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Miami

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Berlin / Andrés Denver Moskau Nairobi Stockholm / Mónica Gaztambide
24.06.2020
02.03.2021
18
26.936
3
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
24.06.2020 1.726
 
Hey alle miteinander. Das ist meine erste Fanfiction in diesem Fandom also seit bitte nicht ganz so erwartungsvoll. Kritik ist gerne erwünscht. Außerdem hab ich eine unheilbare Sucht nach Reviews. Ich hoffe ihr versteht das und könnt mir da helfen. Meine Rechtschreibung und Grammatik ist genauso schlecht/ gut wie die der Anderen. Ich verdiene kein Geld hiermit und mir gehört auch nichts und dich hab mir die Personen und die Geschichte nur ausgeliehen. Falls es irgendwelche ähnlichen Situationen geben sollte bitte ich um Verzeihung, hab ich nicht gewollt aber das alles stammt wirklich aus meinem Hirn und wurde nicht geklaut. Ach so und ja, bevor ich es vergesse. Die Uploads kommen wahrscheinlich unregelmäßig. Tut mir schon mal im Voraus Lied aber ich gebe mein Bestes.













Kapitel 1: First steps into a new life




Ich zog mir meine schwarze Kapuze weiter ins Gesicht. Mein Atem ging schnell. Zu schnell. Bei diesem Tempo würde ich nicht mehr lange durchhalten. Wieder zog ich meine Kapuze runter. Verdammte Bullen! Mit schlitterten Schritten bog ich in eine Seitenstraße ab und kletterte an einem Container hoch um danach über einen Zaun zu springen. Hinter mir hörte ich die lauten Rufe, dass ich stehen bleiben sollte. Das übliche halt.

Aber kurz damit ihr wisst wer ich bin. Mein Name ist Celia und ich bin 19. Ich weiß, ich weiß, ziemlich jung um vor der Polizei wegzurennen aber die kennt mich schon seit zwei Jahren. Dafür kann ich nichts. Es war meine Mutter die mich auf diese Seite gezogen hatte. Sie hatte keine Arbeit und das leichteste um an Geld zu kommen ist, ihr könnt es euch denken, rauben, stehlen und der ganze andere Scheiß. Meine Mutter hat das Geld gebraucht um sich Stoff zu kaufen, hauptsächlich. Zu essen blieb meistens der ärmliche Rest. Meinen Vater hatte ich nie kennengelernt. Und jetzt, jetzt war ich auf mich allein gestellt. Vor sieben Monaten ist meine so fürsorgliche Mutter nämlich an einer Überdosis gestorben. Seitdem kämpfe ich mich alleine durch. Ich brauch nicht viel. Eine Waffe, mit der ich noch nie geschossen habe und nicht Mal weiß ob sie echt ist. Meine Mutter hat sie mir damals in die Hand gedrückt. Was aber das wichtigste ist, sind meine Beine. Ich weiß hört sich scheiße an aber ich bin schnell. Bevor ich auf die schiefe Bahn geraten bin stand ich zur Auswahl. Spanische Nationalmannschafft Sprint. Aber meine Mutter hat es mir verbockt. Wie so vieles im Leben. Dafür hilft mir aber meine Schnelligkeit und Ausdauer hier, in diesem Job. Ich komme leise wie ein Schatten und bin genauso schnell wieder weg. Außerdem hört mich absolut niemand. Ich kann mich anpirschen wie eine Raubkatze und das Opfer merkt es erst wenn es zu spät ist. Aber manchmal kommt mir dann eine Polizeistreife in die Quere. So wie heute.

Ich hechtete über eine Straße und rannte weiter. Die Sirenen konnte ich aus der Ferne noch hören. Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen. Ich hatte sie abgehängt. Mal wieder. Aber das war auch langsam nötig gewesen. Ich war bestimmt durch halb Madrid gerannt, in zwanzig Minuten. Langsam fiel ich in ein Jogg-Tempo und hörte dann ganz auf. Schwer atmend lehnte ich mich an eine Hauswand und schloss die Augen. Langsam kam ich wieder zu Atem. Die Polizisten waren mitten in meiner Flucht aufgetaucht und somit hatten sie länger durchhalten können.

