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Rise of Equestria: Fighting the Pegasi

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P18
OC (Own Character)
25.06.2020
20.11.2020
21
25.691
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30.06.2020 1.162
 
Nach ein paar Stunden laufen und ein bis zwei Pausen erreichten wir ein Dorf. Die einfachen Holzhütten waren anscheinend schon lange verlassen. Der Zahn der Zeit nagte an dem Holz und den Fenstern. Das Ortsschild war bereits unleserlich und halb zusammengefallen.
“Was denkst du ist hier damals passiert?” hörte ich Suzu fragen.
Ich schaute sie nur fragend an. Was sollte denn hier passiert sein? Als sie mein Blick bemerkte erklärte sie ihre frage genauer.
“Ein Dorf wird nicht von alleine verlassen. Es muss einen Grund gegeben haben das alle von hier weggegangen sind.”
Nach kurzer überlegung antwortete ich ihr einfach.
“Ich vermute das es am Krieg lag, niemand möchte in einem Gebiet wohnen in welchem Täglich gekämpft wird.”
“Stimmt, also sind sie alle vor den Kämpfen geflüchtet.”

Langsam bewegten wir uns in die kleine Siedlung und fingen an die Häuser nach etwas brauchbarem zu durchsuchen. Neben Wasserflaschen und kleinerem Krimskrams fand Suzu auch ein paar Kräuter für sich. Sofort fing sie an ihre kleine Braustation aufzubauen und diese zu verwenden. Währenddessen suchte ich noch ein wenig weiter und fand zu meinem Erstaunen ein Glas eingelegte Pfirsichringe, sowie einen kleinen Vorrat an getrockneten Apfelchips. Ich setzte mich zu Suzu in den Raum und beobachtete sie wie sie verschiedenste Kräuter verarbeitete und in einen Topf mit Wasser gab.

Das Zimmer war wohl mal ein Büro gewesen, es stand ein alter Schreibtisch darin sowie eine halb zusammengefallene Kommode, zwei runde Tische und ein Kleiderschrank. Ein paar alte beschädigte Gemälde schmückten die Wände und brachten somit Abwechslung von der sonst gleichfarbigen Holzwand. Ich zog mein Schwert und legte es vor mir hin. Wieder einmal verlor ich mich in Gedanken als mein Blick über die Klinge glitt und der Wunsch aufkam sie zu benutzen. Der Gedanke wurde immer größer zurück zu gehen und allen die Kehle auf zu schlitzen. Alles wäre besser wenn diese Fraktionen nicht mehr da sind. Doch ich musste meine Aggression und meine Gedanken Zügeln. Unüberlegtes und Emotionales Handeln kann meinen Tod bedeuten und als leblosen Körper werde ich mein Ziel nicht erreichen.

Langsam kam ich aus meinen Gedanken wieder heraus und bemerkte das Suzu direkt vor mir stand.
"Wieder in Gedanken gewesen?" fragte sie lächelnd. Ich nickte einfach nur zustimmend.
Sie gab mir eine Tasse und schaute mich dabei an.
"Trink das, das wird dich ein wenig beruhigen."
Unsicher nahm ich die Tasse und begann den Inhalt zu trinken. Eine ruhe überkam mich und ich entspannte.
"Danke dir suzu"
"Nichts zu Danken, das ist ein einfacher Beruhigungstee. Du sahst so aus als würdest du einen brauchen, also habe ich einen gemacht." Erklärte sie mir fröhlich.
Es freute mich sehr das sie sich Gedanken um mich machte und mir half meine Gedanken einzudämmen.

Plötzlich vernahm ich Geräusche und Stimmen von draußen welche sich langsam näherten. Ich symbolisierte Suzu sich im Schrank zu verstecken. Nachdem sie im Versteck war verkroch ich mich unter dem Schreibtisch. Die Stimmen wurden lauter und ich vernahm die Stimme eines Hengstes deutlich.
"Durchsucht diese Häuser, nehmt alles was ihr kriegen könnt mit."
Noch war ich mir nicht sicher ob es sich um Feinde handelte oder ob es friedliche Ponys waren. Krachend öffnete sich die Tür zu unserem Raum und zwei Ponys betraten das Zimmer. Nach einer kurzen stille begannen sie miteinander zu sprechen, ein Hengst und eine Stute.

