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Briefe an Lena

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character) SGS Essen
26.06.2020
07.12.2020
12
33.566
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26.06.2020 2.665
 
Kapitel 1

Jeder kennt dieses Mädchen. Unsichtbar, Streberhaft, Unsportlich, ohne Freunde. Also ein richtiger Außenseiter. Ich meine was beschwere ich mich. Mit meinen dunkelblonden Haaren, großer runden Brille, etwas zu viel auf den Rippen und meiner stillen Art, passte ich nicht in die großen Fluren in meiner Schule. Das einzige wofür mich jeder kannte, war mein Geschäft, Hausaufgaben zu verfassen. Keine 1, kein Geld. Was für mich bedeutet 7 Aufsätze zu schreiben, die alle komplett verschieden waren und vom Inhalt doch gleich sind. Also saß ich manche Abende ellenlang um Interpretationen von Shakespeare oder Gedichten zu schreiben. Pro Arbeit würde ich 15 Euro kassieren. Geld welches ich dringend brauchte. Ich lebte bei meiner Großmutter, die mit ihrer kleinen Rente nicht gerade viel abdeckte. Was bedeutet ich arbeitete nach der Schule im Café oder am Bahnhof. Trug am Wochenende Zeitungen aus oder Babysitte. So konnten wir uns genügen zu Essen kaufen und ich meinen Bibliotheksausweis bezahlen. Aber eigentlich geht es gar nicht wirklich um mich. Nein, eigentlich geht es um sie.