Nach ein paar Minuten fischte ich mein Handy aus der Hosentasche. Elf Uhr. Morgens. Ich hatte das Geld dringend benötigt weshalb ich nicht auf den Abend warten konnte. Ich wollte schließlich nicht den ganzen Tag mit Schulden rumlaufen. Ich setzte mich wieder in Bewegung und kam bald an meinem Ziel an. Einem kleinen Tabakladen, gut versteckt zwischen zwei Einkaufshäusern. Ein Klingeln tönte mein Kommen an und ich lief zum Tresen. Der Mann der mich erwartete hatte eine Glatze und war eher in die Breite gebaut als in die Höhe. Abwartend lehnte er sich auf den Tresen. Ich öffnete meinen Rucksack und holte dann die fünfziger Scheine in Packen heraus um sie auf die Teke zu legen. „Zufrieden?“ „Immerhin hast du deine Schulden abbezahlt“, antwortete mein Gegenüber. „Mehr kannst du auch nicht erwarten“, wies ich ihn zurecht. Ich schloss die Reisverschlüsse meines Rucksacks und lief zu dem Kühlregal an der Ecke um mir eine Cola raus zu holen. „Die Cola ist mit drin, mindestens.“ „Jaja, verpiss dich. Ich hab auch noch andere Kunden!“ „Dir auch noch einen schönen Tag“, sagte ich und öffnete die Türe.

Nachdenklich drehte ich die halb leere Flasche in meiner Hand. Die Sonne war gestiegen und brannte auf meine Kapuze. Trotzdem zog ich sie nicht ab. Würde ich das machen. Wäre ich aus einem Kilometer Entfernung sichtbar. Wie ein Warnlicht würde ich die Bullen auf mich aufmerksam machen. „Hier bin ich. Seht ihr das Feuerrote Haar nicht? Kann man doch gar nicht übersehen.“ Denn ja das war es. Feuerrot. Keine Ahnung welche Gene da in mir steckten, jedenfalls konnte man mich unter 200 Menschen in ein paar Sekunden ausfindig machen. Seufzend gönnte ich mir noch einen Schluck als quietschend ein Auto neben mir hielt. Ich blickte auf als das Fenster herunter gelassen wurde.

Ein Mann schaute von der Fahrerseite aus zu mir rüber. Fragend hob ich die Augenbrauen, was man unter der Kapuze natürlich nicht sehen konnte. Er trug einen Anzug und eine ziemlich komische Brille auf einer breiten Nase. Abwartend wippte ich auf und ab. Irgendwas wollte der Nerd ja von mir, sonst wäre er nicht stehen geblieben. „Wie hört sich für dich nie wieder Arbeiten an?“ Ich lehnte mich an das offene Fenster: „Wie sollte es sich denn anhören?“ Verdutzt schaute er mich an fing sich dann aber gleich wieder. „Ich bin auf der Suche nach Leuten die nichts mehr zu verlieren haben.“ „Woher wollen sie wissen ob ich nicht doch nicht was zu verlieren hab?“ „Gute Frage. Dann wärst du wohl nicht auf die Frage von einem Fremden eingegangen.“ „Was wollen sie!?“ „Dir ein Leben in Reichtum geben. Und eine internationale Heldin zu sein. Dafür müsstest du mir nur einen winzigen Gefallen tun und mir bei etwas helfen.“ "Danke kein Interesse!" Ich entfernte mich wieder und lief den Gehweg entlang. Das Auto rollte neben mir her. "Dort hinten, an dem Laden den du heute morgen ausgeraubt hast warten vier Polizisten und ein Scharfschütze auf dem Dach. Die Straße runter drei weitere. Anscheined warst du nicht vorsichtig genug und jetzt warten ein paar Jahre Gefängnis auf dich. Es sei denn, du kommst mit, was wahrscheinlich die bessere Variante wäre." Ich blickte über meine Schulter. An einer Straßenecke stand tatsächlich eine Streife und blickte zu mir rüber.  Wer würde sonst mit Kapuze bei 35 Grad rumlaufen außer eine Kriminelle die sich verstecken will. Die gesucht wurde weil sie 23 Banken und Läden ausgeraubt hatte und unter anderem einen Zivilisten bei der Flucht verletzt hatte.  Abwiegend kaute ich auf meiner Unterlippe bevor ich den Rucksack nahm und die Beifahrertüre öffnen wollte. Zu verlieren hatte ich ja nichts mehr und es hörte sich verlockend an. Außerdem müsste ich dann nicht mehr alleine durch die Straßen ziehen, die nächste Zeit zumindest und auf der Hut sein. “Kindersicherung?“ Der Nerd schob sich die Brille hoch und drückte dann auf den Entriegelungsknopf der Tür.

