“ Sie schloss ihre Augen, um ihre Tränen verdrängen zu können und versuchte, für ihre Tochter, aufmunternd zu lächeln. „Ist schon okay.“
In diesem Moment brachen alle Dämme bei der jungen Frau und sie fiel ihrer Mutter in die Arme. Genauso, wie vor 3 Jahren.
Liebevoll legte sie ihre Hand auf den Kopf ihrer Tochter, strich sanft über ihr seidiges und weiches Haar.
„Ich weiß, Kagome.“ Sie schloss ihre Arme um die 19-Jährige. Die sich nicht mehr zu beruhigen schien und immer weiter schluchzte. „Ich vermisse ihn auch.“ Auch sie schloss den Han'yō in ihr Herz, in der Zeit, in der sie ihn immer besser kennen lernte. Weshalb sie auch wusste, dass er der Einzige war, mit dem ihre Tochter glücklich werden konnte. „Sōta vermisst ihn ebenfalls.“ War er doch für ihren Sohn, der seinen Vater niemals kennen lernte, immer eine Art großer Bruder, ein männliches Vorbild, an dem er sich orientieren konnte.
„Mama, ich... Was...“ Immer wieder musste sie schluchzen, Luft holen. „Was soll ich denn...jetzt machen?“ Mit Tränen in den Augen sah sie ihre Mutter an.
So viel Hoffnung setzte sie im Vorfeld darauf, dass es funktionieren und sie InuYasha und ihre Freunde wiedersehen konnte. Zu ihnen zurück und bei und mit ihnen leben konnte. Mit InuYasha.
Hier, in ihrer Zeit, wusste sie absolut nicht, wie es nun mit ihr weiter gehen sollte. Sie hatte keinerlei Perspektiven.
„Kagome, ich weiß, dass du deinen Weg schon gehen wirst.“ Dieses Mal war das aufmunternde Lächeln ihrer Mutter echt. „Das wusste ich immer. Und bis jetzt war es immer so. Du bist ein schlaues Mädchen, Kagome. Ich weiß, dass du deinen Weg im Leben finden wirst und ich vertraue dir dabei.“
Mit den Worten ihrer Mutter fielen viele Sorgen und emotionaler Ballast von ihren Schultern. Auch, wenn es noch nicht alles war und es sicherlich einen, momentan, nicht absehbaren Zeitraum gab, den sie brauchen würde, um damit klar zu kommen, InuYasha und die anderen nie wieder zu sehen, so beruhigte es sie dennoch, dass ihre Mutter an sie glaubte und ihr vertraute.
Noch einmal schniefte sie. Wobei ihr ein bestimmter Geruch in die Nase stieg.
„Du wolltest mich wohl zum Mittagessen holen.“
Ihre Mutter lächelte liebevoll, nickte und wischte ihr liebevoll ihre Tränen mit ihrem Zeigefinger von ihren Wangen.
In der Küche kochte das Lieblingsessen ihrer Tochter vor sich hin.
Hätte diese ihre Zeit verlassen, um in die Vergangenheit zurückzukehren, wäre dies das Abschiedsessen ihrer Familie gewesen, um diesen besser verarbeiten zu können. So konnte sie ihre Tochter damit ein wenig trösten.
So oder so, sie kochte es nicht umsonst.

Kagome folgte ihrer Mutter. Blieb an der hölzernen Schiebetür aber noch einmal stehen und wandte sich kurz um, sah über ihre Schulter zum Brunnen.
Mit gemischten Gefühlen in ihrer Bauchgegend.
Dann schloss sie die hölzerne Schiebetür hinter sich und ging ins Haupthaus zurück.
Wo ihr etwas auffiel, als sie sich in der Küche an den Tisch setzen wollte.
Ein brauner, A4-großer Umschlag, der auf diesem lag.
Sōta würde jeden Moment aus der Schule kommen und ihr Großvater von einem Arzttermin.