Mein Blick ging durch das Klassenzimmer. Lena Oberdorf. Fußballstar und beliebtestes Mädchen der Schule. Alle wollten mit ihre Befreundet sein. Mit ihren Schulterlangen braunen Haaren und braunen Augen, sah sie wirklich wunderschön aus. Ihre Stimme war etwas tiefer, aber das passte irgendwie zu ihr. Dazu natürlich der Trainierte Körper. Innerlich seufzte ich auf und sah wieder nach vorne. Frau Arndt sprach gerade über unsere Gruppenarbeit, die wir bald in Angriff nehmen mussten, als es klingelte. Jeder lief aus dem Zimmer, als auch ich als letzte nach vorne lief. „7 Aufsätze über Othello.“ „Nur einen.“ Sie grinste mich an. „Weißt du, wenn ich nicht wüsste das du das Geld brauchst, würde ich dich melden, aber dann müsste ich die Aufsätze derer lesen, die sie wirklich verfasst haben. Und das möchte ich mir nur ungerne antun.“ „Ich helfe ihnen doch immer wieder gerne.“ „Franzi.“ Ich sah auf. „Das ist für dich.“ Sie gab mir ein Anmeldebogen für ein Sommerprogramm für Literatur und Musik. „Frau Arndt sie wissen doch, dass ich im Sommer arbeiten muss.“ „Schau es dir nur einmal an. Du hast eine Begabung zu schreiben und es wäre einfach Schade, wenn du dieses Talent einfach wegwirfst.“ Ich nickte und steckte es zwischen meinen Block. „Einen schönen Tag noch.“ „Dir auch.“ Sie lächelte mich an und ich lief zu meinem Spind. Jetzt nur noch zwei Stunden Sport überstehen und dann ist die Woche auch schon wieder um. „Hey, Woods.“ Lukas, vom Fußballteam, lehnte sich an den Spind neben meinen. „Was?“ „Kannst du meine Matheaufgaben erledigen. Scheinbar müssen wir die am Montag abgeben.“ Er gab mir ein Zettel mit den Aufgaben und mein Geld. „Wegen mir.“ Er salutierte und verschwand. Seufzend packte ich die Aufgaben in den Block zu den Anderen die ich zu erledigen hatte. Mit meinem Sportbeutel lief ich rüber zur Turnhalle. Die meisten aus meiner Klasse waren schon in der Kabine. Ich ging ganz nach hinten und legte meinen Beutel ab. Alle quatschten mit einander, über die neusten Trends oder irgendwelchen Sachen auf Instagram. Lena saß einfach auf ihrer Bank und tat so als würde sie Lin zuhören. Das Tat sie öfters, wenn sie eigentlich für sich sein würde. Ich fing an mich umzuziehen. „Man Woods, du solltest wirklich dein Geld mehr in Klamotten und Sport investieren.“ Bella grinste mich arrogant an. Sofort zog ich mein Shirt über meinen Körper und setzte mich um meine Schuhe anzuziehen. „Hast du mich gehört. Jetzt ist sie auch noch schwerhörig.“ „Lass sie doch in Ruhe. Komm wir sollten eh reingehen.“ Überrascht sah ich kurz zu Lena, die aber nicht in meine Richtung sah. Nachdem ich meine Trainingsjacke übergezogen hatte, lief ich ebenfalls in die Sporthalle. Während alle anderen mit kurzer Hose und Shirt Sport machten, blieb ich lieber mit meiner Trainingshose und Jacke hier. Bei Spielen wurde ich eh als letzte aufgerufen oder jeder weiß, dass man mir am besten keinen Ball zu wirft. Zu meinem grauen spielten wir heute Fußball. Na super. Ich schob meine Brille etwas höher und setzte mich auf die Bank. Frau Lindner, unsere Sportlehrerin, stand im Trainingsanzug vor uns. „Ok, Klasse. Da wir mit dem Basketball durch sind, kommen wir jetzt zum Fußball. Zuerst macht ihr euch warm, bevor wir euch in zwei Teams einteilen.“ Alle nickten und schienen begeistert, während ich als einzige innerlich schrie. Warum kann ich Sport nicht einfach abwählen. „Ok, dann los. Vier Runden.“ Alle liefen los und ich folgte langsam. Frau Lindner wusste das ich was Sport anging eine Niete bin, aber irgendwie schaffte ich es trotzdem immer auf eine drei. Nach vier Runden musste ich schon leicht keuchen und setzte mich zurück auf die Bank. Während Lena und Bella die Teams wählten. „Franzi.“ Ich sah auf. Lena winkte mich zu sich. Na super. „Zum Glück haben wir nicht Woods.“ Bella grinste nur und ich verdrehte die Augen. „Zum Glück muss ich nicht in dein Team.“ „Du wirst sehen. Nach der Stunde hättest du dir gewünscht in meinem Team zu sein.“ „Bella ist ok. Besprecht wer welche Position übernimmt.“  Frau Lindner ging dazwischen und ich stellte mich wiederwillig zu meinem Team. Lena nahm sofort die Führung und verteilte alle auf ihrer Position. „Aber wer geht ins Tor.“ Sofort sahen alle anderen zu mir. „Ich.“ Überrascht sah ich auf. „Keine Sorge ich stehe genau vor dir. Du hast gar nichts zu tun.“ „Als ob mich das wirklich beruhigt.“ Ich schnappte mir die Handschuhe und stellte mich ins Tor. Frau Lindner sah dem Ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen. „Willst du deine Brille lieber Absetzen.“ „Dann kann ich auch gleich rausgehen.“ „Warum magst du kein Fußball.“ „Es liegt nicht am Fußball. Sport an sich ist nicht mein Ding.“ „Du bist komisch.“ Sie schüttelte lächelnd den Kopf und die anderen stießen an. Ich schob meine Brille nach oben und wartete ab. Am Anfang war alles recht langweilig. Lena hielt sich an ihre Worte und fing alles ab, weshalb es mir eigentlich ganz gut ging. Erst zum Ende hin, wurde das Spiel offener. Es stand 1:0 für uns, aber Bella sah so aus, als hätte sie eine Mission. Sie lief an Anna und Lisa vorbei. Ich hob ängstlich die Arme und hoffte einfach den Ball nicht voll abzubekommen. Lena versuchte dazwischen zu gehen, wurde aber von Victoria abgeblockt, weshalb Bella auf mein Tor schoss. Mit großen Augen sah ich wie der Ball direkt auf mich flog. Reflexartig hob ich die Arme. Nur die Wucht des Balles hatte ich nicht berücksichtigt. Ich flog nach hinten und landete hart auf dem Parkett.