Ich ließ mich auf den Sitz fallen und schloss die Autotür hinter mir. „Und wo geht’s hin“, wollte ich wissen während sich der Nerd wieder in den Verkehr einfädelte. „Das wirst du dann sehen.“ Zweifelnd sah ich ihn an und schaltete das Radio an. „Klassik? Echt jetzt?“ „Das entspannt mich.“ Ich schaltete um und lehnte mich zurück. Die Hochhäuser zogen an uns vorbei und wurden langsam immer kleiner. „ Also, wohin fahren wir.“ „Zu einem geschützten Ort.“ „Aha. Und wo ist der“, fragte ich missmutig. „Das wirst du dann sehen.“ „Ein Geheimniskrämer also.“ „Wie bitte?“ „Nichts.“ Ich schaute weiter aus dem Fenster. Olivenbäume zogen an uns vorbei als wir aus Madrid fuhren. Die Gegend wurde kahler und trockener, die Wege waren kaum mehr als welche zu bezeichnen und die Sonne brannte immer erbärmlicher vom Himmel. „Haben sie keine Klimaanlage hier drin?“ Der Nerd schüttelte den Kopf und ich stöhnte innerlich auf. „Du könntest deine Jacke ausziehen. Das würde schon viel helfen.“ Ich schüttelte den Kopf. Das wäre dann auch zu schön gewesen.

Nach endlosen Minuten bogen wir auf einen kleinen Schotterweg ab der zu einem großen Anwesen führte. Vor dem alten Haus saßen Menschen auf Plastikstühlen. Ein paar standen auf als das Auto in den Hof fuhr und parkte. „Endstation“, wies der Nerd überflüssig darauf hin. Mit einem lauten Knall schlug ich die Tür hinter mir zu. „Professor.“ Ein großer Mann mit grauen Haaren auf dem Kopf kam auf uns zu. Ich verkniff mir ein Glucksen. Der nannte sich echt Professor. War aber eigentlich klar so wie er Aussah. Ich warf mir den Rucksack über eine Schulter und betrachtete die anderen. Es waren insgesamt noch acht weitere Personen. Ich kniff die Augenbrauen zusammen als ich merkte dass wir Mädels deutlich in der Unterzahl waren. Aber was sollte man schon groß machen?

Ich ließ mich auf den Stuhl fallen. Der „Professor“ hatte uns, ohne lang zu zögern, durch das Haus geführt. Nun saßen wir in einem Art Klassenzimmer das auch so aufgebaut war. Vorne stand eine große Tafel an die der Nerd jetzt –Willkommen- schrieb. „Nun zuallererst müssen wir Regeln fest machen. Drei feste Regeln die unter keinen Umständen gebrochen werden dürfen.

1. Keine persönlichen Fragen

2. Keine Liebesromanzen unter einander.

3. Wir verwenden nicht unsere Namen.

Ihr werdet neue brauchen. Mich sprecht ihr als Professor an. Am besten ihr benutzt Zahlen oder Städtenamen. Vielleicht auch die von Planeten.“ Abwartend sah uns der Professor an.  Ich blickte mich um. „Städtenamen hören sich gut an“, begann einer mit braunen, lockigen Haaren vor mir. „Ab jetzt bin ich Rio“, fügte er noch hinzu. „Moskau“, antwortete der Mann schräg hinter mir. Neben mir fing es an zu lachen. Eine Lache die ich noch nie zuvor gehört hatte und absolut nervig klang. Moskau stieß mit seinem Fuß gegen den Stuhl und der Mann verstummte. „Ich bin Denver.“ Die beiden in der letzten Reihe nannten sich Helsinki und Oslo. Nairobi und Berlin stellten sich als nächstes vor. „Tokyo.“ Das war die aus der ersten Reihe mit dem Pony. „Gut. Sehr schön“, antwortete der Professor und sah mich abwartend an. Ich blickte auf. „Miami.“
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