Das verflixte 7. Jahr

von Sanna2907
GeschichteRomanze / P18
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy Severus Snape
24.06.2020
01.08.2020
15
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01.08.2020 1.122
 
Eine ganze Weile blieben Hermine und Draco noch, zufrieden mit sich und der Welt, im Bett liegen. Erst ein Blick auf die Uhr zeigte ihnen ,dass es nicht nur Zeit war aufzustehen, sondern auch das Zimmer zu räumen. Nach einer Katzenwäsche gesellten sie sich zu Severus in den Frühstücksraum, der ihnen flüsternd, und mit finsterem Blick mitteilte im Manor ganz sicher einen anderen Flügel zu beziehen.

„Die arme Frau, zwei Vergessenszauber in zwei Tagen, Merlin sei Dank reisen wir heute ab, lange hätte sie das nicht mehr ausgehalten.“

Schuldbewusst, aber nach wie vor Hand in Hand, machten sich die Gescholtenen über das Frühstück her, und ließen sich von einer fröhlich schielenden Miss O`Sullivan Kaffee einschenken. Nach dem Essen standen sie ,bald startklar, an der Tür des kleinen Gasthauses. Verwundert sahen sie wie Severus der etwas gleichaltrigen Frau herzlich die Hand schüttelte.

„Kommen sie bald einmal wieder Herr Professor, für sie habe ich immer ein Zimmer frei!“

„Liebend gerne, sobald wir mit dem geplanten Umbau fertig sind komme ich wieder her, aber nur unter der Bedingung das sie mir ihren wunderbaren Kuchen backen. Die Kinder können dann das frisch renovierte Haus einmal ganz für sich haben.“

Flirtete Severus Snape etwa gerade vor ihren Augen? Hermine und Draco tauschten einen überraschten Blick,würden ihren Paten und Freund aber erst einmal nicht danach fragen.
In einer ruhigen Seitenstraße hinter der Pension apparierten sie kurz darauf ins Wohnzimmer des Hauses in Spinners End. Hier schaute Severus nur kurz nach dem Rechten, bevor sie ihre Reise in den Park des Malfoy Manor fortsetzten. Düster und bedrohlich ragte das Haus vor ihnen auf, und Hermine fröstelte unwillkürlich.

„Du hast doch nicht etwa Angst Liebes?“

Draco war neben sie getreten, und sah sie forschend an.

„Nein, nicht wirklich, aber hier ist so viel passiert!“

„Ich verspreche dir, wir bauen Alles um, und du hast völlig freie Hand. Mach ein Zuhause daraus mein Schatz.“

Hermine nickte, und ging dann mutig als Erste auf das Haus zu. Sie würde diese Trutzburg bezwingen, das würde ihr sicher viel abverlangen, aber sie würde es schaffen.Drinnen warteten bereits die Elfen auf die Ankommenden ,und verbeugten sich vor Hermine beinahe bis zum Boden. Draco teilte ihnen mit vor der neuen Herrin des Hauses zu stehen, was ihr ein Wenig unangenehm war. Als sie freundlich mit den kleinen Kreaturen sprach,waren diese beinahe den Tränen nahe. Sie schlossen ihre neue Herrin sofort ins Herz, und wichen ihr nicht mehr von der Seite. Zwar irritierten sie deren Anweisungen etwas, aber sie führten Alles ohne Widerspruch aus. Hermine ließ im ganzen Haus die schweren Vorhänge abnehmen, damit Luft und Licht hineinkommen konnten. Die so viel geräumiger wirkenden Räume nahm sie genau in Augenschein. Bei einem späten Mittagessen beschlossen sie das Severus den Nordflügel bewohnen würde, das Paar beschloss den Südflügel herrichten zu lassen. Den mittleren Teil des Hauses, mit Bibliothek, Salon und Eingangsbereich würden Alle zusammen nutzen.
Hermine tätigte erste Anrufe zu Handwerkern aus der Muggelwelt ,denen sie diesen riesigen Auftrag nicht lange anbieten musste. Als diese hörten das auch der Preis keine große Rolle spielen würde , war der Deal meistens perfekt. Abends brüteten sie in der Bibliothek wieder gemeinsam über den Bauplänen. Die Kerker würden sie zuschütten lassen, niemand würde sie je wieder brauchen. Erst nach Mitternacht gingen sie zu Bett, und Hermine und Draco betraten das erste Mal ihr gemeinsames Schlafzimmer.Draco umarmte die junge Hexe zärtlich.