„Hey, bist du ok.“ Langsam öffnete ich die Augen und nahm die Hände nach unten. „Habe ich überlebt.“ „Ja, hast du.“ Lena grinste und half mir hoch. Der Ball lag im aus. „Habe ich ihn gehalten.“ „Jep, irgendwie.“ Ich grinste auf. „Woods, freu dich nicht zu früh.“ Bella sah mich wütend an. „Mir egal. Ich habe einen gehalten.“ Grinsend nahm ich den Ball und passte raus zu Lisa. Kurz danach war die Stunde vorbei. Zum Glück. Wir gingen in die Umkleide und Bella stellte mir ein Bein, als ich zu meinen Sachen wollte. Ich fiel und verlor meine Brille. Alle fingen an mit Lachen. Schnell stand ich wieder auf und nahm meine Brille. „Pass lieber auf, wohin du läufst.“ „Sehr witzig.“ Ich zog mich um und packte meine Sachen ein. Sobald ich meine Sachen geholt hatte, fuhr ich mit dem Fahrrad zum Café. Wie jeden Nachmittag war es am Anfang ruhig. So hatte ich Zeit meine Hausaufgaben zu erledigen. „Und wie viele Extra Aufgaben hast du übers Wochenende.“ „Genug um mir später zwei neue Saiten für meine Gitarre zu kaufen.“ „Sind sie schon wieder gerissen.“ „Leider.“ Peter Lehmann, war der Geschäftsführer und wirklich sehr nett zu mir. Wir sahen auf, als Kunden reinkamen. Es waren Frau Oberdorf und Frau Lindberg. „Hallo, Guten Tag.“ Ich lächelte beide an. „Franzi, schon wieder fleißig.“ „Immer doch.“ Ich lächelte beide an. „Latte mit Karamell und doppelter Espresso mit Milch.“ „Ja, bitte.“ Ich nickte und machte mich an die Arbeit. Mit beidem fertig, gab ich ihnen die Becher. „7 Euro bitte.“ Ich bekam 10. „Stimmt so.“ Beide gingen und ich schmiss 3 Euro in die Trinkgeldkasse. „Was ist das?“ Peter hielt die Flyer vom Sommercamp hoch. „Ach nur etwas, was mir Frau Arndt mitgegeben hat.“ Ich winkte ab. „Aber das klingt doch perfekt für dich. Du liebst doch Literatur und Musik.“ „Es ist im Sommer. Da muss ich arbeiten um mir die neuen Bücher leisten zu können, für das neue Schuljahr. Außerdem kann ich Oma nicht ein paar Wochen alleine lassen.“ „Wie geht es ihr?“ „Nicht so gut. Die neuen Medikamente sind für ihren Kreislauf nicht so gut, außerdem sind sie verdammt teuer.“ Ich kümmerte mich nebenbei um die neuen Kunden. Es sind sowieso jeden Tag dieselben. „Du weißt, wenn du Hilfe brauchst.“ „Es geht schon. Gerade wie es ist passt alles.“ „Wie wäre das?“ Er nahm ein Glas vom Regal und steckte den Flyer hinein und stellte ihn vor die Kasse. „Wir sammeln dir einfach etwas Geld. Vielleicht kannst du ja dann trotzdem dahin.“ „Das ist wirklich lieb von dir.“ „Du bist wie eine Tochter für mich.“ Er lächelte mich an und drückte mich an ihn, als die Türklingel erneut ging. Bella und ihre Clique kamen herein und ich seufzte auf. „Woods.“ „Was darf es heute sein?“ „Ein fettfreien Latte Macchiato, mit doppelten Espresso, laktosefreier Sahne und ein Schuss Kokos.“ „Wegen mir.“ Ich bereitete ihr diesen zu. Danach arbeitete ich die Bestellungen der anderen ab. Zum Glück waren die recht harmlos. „Geht das zusammen oder jeder einzeln.“ „Zusammen.“ „17 Euro.“ Sie gab mir 20 und ich ihr 3 zurück. Alle verschwanden während ich zu meinen Hausaufgaben zurück ging. Nachdem ich mit Mathe, Geographie, Physik und Chemie fertig war, wollte ich gerade mit Deutsch beginnen, als ein neuer Kunde kam. Ich kannte ihn vom Sehen. Er spielte im Fußballteam. „Hi, was darf es sein.“ „Ein Cappuccino.“ Ich nickte und bereitete ihn vor. „Du bist doch Franzi oder?“ „Ja?“ Ich sah zu ihm auf, während ich den Deckel auf den Becher machte. „Ähm.“ Er holte einen Umschlag heraus. „Welches Fach? 2-4 Seiten 10 Euro. 5-8 Seiten 15 Euro. Mehr als 8 mach ich nicht.“ „Nein, ich will nicht das du meine Schulaufgaben machst.“ „Ok.“ Ich gab ihm den Becher. „3,50€.“ Er nickte und gab mir 5. Ich gab ihn das Wechselgeld zurück und er schmiss es in das Glas, das Peter mit dem Flyer eben dahingestellt hat. „Was willst du dann?“ „Kannst du mir helfen einen Brief zu schreiben.“ „Wer schreibt heute noch Briefe?“ „Ich fand es romantisch.“ Er zuckte die Schultern. „Briefe sind persönlich. Du solltest ihn selbst schreiben.“ „Habe ich. Kannst du mal drüber schauen.“ Er gab ihn mir und ich öffnete das Blatt Papier. „Liebe Lena…“ Ich sah sofort auf. „Sorry, das geht mich nichts an.“ „Nein, warte. Ich bezahle dich auch. Bitte.“ Ich las weiter.

