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Rise of Equestria: Fighting the Pegasi

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P18
OC (Own Character)
25.06.2020
20.11.2020
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25.691
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07.07.2020 1.488
 
In den frühen Morgenstunden machten wir uns wieder auf den Weg. Neon Dust war vorerst zu unserer Reisegruppe dazugestoßen und somit waren wir zu dritt. "Wir sind nicht mehr weit von Canterlot entfernt." sagte Neon Dust zu uns. "Canterlot?" fragte Suzu und schaute verwirrt. "Canterlot ist die Hauptstadt des jungen Königreiches und soll ein Zeichen setzen. Es zeigt was erreicht werden kann wenn alle Zusammenarbeiten." klärte ich sie auf. "Interessant, aber warum?" wunderte sich Suzu. "Um Präsenz zu zeigen, um zu sagen 'wir sind das Volk' wenn du mich fragst ist es einfach nur ein Schwanzvergleich" antwortete ihr Neon Dust. Während beide sich noch darüber unterhielten was ein Schwanzvergleich ist und was das mit einer Stadt zu tun hat klinkte ich mich aus dem Gespräch hinaus. Wie soll ich vorgehen wenn wir Canterlot erreicht haben? Sollte ich fragen ob ich zum Anführer darf oder gehe ich einfach zu den Wachen? Ebenfalls wusste ich auch nicht was ich sagen sollte. Aber im Endeffekt werde ich sowieso improvisieren müssen. Mir war nicht sicher wie das Gespräch laufen wird. Soweit ich weiß hält sich das junge Königreich aus allen Konflikte ln raus, solange sie nicht selbst angegriffen werden, um ihren Frieden zu wahren.

Auf unserem Weg begegneten wir einer Gruppe, zwei Schwertkämpfer und eine Bogenschützin begleiteten einen unbewaffneten Hengst welcher ein Wagen zog. Er wirkte zwar alt aber dennoch sehr fit, immerhin konnte er seinen Wagen noch ziehen. Sein Fell war braun und die blonde Mähne lag ihm um sein Gesicht herum, auf seiner Flanke waren einige Bits zu sehen. Wir gingen zu dem Unbewaffneten, etwas älteren, Erdpony Hengst und er fing an sich mit uns zu Unterhalten. "Na meine jungen Damen? Hätten sie Interesse daran sich mein Sortiment anzusehen?" fragte er uns. "Uh, ein Händler. Nehmen sie auch Ware an?" fragte Suzu. "Aber sicher doch ich bin für jeden Handel offen." Beide unterhielten sich über verschiedenste Tauschgeschäfte und Suzu fing an unseren ganzen zusammen Gesammelten kram zu Tauschen oder zu Verkaufen. Seine Begleitung sah eher unfreundlich aus im Gegensatz zu dem alten Hengst, daher wollte ich sie nicht nerven. Während sich Suzu sich sein Angebot ansah, begann ich ein Gespräch mit ihm. "Fahrender Händler nehme ich an." begann ich. "Jawohl meine Dame. Rusty Ghost mein Name. Ich fahre durch das ganze Land um die Dörfer in, sagen wir mal, 'Problemgebieten' zu versorgen." "Mit Problemgebieten sind sicherlich die Zonen der Rassen gemeint. Sehe ich das richtig?" "Da traf dein Huf voll ins Schwarze. Diese Ponys haben nicht die Möglichkeit für den Handel ihre Heimat zu verlassen. Also kommt der alte Rusty Ghost und bringt den Handel zu ihnen." Neon Dust kam zwischen uns und schaute den Hengst an. "Um ihnen das zu nehmen was sie noch haben? Das Geschäft läuft doch immer zugunsten des Verkäufers." griff sie ihn an. "Aber, Aber meine Dame. Natürlich möchte auch ich etwas verdienen, das beschränkt sich allerdings auf die Bezahlung meiner Begleitung, sowie einem Schlafplatz, Verpflegung und genug um mein Sortiment wieder aufzufüllen. Das bedeutet aber nicht das ich diese Ponys alles nehmen möchte was sie noch in ihren Hufen halten können." "Das kannst du zwar behaupten, aber ihr Händler seid doch alle gleich, Gewinnorientieren und Verschlagen!" "Mehr als ihnen mein Standpunkt zu erklären kann ich leider nicht tun. Wenn sie mir nicht glauben, dann ist das sehr schade." Danach ging sie einfach mit einem genervten und aggressiven Gesichtsausdruck. Was wollte sie damit erreichen? Ich verstand ihre Provokation nicht, doch das war mir erstmal egal. Suzu beendete ihren Bummel und wir verabschiedeten uns von dem Hengst. "Vielleicht sieht man man sich ja wieder meine Damen. Der Handel ist überall." sagte er zum Abschluss bevor wir wieder anfingen weiter zu Reisen. Nach ein paar Stunden laufen sowie interessanten spielen auf welche man nach drei Runden keine Lust mehr hatte, erreichten wir Canterlot. Die Stadt war noch übersät von Baustellen. Aber trotzdem musste ich sagen das diese Stadt beeindruckt war. Neon Dust interessierte der Anblick nicht. Sie starrte gelangweilt geradeaus und wartete darauf das wir weiter gingen. Suzu im Vergleich wurde ganz zappelig und man konnte gut erkennen das ihre Augen vor Erstaunen glänzten. Suzu schaute sich jede Ecke an an welcher wir vorbeigegangen sind während wir ein Gasthaus suchten. Nachdem wir eines gefunden hatten gingen wir drei hinein. Viele verschiedene Ponys saßen um die runden Tischen und tranken ihre Getränke. Ansonsten waren viele Gemälde, ein Tresen mit Krügen und Flaschen dahinter und direkt neben dem Tresen eine Treppe nach oben. Wir sprachen mit dem Gastwirt, eine junge Einhornstute mit rotem Fell, welches mit wenigen weißen flecken an ihren Wangen verziert war, und einer gemachten schwarzen Mähne. “Guten Tag, ihr scheint Reisende zu sein, kann ich euch ein Zimmer anbieten? Es kostet nur 20 Bits pro Nacht.” fragte sie uns fröhlich. “Woher weißt du das wir Reisende sind?” fragte Suzu erstaunt. Neon Dust stupste sie stark an, so das fast ihr Hut heruntergefallen wäre und antwortete ihr. “Das ist nicht sonderlich schwer zu erkennen, Pains Schwert, mein Bogen und die Taschen deuten stark darauf hin.” “Wir nehmen gerne ein Zimmer.” sagte ich und legte 20 Bits auf den Tresen. Die Gastwirtin legte darauf einen Schlüssel vor mir hin. “Erster Stock, dritte Tür links. Sollte etwas sein sprecht mich doch bitte darauf an.” sagte sie mit einem lächeln. Ich bedankte mich und gingen mit dem Schlüssel nach oben in unser Zimmer. Das Zimmer war mit einer gewöhnlichen Kommode mit einer Vase darauf, einem Kleiderschrank, einen kleinen Viereckigen Tisch, einer Couch und einem Doppelbett bestückt. Nachdem wir hinein gegangen waren schaute ich Neon Dust fragend an. “Warum schaust du mich so komisch an?” fragte sie etwas verwundert und unterbetont genervt. “Warum bist du mit hier? Immerhin sind wir in Canterlot angekommen. Weshalb bleibst du bei uns?” fragte ich sie darauf. “Weiß nicht, ich möchte schauen wie du dein Ziel erreichst. Vielleicht kann ich dir als beste Bogenschützin der Welt helfen.” “Wenn du meinst.” Auch wenn sie überheblich und ziemlich Selbstverliebt war konnte sie mir vielleicht wirklich helfen. Ich könnte jede Hilfe brauchen welche ich bekommen kann. Trotzdem war sie mir nicht geheuer. Weiterhin war sie für mich ein kleines Mysterium und ich konnte sie immer noch nicht direkt einschätzen. Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten setzte ich mich auf das sehr bequeme und weiche Bett. "Wollen wir uns noch ein wenig die Stadt ansehen?" fragte Suzu mit einem breiten Lächeln. "Ich könnte euch ein wenig führen, ich war ja immerhin schon öfter hier." bot Neon Dust uns an. "Ich bleibe hier, ich fühle mich nicht so danach." antwortete ich. Eigentlich wollte ich am liebsten gar nicht hier bleiben. Der Plan war nach Hilfe zu erbitten und danach wieder zu verschwinden. Dazu fühlte ich mich irgendwie niedergeschlagen. "Aber… Pain Storm." sagte Suzu etwas besorgt und Trauriger. "Da zeige ich nur dir die Stadt, wenn sie lieber hier bleiben möchte solltest du das respektieren." sagte Neon Dust zu Suzu und zog sie behutsam aus dem Zimmer während Suzu mich nur besorgt ansah.