"Bwuah, das Gesöff schmeckt ja scheiße." begann der Hengst.
"Warum trinkst du das Zeug auch? Wer weiß wie lange das schon dort steht. Vielleicht hat dort auch einer reingepisst." antwortete die Stute.
"Wenn ja ist das noch nicht lange her, das Zeug ist noch Warm. Hier war vor kurzem jemand."
"Oder es ist noch jemand hier Schwachkopf" beendete die Stute das Gespräch und beide fingen an sich im Raum umzusehen.
Ich hatte ein ungutes Gefühl und nahm somit an das diese Gruppe nicht sehr friedlich war. Somit überlegte ich ein Plan für den Notfall. Im selben Gedankengang viel mir leider auf das mein Schwert nicht bei mir war sondern ein paar Schritte vor mir auf dem Boden lag.

Plötzlich krachte es laut als einer der beiden etwas umwarf und die Stute anfing zu schreien.
"Ich weiß das hier jemand ist! Zeig dich! Sonst muss ich dich finden!"
Ich sah zum Schrank rüber, ich konnte Suzu zwar nicht sehen, doch zu meinem Bedauern konnte ich sie hören. Sie atmete schwer und hastig. Ich hörte wie jemand sein Schwert zog. Die Stute kam in mein Sichtfeld und ging langsam auf den Schrank zu. Sie hatte einige Narben welche man durch ihr gelbes Fell sehen konnte. Ihre schwarze Mähne war zerzaust aus welchem gerade so ihr Horn zu sehen war und ihr Cutie Mark war ein Totenschädel.

Ich musste mir schnell etwas überlegen, nicht zu handeln bringt Suzu in Gefahr. Also machte ich mich bereit und schlug kurz kräftig mit den Flügeln um schnell zu meinem Schwert zu springen und mich bereit zu machen. Ich bemerkte das der Hengst nicht mehr im Raum war, doch das die Tür eingetreten wurde und die Tische umgeworfen waren. Die Stute schaute mich an und ihr Blick wurde immer finsterer.
"Dachtest wohl du kannst dich verstecken! Jetzt gib mir alles was du hast und dir wird nichts passieren." sagte sie zu mir.
Hat sie das gerade wirklich gesagt? Damit war es für mich bestätigt, sie war kein Freund. Ich begann sie zu mustern während sie mich immer wütender anschaute.
"Sieht nicht so aus als würdest du deine Sachen freiwillig geben. Also ich habe ja eh mehr Lust dir die Innereien heraus zu schneiden, also kommt mir das gerade recht." sagte sie.
Sie rannte schreiend auf mich zu und schwang mit ihrem magischen Griff ihr Schwert nach mir. Funkensprühend wehrte ich ihren angriff ab und ihr Schwert schlug Knacken in den Boden. Ich drehte mich blitzschnell um und schlug sie mit meinen Hinterbeinen bewusstlos gegen die Wand. Langsam ging ich zu ihr um ihr den letzten Schlag zu geben.

Nachdem ich ausholte kam Suzu aus dem Schrank gestürmt und schrie mich an.
"Nein! Tu das nicht! Ich bitte dich!"
Der Blick in ihren Augen ließ mich stillstehen. Angsterfüllten schaute sie mich an. Tränen liefen über ihre Wangen. Ich wandte mich von dem Einhorn ab und Umarmte sie.
"Lass uns von hier verschwinden, bevor ihre Freunde noch hier her kommen."
Schweigend nickte sie und wir begannen uns aus dem Raum zu bewegen. Im Gang begegneten wir einem Hengst, sein stark gebauter Körper war mit einem roten Fell überzogen und an seinen Vorderhufen waren etliche Narben. Seine braune Mähne war sehr kurz und zuerst schauten wir uns beide an. Schreiend rannte er auf mich zu und schlug mit seinen Hinterbeinen nach mir. Ich wich mit Suzu aus und die Wand hinter uns bekam ein Loch in der Größe meines Kopfes. Erstaunt schaute ich auf das Loch während er bereits einen neuen Angriff startete.
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