Liebe Lena,

ich wollte dir diesen Brief schreiben, weil ich dich mag. Du bist so sportlich und siehst klasse aus. Da ich mich aber nicht traue, dachte ich schreibe ich dir. Außerdem ist es romantischer.

Ich würde gerne mal mit dir ausgehen. Wir könnten ins Diner und Pommes und Milchshakes bekommen. Ich mag es besonders meine Pommes in den Schokoshake zu tunken.

Also was sagst du? Abendessen im Pepper.

Liam

Mein Blick ging zu ihm hoch. „Ok und wo willst du da jetzt meine Hilfe.“ „Ist er gut.“ „Naja, du hast massenhaft Schreibfehler drinnen und so wirklich aussagekräftig ist er auch nicht.“ „Ok, gut. Kannst du mir helfen.“ „Warum willst du ihr eigentlich ein Brief schreiben.“ „Ich liebe sie?“ „Hast du je mit ihr gesprochen.“ „Nein.“ „Also woher weißt du, dass es Liebe ist.“ Fragend sah ich ihn an. „Sie ist das erste was mir in den Sinn kommt morgens und auch den ganzen restlichen Tag kann ich nur an sie denken.“ „Also mit dem Brief hier wird das nichts.“ Ich gab ihn diesen zurück. „Deshalb bin ich ja hier. Kannst du mir helfen.“ „Ich schreibe dir bestimmt keinen Brief in dem du Lena deine Liebe gestehst.“ „Bitte. Ich bezahle dich auch.“ „Nein. So etwas mach ich nicht.“ Er seufzte auf und ging dann. „Was war das?“ „Keine Ahnung.“ „Ging es um die Lena?“ Peter sah mich fragend an. „Ja.“ „Du hast alles richtiggemacht. Wenn es dem Jungen ernst ist, dann muss er das selbst machen.“ „Ja.“ Den restlichen Nachmittag blieb es ruhig, bis ich gegen 17 Uhr nachhause fuhr. Oma stand in der Küche, als ich eintrat. „Hallo Omi.“ „Franzi, schon zuhause.“ „Ja.“ Ich nahm ihr die schwere Pfanne ab. „Wie war dein Tag.“ „Gut. Hast du deine Saiten bekommen.“ Ich nickte. „Ja. Ist es ok wenn ich nach oben gehe.“ „Nein, mach nur. Essen gibt es in einer Stunde.“ „Ok, super.“ Ich gab ihr ein Kuss auf die Wange und lief nach oben. Mein Zimmer war eigentlich der Abstellraum. Neben dem Bett, stand hier ein Schrank für meine Klamotten und einige Regale die über die ganze Wand gingen. Dort Bunkerte ich meine Bücher. Ich setzte mich auf mein Bett und holte meinen alten Laptop raus. Dort schrieb ich die 5 Seiten für Frau Arndt ihre Aufgabe. Das Thema hieß Sturm und Drang Zeit. Wir sollten den Hintergrund der Epoche erläutern und welche Schriftsteller in der Zeit lebten. Der Vorteil hier war, dass wir uns immer nur einen raussuchten mussten. Weshalb ich für die anderen 5 Aufsätze die ich schreiben musste, andere Schriftsteller nehmen konnte. Für meinen nahm ich Goethe, während ich für die anderen Schiller, Klinger, Wagner, Herder oder Schubert nahm. Ich war gerade an dem zweiten Aufsatz, als meine Oma mich zum Essen rief. Unten am Tisch setzte ich mich und sah auf meinen Teller. Viel Gemüse und einen kleinen Klops. „Guten Appetit.“ Ich fing an mit Essen. „Ach Claudia rief an. Könntest du morgen Nachmittag auf Max aufpassen. Sie und Frank fahren Lena zu einem Spiel.“ „Kann ich machen.“ „Wunderbar. Du sollst um 13 Uhr da sein.“ Ich nickte und trank von meinem Wasser. „Ich geh morgen nach dem Post austragen Einkaufen. Machst mir eine Liste, was wir alles brauchen.“ „Natürlich.“ Sie lächelte und ich aß meinen Teller auf.