Nun war ich alleine hier, doch wusste nicht was ich tun sollte. Ich beschloss aus dem Zimmer zurück in die Bar zu gehen, die junge Einhornstute war immernoch an dem Tresen an welcher ich mich niederließ. "Oh je, scheint so als könntest du einen aufmunterer gebrauchen." meinte sie und schob mir einen Krug hin. "Geht aufs Haus." "Was ist das?" fragte ich sie mit dem Kopf auf dem Tresen liegend. "Na was wohl. Erstklassiger Cider, der beste der Stadt." Langsam nahm ich den Krug und begann zu Trinken. "Der schmeckt richtig gut." "Nichts zu danken." sagte sie mir mit einem erwärmenden Lächeln während ich den Krug leerte. "Darf's noch einer sein?" "Na klar, gib her das Zeug." Und in null komma nichts war mein Krug wieder voll. "Wie kommt es eigentlich das du hier alleine sitzt? Wartest du auf jemanden?" fragte sie mich nebenbei als ich den zweiten Krug leerte und sie ihn wieder Auffüllte. "Oh Nein, ich warte auf niemanden." "Echt? Wie schade, du scheinst doch ein Hübsches Mädel zu sein." "Ach, das stimmt nicht, ich bin genauso wie alle anderen, aber trotzdem danke." "Laber nicht, ich würde mich direkt auf dich werfen wenn ich könnte." sagte sie lachend und trank diesmal mit mir zusammen einen. "Danke für das Kompliment, aber ich hab kein so großes Interesse daran." "Wirklich schade, aber wer nicht will der hat schon." Lachend stießen wir an und der Abend verging, ich verbrachte die restlichen Zeit am Tresen bis in die Nacht hinein.
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