„Was ist das, Mama?“ frage sie diese nach dem noch ungeöffneten Umschlag.
„Das war heute Morgen für dich in der Post.“ Kagome sah, dass er an sie adressiert war. „Ich dachte, ich lege ihn erst mal hier hin. Falls du...gegangen wärst, hätte es sich ja erübrigt. Jetzt kannst du ihn ja öffnen.“ Sie legte eine Hand auf die Schulter ihrer Tochter, die zustimmend nickte.
Ohne auf den Absender zu sehen, öffnete sie den Umschlag. Las zuerst das Schreiben, das dieser enthielt.
Ihre Augen rasten über das Papier, wurden immer schneller, umso weiter sie im Text kam. Aufgeregt krallten sich ihre Finger in das Papier und ihre Augen weiteten sich, vor Überraschung.
„Was ist denn, Kagome?“ wollte ihre Mutter wissen. „Was steht denn drin?“
„Mama, das ist...“ Kagome sah auf den Briefkopf.
Das Schreiben kam von der Mirai Corporation.
Japans bedeutendster Technologiekonzern.
„D-Die Mirai Corporation bietet mir....ein Vollstipendium an. A-An der Keiō.“ Kagome's Lippen zitterten ein wenig. Ihre Mutter sah sie überrascht an. „Sie wählten mich...aufgrund meiner Leistungen und meiner Persönlichkeit aus.“
Was die junge Frau nicht verstand.
Ihre Leistungen waren weder überragend gut, noch grottenschlecht. Sicher, sie nutzte sehr viel ihrer Zeit, um zu lernen. Vor allem, damit sie nicht jede Minute an InuYasha und ihre Freunde denken musste und auch eine Aussicht auf ein Studium und einen guten Job hatte. Aber ihre Leistungen reichten doch bei Weitem nicht für eine der Eliteuniversitäten des Landes aus.
Auch an ihrer Persönlichkeit wusste sie nicht, was sie irgendwas von anderen abhob.
Wie sie es in der Illusion sah, die das Shikon ihr damals vorspielte, entschied sie sich mit ihren Freundinnen für den Tennis-Club ihrer Schule. Und als sie am ersten Nachmittag in diesem, um den Platz laufen sollten, hörten ihre Freundinnen und sie die Pfeile des Kyūdō-Clubs, den es an ihrer Oberschule auch gab. Ihre Freundinnen fanden die Bogenschützinnen auch sehr interessant und faszinierend. Doch bei ihr riss das Bild der jungen Frauen mit ihren Bögen und das Geräusch der Pfeile nur schmerzhafte Wunden auf.
Dafür interessierte ihre Freundin Yuka sich immer mehr für diesen Sport und wechselte schließlich zum Kyūdō, während die anderen beim Tennis blieben.
Kagome verstand einfach nicht, wieso ein Konzern wie die Mirai Corporation, ihr ein Vollstipendium für eine Universität wie die Keiō anbot. Und dann noch mit dieser Begründung.
„Es scheint aber nur auf zwei Studiengänge beschränkt zu sein.“ riss ihre Mutter sie aus ihren Gedanken, die das Schreiben über die Schulter ihrer Tochter las. „Die du entweder einzeln oder zusammen studieren kannst.“ wies sie Kagome drauf hin.
„Geschichte und Archäologie.“ las Kagome laut vor....

„Nani?!“ kam es unisono von ihren Freundinnen, Hōjō und dessen Freundin, die nun auch zu ihrem engeren Freundeskreis gehörte, als sie sich mit ihnen am nächsten Tag in ihrer Stammfiliale von Wacdnalds traf.
Hōjō war nun mit ihrer ehemaligen, jüngeren Mitschülerin zusammen, die ihm in der Mittelschule damals auffällig hinter her lief. Wie auch Kagome und ihre Freunde besuchte sie nun dieselbe Oberschule, im zweiten Jahr.
„Ein Stipendium?“ Eri glaubte es noch immer kaum.
„Und dann auch noch für die Keiō.“ Kagome wurde etwas rot um die Nase. Zu gern hätte sie Ayumi diesen Erfolg gegönnt, die trotz ihrer Leistungen und dem auch bestandenen Aufnahmetest, aufgrund der Vielzahl der Bewerber, nicht angenommen wurde. Aber Kagome machte sich deswegen keine Sorgen um die Zukunft ihrer Freundin. Sie wusste, wie würde auch so erfolgreich werden.
„Da wird man ja richtig neidisch, Higurashi.“ Hōjō war etwas verlegen. Mit einem Studienplatz in Medizin hatte er bis jetzt, von ihnen allen, den größten Jackpot gehabt.
„Und dann auch noch von einem Konzern wie der Mirai Corporation.“
Kagome nickte nur bescheiden. Die ganze Zeit über war sie ruhig. Sie wusste ja selber kaum, was sie dazu sagen sollte, oder davon halten.
„Ich sollte mich wohl ein bisschen über diese Firma erkundigen.“ Sie trank einen Schluck ihres Softdrinks.
Eri recherchierte währenddessen sofort auf ihrem Smartphone.
„Du solltest diese Chance auf jeden Fall wahrnehmen.“ ermutigte Hōjō's Freundin sie, die ihr gegenüber saß und aufmunternd lächelte.
„Aber es ist fast so, als würden die von der Mirai Corporation Kagome-chan ziemlich gut kennen.“ meinte Yuka und aß eines ihrer Pommes.
„Stimmt, die letzten Jahre interessierte sich Kagome-chan ja auffallend für Geschichte.“ ergänzte Ayumi. „Und Archäologie passt wirklich gut dazu.“
Kagome nickte zustimmend....
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