„Endlich bist du da wo du hingehörst, in unserem Schlafzimmer.Ein denkwürdiger Raum!“

„Ein denkwürdiger Raum, was meinst du damit?“

„Na ja, alle zukünftigen Generationen der Familie Malfoy nehmen hier ihren Anfang!“

Hermine schnaubte leise und verschwand dann im angrenzenden Bad. Draco betrachtete sich in dem großen Spiegel der an der Wand angebracht war, und versuchte ein Lächeln. In den letzten Jahren und besonders Tagen hatte er sich verändert, sein Blick war weicher und sein Ausdruck zufriedener geworden.Das lag natürlich an Hermine und seiner Liebe zu ihr. In diesem Augenblick öffnete sich hinter ihm die Badezimmertür, in deren Rahmen Hermine erschien. Das Nachthemd was sie trug schien aus schwarzer Seide zu bestehen, die ihren Körper wie Wasser umfloss.

„Ich habe ein Bisschen herum gezaubert, ich dachte ich mache mich in unserer ersten Nacht hier schön für dich!“

Draco erwiderte Nichts, durchquerte den Raum, blieb nah vor ihr stehen, und blähte die Nasenflügel um ihren Duft in sich aufzunehmen.

„Gefällt dir was du siehst Mister Malfoy?“

Der junge Zauberer lächelte nur, und schob sie dann etwas unsanft zu dem, von den Elfen frisch bezogenen , Bett.

„Du gefällst mir nicht nur Granger, du lässt mich beinahe durchdrehen. Dazu kommt das du absolut keine Angst vor mir hast. Nicht einmal vor diesem verfluchten Mal das ich am Arm tragen muss.“

Zärtlich fuhr Hermine über das Mal, für sie nichts weiter als eine Kriegswunde, geschlagen vom schrecklichsten aller Gegner.

„Nein Draco, davor habe ich keine Angst, nur davor das ich dich eines Tages verlieren könnte!“

„Niemals Hermine, hörst du, niemals wirst du mich verlieren. Wir gehören jetzt zusammen, für immer!“

Zufrieden sind Beide kurz darauf eingeschlafen, dabei hält Draco die junge Hexe ganz fest, und hat eine Hand instinktiv, liebevoll auf ihrem Bauch abgelegt.

Severus genoß die Stille in seinem Flügel , brütete noch immer über den Plänen und dachtean Miss O`Sullivan. Hier, in der Einsamkeit, konnte er sich eingestehen diese Frau nicht nur nett zu finden. Bei Merlin, das war ihm schon Jahre lang nicht mehr passiert. Er beschloss besonders hart zu trainieren, um noch fitter zu werden, ehe er wieder nach Irland reisen würde.Schließlich ging auch er zu Bett.

Am nächsten Morgen betreten, zum ersten Mal überhaupt, Handwerker Malfoy Manor. Von Hermine geführt staunen sie nicht schlecht, über das riesige Anwesenund über Severus, der ihnen mit einem gelben Helm auf dem Kopf entgegen eilte.Schließlich werden die auf Muggelbaustellen doch immer getragen, oder?Hermine schickte ihn lieber zu Draco in die Bibliothek und besprach mit den Männern alles Weitere. Bald ist im Inneren des Hauses Nichts mehr wie zuvor, überall wird gestrichen, gesägt und ausgemessen.Manchmal haben die fleißigen Männer merkwürdige Begegnungen mit, wie sie schwören, merkwürdigen kleinen Wesen, die mit Küchentüchern bekleidet sind. Alarmiert pfeift Hermine schließlich energisch die Elfen zurück, und Severus verfährt bei den Männern ähnlich wie bei Miss O`Sullivan. Bald erstrahlt das alte Gemäuer an allen Ecken in neuem Glanz. Severus, der sich mittlerweile selbst als Halbmuggel bezeichnet, hat Freundschaft mit den Handwerkern geschlossen. Diese halten ihn für einen etwas merkwürdigen aber netten Kauz , der Alles ganz genau wissen möchte.Draco passt derweil auf Hermine auf, den auch die fleißigen Männer haben ihre Schönheit längst erkannt.Erst als sie den jungen Zauberer mitten im Salon ausgiebig küsst,wird Allen klar wie die Dinge stehen.Dem Herrn des Hauses möchte niemand in die Quere kommen.
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