Nach dem Essen wusch ich ab, als ich merkte, dass das Wasser nur noch kalt war. „Oma, ist der Boiler schon wieder kaputt.“ „Weiß nicht.“ Ich lief in den Keller und sah mir das Ding an. Wasser lief aus. Na super auch das noch. „Und?“ „Er ist wieder undicht.“ „Ich rufe Bernd an. Der kann das bestimmt reparieren.“ Sie ging zum Telefon, während ich Lappen und Eimer holte. Zuerst machte ich den Boden sauber, bevor ich eine Taschenlampe holte und mir den Dichtungsring ansah. Es dauerte nicht lange, bis Bernd bei uns war. Wohnte er nur drei Häuser weiter. „Linda, schon wieder das alte Ding.“ „Sieht so aus.“ Er kam zu mir nach unten. „Ach Franzi, was haben wir hier?“ Er kniete sich hin und sah sich das Problem an. „Ich kann ihn dir flicken, aber ihr braucht einen neuen. Das Ding hält vielleicht noch ein paar Tage.“ „Ok. Weißt du was so ein Ding kostet.“ „Ich könnte mich schlau machen. Sobald ich was weiß, gebe ich dir Bescheid. Das Problem ist das ihr keinen einfachen nehmen könnt.“ „Danke.“ Er wechselte die Dichtung und sah sich die Leitung an, bevor er wieder alles anstellte. „So das sollte erst einmal halten.“ „Danke sehr.“ „Ach was. Ihr wisst doch. Wenn etwas ist müsst ihr nur anrufen.“ Er lächelte mich an und lief dann nach oben. „Habt noch einen schönen Abend.“ „Ich back dir bei Gelegenheit mal wieder einen Kuchen.“ „Dein Schokokuchen ist der beste.“ Meine Oma lächelte ihn an, was mich ebenfalls lächeln ließ. Etwas später saß ich mit meinem Laptop hier unten. Oma sah sich jeden Abend eine andere Romanze an. „Oma, wie…“ „Shh, das ist die beste Stelle.“ Ich lächelte und sah wieder auf meinen Laptop. Als der Film vorbei war, ging sie schlafen. Ich saß noch eine Weile hier, bevor auch ich schlafen ging. Musste ich morgen sehr früh raus.
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